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Fenix Trophy

Im September startet mit der Fenix Trophy ein neuer internationaler Fußballwettbewerb. Insgesamt acht Teams aus sieben verschiedenen Ländern treten in Gruppenphase und KO-Spielen gegeneinander an. Die Besonderheit liegt darin, dass ausschließlich Amateurteams am Wettbewerb teilnehmen, dessen Grundidee, den Fußball in seiner ursprünglichen Form verkörpern soll. Die Fenix Trophy ist ein Gegenentwurf zum kommerzialisierten Fußball und soll für Werte stehen, die im Profigeschäft längst in den Hintergrund rücken.

Als deutscher Vertreter ist der HFC Falke mit von der Partie, welcher aktuell in der Bezirksliga spielt. Im Jahr 2014 gründeten Hamburger SV Fans den Verein, nachdem die Profiabteilung des HSV in eine Aktiengesellschaft ausgegliedert wurde. Die Vereinsführung versprach dauerhaften Erfolg, ehe der HSV kurze Zeit später in die 2. Liga abstieg. Im Interview mit den Kollegen von kick.tv spricht HFC Falke Vereinspräsident Timo Oehlenschläger über die Planungen der Fenix Trophy, die der norditalienische Verein Brera Calcio initiierte. Als bekanntester Vertreter taucht FC United of Manchester auf, der eine Vorreiterrolle unter den “Fanvereinen” genießt und vor bis zu 5.000 Zuschauern spielt. Wahnsinn.

Der HFC Falke trifft in Gruppe A auf ASD Lodigiani Calcio, CD Cuenca aus Spanien und die Prague Raptors. In Gruppe B spielen Initiator Brera FC, FC United of Manchester, AKS Zly aus Polen und der niederländische Vertreter AFC DWS. Um echte Europapokalstimmung zu erzeugen, finden die Spiele natürlich unter der Woche statt. Wir verfolgen das Projekt gespannt.

Den Podcast findet Ihr hier.

Viel Spaß beim Reinhören.

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Die Gründung Eastside Bremen

In der neuen Folge sprechen Herausgeber Winko und sein Interviewpartner über die Gründung der Eastside Bremen. Das Gespräch beginnt zunächst mit der Zeit, bevor es organisierte Ultras in Bremen gab. Luigi berichtet von seinen Aktivitäten im Fanclub Pegasus Bremen, der damals um erste Choreografien in der Ostkurve des Weserstadions bemüht war.

Es geht um die Finanzierung und Durchführung der Aktionen sowie eine Blockfahne, die auch regelmäßig bei Auswärtsspielen auftauchte. Der Fanclub Pegasus Bremen hat u.a. an der Installation des Ostkurvensaal mitgewirkt und sollte auch bei der Gründung der Eastside Bremen eine wichtige Rolle spielen. Luigi schildert, dass Mike Redmann den Ostkurvensaal nutzte, um Bilder und Videos aus Italien zu zeigen und somit viele Leute inspirierte, ähnliches in Bremen auf die Beine zu stellen. In der Saison 1997/98 gründete sich die Eastside Bremen, die schnell regen Zulauf fand. Die Eastside verwandelte die Ostkurve in ein Fahnenmeer und begeisterte viele junge Leute für die neue Bewegung.

Fast ein Jahrzehnt galt die Gruppe als federführende Kraft in der Kurve, ehe man die Auflösung bekannt gab. Die Fanszenen verteilte sich daraufhin in mehrere Gruppen.

Kaffeekränzchen mit Schuss erscheint jeden zweiten Freitag in unserer Podcast App. Im Fokus steht die Geschichte der Fanszene des SV Werder Bremen.

Ihr findet den Podcast über die Gründung der Eastside Bremen hier.

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Hamburger SV und Glasgow Rangers

Am Dienstag ist in unserer App ein Interview über die Fanfreundschaft zwischen dem Hamburger SV und Glasgow Rangers erschienen. In der Rubrik “International” erzählt HSV-Fan Eybe über den Ursprung der Freundschaft, welcher bis in die 70er reicht.

Im Jahr 1974 gastierten die Rangers im Rahmen eines Testspiels im Hamburger Volksparkstadion. Die HSV Fans waren begeistert vom britischen Support, während organisierte Fankultur in Deutschland noch in den Kinderschuhen steckte. Daraufhin reisten einige Hamburger in den Ibrox Park und die Geschichte nahm seinen Lauf. Mittlerweile existiert die Fanfreundschaft zwischen dem Hamburger SV und Glasgow Rangers seit über 40 Jahren und unser Gast pflegt das Bündnis seit Jahrzehnten.

Eybe berichtet vom Europa League Finale in Manchester, welches von 200.000 Rangers Fans besucht wurde und schwärmt vom berüchtigten Old Firm. Wir sprechen über die Entwicklung der Fan- und Fußballkultur, ehe der bittere Abstieg der Rangers thematisiert wird. Die Rangers starteten damals in der vierten Liga, wobei der Anhang stets Vereinstreue bewies. Ausgerechnet im Pandemie-Jahr spielte sich das Team rund um Trainer Steven Gerard an die Spitze des schottischen Fußballs. Mittlerweile findet die Freundschaft gleichwohl auf Vereinsebene statt, denn beide Clubs haben sich auf eine offizielle Zusammenarbeit verständigt.

Das Interview findet Ihr hier. Viel Spaß beim Reinhören.

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Podcast über Fußball in Brandenburg

Seit kurzer Zeit findet Ihr in unserer App einen Podcast über Fußball in Brandenburg. “Märkischer Rasen” befasst sich mit dem Bundesland, welches keinen Profifußball bietet, dennoch voller Fußballtradition steckt. Michael Fritz wird künftig die Geschichten des Fußballs in Brandenburg vertonen. Wenn man bedenkt, dass Vereine wie Stahl Eisenhüttenstadt oder Stahl Brandenburg bereits im Europapokal gespielt haben, erwarten uns hier sicher noch einige interessante Geschichten.

In der Premieren-Episode des Märkischen Rasens geht es um einen der fünf Brandenburger Regionalligisten, nämlich den FSV Union Fürstenwalde. Mit dem ehemaligen Pressesprecher und aktuellen Jugendtrainer Mitsch Rieckmann, geht es u.a. um die bewegte Vergangenheit des Vereins, der seine Wurzeln beim heutigen 1. FC Union Berlin und dem BFC Dynamo gleichermaßen hat. Im Gespräch werden die größten Erfolge des Vereins thematisiert und ein Blick in die Zukunft gewagt.

Der Podcast über Fußball in Brandenburg erscheint mehrfach im Monat und bietet einen interessanten Einblick in die jeweiligen Vereinsstrukturen.

Die erste Folge findet Ihr hier.

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Fankultur in der Türkei

In unserer Rubrik “International” geht es aktuell ium Fankultur in der Türkei. Vor einigen Wochen ist ein Interview mit einem Besiktas Fan erschienen, der bereits in den 80ern unterwegs war. Ekin berichtet über wilde Jahre in Istanbul, die in blutigen Auseinandersetzungen gipfelten.

Im Jahr 1997 schlossen die großen Fanszenen Istanbuls einen Friedensvertrag und konzentrierten sich auf den Support im Stadion, der zu dieser Zeit seinesglcichen suchte. Volle Gästeblöcke, Dezibelrekorde und Videosequenzen, die um die Welt gingen, ehe sich die Situation 2013 änderte. Basar erzählt in unserer Podcast Reihe über Fankultur in der Türkei von den Gezi-Protesten. Nachdem die Parkbesetzer mehrfach von Polizeigewalt berichteten, schlossen sich Fußballfans den Protesten an. Plötzlich griffen Fankurven aus der Türkei das Thema mittels Spruchbändern im Stadion auf, ehe sich die Regierung einschaltete. Die Passolig Fankarte war fortan notwendig, um die Stadiontore zu passieren.

Da auch die hiesigen Medien über Gezi berichteten, setzte sich Freddy mit der Thematik auseinander. Freddy ist unser aktueller Interviewpartner und erzählt von seinen Erlebnissen im Gezi-Park. Das Gesamtpaket hat ihn so fasziniert, dass er kurzerhand nach Istanbul zog, um einen Film über Repression gegen Ultras zu produzieren. Er reiste u.a. mit Galatasaray Fans zum Pokalfinale nach Bursa und erlebte dort einen unvergesslichen Tag.

Football was my first love International erscheint jeden Dienstag in unserer App. Die aktuelle Folge findet Ihr hier. Der Film “Ayaktakimi” ist bei YouTube abrufbar.

Viel Spaß bei unserer Türkei-Reihe.

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Der Liga 3 Online Podcast

Der Liga 3 Online Podcast ist ab heute in unserer App verfügbar. Unter dem Titel “Der ganz normale Wahnsinn” werden wöchentlich aktuelle Geschehnisse der 3. Liga thematisiert.

Das Portal liga3-online.de ging zu Beginn der Saison 2008/09 online und berichtet täglich mit aktuellen Meldungen, fundierten Hintergrundberichten und investigativen Analysen über das Geschehen in der 3. Liga. Ob Trainerentlassungen, exklusive Interviews, die Schiedsrichter-Analyse von Babak Rafati oder die Übersicht der geplanten Live-Spiele. Bei liga3-online.de kommen die Fans zu Wort und machen dieses Portal zu einer einzigartigen Website in Deutschland.

Seit Beginn des Jahres erscheint der Liga 3 Online Podcast, der ab sofort exklusiv in der Football was my first love App ausgestrahlt wird. Die Länge des Formats pendelt sich zwischen 15-30 Minuten ein.

In Folge 16 geht es um die Trainerentlassung von Ex-Borussen Thorsten Frings beim SV Meppen, ehe der Abstiegskampf thematisiert wird. Aktuell kämpft der 1.FC Kaiserslautern um den Klassenerhalt. Der Verein hat bereits mitgeteilt, dass bei einem Abstieg in die Regionalliga, ein Wechsel der Spielstätten erfolgt, weil das Fritz Walter Stadion zu hohe Kosten generiert. Es wartet eine spannende Restsaison auf die Pfälzer. Außerdem geht es um den Aufstiegskandidat Dynamo Dresden, der es kurz vor dem Saisonende nochmal spannend macht.

Ihr findet die neue Folge hier.

Viel Spaß beim Reinhören in der Football was my first love App.

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Interview mit Carsi Berlin

In dieser Woche ist in unserer Podcast App ein Interview mit Carsi Berlin erschienen. Die Gruppe gründete sich im Jahr 2002 und Ekin berichtet vom schnellen Zulauf in der Anfangszeit. Carsi Berlin vereint Besiktas Fans in Westeuropa und koordiniert die Anreise sowie den Support bei Auswärtsspielen.

Ekin erzählt von der Entwicklung der Gruppe, ehe wir über seine persönlichen Highlights sprechen. Es geht um das berüchtigte Europapokalspiel in Lyon und eine unvergessliche Tour nach Napoli. Im Nachgang der Ausschreitungen von Lyon erhielt Besiktas eine zweijährige Bewährungsstrafe, sodass es zuletzt etwas ruhiger im Europapokal ablief. Egal ob beim Fußball, Basketball oder Handball, für Carsi Berlin ist es wichtig, dass der Support authentisch wirkt.

Am Ende des Interview mit Carsi Berlin sprechen wir über die Entwicklung der türkischen Fankultur. Da die Proteste im Gezi-Park maßgeblich von Fußballfans koordiniert wurden, führte die Regierung ein neues Ticketsystem ein. Die Einführung des PassoLig Systems führte zu großen Protesten und sorgte für einen Einschnitt in die Freiheiten der Kurven. Eine Rückkehr zu den legendären Zeiten in der Türkei ist wohl vorerst nicht zu erwarten.

Über eben jene Zeiten berichtet Ekin übrigens in den beiden Folgen zuvor, als es um den Ausnahmezustand in Istanbul vor 30 Jahren geht.

Das Interview findet Ihr hier.

Viel Spaß beim Reinhören.

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Casual Madness Podcast vom Sapeur

In dieser Woche ist der “Casual Madness” Podcast vom Sapeur erstmalig in unserer App erschienen. Seit 2014 berichtet der Sapeur in seinem unabhängigen Blog von allen Facetten der Casual Culture. Es gibt regelmäßige Updates zu neuen Sneakern, internationale Interviews und ganze Events für Anhänger des Casual Lifestyles.

Man sagt den Fans des FC Liverpool nach, dass sie die Markenklamotten auf den Tribünen etablierten. Liverpool spielte in den 70ern sehr erfolgreich und die Schlachtenbummler begleiteten ihren Verein durch ganz Europa. Weil der Europapokal noch nicht so zugänglich war, blickte ganz Großbritannien auf die berüchtigte Fanszene aus Liverpool. Die Fans besuchten nicht nur die Spiele, sondern hatten großen Gefallen daran gefunden, Sportgeschäfte auszurauben. So ließen sich Touren refinanzieren und gleichzeitig ein neuer Trend entwickeln. In Großbritannien verbreiteten sich die Geschichten wie ein Lauffeuer. Plötzlich wurden die Springerstiefel der Skinhead Bewegung durch Reebok Classics ersetzt. Statt der klassischen Fan-Shirts, etablierten sich plötzlich Brands wie Stone Island, Fila, oder Ellesse. Die Fankultur schaffte sich einen neuen Identifikationsfaktor, der sich spätestens mit dem Film “Hooligans” auch in Resteuropa verbreitete.

In der der Erstausgabe des Casual Madness Podcast vom Sapeur findet Ihr ein Interview mit Florian Königsblauer. Florian hat das Label “Unfair Athletics” gegründet, welches sich großer Beliebtheit unter Fußballfans erfreut. Er erzählt von seinen Anfängen und wie sich die Corona Pandemie auf die Textilindustrie auswirkt.

Ihr findet den Podcast hier.

Viel Spaß beim Reinhören.

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Der Podcast aus Wattenscheid

“Schwarz und Weiß das sind die Farben” – so lautet der Titel eines neuen Formats in unserer App. Der Podcast aus Wattenscheid erfreut sich nach zwei Folgen bereits großer Beliebtheit. Themenschwerpunkt ist selbstverständlich der Kulturverein aus dem Ruhrgebiet.

Die SG Wattenscheid schaffte im Jahr 1990 den Aufstieg in die Bundesliga und kämpfte Jahr für Jahr um den Klassenerhalt. Uli Hoeneß bezeichnete den Aufstieg als “das schlimmste was der Bundesliga passieren konnte”. Im Zuge der Euphorie organisierte sich auf den Rängen des Lohrheidestadions eine Fanszene. In der ersten Folge des Podcasts geht es um die Gründung der Ultras Wattenscheid. Die Protagonisten sprechen über die Entwicklung der Fanszene, der Feindschaft zum VFL Bochum und der Auflösung der ersten Ultras Generation aus Wattenscheid. Der Verein brachte zwar Talente wie Leroy Sane oder Hamit Altintop zum Vorschein, konnte jedoch sportlich und finanziell nicht langfristig Fuß fassen. Nach der Jahrtausendwende warteten turbulente Zeiten auf die SGW.

Die sportliche Talfahrt führte den Verein bis in die Landesliga. In dieser Zeit waren finanzielle Sorgen ein stetiger Wegbegleiter der Wattenscheid Fans. 2017 wurde der Bochumer Geschäftsmann Oguzhan Can in den Aufsichtsrat gewählt. Die Geldspritzen ermöglichten einen kurzen Ausflug in die Regionalliga, bevor die SGW in die Insolvenz steuerte. Eine Crowdfunding Aktion deckte zwar kurzzeitig die Ausgaben, der Neustart konnte aber nicht verhindert werden. Mittlerweile bereichert die SGW das Teilnehmerfeld der Oberliga Westfalen.

Der Podcast aus Wattenscheid hält nun die Geschichte der SGW Fans fest. Hier geht es zur aktuellen Folge.

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Europapokal mit Hertha BSC

In der aktuellen Folge unserer Rubrik “International” sprechen wir über die letzte Saison im Europapokal mit Hertha BSC. Zu Beginn des Interviews geht es zunächst in die Spielzeit 2016/17, als sich Hertha in Darmstadt den begehrten Europapokalplatz sicherte. Am 33. Spieltag feierte die Meute die anstehende Saison in der Hoffnung auf namhafte Gegner.

Die Auswahl schien riesig, jedoch erwischte die Losfee keinen guten Tag. Östersund, Luhansk & Bilbao landeten in der Gruppe und die Hertha Fanszene arbeitete erst an der Lokalisierung der Spielorte.

Reyk nimmt die Hörerschaft mit auf eine Reise, dessen Ziele nicht unterschiedlicher sein könnten. Zunächst reisten 400 Herthaner in die Idylle Schwedens und erlebten einen sorgenfreien Aufenthalt in Östersund. Luhansk ist ein Verein aus dem ukrainischen Kriegsgebiet, der im Zuge der Gefechte umgezogen ist. Der Anhängerschaft verteilt sich auf weite Teile des Landes. Vor trostlose Kulisse in Lemberg verfolgten die anwesenden Hertha Fans rund um Harlekins Berlin und Hauptstadtmafia eine Niederlage.

Zum Abschluss führte der Weg im Europapokal mit Hertha BSC ins Baskenland nach Bilbao. Reyk erklärt uns, warum die Ultraszene bewusst auf Klamotten mit “Ultras” Aufschrift verzichtet haben. Da sich schnell abzeichnete, dass Hertha keine Aussichten auf das Weiterkommen hatten, setzte sich die Fanszene bei den Heimspielen einige Highlights. Aber hört selbst!

Bevor es los geht, möchten wir an dieser Stelle auf den Pappenheimer Podcast, den unser Interviewpartner mitgestaltet

Ihr findet das Interview hier.

Viel Spaß beim Reimhören.