Fehlstart, Atilgan-Debüt und Tomatenzelte

00:29:00
Der Saisonstart des Halleschen FC hinkt den hohen Erwartungen deutlich hinterher. Bringt der Pokalkracher gegen Schalke die Wende. MAILS AN: [email protected]

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00:29:00
Der Saisonstart des Halleschen FC hinkt den hohen Erwartungen deutlich hinterher. Bringt der Pokalkracher gegen Schalke die Wende. MAILS AN: [email protected]

00:28:06
Der Hallesche FC startet holprig in die neue Saison: Zwei Spiele, zwei Punkte - das ist für den Favoriten zu wenig. Im Podcast diskutieren die HFC-Experten, wo es hakt und was geändert werden muss. Der Hallesche FC ist mit großen Erwartungen in die neue Regionalliga-Saison gestartet, nach zwei Spieltagen herrscht jedoch bereits Ernüchterung. Statt der erhofften Aufbruchsstimmung stehen nach dem 2:2 bei Greifswald und dem 1:1 gegen Rot-Weiß Erfurt lediglich zwei Punkte auf dem Konto. Im Podcast „Chemie kennt keine Liga“ ziehen die MZ-Reporter Tobias Lubert, Fabian Wölfling und Christopher Kitsche eine erste Bilanz und sehen vor allem eines: Der vermeintliche Trumpf der Mannschaft, ihre Eingespieltheit, sticht bisher nicht. In Greifswald ging der HFC zwar früh in Führung, verlor danach aber zunehmend die Kontrolle. Nur dank mehrerer starker Paraden von Torhüter Luca Bendel blieb das Spiel offen. Gegen Erfurt zeigte sich ein ähnliches Muster. Nach ordentlichen Anfangsminuten baute die Mannschaft ab, ließ Chancen liegen und geriet vor allem bei schnellen Umschaltsituationen immer wieder in Bedrängnis. Die Führung durch Niklas Stierlin konnte nicht über die Zeit gebracht werden. Viel Zeit für Analysen bleibt nicht. Mit Chemie Leipzig, Chemnitzer FC und Altglienicke warten in der direkt die nächsten Prüfsteine - alle drei Spiele werden Live bei MZ.de übertragen. Die MZ-Experten sind sich einig: Der HFC muss jetzt Ergebnisse liefern, sonst droht die Euphorie des Sommers endgültig zu verfliegen. Gleichzeitig wirft bereits das DFB-Pokal-Highlight gegen Schalke 04 seine Schatten voraus, für das im Umfeld des Vereins große Vorfreude herrscht. Momentan aber zählt vor allem eines: Punkte sammeln.

00:40:53
Vor dem ersten Spiel des HFC schauen die drei Experten auf Mannschaft und Liga. Außerdem gibt es die Saisontipps, bei denen nur einmal der HFC den Aufstieg schafft. Mails an: [email protected] Allesw zum HFC: www-mz.de/hfc

00:55:05
Im Podcast „Chemie kennt keine Liga“ spricht der 38-Jährige offen über Zweifel, Entwicklung, Transferpolitik und die Ziele für die neue Saison. MAILS, FRAGEN, ANREGUNGEN: [email protected]

00:28:23
Der Hallesche FC ist zurück auf dem Trainingsplatz – und die Planungen für die neue Regionalliga-Saison laufen auf Hochtouren. Wir freuen uns für die nächste Folge auf Fragen an Robert Schröder: [email protected].

00:56:36
Der Hallesche FC darf sich im DFB-Pokal auf Schalke 04 freuen, treibt die Kaderplanung voran und blickt auf eine turbulente Saison zurück. MALS AN: [email protected]

00:34:16
Es rumst noch einmal zum Saisonausklang beim HFC: Sportchef Daniel Meyer geht. Damit verlieren die Rot-Weißen die dritte Top-Personalie in dieser Saison. Die 46. Folge von „Chemie kennt keine Liga“ steht ganz im Zeichen eines echten Paukenschlags: Sportchef Daniel Meyer verlässt den Halleschen FC und wechselt überraschend zur SpVgg Greuther Fürth in die zweite Bundesliga. Die Nachricht platzte nur Stunden vor der Relegation der Fürther herein und wirbelte die ursprünglich geplante Saisonabschlussfolge der HFC-Experten komplett durcheinander. Fabian Wölfling und Tobias Lubert ordnen den Wechsel ausführlich ein. Ganz überraschend kam er rückblickend nicht mehr, da sich die Vertragsverlängerung mit dem HFC seit Wochen zog. Hinter den Kulissen liefen offenbar bereits Gespräche mit Fürth, vermittelt über eine Headhunter-Agentur. Meyer selbst spricht von einer Anfrage vor vier Wochen, vor zwei Wochen sei die Entscheidung gefallen. Dass der Wechsel nun mitten in der finalen Kaderplanung passiert, sorgt dennoch für Diskussionen. Die Journalisten sehen Meyers Zeit beim HFC zwiegespalten. Einerseits gelang es ihm nach dem Abstieg in die Regionalliga schnell, wieder eine konkurrenzfähige Mannschaft aufzubauen und den Verein sportlich zu stabilisieren. Andererseits wurde das große Ziel, die Rückkehr in die 3. Liga, klar verfehlt. Vor allem einige Top-Transfers wie Akono, Fakro oder Elesi erfüllten die Erwartungen nicht. Auch die turbulenten vergangenen Monate rund um Vereinsführung, Lizenzthemen und interne Machtkämpfe hätten laut Podcast ihren Anteil daran gehabt, dass Meyer sich schließlich neu orientierte. Der HFC verliert damit nach Präsident Jürgen Fox und Finanzchef Robert Marien innerhalb weniger Monate die nächste zentrale Figur. Die fehlende Kontinuität wird erneut als großes strukturelles Problem des Vereins benannt. Als Nachfolger übernimmt Marian Unger. Die interne Lösung hat Vorteile, weil Unger bereits tief in die Kaderplanung eingebunden war und alle laufenden Gespräche kennt. Gleichzeitig verzichten die Hallenser damit auf einen Neuanfang mit frischen Ideen und neuem Netzwerk. Sportlich gab es immerhin Grund zum Feiern: Der HFC gewann das Landespokalfinale gegen Halberstadt souverän mit 4:0 und qualifizierte sich damit erneut für den DFB-Pokal. Die Einnahmen könnten helfen, den Etat für die kommende Saison leicht anzuheben. Auch personell tut sich einiges: Mehrere Spieler wurden verabschiedet, darunter Fakhro, Elezi und Löhmannsröben. Neu verpflichtet wird Stürmer Sofian Benyamina, der mit seiner Erfahrung und Torquote glänzt. Offen bleibt weiterhin die Zukunft von Torhüter Sven Müller, dessen gesundheitliche Situation nach einer schweren Nackenverletzung weiter beobachtet wird.

00:59:32
HFC-Präsident René Walther spricht im Interview über über sein Amt, die sportliche Leistung, die Lizenzentscheidung und Pläne für nahe und ferne Zukunft des Klubs. Als Kind schwärmte René Walther für Werner Peter, Stürmer des Halleschen FC in den 1970er und 1980er Jahren. Idole auf dem Platz hat er heute zwar nicht mehr, Fan des Klubs ist der Hallenser aber geblieben, wie er in der aktuellen Folge von „Chemie kennt keine Liga“, dem HFC-Podcast der Mitteldeutschen Zeitung sagt. „Nur die Spiele kann ich nicht mehr wirklich verfolgen.“ Als Präsident des Traditionsvereins hat er während der 90 Minuten viel zu tun, führt Gespräche, schüttelt Hände. Anfang April hat der 50-jährige Familienvater, im Job Geschäftsführer der halleschen Stadtwerke, die Nachfolge von Jürgen Fox angetreten. Im Podcast-Gespräch mit Tobias Lubert und Fabian Wölfling spricht er über die sportliche Saison, die ausstehende Vertragsverlängerung mit Sportchef Daniel Meyer, das Budget des Klubs und warum es ein Leitbild für den HFC braucht.

00:32:53
Vertragsverlängerungen im Trainerteam, offene Personalfragen und die Dauerbaustelle Regionalliga-Reform – der HFC steht vor entscheidenden Wochen - vor allem neben dem Platz. In der 44. Folge des Podcasts steht zunächst ein Missgeschick im Fokus: Eine falsche Folge wurde veröffentlicht, wofür sich Host Julius Lukas entschuldigt. Danach geht es direkt in die inhaltlichen Themen rund um den Halleschen FC. Positiv ist die Vertragsverlängerung des Trainerteams um Sascha Prüfer und Robert Schröder bis 2027, inklusive Aufstiegsoption. Diese Entscheidung bringt auf der Trainerposition Planungssicherheit. Anders sieht es im Kader aus: Wichtige Spieler wie Halili, Löhmannsröben oder Hauptmann sollen gehalten werden, doch finanzielle Unsicherheiten – insbesondere wegen einer noch nicht finalisierten Sponsorenverlängerung – erschweren die Gespräche. Gleichzeitig kursieren Transfergerüchte rund um einen erfahrenen Torjäger, der eine Verstärkung wäre, die aber wohl auch einiges kosten würde. Auch auf der Torwartposition gibt es offene Fragen. Sven Müller ist aktuell die klare Nummer eins, doch es wird über seine zukünftige Rolle gesprochen. Nachwuchskeeper könnten perspektivisch nachrücken, während Luca Bendel wohl gehen wird. Ein großes Thema bleibt die Reform der Regionalliga. Neben dem favorisierten Kompassmodell sorgt ein neues „Phasenmodell“ aus Bayern für Unmut, da es den bisherigen Reformprozess infrage stellt. Vereine und Fans positionieren sich zunehmend deutlich, unter anderem mit Aktionen und Protesten. Unterstützung für das Kompassmodell kommt auch von prominenter Stelle. Sportlich bewegt sich der HFC solide, aber ohne Glanz durch die letzten Spiele. Ein glückliches 0:0 gegen Lok Leipzig und ein souveräner Sieg gegen Hertha II zeigen Licht und Schatten. Die Meisterschaft ist außer Reichweite, der Aufstieg ohnehin. Platz zwei bleibt das realistische Ziel.

00:35:22
Nach turbulenten Wochen beim Halleschen FC kehrt Struktur ein: Ein neuer Präsident ist im Amt - nun fallen auch Entscheidungen: wichtige Personalentscheidungen stehen bevor – und sportlich zeigt sich, wohin die Reise gehen soll. FRAGEN; ANREGUNGEN UND KRITIK AN: [email protected] ALLES ZUM HFC: www.mz.de/HFC