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Die Rückfallzieher

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    Eine Rekordsaison von RB Leipzig? Kategorisch ausgeschlossen

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    00:43:20

    Chemiker Meigl schwebt nach sechs BSG-Siegen in Folge auf Wolke 7, stimmt im Aufnahmestudio der LVZ die dazugehörigen Lieder („Chemie, Chemie, nur noch Chemie!“) an. Guido kreist nach seinem holprigen Moderatoren-Ritt im Haus Leipzig mit den Star-Gästen Reiner Calmund und Oliver Mintzlaff ausschließlich um sich selbst. Und so dauert es einige Zeit, ehe die selbstverliebten Podcast-Giganten wieder Kontakt zu Mutter Erde finden und der, nun ja, Sachlichkeit zumindest stückweise anheimfallen. Meigl: „Die BSG ist wie ich: eine Naturgewalt. Wir sind attraktiv, willig, unbezähmbar - und einer rosigen Zukunft zugewandt.“ Guido faselt etwas von einem „neuen Super-Conférencier“ am Firmament - und meint damit allen Ernstes sich selbst.Gottlob pressen Meigl/Guido nach ihren Selbstbeweihräucherungen auch andere Themen aus ihren Astralleibern, beleuchten einen möglichen Ausbau der Red Bull Arena („überflüssig“), werfen ein Auge auf den tobenden Kampf um Relegationsrang 16 in der Bundesliga („Heidenheim packt’s“) und loten überdies die RB-Chancen auf eine Rekord-Saison aus. Dazu müssten die Roten Bullen am Sonnabend nur noch in Freiburg gewinnen. Meigl: „Das wird nüscht.“ Guido trifft in dieselbe Kerbe: „Das wird ein geschmeidiges 0:0.“Nachdem all das geklärt war, hatten es „Die Rückfallzieher“ sehr eilig, ließen den Hammer fallen und seilten sich federnden Schrittes ab. Meigl hatte einen „sehr dringenden Termin“, wollte sich im BSG-Fanshop einen Schal, eine Mütze und grün-weiße Stützstrümpfe kaufen. Guido hatte ein Date mit seinem Betamax-Videorekorder, sah sich Auftritte von Hans-Joachim Kulenkampff, Rudi Carrell, Wim Thoelke und Thomas Gottschalk an, um seine eh schon brillante Bühnenpräsenz glorreich zu ergänzen. Präsentiert werden Meigl und Guido von „Die Sportmacher“. Conrad Kebelmann und Co. organisieren und promoten unter anderem den Firmenlauf in Leipzig.Lob oder Lob? Bitte Mail an [email protected] 

    Mit Gottschalk und Fjörtoft über den FC Bayern und den FC St. Pauli

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    00:39:55

    Die Über-Bayern sind raus aus der Champions League, gescheitert an noch besseren Parisern, denen, oui!, zudem der Referee an mindestens einer neuralgischen Stelle unter die mächtigen Arme gegriffen hat. Die Podcast-Giganten Meigl und Guido tappen wie so oft im Dunkeln, lassen sich beim Einsortieren der unerwarteten Nummer Licht ans Moped machen. Vom legendären Pit Gottschalk (früher Boss der Sport Bild, danach ganz weit vorne bei Sport1) und vom Berufs-Charismatiker Jan Aage Fjörtoft, der sich bei Eintracht Frankfurt 1999 via Übersteiger unsterblich gemacht hat und heuer ein gefragter TV-Experte ist.Gottschalk hat beim Ausscheiden der Bayern die taktische Flexibilität der Münchner vermisst, sah gegen die solidarisch verteidigenden Pariser weit und breit keinen Plan B. Fjörtoft sagt unter anderem, dass das „bessere zweier sehr guter Teams verdient“ im Finale gegen Arsenal steht.Weitere Themen der Rückfallzieher: Das dünnbrüstige 1:4 der Rasenballer in Leverkusen, der zweite Matchball gen Königsklasse gegen St. Pauli, die Chancen auf einen Verbleib von Leihspieler Brajan Gruda und das sagenumwobene Bühnenprogramm von Reiner Calmund, das am Dienstag, 20 Uhr, im Haus Leipzig Station macht. Calmunds Stargast ist kein geringerer als Oliver Mintzlaff, der stark davon ausgeht, dass seine Rote Bullen am Sonnabend gegen Pauli den Finger ziehen und die Königsklasse fixieren.Präsentiert werden Meigl, Guido, Pit und Jan Aage von „Die Sportmacher“, die unter anderem den Leipziger Firmenlauf ins Leben gerufen haben und mit Leben füllen. Sportmacher-Macher Conrad Kebelmann kommt im Podcast ausgiebig zu Wort.Lob, Lob oder Lob? Bitte Mail an [email protected] 

    „Plattgemacht“: Autor Mathias Liebing mit Buch zum Ostfußball zu Gast im Podcast

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    00:43:51

    Bergsteiger Meigl macht weiter die Dolomiten unsicher, fehlt in Podcast-Ausgabe 271,5 entschuldigt, hat fernmündlich seine berühmte Einlaufkurve ins Aufnahmestudio geschickt und dabei wortreich auf eigene Einmaligkeit und Unverzichtbarkeit hingewiesen.Meigls Rückfallzieher-Kollege Guido hat aufs Hoffmannsche Fehlen reagiert und den nach Martin Luther und Norbert Nachtweih drittberühmtesten Mann aus dem Mansfelder Land verpflichtet. Mathias Liebing, 46, hochdekorierter Fußball-Liebhaber, Buchautor, Filmemacher und Wahl-Leipziger, ist Schäfers Star-Gast und hat sein jüngstes Werk mitgebracht. „Plattgemacht – wie der Westen den ostdeutschen Fußball zerstörte“ handelt von gewieften Handlungsreisenden a la Reiner Calmund, vom kostengünstigen Filetieren hemmungslos überforderter Clubs, von Ausnahmekönnern wie Ulf Kirsten, Andy Thom, Thomas Doll und Matthias Sammer. Liebings tiefgründiges Buch hat auch zu tun mit glänzend ausgebildeten Ost-Trainern, deren Expertise in Sachen Trainingslehre im Westen nicht gefragt war, die in den Gefilden der 1990er Weltmeister belächelt wurden und Klinken putzen mussten. Diesbezüglich lässt Liebing in seinem Buch den legendären Leipziger Trainer Frank Engel zu Wort kommen. Wer mehr wissen will über all die Ungeheuerlichkeiten und weshalb Reiner Calmund dereinst im Kinderbett von Benjamin Kirsten, Filius von Ulf Kirsten, nächtigte, sollte sich erst den Podcast reinziehen und dann Liebings historisch wertvolles Buch kaufen.  Weitere Themen von Guido und Mathias: Die Niederlage der Roten Bullen in Stuttgart, das Leipzig-Gastspiel der bockstarken Hoffenheimer und so weiter.   Präsentiert werden die Rückfallzieher von Augenoptik Findeisen. Die Findeisen-Filialen in Wiederitzsch, im Pösna Park und in Naunhof sorgen für Rundumsorglos-Service, der auch bequeme Raten-Zahlungen beinhaltet. Termin telefonisch oder digital (www.augenoptik-findeisen.de) buchen. Kostenlose Sehtests gibt es unter dem Code „Guido26“ Kritik, Anregungen? Bitte Mail an [email protected]

    Jürgen Klopps ewige Treue trocknet Tränen der Verzweiflung

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    00:43:04

    Die Alt-Herrn-Combo Meigl & Guido hatte sich gerade steifbeinig ins Podcast-Aufnahmestudio geschleppt und am ersten Espresso genippt, da fuhren ihnen Breaking News in die hinfälligen Glieder. Laut Salzburger Nachrichten fuße die Ehe zwischen Red-Bull-CEO Oliver Mintzlaff und Fußball-Großwesir Jürgen Klopp nicht mehr ausschließlich auf Liebe, Lust und Leidenschaft, sondern sei den üblichen Zerwürfnissen und den Mühen der Ebene unterlegen und stehe vorm Aus. Das Blatt hält es für denkbar, dass sich das Paar, das sich erst im Januar 2025 das Ja-Wort gegeben hatte, im Sommer trennt und sich danach anderweitig umsieht. So soll der Österreicher Oliver Glasner schon als Kloppo-Nachfolger mit den Hufen scharren und Klopp bereits mit Real, dem Bundestrainer-Amt und zwölf weiteren potenten Liebesnestern flirten.Drei Schäfersche Anrufe und vier Schäfer-SMS später, hielt Guido ein Mintzlaffsches Statement in seinen schwieligen Händen, verlas live in der Sendung das vollmundige Dementi des Ober-Bulldozers und sorgte dafür, dass Meigls Tränen in Sekundenschnelle trockneten. Guidos nah am Wasser gebauter Partner hatte zuvor minutenlang gebarmt und geschnäuzt, ein RB-Leben ohne Kloppo als nicht lebenswert bezeichnet, mit einem Protest-Sturz aus dem Kellerfenster der LVZ gedroht, die prominent-harmonische Zweisamkeit in dieses Bildnis gepackt: „Klopp und Red Bull - das ist wie Salz und Pfeffer, Bonnie und Clyde, Else Kling und Bruce Will es doch auch. Das passt, wackelt, hat Luft, ist etwas für die Ewigkeit.“  Nachdem den Breaking News der Stecker gezogen und die Ehe gerettet war, warfen die Rückfallzieher einen Blick aufs schnöde 2:2 der Roten Bullen gegen den BVB, das Dortmunder Desaster in Bergamo und das Sonntag-Gastspiel der Rasenballer bei von Yussuf Poulsen und seinem Assistenten Merlin Polzin zauberhaft trainierten Hamburgern. Ex-Handballer Meigl harzt auf ein Leipziger 4:0, Guido wirft ein 3:2 für RB ins Rennen, Lok-Vize Frank Viereckl weissagt einen 2:1-Auswärtssieg.Präsentiert werden die Rückfallzieher von der sagenumwobenen L-Gruppe, die mehr als viel für den Leipziger Sport unternimmt und aus selbigem nicht mehr wegzudenken ist.       

    RB gegen BVB: Ur-Borusse Jürgen Zielinski fürchtet sich vor Yan Diomande und Antonio Nusa

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    00:40:53

    Meigls Vorhersagen nehmen beängstigende Züge an, der Ur-Chemiker lag auch bei seinem Unentschieden-Tipp zwischen den Roten Bullen und Wölfen, die ohne Gebiss aus Wolfsburg angereist waren und sich ob des mehr als glücklichen 2:2 doch schwer wundern mussten, richtig. „Das kannst Du eben nicht lernen, Güüdoo“, schleudert der Ex-Handballer Meigl aus dem Rückraum des Aufnahmestudios dem Ex-Fußballer Guido in Podcast-Ausgabe 264 der Rückfallzieher entgegen. „Das musst Du spüren, Güüdoo, ich hatte da so ein gleichschenkliges Ziehen zwischen Syndesmose und Seitenscheitel, Güüdoo!“ Und was fühlt der Feinfühlige, der seinen Führerschein dereinst auf einem W50 in Halle an der Saale gemacht hat und nur im Sachsen-anhaltinischen Kreisverkehr Auto fahren darf, nach dem jüngsten Leipziger 2:2 und vorm Gastspiel der Dortmunder Überflieger in Leipzig? Meigl: „In Bezug auf ihre nahezu gotterlästerliche Gründung nehmen sich RB und BVB nix. Hier wie da war Schäumend-Prickelndes und Geld ohne Liebe im Schwange.“ Der Schoppen stechende Ein-Semester-Historiker Meigl außerdem: „Im Dortmunder Nordosten wurde 1909 von 18 Ex-Mitgliedern der Jugendgruppe der katholischen Dreifaltigkeitsgemeinde der Ballspiel-Verein Borussia 1909 gegründet. Die Namensgebung stellte kein Bekenntnis zum Preußentum dar, leitete sich von der im Dortmunder Nordosten beheimateten Borussia-Brauerei her.“ Und das Leipziger Spiel gegen die bierselige Dreifaltigkeit geht wie aus, Herr Hoffmann? „3:2 für RB“. Damit könnte Podcast-Stargast Jürgen Zielinski weniger gut leben. Der Leipziger Theater-Mogul und Ur-Borusse erinnert in diesem Zusammenhang an die letzten fünf Partien seiner Lieben in Leipzig. „Die haben wir alle verloren. Mal mit Pech, mal ohne Glück.“ RB Leipzig, Jürgen? „Wenn die Sportkameraden Diomande und Nusa losgelassen werden, wird es für uns schwer.“ Dass Niko Kovac den Seinen 24/7 den Marsch bläst und tägliche Frisuren-Wechsel mit einem Bankplatz belohnt, findet Zielinski gut. „Niko rasiert ohne Schaum, das passt!“ Weitere Themen von Meigl H., Guido S. und Jürgen Z.: Die Mainzer Fastnacht, die vielschichtige Bild-Replik von Gottvater Ulrich Hoeneß in Sachen Jürgen Klopp (Kloppo möge bitte wieder das tun, was er außergewöhnlich gut kann, nämlich sich auf die Bank setzen) und dies und das. Präsentiert werden die Podcast-Giganten von der gigantischen L-Gruppe, die mehr als viel für den Leipziger Sport tut. L-Gruppe-Kommunikationschef Frank Viereckl weiß, dass RB gegen Dortmund 2:0 gewinnen wird.   Lob, Lob oder Lob? Bitte Mail an [email protected]

    Auf geht's ins Schiri-Camp auf Malle - zur Freude von Wolff Fuss

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    00:40:24

    Meigl und Guido umkreisen das leidige Schiedsrichter-Thema nach allen Regeln der Kunst. Mit Tiefgang, ohne Schaum vorm Mund. Und am Ende ihrer Expedition stellen die beiden nahezu gut gealterten Rückfallzieher fest, dass das von Schiri-Boss Knut Kircher avisierte März-Trainingslager für Unparteiische der unbedingten geistig-moralischen Unterstützung bedarf.Meigl und Guido unisono: „Wir fliegen mit Deutschlands besten Pfeifen ins Mallorca-Camp, weisen den vom Pfad der Tugend abgekommenen Daniel Sieberts dieser Welt den Weg - und sorgen dafür, dass die lieblichen Roten Bullen künftig gut behandelt werden und in der Champions League landen und es auch allen anderen Konkurrenten gut geht.“ Pfeifen unter sich also. Podcast-Stargast Wolff Fuss begrüßt das Vorhaben seiner Gastgeber ausdrücklich, wirft außerdem einen glasklaren Blick auf die Münchner Geschehnisse und ist sich sicher, dass RB die Königsklasse erreichen wird.Weitere Themen der schon 261. und höchst vergnüglichen Ausgabe der Rückfallzieher: das sonntägliche RB-Heimspiel gegen Wolfsburg und die Herz-Schmerz-Verabschiedung des erwiesenen Helden der Arbeit, Timo Werner.Präsentiert werden die Rückfallzieher von der sagenumwobenen L-Gruppe, deren Kommunikationschef Frank Viereckl einen Leipziger 3:0-Sieg gegen die Wölfe prognostiziert.

    Meigl und Guido springen mit Viereckl im Dreieckl

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    00:44:12

    Unglaublich und leider wahr: Meigl, jeglicher tieferer Kenntnisse des Fußballsports völlig unverdächtig, hat ES en detail kommen sehen. Das DESASTER der Roten Bullen gegen abstiegsgefährdete Mainzelmännchen, die unter Urs Fischer gerade erst wieder den aufrechten Gang gelernt hatten und als Außenseiter in der Red-Bull-Arena aufgekreuzt waren. Während der harmoniebedürftige Ex-Mainzer Rumpelfüßler Guido, in dessen Hühnerbrust ach zwei Herzen schlugen, ein 2:2 getippt hatte, sah Meigl ganz andere Bilder am Firmament. Der gnadenlose Part der Rückfallzieher addierte den in sich ruhenden Schweizer Urs Fischer mit den an seinen Lippen hängenden Mainzern und schlussfolgerte aus dieser Gemengelage: Die Nullfünfer werden sehr viel schneller rennen, als ihr Chef spricht und bei kriselnden Rasenballern 2:1 gewinnen. So kam es dann auch. Mainz, wie es singt, lacht und siegt. RB, wie es wort – und punktlos aus der Bütt steigt. Meigl und Guido begeben sich in Podcast-Ausgabe 260 auf Spurensuche der alljährlichen Cottaweg-Krise, lassen sich dabei von Frank Viereckl, Konzernkommunikator der L-Gruppe, exzellenter Netzwerker und passionierter Torhüter, unter die erschlafften Winkeärmchen greifen. Viereckl ist zudem Präsidiumsmitglied des 1. FC Lok, plaudert aus dem blau-gelben Nähkästchen, berichtet weltexklusiv von, ups, hauchzarten Annäherungen zwischen Lok und RB.Weitere Themen des Trios: Das RB-Spiel in Kölle, wo mit Tom Krauß und Eric Martel zwei Ex-Leipziger im Mittelfeld saugen und klopfen. RB-Neuzugang Brajan Gruda, der zuallerletzt an sich selbst zweifelt. Und gesprochen wird auch über den neuen Trainer der SGE, der nicht aus Leipzig kommt. Übrigens: Das Spiel Köln – RB endet 2:2. Sagt Mister Unfehlbar Meigl.  Präsentiert werden Meigl und Guido von der L-Gruppe, die unter anderem RB, Lok, Chemie, den DHfK-Handballern, der Olympiabewegung Gold for Leipzig und der Tour de France in der Messestadt Gutes tut.Lob, Lob oder Lob? Bitte Mail an [email protected] 

    Benfica? Alles schonmal dagewesen. Frankfurts Ikone Jan Age Fjörtoft mischt das Studio auf

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    00:43:01

    Der ewig gestrige Cordhosen-Träger Guido hatte den neuen Modus in der Königsklasse mit 36 Teams nah an den Untergang des Abendlandes gerückt, spielte mit dem Gedanken an einen TV-Boykott - und ist seit Mittwoch Fan der Nummer. „Was schert mich mein Geschwätz von gestern“, flötet das Fähnchen im Wind im Podcast-Studio seinem Kumpel Meigl entgegen, „der Modus ist legendär, so viel Spannung an einem einzigen Abend und mit einer einzigen Fernbedienung habe ich nie erlebt!“ Der drittklassige ehemalige Zweitligaspieler des FSV Mainz 05 zielt ab aufs Vorrunden-Finale der Champions League und insbesondere auf den Last-Second-Kopfball-Treffer des Lissabonner Torhüters zum 4:2 gegen Real Madrid, der Benfica die Chancen aufs Achtelfinale lässt. Meigl, der auch gebannt vor seinem 79-Kilo-Robotron-Fernseher gesessen hatte: „Ich hab es Dir immer gesagt, Guido, Du musst über den Tellerrand illern, Neues zulassen - und Dir endlich mal die dünnen Loden schneiden.“ Die Rückfallzieher haben sich mit Blick auf die Geschehnisse in Lissabon - den Gastgebern war reichlich spät das Lichtlein aufgegangen, dass ihnen noch ein Tor fehlt - Verstärkung aus einschlägigem Kreis geholt. Norwegens Fußball-Ikone Jan Age Fjörtoft erinnert an eine ähnliche Situation, die er 1999 mit Eintracht Frankfurt beim Saisonfinale gegen Kaiserslautern erlebt hat. Die SGE führte kurz vor Schluss 4:1, wähnte den Klassenerhalt in der Tasche, als Coach Jörg Berger wild fuchtelnd signalisierte, dass noch ein fünftes Tor hermuss. Und das besorgte Fjörtoft mit einem ikonischen Übersteiger, machte sich kurz vorm Abpfiff zum Allzeit-Helden der Frankfurter. Fjörtofts O-Ton ist vom Feinsten!Weitere Themen: Timo Werners Adieu, das schale 1:1 der Rasenballer auf St. Pauli und das Samstag-Gastspiel der lieblichen Mainzer in Leipzig.    Präsentiert werden die Rückfallzieher von Toni Göpel, dem Intim-Kenner in den Bereichen Wohn - und Geschäftshäuser sowie Mehr-Familienhäuser. Göpel weiß mehr über alle möglichen taktischen Verrenkungen als Meigl und Guido zusammen, tippt auf ein 3:1 der Rasenballer gegen die Nullfünfer.Lob, Lob oder Lob: Bitte Mail an [email protected]

    Podcast-Stargast Pit Gottschalk mach RB rund wie einen Buslenker

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    00:42:52

    Weil Meigl und Guido so ihre Probleme mit dem Blick über den Tellerrand haben und sich beim Blick in den dusteren Maschinenraum des Fußballs regelmäßig die Grubenlampe auf ihren weichen Birnen stoßen, lassen sie sich von wahren Fachkräften erleuchten. Nachdem Immobilien-Ass und Fußball-Liebhaber Toni Göpel vor einer Woche mit seiner Expertise und seinen holzschnittartig-eingängigen Formulierungen geglänzt hatte, sorgt diesmal der legendäre Pit Gottschalk für erfrischenden Wellengang im Aufnahmestudio der Rückfallzieher. Gottschalk sagt, dass sich bei RB Anspruch und Wirklichkeit nur vom Hörensagen kennen und es ein Ding der Unmöglichkeit sei, gegen die Bayern 0:6 und 1:5 unterzugehen. Der Ex-Chefredakteur der Sport Bild reibt sich auch an den Fußball-Lehrern Ole Werner und Marco Rose, die seiner Meinung nach längst nicht so toll sind, wie vielerorts angenommen. Meigl und Guido erstarren eingedenk Gottschalks Abrechnung zur Salzsäule, werden erst wieder durchblutet und aktiv, als der zugeschaltete Star-Gast auflegt. Meigl, den Tränen nah: „Mein Ole ist gar kein Weltklasse-Trainer? Und mein Marco ist keiner für Eintracht Frankfurt? Güüdoo, mein Weltbild wankt!“Guido tröstet seinen alten Freund und Kupferstecher Meigl, nimmt ihn in den Arm und sagt: „Der Pit lebt in Hamburg. Dort sind nach sieben Jahren Tibet in der zweiten Liga die Bindehäute und mit ihnen die Auffassungsgabe stark geschädigt. Ole und Marco sind top. Also menschlich gesehen.“Weitere Themen der 257. Podcast-Ausgabe: Die wahren Hintergründe hinter dem hessischen Ränkespiel „Wir schnitzen uns einen Trainer aus sächsischen Kirschbaum-Massiv-Holz“, die erneute Verletzung von Assan Ouédraogo, das ungut prall gefüllte Lazarett am Cottaweg und die brutal schwere RB-Aufgabe bei den vom ewigen Gärtner Frank Schmidt trainierten Heidenheimern. Präsentiert werden die Rückfallzieher von Toni Göpel, dem Intim-Kenner in den Bereichen Wohn - und Geschäftshäuser sowie Mehr-Familienhäuser. Göpel weiß mehr über alle möglichen taktischen Verrenkungen als Meigl und Guido und Pit zusammen.Lob, Lob oder Lob: Bitte Mail an [email protected]

    Toni Göpel: Xaver Schlager muss immer ran, dann klappts’s auch gegen die Bayern.

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    00:46:30

    Im LVZ-Aufnahmestudio am Peterssteinweg herrscht drangvolle Enge, geht es beim Podcast-Treffen dreier raumfüllender Giganten zu, wie oben und untenrum im Haifischbecken Bundesliga. Rückfallzieher-Freund und - Unterstützer Toni Göpel, blutjunge 45, bereichert die Altherren-Combo Meigl Hoffmann (geschätzte 89) und Jopi Schäfer (knappe 107), glänzt mit Expertise, Ein- und Ausblicken, eiert nicht rum, nimmt die Harmoniesucht von Meigl Guido volley, packt die Badekappe ein und die Ellenbogen aus. Das 2:0 gegen Freiburg vom Mittwoch, Herr Göpel? „In der ersten Halbzeit fehlte offensiv alles, was es braucht, um eine 10-er Abwehrkette zu verwirren, dann hat Willi (Orban) den Zug aufs Gleis gesetzt!“ RB und die Champions League? „Das wird härter als hart, entscheidet sich erst ganz am Ende“, sagt der Kumpel des New Yorker Schweden Emil Forsberg, RB-Stammgast und Taktik-Guru, der einst selbst in Liebertwolkwitz und Stötteritz als lautstarker Mittelstürmer und Luca-Toni-Double gegen den Ball getreten hat. Und Göpel nennt diesen Faktor auf dem Weg nach Europa: „Xaver Schlager muss jeden An – und Abpfiff auf dem Platz erleben. Er ist einer der besten Sechser in Europa, hat Kraft, Mut, Übersicht, geht zur Sache, kann richtig kicken, spielt nicht 95 Mal quer oder nach hinten. Was soll der bei Juve? Hier in Leipzig sind die Nudeln al dente, Xaver muss bleiben!“ Meigl fragt mit Blick auf Sonnabend schüchtern beim selbstgewissen Star-Gast, der nicht Tür an Tür mit Alice, aber mit Willi O. lebt, an, ob man den Bayern die Krachtledernen mit Seiteneingriff ausziehen könne und wer federführend am Hosenbund zerren müsse. Göpel: „Peter Gulacsi hält ein paar Unhaltbare, Willi fegt hinten mit seinem stählernen ungarisch-pfälzischen Besen, Xaver sortiert die Mittelfeld-Zentrale, Yan Diomande, Assan Ouedraogo, Antonio Nusa und Romulo machen jede Abwehr der Welt wuschig. So kann´s klappen mit Punkten gegen die Bayern.“ Guido schweigt sehr lang und biegt dann mit einem sehr flachen Flach-Witz um die Ecke. „Geht ein Cowboy zum Frisör. Verlässt den Laden nach einer halben Stunde wieder. Pony weg.“ Weitere Themen der 256. Podcast-Ausgabe: Die Auferstehung des FSV Mainz 05 gegen Heidenheim, der offenbar irreparable Knick in der Optik im Video-Keller und einen seltsam mausgrauen SC Freiburg, der in Leipzig keinmal auch nur in die Nähe einer Gefühlsregung des leicht entflammbaren Peter Gulacsi gekommen ist. Präsentiert werden die Rückfallzieher von Toni Göpel, dem Intim-Kenner in den Bereichen Wohn - und Geschäftshäuser sowie Mehr-Familienhäuser. Göpel weiß mehr über alle möglichen taktischen Verrenkungen als Meigl und Guido zusammen. Lob, Lob oder Lob: Bitte Mail an [email protected]