In Folge 57 von „Chemie kennt keine Liga“ analysieren Tobias Lubert und Chris Kitsche den Last-Minute-Lauf des Halleschen FC, das kuriose 300. Spiel von Niklas Landgraf und blicken auf das Geister-Duell gegen Magdeburg II sowie die Aufstiegsreform.
In der 57. Episode des MZ-Podcasts „Chemie kennt keine Liga“ besprechen Tobias Lubert und Chris Kitsche die aktuelle Form des Halleschen FC. Der HFC ist seit Mitte August ungeschlagen und mischt nach zwei späten Toren von Fabrice Hartmann – gegen Aue sowie beim 2:2 gegen Lok Leipzig – weiter ganz oben im Titelrennen der Regionalliga Nordost mit. Die Basis des Erfolgs bildet eine stabile Defensive um Torwart Luca Bendel und kompromisslose Verteidiger wie Finn Kastull.
Ein zentrales Thema ist das 300. Pflichtspiel von Niklas Landgraf, das mit einer glatten Rote Karte in der Schlussphase ein bittersüßes Ende fand. Die Podcaster würdigen Landgrafs Vereinstreue, seinen Verzicht auf die Kapitänsbinde zugunsten von Burim Halili sowie seine wiedergefundene Konstanz.
Zudem blicken Lubert und Kitsche auf das anstehende Auswärtsspiel bei der U23 des 1. FC Magdeburg voraus. Da der FCM den Heimbereich aus dem Gedenken an Hannes Schindler sperrt, findet die Partie vor einer ungewohnten Kulisse ausschließlich mit Hallenser Anhängern statt.
Abseits des Rasens stehen zwei strategische Themen im Fokus: Nach zwei Wintern ohne Reise plant der HFC für Ende Januar 2027 wieder ein Trainingslager im türkischen Belek, das teilweise durch Sponsoren finanziert werden soll. Abschließend beleuchtet das Duo den Reformvorschlag von DFB-Präsident Bernd Neuendorf. Das sogenannte Kompass-Modell sieht vier 20er-Staffeln vor, um ab der Spielzeit 2028/29 endlich allen Regionalliga-Meistern den direkten Aufstieg in die 3. Liga zu garantieren.