Kicker-Reporter über Abstiegsduell mit Werder: „Lage ist sehr ernst“
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Wenn der SV Werder Bremen am Sonntagabend (17.30 Uhr) im Millerntor-Stadion beim FC St. Pauli antritt, geht es bereits um den Klassenerhalt in der Fußball-Bundesliga. Natürlich noch nicht rechnerisch, aber zumindest darum, in welche Richtung sich das Rennen um die Ligazugehörigkeit entwickelt. „Ganz viel hängt von Sonntag ab, weil das für beide Mannschaften ein riesiger Richtungsweiser“, meint auch „Kicker“-Reporter Sebastian Wolff im Abendblatt-Podcast „Millerntalk“. „Die Lage ist sehr ernst.“Zu Saisonbeginn sah das noch anders aus. „Ich hätte nach dem Derbysieg und dem anschließenden Sieg gegen Augsburg niemals für möglich gehalten, dass St. Pauli absteigen könnte“, sagt Wolff. Doch nach Tabellenplatz vier nach dem dritten Spieltag stürzten die Hamburger mit einer neun Spiele andauernden Niederlagenserie ab. „Das Hinspiel in Bremen war das erste richtig schlechte Spiel von St. Pauli.“Während Werder Bremen in Daniel Thioune einen neun Cheftrainer für den glücklosen Horst Steffen installierte, hielt St. Pauli an Blessin fest. „Ich kenne Daniel Thioune aus seiner Zeit beim HSV und halte ihn für einen fachlich starken Trainer, der auch eloquent ist und eine Mannschaft packen kann. Das Problem bei Werder sehe ich aber nicht auf der Trainerbank“, sagt Wolff, der vielmehr die Kaderzusammenstellung kritisiert. Die Verpflichtung des verletzten Victor Boniface sei etwa ein Fehler gewesen. „Es ist eindeutig so, dass sich Clemens Fritz damit schwergetan hat, aus dem Schatten von Frank Baumann zu treten. Die Kaderentwicklung spricht für sich.“#FCSPborder #SVW #StPauliWerder #Abstiegskampf #Kiezklub #WerderBremen #LebenslangGrünWeiß #Matchplan #Kiezbeben #Abstiegskrimi #fcsp #StPauli #Millerntalk #Millerntor #Bundesliga #FußballPodcast–Weitere Podcasts unter: www.abendblatt.de/podcast- Wir freuen uns auf Eure Bewertungen und Likes- Abonniert unseren Podcast, natürlich kostenlos - Feedback: [email protected]