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Neven Subotic im Podcast von Auffe Ohren

Neven Subotic ist als Abwehrspieler der Jürgen-Klopp-Ära eine Legende in Dortmund. Als Kopf hinter der Neven-Subotic-Stiftung ist er auch weiterhin in Dortmund präsent. Diese Woche war er zu Gast bei anderen Dortmunder Legenden, nämlich den Jungs und Mädels von schwatzgelb.de, genauer gesagt sprach Neven Subotic in ihrem Podcast Auffe Ohren.

Anlässlich des 20-jährigen Bestehens von schwatzgelb.de – herzlichen Glückwunsch auch von uns! – kamen über 4.000 Euro an Spenden für die Neven-Subotic-Stiftung zusammen. Was mit diesem und weiterem Geld geschieht, erzählt Neven Subotic selbst im Podcast bei den Kollegen von Auffe Ohren.

Die Neven-Subotic-Stiftung

Die 2012 gegründete Neven-Subotic-Stiftung ist insbesondere vielen Fußballfans seit Jahren ein Begriff. Anlass der Gründung war die Feststellung, dass Millionen Menschen auf der Welt keinen Zugang zu sauberem Wasser und Sanitäranlagen haben. Als wichtigsten Eckpunkt der Arbeit seiner Stiftung sieht Subotic dementsprechend die Fokussierung auf Wasser, Sanitäranlagen und Hygiene. Wasser ist seines Erachtens der erste Schritt auf dem Weg zu besserer Bildung und damit auch einer besseren Zukunft.

Gleichzeitig konzentriert sich die Stiftung auf die Arbeit im Norden von Äthiopien. Dadurch kann die Stiftung, die im Winter und im Sommer vor Ort ist, Projekte über Jahre instand halten und nicht nur anschieben. Die Zusammenarbeit ist langfristig ausgelegt und die Neven-Subotic-Stiftung arbeitet mit lokalen Partnern zusammen, die sich vor Ort auskennen und “die vor Ort sein werden, nicht nur in drei bis fünf Jahren, sondern auch in den nächsten Jahren”, wie der Abwehrspieler und Stifter erzählt.

Natürlich tauchte in dem Gespräch auch die Frage auf, wie Neven Subotic Fußball und Stiftung kombinieren kann. “Das ist kein Problem, Du schaffst Zeit für Sachen, die wichtig sind.”

Zu den Podcasts mit Neven Subotic

Natürlich hat Subotic im Podcast noch viel mehr Details zur Arbeit seiner Stiftung und seinen Gedanken erzählt. Umso mehr, lohnt es sich, Neven Subotic im Podcast zu hören. Hier geht es zu Folge 81 von Auffe Ohren mit Neven Subotic in der Football was my first love App.

Und hier geht es zu einem alten Interview von Neven Subotic bei Auffe Ohren. Der Podcast wurde während seiner Zeit in Frankreich aufgenommen und unter anderem blickt er auf die Jahre in Dortmund zurück.

Vielen für Euer Engagement – sowohl an die Neven-Subotic-Stiftung als auch an schwatzgelb.de. Schaut doch mal bei beiden Organisationen vorbei.




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Podcast: Zu Gast bei Kali Werra Tiefenort

Super Ground, viel Geschichte, ein spannender Podcast: Gestern waren wir zu Besuch beim FSV Kali Werra Tiefenort. Mittlerweile ein thüringischer Kreisligist, spielte der Verein in der DDR einige Jahre in der zweitklassigen DDR-Liga. Und verfügt nach wie vor über ein traumhaftes Stadion. Wenn sich da nicht ein Podcast anbietet…

Vor Ort im Kaffeetälchen

Die Kollegen von der – sehr kurzweiligen – Facebook-Seite des FSV Kali Werra Tiefenort hatten uns eine Podcast-Verabredung mit Heiko Adler organisiert. Adler ist mittlerweile vermutlich gleich eine doppelte Legende. Einerseits als Spieler, der von Anfang der 80er-Jahre bis nach der Wende bei Kali Werra spielte. Andererseits als derjenige, der regelmäßig Schätze der Vereinsgeschichte ausgräbt und aufbewahrt. Da schläft das Fußball-Nostalgie-Herz um einiges schneller!

Auch das Fußballpodcaster-Herz schlug schnell auf Hochtouren, denn es entwickelte sich ein tolles Gespräch über die Geschichte von Kali Werra Tiefenort, aber auch über den Fußball in der DDR allgemein. Insgesamt 21 Jahre spielte man in der zweithöchsten Spielklasse, die meisten davon unter dem Namen BSG Aktivist Kali Werra Tiefenort und BSG Kali Werra Tiefenort. Den Namen findet man heute noch an einem Tor des Stadions. Die Bezeichnung Aktivist wies daraufhin, dass das örtliche Kaliwerk der Trägerbetrieb des Vereins war. Auch die Spieler arbeiteten dort unter Tage, bis sie richtige Profis wurden. Als System-Provokateur hatte man es aber auch als Fußballspieler nicht leicht.

Mit der Wende änderte sich einiges und um die 30 Spieler verließen größtenteils ablösefrei den Verein. Im Nachhinein schon ein ziemlicher Skandal, wenn auch weitgehend unbekannt.

Bei der anschließenden Stadionführung durch das Kaffeetälchen schlug auch das Groundhopperherz höher und es wurden weitere Aspekte der Geschichte von Kali Werra Tiefenort im Podcast festgehalten. So auch die 0:9-Niederlage gegen Sachsenring Zwickau und einige Anekdoten über die Fans aus Zwickau. Stichwort: Besser nicht im Zug einschlafen.

Im weiteren Verlauf des Podcasts kamen auch noch die ehemaligen Spieler Udo Gutwasser und Roland Gebhardt zu Worte.

Vielen Dank an unsere Gesprächspartner und den FSV Kali Werra Tiefenort für die Gastfreundschaft und die tollen Podcast-Möglichkeit!

Schaut mal im Kaffeetälchen vorbei und folgt Kali Werra zum Beispiel bei Facebook. Und bringt vielleicht etwas mehr Glück, als wir es bei der 2:9-Niederlage gegen die TSG Lütter taten…

Hier geht es zu unserem Podcast.

Und hier gibt es Bilder von unserem Besuch bei Kali Werra Tiefenort.

Weitere Podcasts über Kali Werra Tiefenort

Wir waren nicht die ersten Fußballpodcaster, die über Kali Werra Tiefenort berichten.

Hier findet Ihr in der Football was my first love App eine Episode von Drübergehalten – Der Ostfußballpodcast, in der es um den Verein vom Kaffeetälchen geht.

Außerdem haben die Kollegen von Brennpunkt Orange in ihrem Podcast kürzlich eine interessante Folge über Kali Werra Tiefenort veröffentlicht. Hier findet Ihr sie in der Football was my first love App.

Grüße gehen auch an Der Weg ist das Spiel und Es war einmal ein Stadion, mit denen ich vor Ort war.

Viel Spaß beim Hören!