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Kicken kann er

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    Christoph Kramer: Reden kann er

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    01:02:53

    Würde man eine Straßenumfrage über Christoph Kramer machen, den Leuten würde vor allem über den Mann in den Sinn kommen, der im Fernsehen lustig Fußball erklärt. Darüber reden auch Fabian Scheler und Oliver Fritsch, die beiden Hosts von Kicken kann er, in der aktuellen Ausgabe. „Er ist unterhaltsam“, sagt Fritsch über Kramer, “beinahe ein Comedian”. Doch Kramer war auch ein sehr erfolgreicher Fußballer, zumindest für kurze Zeit. Durch glückliche Umstände landete er am 13. Juli 2014 in der deutschen Startelf, die gegen Argentinien Weltmeister wurde. Kramer wurde dadurch berühmt, dass er von einem Gegenspieler ausgeknockt wurde und nicht mehr wusste, dass es sich um das WM-Finale handelte.  „Er war ein unwahrscheinlicher Weltmeister“, sagt Scheler. Für kurze Zeit, sagt Fritsch, habe man bei ihm die Vorstellung gewinnen können, dass er seinen Platz im Mittelfeld der Nationalmannschaft dauerhaft finden könne. „Robust, technisch ordentlich, frech und frisch, mit Persönlichkeit ausgestattet.“ Doch nach 2014 spielte Kramer keine Rolle mehr in der Nationalelf, nicht nur weil er oft verletzt war. „Er stellte sich halt als 3er-Schüler heraus.“ Vor kurzen dann sein tränenreicher Abschied von Borussia Mönchengladbach vor einigen Wochen, für die er 243 Bundesliga-Spiele absolvierte. Ob Kramer noch mal kickt, ist nicht gesagt. Aber reden wird er weiterhin – als ZDF-Experte, als Podcaster. Und man kann ihn sogar lesen, er ist unter die Schriftsteller gegangen. Auch in dieser Folge: Scheler und Fritsch stellen ihre sehr umstrittenen Top 5 TV-Experten vor. Mr. X, unser anonymer Fußballscout, ist besonders gut drauf. Und Magnus Reitschuster, der Intendant des Apollo Theaters in Siegen, hat als Reaktion auf die vergangene Ausgabe eine Ode auf Granit Xhaka verfasst – und für Sie, liebe Zuhörerinnen, vertonen lassen. "Kicken kann er" ist der Fußballpodcast von ZEIT ONLINE. Er erscheint alle zwei Wochen und widmet sich den besten Fußballern und Fußballerinnen unserer Zeit. Wir reden weniger über Taktik als über das, worauf es im Fußball wirklich ankommt: die Individualität der Spieler. Alle Folgen finden Sie hier, alle Powercard-Wertungen hier. Schreiben Sie uns! Kritik zur Sendung und Vorschläge für Mister X nehmen wir unter [email protected] entgegen. Szenen und Texte, über die wir im Podcast gesprochen haben: - Eigentor Kramer in Dortmund - Was am 13. Juli 2014 wirklich geschah - Check gegen Kramer    [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

    Granit Xhaka oder warum Leverkusen wieder Meister wird

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    01:04:05

    Am Freitag beginnt die Bundesliga und schon wieder hat sich Leverkusen im Supercup in letzter Minute gerettet und den nächsten Titel gesammelt. Auch wenn dieser Pokal für manche die gleiche Bedeutung hat wie AGB lesen: Xabi Alonso macht damit weiter, wo er aufgehört hat. Kicken Kann Er beendet seine Sommerpause deshalb mit einem der wichtigsten Spieler der vergangenen Saison, dem die beiden Hosts auch in der neuen Spielzeit Großes zutrauen: Granit Xhaka ist Thema im Fußballpodcast von ZEIT ONLINE. Der Schweizer hatte erheblichen Anteil an Leverkusens Meisterschaft und Pokal: "Haben sie mit ihm im Sommer 2023 den Titel eingekauft?", fragt Fabian Scheler. Diese Frage deklinieren er und Oliver Fritsch anhand von Xhakas Stärken und Schwächen durch.   Xhaka kam 2012 nach Mönchengladbach und ging vier Jahre später in die Premier League zu Arsenal. Seit einem Jahr ist er zurück in Deutschland: "Perfekt für unseren Podcast", sagt Scheler, "man möchte doch jetzt wissen, wie groß der Anteil von Xhaka am Leverkusener Erfolg ist." Fritsch fasst seine These zum Spieler dieses Mal in ein einziges Wort: "Xhaka ist sauclever." Er habe sich und den Fußball verstanden, ihn genutzt zum sozialen Aufstieg und wird ihm auch noch als Trainer wohl lange erhalten bleiben.   Das macht ihn einzigartig, sagt Scheler, weil Xhaka der einzige Spielertrainer der Bundesliga ist. Xhaka macht parallel zu seiner Bundesligakarriere den Trainerschein bei Union Nettetal. Deswegen ist es kein Zufall, wie er und Alonso auf und neben dem Platz miteinander kommunizieren. "Seine größte Stärke: Er hat eine Aufgabe für sich gefunden", sagt Fritsch, und dass er auch erkennt, welchen Anteil der Trainer hat. "Ich könnte ihm ewig zuhören", sagt Fritsch.   Xhaka ist Schweizer Rekordnationalspieler und die Top 5 küren in dieser Folge die besten Schweizer, denn bei Xhaka gibt es Federer-Vergleiche. Die Hosts möchten den Stolz der Schweizer auf die Secondos, wie die in der Schweiz geborenen Kinder von Immigranten genannt werden, auch nicht bremsen. Doch es gibt fachliche Gründe, wegen der man vorsichtig bei Federer-Analogien sein muss. "Bei Arsenal wurde Xhaka aussortiert", sagt Fritsch, "weil dort seine Grenzen erkannt wurden." Die erste Folge vor der neuen Saison nehmen die Hosts auch zum Anlass, eine kleine Bundesligaprognose zu wagen. Und Fritsch legt sich fest: Leverkusen wird seinen Titel verteidigen. Doch beide erinnern sich auch an das verlorene Finale in der Europa League gegen Bergamo: "Das könnte ein Omen gewesen sein", sagt Fritsch, "das war nicht nur ein schlechter Tag." Und wie in jeder Folge bespricht der anonyme Scout "Mister X" zwei Spieler: Einen vielversprechenden Dortmunder Neuzugang. Und einen der Weltmeister von 2014.    "Kicken kann er" ist der Fußballpodcast von ZEIT ONLINE. Er erscheint alle zwei Wochen und widmet sich den besten Fußballern und Fußballerinnen unserer Zeit. Wir reden weniger über Taktik als über das, worauf es im Fußball wirklich ankommt: die Individualität der Spieler. Alle Folgen des Podcasts finden Sie hier, alle Powercard-Wertungen hier. Schreiben Sie uns! Kritik zur Sendung und Vorschläge für Mister X nehmen wir unter [email protected] entgegen. Szenen und Texte, über die wir im Podcast gesprochen haben: - DFB-Pokalfinale - Europa League Finale   - Trainerschein: "Granit Xhaka | PFA UEFA A Licence | Coaching"  - FAZ-Interview mit Granit Xhaka: "Xabi Alonso läuft manchmal mehr als wir" - Guardian: Arteta salutes Granit Xhaka’s ‘crucial’ influence on Arsenal before final bow - The Athletic: The ingredients behind Granit Xhaka’s Arsenal redemption arc - The Athletic: Dear Granit Xhaka: It has been passionate, complicated and very, very memorable [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

    EM-Spezial: "England muss man erst mal vom Platz schieben"

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    00:40:27

    Kaum zu glauben, aber diese Europameisterschaft endet schon wieder. Von Woche zu Woche haben die Hosts des Fußballpodcasts alles besprochen, was sie gesehen und erlebt haben, um sich dann doch jedes Mal mit dem englischen Gekicke beschäftigen zu müssen.   England oder Spanien wird der neue Europameister. Ausführlich besprechen vier Hosts, warum England trotz "argem Standfußball" (Oliver Fritsch) und "einem fehlenden Spielgestalter" (Tammo Blomberg) die Chance dazu bekommt. Es wirke ein bisschen, als hätten die Engländer sich endlich die Warnungen vor ihrem eigenen Spiel zu Herzen genommen, sagt Nico Horn, der zum ersten Mal bei "Kicken kann er" zu Gast ist.   Englands Trainer Gareth Southgate wird sagen, im Rückblick habe alles Sinn gemacht, glaubt der vierte Host, Fabian Scheler. Vor allem er muss sich seit Wochen heftige Kritik anhören. Bei dem Bashing will Fritsch nicht mitmachen, denn England sei schwer zu schlagen, auch wenn es sich mit initiativem Spiel schwertut: "Declan Rices Spiel ist so modern wie die Überziehdecke im Hotel in Bristol", sagt er. Doch er und seine "teammates" bringen andere Eigenschaften mit, etwa die Physis. Die muss man erst mal vom Platz schieben, sind sich die Hosts einig.   Ganz anders der Finalgegner Spanien. Angeführt vom Mittelfeldduo Rodri und Fabián Ruiz ist es die Mannschaft mit der höchsten Spielkultur. Prinzip Ordnung hat sich durchgesetzt, sagt Fritsch. Horn ist überrascht, wie dominant die Spanier sind. Und trotzdem finden die Hosts in der Analyse auch die eine oder andere Schwäche, die sich in den bisher sechs Turniersiegen gezeigt hat. Und: "Spanien muss sich seine stilprägende Niederlage erst noch abholen", orakelt Tammo Blomberg.   Dann würdigen die Hosts noch die spielerischen Trends, die sie bei diesem Turnier entdeckt haben, küren die Spieler des Turniers und tippen natürlich auf den Ausgang des Finales.  Sie sind anderer Meinung? Sehr gut! Schreiben Sie uns! Vorschläge für Spieler des Turniers und wen es nach der Sommerpause zu besprechen gilt, Kritik zur Sendung und auch Lob nehmen wir unter [email protected] entgegen. "Kicken kann er" ist der Fußballpodcast von ZEIT ONLINE. Er erscheint zur EM außer der Reihe jede Woche. Nach dieser Folge verabschieden wir uns in eine vierwöchige Sommerpause.  [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

    "Ja, es ist das vorweggenommene Finale"

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    00:40:57

    Das EM-Viertelfinale Spanien gegen Deutschland wird den Sport vor ein Dilemma stellen. Beide Mannschaften stehen dafür, unbedingt den Ball haben zu wollen. Doch wie Christian Spiller feststellt, einer der Hosts von Kicken kann er, dem Fußballpodcast von ZEIT ONLINE: "Es gibt nur einen Ball." Was nun? Die Frage in diesem Spiel wird also sein, welche Mannschaft besser ihr Spiel durchziehen kann, um diesen einen Ball zu bekommen. Und welche besser damit zurechtkommt, ihn mal nicht zu haben. Allerdings: "Spanien spielt nicht ganz so eindimensional wie früher", sagt Tammo Blomberg. Im Spiel gegen Kroatien etwa hat sich das Team ein Stück weit zurückgezogen – und dennoch dominiert. Oliver Fritsch glaubt, in der spanischen Defensive eine Schwäche erkannt zu haben. "In der Abwehr sind sie möglicherweise verwundbar, aber man weiß das noch nicht genau, weil sie noch nicht auf einen guten Gegner getroffen sind", sagt er. Sorgen auf deutscher Seite wiederum macht Joshua Kimmich, der in das Duell gegen den recht schnellen Nico Williams geschickt wird. Alle drei Hosts sehen aber ein völlig offenes Spiel. "Spanien ist stabiler und homogener. Das deutsche Spiel ist anfälliger, aber auch unberechenbarer", sagt Fritsch. Alle drei reden auch kurz über die restlichen Viertelfinals. Über die defensiven Franzosen, die überschätzten Engländer, über das Ronaldo-Dilemma und türkische Feierei. Schreiben Sie uns! Kritik zur Sendung nehmen wir unter [email protected] entgegen. Lob auch. Kicken kann er ist der Fußballpodcast von ZEIT ONLINE. Er erscheint zur EM außer der Reihe jede Woche. Texte, über die wir in dieser Folge gesprochen haben: ZEIT ONLINE: "Koeman, der Barber" [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

    EM-Spezial: "Dänemark ist die schlechtere Schweiz"

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    00:47:04

    Vor dem Achtelfinale Deutschland gegen Dänemark hat das Land eine Stürmerdebatte erfasst: weiter mit Kai Havertz oder doch Niclas Füllkrug? "Man müsste sehr viel ändern, wenn man Füllkrug aufstellt", sagt Fabian Scheler. Der Stürmer aus Dortmund kam in zwei von drei Vorrundenspielen als Joker und traf zweimal, gegen die Schweiz rettete er in letzter Minute den Gruppensieg. "Füllkrug löst das Knäuel an Beinen auf und denkt nicht so viel nach. Sein ganzer Körper drängt Richtung Tor", sagt Tammo Blomberg, der dennoch vor einem Eins-zu-eins-Tausch warnt. Die Kombinationsstärke würde darunter leiden. Und Christian Spiller weist darauf hin, dass "es zwei deutsche Mannschaften" gebe: "Plan A und Plan B, viele wissen gar nicht wertzuschätzen, dass das Luxus ist. Weil es für Stress beim Gegner sorgt." Ausführlich widmen sich die drei Hosts den deutschen Vorrundenspielen und überlegen, ob dieser Mannschaft noch immer eine Blackout-Gefahr innewohnt. Wahrscheinlich aber nicht im Achtelfinale: "Mir fehlt die Fantasie, mir vorzustellen, wie Deutschland nicht weiterkommen sollte", sagt Spiller. Zwei Wochen EM-Vorrunde und 36 Spiele sind vorüber, höchste Zeit also für einen ausführlichen Blick auf das Erlebte. Scheler und Blomberg, die als Reporter in den Stadien unterwegs sind, bestätigen den Eindruck der ersten Tage, dass in jedem Spielort Fußballfeste stattfinden. "Man merkt bei dieser EM vielleicht ein bisschen mehr als im Clubfußball, wofür die Spieler spielen", sagt Spiller über den Wert dieser Europameisterschaft. Scheler kürt dann Spanien als seinen Favoriten, bekommt dafür aber von einem Host Widerstand, weil den Spaniern noch immer "der letzte Punch" fehle. Außerdem gebe es eine spanische Problemzone, die bisher niemand beachtet. Und sie müssten jetzt gegen das Team der Stunde ran. "Gegen die Georgier möchte gerade keiner spielen", sagt Spiller: weil sie den leidenschaftlichsten Fußball dieser EM zeigen und den besten Torhüter des Turniers haben. Dann glänzt Spiller noch mit Angeberwissen über Georgien. Die Hosts beugen sich auch noch über die bisherigen Leistungen von England und Frankreich und versteigen sich aufgrund des kuriosen Turnierbaums zur These: "England kommt ins Finale und ist trotzdem die Enttäuschung der Europameisterschaft." Das aufregendste Achtelfinale sieht Scheler ohnehin woanders. Schreiben Sie uns! Kritik zur Sendung nehmen wir unter [email protected] entgegen. Lob auch. "Kicken kann er" ist der Fußballpodcast von ZEIT ONLINE. Er erscheint zur EM außer der Reihe jede Woche. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

    EM-Spezial: Die neue deutsche Nüchternheit

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    00:41:10

    Sie wollen endlich in EM-Stimmung kommen? Wir haben etwas für Sie: die erste Spezialfolge unseres Fußballpodcasts Kicken kann er. In der zählen Fabian Scheler und Oliver Fritsch die Erkenntnisse des deutschen Auftaktspiels auf. Auch wenn beide im Stadion nebeneinandergesessen haben, blicken sie aus anderen Richtungen auf das Spiel. "Julian Nagelsmann ist ein pragmatischer Trainer geworden", sagt Fritsch, "er tut das Naheliegende." Der Bundestrainer vertraut auf die Aufstellung, auf die er seit März setzt. Sowohl das Zusammenspiel von Florian Wirtz, Jamal Musiala und Kai Havertz als auch die Rollenverteilung von İlkay Gündoğan und Toni Kroos wirkte harmonisch und ausbalanciert. Auch wenn Gündoğans perfekter Platz woanders wäre und seine Position ein kleiner Kompromiss sei, sagt Fritsch: "So stark habe ich Deutschland lange nicht mehr gesehen." Der deutsche Fußball sei nicht perfekt, aber könnte ideal für dieses Turnier sein. Doch lässt sich das wirklich nach diesem einen Spiel sagen? Scheler hat daran Zweifel: "Ich tue mich noch ein bisschen schwer mit der Einordnung, wie gut Deutschland wirklich ist", sagt er, denn das rumpelige Spiel der Schotten tauge noch nicht als Gradmesser. Einverstanden sind die beiden aber mit der schottischen Leistung abseits des Feldes: "Die 90 Minuten gehörten Deutschland – den Rest hat Schottland gewonnen", sagt Fritsch. Anschließend erzählen die beiden noch von ihren Ausflügen auf die Volksfeste, die derzeit in deutschen Innenstädten stattfinden. Scheler war in Dortmund beim Spiel der Italiener gegen Albanien, hat transadriatische Verbrüderung und eine kühle italienische Mannschaft gesehen, die im Werden ist. Außerdem will Fritsch von ihm wissen: Wo kamen am Montag denn all diese frenetischen Rumänen her? Fritsch selbst war in Frankfurt und fiel auf eine optische Täuschung rein. In der Stadt hatte er viel belgisches Rot gesehen, doch im Stadion übernahmen die Slowaken die Kontrolle. Am Ende machen die beiden Hosts noch einen kleinen Favoritencheck, bei dem englische Fans besser weghören. Weitere Links zur Folge:  Jamal Musiala und Florian Wirtz: "Ey Jamal, haste mein krasses Tor gesehn?" Italien – Albanien: Diese albanischen 23 Sekunden Ukraine bei der EM: Sie entschuldigen sich. Aber wofür? Fußball-EM: Das Problem mit den Extremen Slowblog zur Fußball-EM: Das bisschen Regen [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

    Wenn wir Bundestrainer wären …

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    01:06:49

    Ein paar Tage vor der EM wird der Bundestrainer Julian Nagelsmann sicher schwer über seine Startaufstellung für das Eröffnungsspiel grübeln. Wir – ach was, ganz Hamburg – helfen ihm bei der schwierigen Entscheidung. In dieser Sonderfolge von Kicken kann er stellen wir unsere Elf auf. Mit Hilfe des Publikums, weil diese Folge während der Langen Nacht der ZEIT vor Zuschauern aufgenommen wurde. Zum ersten Mal erleben die Hosts Oliver Fritsch, Fabian Scheler und Christian Spiller dabei echte Fußballexpertise in ihrem Pod. Sie haben sich Turid Knaack eingeladen, eine ehemalige Nationalspielerin. Sollten sich die vier Personen auf dem Panel uneinig sein, entscheidet das Publikum per Handzeichen. Am ausführlichsten diskutieren alle dann auch wenig überraschend über Manuel Neuer. Zumindest in diesem Saal spricht sich eine Mehrheit für einen Torhüterwechsel, also für Marc-André ter Stegen aus. Der Publikumsentscheid dazu fällt etwas knapper aus und mit einem "Kümmert euch um die Positionen, die wichtig sind”-Zwischenruf aus dem Publikum endet diese Debatte. Ebenfalls heiß debattiert: Für wen aus dem Quartett Leroy Sané, İlkay Gündoğan, Florian Wirtz und Jamal Musiala ist kein Platz? Welche Position eigentlich alle als "egal" einstuften. Was eine "Doppelzehn" ist. Wieso sich Oliver Fritsch mit Manuel Neuer vergleicht und was Energie Cottbus mit dieser Europameisterschaft zu tun hat. All das in der Sonderfolge des Fußballpodcasts von ZEIT ONLINE. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

    "Dortmund straft uns Lügen"

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    00:53:46

    Es ist Finale, es ist die Zeit der Entschuldigungen. Die Hosts von Kicken kann er, dem Fußballpodcast von ZEIT ONLINE, bitten Borussia Dortmund um Nachsicht. Dass Schwarz-Gelb mit einem Sieg am Samstag in Wembley Champions-League-Sieger werden kann, da hätten sie dagegen gewettet. "Sie hören noch immer unser Erstaunen", sagt Fabian Scheler. "Dortmund straft uns Lügen", ergänzt Oliver Fritsch. Die Sonderfolge zum Endspiel blickt zurück auf die vielen Aufs und Abs des BVB in dieser Saison. Einem 1:4 in Leipzig folgte der Erfolg in Paris, dem sich ein 0:3 in Mainz anschloss. Manchmal wogte das Geschehen innerhalb eines Spiels hin und her. "Beim Auswärtsspiel gegen Atlético herrschte das große Abwehrchaos", sagt Fritsch. "Aber Dortmund gab einfach nicht auf." Man könne den Dortmunder Erfolg nicht so richtig analysieren, sagt Scheler. Kann der BVB aber noch den letzten Schritt zum großen Triumph gehen? Kann er in London Real Madrid schlagen? Beim 14-fachen europäischen Sieger kicken Toni Kroos, der Deutschland retten soll, Vinícius Júnior und einige weitere besondere Spieler. Und Carlo Ancelotti steht am Spielfeldrand. "Er kann Spiele lesen wie kein Zweiter", sagt Fritsch, und Scheler sagt: "Er ist der Meister der Improvisation." Für die Borussia spreche ihre Unberechenbarkeit, sagt Fritsch. "Gegen so was spielt keiner gerne." Die beiden Hosts reden des Weiteren über Dortmunder Fanlieder, persönliche Finaltraumata und die Parallelen zum Dortmunder Champions-League-Sieg 1997, bei dem ein Teil des Vorspanns unseres Podcasts entstand. "Kicken kann er" ist der Fußballpodcast von ZEIT ONLINE. Er erscheint alle zwei Wochen und widmet sich den besten Fußballern und Fußballerinnen unserer Zeit. Wir reden weniger über Taktik als über das, worauf es im Fußball wirklich ankommt: die Individualität der Spieler. Alle Folgen des Podcasts finden Sie hier. Schreiben Sie uns! Kritik zur Sendung und Vorschläge für Mister X nehmen wir unter [email protected] entgegen.      Szenen und Texte, über die wir gesprochen haben:  "Die königlichen Außenseiter" "Der Pfosten als zwölfter Mann" "Der deutsche Fußball ist noch da" "Wie damals gegen Málaga"   [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

    Ein typischer deutscher Fußballer – im Guten wie im Schlechten

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    01:06:22

    Am Donnerstag beruft Julian Nagelsmann seinen EM-Kader. Glücklich darf sein, wer den Anruf vom Bundestrainer bekommt. Leon Goretzka wird wohl nicht dabei sein, so meldeten Bild und Sky am Dienstag. In der Folge, die ein paar Tage vor dieser Nachricht aufgenommen wurde, diskutieren die Hosts über ein Für und Wider einer Nominierung. Dass das überhaupt diskussionswürdig ist, ist an sich eine Überraschung. Für Oliver Fritsch, einen der Hosts von Kicken kann er, dem Fußballpodcast von ZEIT ONLINE, war Goretzka noch vor drei Jahren der designierte Kapitän, der seine Elf zur Heim-EM führen sollte. Was ist seitdem passiert? "Goretzka ist der idealtypische deutsche Fußballer – im Guten wie im Schlechten", sagt Fritsch. Er spielt effizient, zielstrebig, kann hart schießen und gilt als jemand, der sich durchsetzt, statt das Spiel zu überstrategisieren. Fritsch erinnert er an Lothar Matthäus oder Michael Ballack. Allerdings hat Goretzka ein Problem. Man weiß nicht genau, wo er eigentlich spielen soll. Schon die Hosts sind sich uneinig. Fritsch sieht in ihm eher einen Zehner, Christian Spiller einen Achter. Er sagt: "Goretzka ist zu vielseitig." Im modernen Fußball sei auf jeder Position eben Spezialistentum gefragt. Trotzdem hätten Fritsch und Spiller den Münchner mit zur EM genommen. Die beiden loben auch Goretzkas stabile Haltung außerhalb des Platzes, reden über die Herzchengeste zur EM 2021 und fragen sich, wie politisch Fußballer sein sollten. Außerdem in dieser Folge: Die fünf muskulösesten Kicker und Oli Fritsch schwitzt bei der 125.000-Euro-Frage. Schreiben Sie uns für Vorschläge, Lob oder Kritik: [email protected]. Szenen und Texte, über die wir gesprochen haben:  - ZEIT ONLINE: Der künftige Kapitän - Goretzkas Tor gegen Ungarn 2021 - Best of Goretzka beim FC Bayern - Goretzka und Margot Friedländer  [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

    Antonio Rüdiger ist der Haaland der Abwehr

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    01:06:42

    Manchmal wissen wohl auch seine Mitspieler nicht, was er da eigentlich macht. Etwa wenn Antonio Rüdiger einen Gegner abläuft und dabei die Beine wie ein rennender Storch anzieht. Oder wenn er von hinten mit dem Kopf unter die Achsel von Erling Haaland kriecht. Oder die Brustwarzen eines Gegners zwickt. "Rüdiger, bring uns nicht ins Grab!", sagt deshalb Kicken-Kann-Er-Host und Didi-Hallervorden-Connaisseur Oliver Fritsch in der neuen Folge des Fußballpodcasts. Antonio Rüdiger ist das Thema bei Kicken Kann Er. Der Mann aus Berlin-Neukölln, der bei Real Madrid eine feste Größe wurde, im Champions League Halbfinale auf den FC Bayern trifft und bei der EM im Sommer einen Teil der deutschen Innenverteidigung bilden wird. "Er ist derzeit einer der extrovertiertesten und verrücktesten Spieler – und das macht ihn zu einem der aufregendsten Spieler der Gegenwart. Mit allem Risiko, was man dafür bekommt", sagt der Host Fabian Scheler. "Er hat etwas, wogegen wenig auszurichten ist: Physis", sagt Fritsch. Und deshalb kann er mit Erling Haaland in den Ring steigen - und sich behaupten. Er hat Nahkampfskills, er ist kopfballstark, ist angst- und furchtfrei, schmerzlos und spielt mit enormer Intensität: "Er ist der Haaland von hinten", sagt Fritsch. Scheler ergänzt mit der fußballerischen Kampfvokabel der sogenannnten deutschen Tugenden. Gemeinsam erklären die Hosts Rüdigers Reise von Neukölln über Dortmund und Stuttgart in die europäischen Metropolen Rom, London und Madrid und analysieren, wie er überall die Hilfe seiner (vornehmlich italienischen) Trainer benötigte, um zur Weltklasse zu reifen. "Dass er aus Deutschland weggehen musste, um das Verteidigen zu lernen, wie er sagt, wirft Fragen auf", sagt Fritsch. Noch immer muss er manchmal seine eigenen Stellungsfehler ausbügeln und vielleicht kosten seine Mätzchen auch Energie. Aber in Madrid wurde er ruhiger. Scheler findet es "einfach cool, dass jemand aus Neukölln nicht vergessen hat, wo er herkommt und es nach ganz oben geschafft hat." Die Hosts sprechen auch über die Kontroverse rund um die Tauhid-Geste: "Das Thema könnte noch schwelen in den Katakomben unserer Gesellschaft", sagt Fritsch. Die Top 5 widmen sich den wertvollsten Fußballmarken der Welt und Mister X bespricht einen Spieler, der auch als Trainer Karriere macht und über die gute Seele und Kapitän von Real Madrid. Und wie immer beschließt die Power Card die Sendung. Schreiben Sie uns für Vorschläge, Lob oder Kritik: [email protected]  Szenen und Texte, über die wir gesprochen haben:  - Antonio Rüdiger gegen Erling Haaland - Antonio Rüdiger Sprints - Champions League Viertelfinal-Rückspiel: Real Madrid - Manchester City - Deutschland - Ukraine 3:3 - Champions League Finale 2021 - Der Spiegel: Der erstaunliche Aufstieg von DFB-Abwehrchef Antonio Rüdiger - 11Freunde: "Ich habe sofort gemerkt: Haaland hat keine Chance!" [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

    Der James Bond des Fußballs

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    01:02:15

    Er hat die Vorherrschaft des FC Bayern gebrochen. Allein schon deshalb hat Xabi Alonso eine Folge unseres Fußballpodcasts "Kicken kann er" verdient. Es liegt vor allem an ihm, dass Bayer Leverkusen auf denkbar souveräne Art und Weise Deutscher Meister geworden ist. Xabi Alonso ist der erste Trainer, der in diesem Podcast besprochen wird. Aber die Hosts reden auch über seine Zeit als Spieler. Ohne die wäre er nämlich nie der Trainer geworden, der er ist. Als Spieler auf höchstem Niveau konnte Alonso "jahrelanges intrinsisches Wissen" sammeln, sagt Oliver Fritsch. "Xabi Alonso wird ziemlich schnell erkennen, was seine Spieler draufhaben und wo deren Grenzen sind." Christian Spiller sieht in Alonso einen "Fusion-Trainer", weil er die besten Elemente seiner eigenen Trainer, Pep Guardiola, José Mourinho, Carlo Ancelotti und Rafa Benítez, zu seinem eigenen Stil zusammenrührt. Inspiration, die etlichen vor allem in Deutschland in Mode gekommenen Trainern ohne nennenswerte Profierfahrung als Spieler abgeht. Haben Sie schon mal Paella mit geminztem Rindfleisch und Senf probiert? Was hat Xabi Alonso mit Fritschs früheren Akkordeonstunden zu tun? Warum sind so viele Sechser auch gute Trainer geworden? Und wer war eigentlich der beste spanische Fußballer aller Zeiten? Antworten in der neuesten Folge von "Kicken kann er". Schreiben Sie uns! Kritik zur Sendung und Vorschläge für Mister X nehmen wir unter [email protected] entgegen.   Szenen und Texte, die wir in der Folge besprochen haben: - 60-Meter-Tor gegen Newcastle 2006 - Best of Xabi Alonso - Philipp Lahm über Xabi Alonso - Oliver Fritsch über Xabi Alonso - Pass von Xavi [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

    Warum erst jetzt, Jonathan Tah?

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    01:10:05

    Wie viele Jahre kann man als hochtalentierter Fußballer im Spitzenfußball auf seinen Durchbruch warten? Dieser Frage gehen die Hosts des Fußballpodcasts in der neuen Episode "Kicken kann er" nach. Jonathan Tah ist das Thema, der Hüne aus der Leverkusener Innenverteidigung. Dort spielt er seit neun Jahren, doch erst seit dieser Saison redet man über ihn. Tah ist einer der Anführer des mit ziemlicher Sicherheit neuen deutschen Meisters aus Leverkusen. Und er hat sich endlich seinen Platz in der Nationalelf erkämpft.   Aber, sagt Host Oliver Fritsch: "Es ist eigentlich auch eine Geschichte über verschenkte Zeit." Tah wurde bereits vor mehr als einem Jahrzehnt eine große Karriere vorausgesagt, und er bringt alle Voraussetzungen dafür mit: "Er hat das Format zu einem der besten acht Verteidiger der Welt, dümpelte aber zehn Jahre so rum", sagt Fritsch. Das stelle Fragen an ihn und an seine Trainer, etwa diese: "Was lief da schief, warum erst jetzt?" Gewohnt ausführlich versuchen die Hosts auch gleich eine Antwort mitzuliefern, die länger ist als nur: Xabi Alonso. Denn erst seit der Spanier sein Leverkusener Trainer ist, spielt Tah konstant herausragend.   "Ich weiß gar nicht, ob Jérôme Boateng zu seiner Hochzeit im Sprint eine Chance gegen ihn gehabt hätte", sagt Fabian Scheler über Tah, den er mit seinen diversen Privattrainern als Super-Optimierer einschätzt. "Er macht keinen Scheiß", sagt Fritsch. Sein Kopfballspiel sei herausragend. Auch die Passquote spricht für ihn, er ist der sicherste Passspieler der Bundesliga und einer der drei besten in Europa. "Und doch habe ich Restzweifel", sagt Scheler, schließlich kämpfte Tah in seiner Karriere auch mit einigen Rückschlägen und Aussetzern. Weltklasse sei das noch nicht, fügt Fritsch hinzu.   Im "Kicken Kann er"-Team finden sich zudem gleich zwei Leverkusen-Anhänger, die ihre Sicht auf Tah schildern, und die Hosts reden über die Länderspiele und die wiederauferstandene Nationalmannschaft. Bundestrainer Julian Nagelsmann hat auf Fritsch wie ausgewechselt gewirkt: "Hat er etwa unseren Podcast gehört?"   Tah ist ein Hamburger Junge und deshalb suchen die Hosts in den Top 5 dieser Episode Spieler mit dem Prädikat: war mal beim HSV. Entstanden ist eine Liste, die nicht nur HSV-Fans rautenförmige Nostalgietränen in die Augen treibt. Mister X widmet sich ebenfalls einer früheren HSV-Ikone und einem der spektakulärsten Torhüter der Gegenwart. Wie immer beschließt die Powercard-Wertung die Sendung.    Schreiben Sie uns! Kritik zur Sendung und Vorschläge für Mister X nehmen wir unter [email protected] entgegen.       Szenen und Texte, über die wir im Podcast gesprochen haben:  - Nations League 2020: Spanien vs. Deutschland 6:0 - EM-Qualifikation: Deutschland – Niederlande 2:4  - Bayer Leverkusen – FC Bayern München 3:0  - Deutschland – Niederlande: Neue Deutsche Welle im pinken Trikot - Nationalmannschaft: Fünf Gründe, warum Deutschland vielleicht wirklich wieder gut ist - Deutschland – Frankreich: Was ein einzelner Spieler doch ausmachen kann - Fußballnationalmannschaft: Toni und die Assistenten - Bayer Leverkusen – Bayern München: Xabi Alonsos Meisterstück - Bücher lesen mit Jonathan Tah [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

    Wer passt zu Toni Kroos – und zu wem passt er?

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    01:06:50

    Toni Kroos macht alles anders. Schon im November haben wir uns in einer Spezialfolge von Kicken kann er den Kopf zerbrochen, wie die deutsche Nationalelf spielen sollte. Nun hat Julian Nagelsmann seinen Kader für die Testspiele gegen Frankreich und die Niederlande nominiert. Grund genug für die Hosts unseres Fußballpodcasts, noch einmal ausführlich über die Qualität der deutschen Spieler zu sprechen. Sowohl Oliver Fritsch als auch Christian Spiller freuen sich, dass Toni Kroos wieder dabei ist. Kroos hat sich verändert, sagt Fritsch, "er krempelt den Ärmel auch mal einen halben Zentimeter höher". Allerdings bestehe auch immer die Gefahr, dass er zu sehr am Mittelmaß seiner Kollegen leide. Verwöhnter Madrilene! Die beiden reden sowohl über Kroos' idealen Nebenmann, als auch über Joshua Kimmich, den Spiller plötzlich "am Katzentisch" der Nationalelf sieht. Sie sind skeptisch, was Aleksandar Pavlovic und sich komplett uneins, was Deniz Undav angeht. Beide Hosts halten nicht viel von Nagelsmann "Momentum"-These und hecken eine Aufstellung aus, bei der José Mourinho die Haare zu Berge stehen würden. Außerdem im Pod: Wie lange will Nagelsmann noch auf den besten Torjäger des Landes verzichten? Und wie würde Mr. X aufstellen? "Kicken kann er" ist der Fußballpodcast von ZEIT ONLINE. Er erscheint alle zwei Wochen und widmet sich den besten Fußballern und Fußballerinnen unserer Zeit. Wir reden weniger über Taktik als über das, worauf es im Fußball wirklich ankommt: die Individualität der Spieler. Alle Folgen des Podcasts finden Sie hier, alle Powercard-Wertungen hier. Schreiben Sie uns! Kritik zur Sendung und Vorschläge für Mister X nehmen wir unter [email protected] entgegen.    [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

    Andreas Brehme, der beidfüßigste Fußballer ever

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    01:02:13

    Andreas Brehme ist als erster Spieler der Weltmeisterelf von 1990 verstorben. Jeder, der alt genug ist, erinnert sich an den Elfer im WM-Finale gegen Argentinien. Doch Andy (oder Andi?) Brehme gelang mehr als nur dieses Siegestor. Er war einer der herausragenden Spieler der deutschen Fußballgeschichte.  Grund genug, ihm eine Classic-Folge von "Kicken kann er", dem Fußballpodcast von ZEIT ONLINE zu widmen. "Er war ein Naturtalent", sagt Oliver Fritsch, einer der Hosts, der Brehme für den technisch besten Fußballer der 1990er-Elf hält. Besonders Brehmes Beidfüßigkeit faszinierte. Fritsch und seinem Co-Host Christian Spiller fallen jedenfalls kein Spieler ein, der so viel Gefühl in beiden Füßen hatte oder hat. So viel, dass es unmöglich war, zu sagen, welcher nun Brehmes stärkerer Fuß war und welcher der schwächere. Wer schafft es schon, Standardtore mit beiden Füßen zu schießen, fragen sie. Nebenher gerät Fritsch über Brehmes Fußballergeneration ins Schwärmen, die noch Berufe gelernt haben wie Kfz-Mechaniker (Brehme) oder Raumausstatter (Lothar Matthäus), warnt dann davor, zu nostalgisch zu werden, nur um dann jeden Spieler der Weltmeisterelf von 1990 ausgiebig zu würdigen. Außerdem im Podcast: die fünf besten beidfüßigen Kicker der Welt (nach Andy Brehme natürlich), Mister X über Klaus Augenthaler und Pierre Littbarski und die Antwort auf die Frage, wo Fritsch und Spiller das WM-Finale 1990 geschaut haben. Szenen und Texte, die wir in dieser Folge besprochen haben: - Elfmeter im WM-Finale 1990 - Das WM-Finale in voller Länge - Achtelfinale gegen die Niederlande in voller Länge - Alle Tore für Inter Mailand [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

    Mo Salah und die Kraft des Fußballs

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    00:57:07

    Mohamed Salah führt die Scorerliste der Premier League an, mal wieder. Der Mann vom FC Liverpool gehört seit Jahren zu den besten Stürmern der Welt. Grund genug, ihn endlich auch im Fußballpodcast von ZEIT ONLINE zu besprechen. In "Kicken kann er" sezieren die Hosts sein Spiel – und seine Wirkung neben dem Platz. Mit seinen Nähmaschinenschritten und seinen Schlenzern ins lange Eck ist Salah zum Schrecken der europäischen Defensiven geworden. Doch so talentiert wie etwa Kylian Mbappé ist er nicht. "Salah musste Umwege gehen, hat sich das erarbeitet", sagt Oliver Fritsch. Und Salah fand in Liverpool und Jürgen Klopp das perfekte Ziel. "Die Schnelligkeit, die Intensität, die 'work ethic', das passt zusammen", sagt Christian Spiller. Deshalb rät Fritsch: Bloß nicht den Verein wechseln. Die beiden Hosts reden auch über englische Fangesänge und den Salah-Effekt, also wissenschaftlich nachgewiesenermaßen weniger Hassverbrechen gegen Muslime in Liverpool seit Salah dort spielt. "Da zeigt sich der Wert des Sports", sagt Fritsch. Außerdem im Podcast: Salahs typischer Torjubel, ein O-Ton aus Kairo, Mr. X im De-Jong-Fieber und eine Top 5 mit Said al-Uwairan. Szenen und Texte, die wir in dieser Folge besprechen: - Salahs Torjubel - alle Tore für Liverpool - Fangesang "Egyptian King" - Fangesang "If he scores another few" - Tor von Al-Uwairan   [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER [ANZEIGE] Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos Die ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

    Florian Wirtz und das Ende von Vizekusen

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    01:02:24

    Der Fußballer Florian Wirtz ist noch so jung, dass er sich die Fußballvokabel Vizekusen erst erklären lassen musste. Dabei ist sein Arbeitgeber, Bayer Leverkusen, gemeint. Der ewige Zweite (Vize-Meisterschaft 2000, Vize-Meisterschaft, Zweiter im DFB-Pokal und Champions League-Finalist 2002) schickt sich nun jedoch an, den von Bayer geschützten Begriff endlich in der Vergangenheit anzusiedeln.   Die Gegenwart heißt: Tabellenführung und das ohne Niederlage. Das liegt auch an Florian Wirtz, dem diese Episode des Fußballpodcasts Kicken kann er gewidmet ist. "Wir reden über den besten Spieler der gegenwärtig besten deutschen Mannschaft", sagt Host Fabian Scheler. Leverkusen spielt an diesem Wochenende gegen den FC Bayern, Wirtz sei "die große Hoffnung auf das Ende der Bayernserie", wie ein Hörer seinen Wunsch nach einer Besprechung von Wirtz formulierte. Bereits jetzt liegt seit Marktwert bei mehr als 100 Millionen Euro. "Er ist das nächste deutsche Großtalent. Mal sehen, was aus ihm wird", sagt Oliver Fritsch.   Fritsch fokussiert seine Analyse auf Wirtz' geschicktes Dribbling, seinem fast immer richtigen Timing und dem festen Schuss mit beiden Füßen. Scheler hat beobachtet, wie Wirtz sich durch kluge Positionierung vor und bei der Ballannahme einen Vorteil verschafft. Außerdem sei Wirtz ein intuitiver Fußballer, sagt Scheler: "Er lässt Dinge passieren", auch weil seine Trainer, wie etwa der U17-Weltmeistertrainer Christian Wück, ihm diese Freiheit stets gegeben haben. Darüber muss Fritsch nachdenken: "Strategisch spielen ist kein Nachteil, das braucht jedoch Anleitung." Da könne er noch besser werden, zudem muss er seine exakte Rolle noch finden. Wirtz sei außerdem noch ein bisschen Klappergestell, findet Fritsch.   Doch man sieht anhand von Wirtz, wie entscheidend die Trainerwahl für einen Bundesligisten sein kann. Bayer-Trainer Xabi Alonso "führt der Bundesliga die Mängel vor, weil er mit dieser Mannschaft oben steht", sagt Fritsch. Die beiden Hosts analysieren, wie es Alonso, einem der größten Strategen der Fußballgeschichte, gelungen ist, seine auf Ballbesitz und Spielkontrolle basierende Spielidee zu etablieren. Das führt sogar dazu, dass Fritsch anerkennend auf ein Wort aus dem Kicken-Kann-Er-Index zurückgreift: der Spielphilosophie. In der Nationalmannschaft spielt Wirtz hingegen bisher keine Rolle. Mit Jamal Musiala hat er dazu einen Konkurrenten, der nur drei Monate älter ist und dessen Profil seinem ähnelt. Vor der EM fragt sich das fußballinteressierte Land: Kann man diese beiden talentierten Fußballer auch gemeinsam auflaufen lassen? Fritsch hat die Antwort.   Die Top 5 ist eine Hommage an den Fußballstandort Leverkusen, der Retorte unter den Traditionsclubs. Mister X widmet sich zwei Spielern der Nullerjahre und wie immer beschließt die Powercard-Wertung die Sendung.   Schreiben Sie uns! Kritik zur Sendung und Vorschläge für Mister X nehmen wir unter [email protected] entgegen.   Szenen, Artikel und Videos, über die wir gesprochen haben - Florian Wirtz über sein Tor gegen Freiburg   - Wer ist besser: Jamal Musiala oder Florian Wirtz?   - 1988: Bayer 04 Leverkusen – Espanol Barcelona 3:0 nach Verlängerung - Nigel de Jong über sein Foul an Xabi Alonso - Fabian Scheler über Xabi Alonso: der Überschätzte - Philipp Lahm über Xabi Alonso: Was die Bundesliga bei der Trainerwahl seit Jahren falsch macht - Reiner Zietsch, Co-Trainer der deutschen U17-Weltmeister, über die deutsche Talentförderung - Alle Powercard-Wertungen aller Episoden [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER [ANZEIGE] Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos Die ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

    Franz Beckenbauer – der Fußballer, der aus der Zukunft kam

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    01:17:34

    Eigentlich hätte man nur für Franz Beckenbauer, der am 7. Januar verstarb, den Fußballpodcast von ZEIT ONLINE erfinden müssen. So einzigartig und schwebend spielte Beckenbauer in den Sechziger-, Siebziger- und Achtzigerjahren, dass man Stunden über ihn reden könnte. "Er schaffte, was nur die Großen schaffen: das Schwierige mühelos aussehen zu lassen", sagt Christian Spiller, einer der beiden Hosts. Oliver Fritsch sagt, Beckenbauer sei seiner Zeit um Jahrzehnte voraus gewesen. "Als hätte man ihn mit einer KI reingerechnet." In der neuesten Folge von Kicken kann er aber schwärmen die Hosts nicht nur, sondern schauen auch kritisch auf die Figur Beckenbauer. Als Trainer etwa war Beckenbauer zwar erfolgreich, agierte aber nicht besonders innovativ. Und als Funktionär sammelte er auch Verfehlungen. "An dem aktuellen Glaubwürdigkeitsverlust des Fußballs hat Beckenbauer mitgeschrieben", sagt Fritsch. Außerdem im Podcast: Warum eine Mauer in einem Leben so eine wichtige Rolle spielte, verschiedene Fakultäten, ein ehrlicher Moment von Waldemar Hartmann und unsere Top Five der deutschen Marken. Szenen und Texte, die wir in dieser Folge besprochen haben: - "Gute Freunde" - Best of WM 1966  - Tor des Monats März 1974  - Die andere Fakultät - Video Waldemar Hartmann - Des Kaisers Jähzorn  - Adidas und die Sportkorruption - Der Sommermärchen-Prozess  - Nachruf auf ZEIT ONLINE [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER [ANZEIGE] Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos Die ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

    Marc-André ter Stegen, der untypische deutsche Torhüter

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    00:53:28

    In der letzten Folge von "Kicken kann er" dieses Jahres widmen sich die beiden Hosts dem Torhüter Marc-André ter Stegen. 2024 nämlich könnte das Jahr werden, in dem er sein erstes Turnier als Stammtorhüter der Nationalelf bestreitet. Könnte. Denn Manuel Neuer ist zurück und will auch beim DFB wieder ins Tor. Wer die neueste Ausgabe des ewigen deutschen Duells um die Nummer 1 gewinnen wird, darauf möchten sich Oliver Fritsch und Christian Spiller – ungewöhnlich meinungsschwach – nicht festlegen. Worin sie sich im Fußballpodcast von ZEIT ONLINE aber sicher sind: Ter Stegen ist ein erstklassiger Torhüter. "Mit dem Ball am Fuß besser als Neuer", sagt Fritsch. Zudem hat er überragende Reflexe. "Da fliegen die Gliedmaßen nur so durch die Gegend", sagt Spiller. Einen Disput haben die Hosts in der Frage, ob der Torhüter davon profitiert, außerhalb Deutschlands zu spielen, oder ob es ihm schadet. Oliver Fritsch ist sich zumindest sicher, dass ter Stegen in Barcelona am richtigen Platz ist, weil seine Spielweise der von Barca entgegenkommt. Allerdings vermissen die beiden Hosts bei ter Stegen ein Hauptmerkmal deutscher Torhüter: Verrücktheit. "Er ist deshalb ein undeutscher Torhüter", sagt Fritsch. Auch, weil er eher von seiner Geschmeidigkeit als seiner Physis lebt. Außerdem in der Folge: Mr. X ist zurück. Und welche Torhüter der ehemaligen DDR schaffen es in die Top Five? Szenen, die wir in der Folge besprochen haben: - Fehler gegen die USA - Beste Paraden - Ter Stegen und die Füße - Ter Stegen spricht Spanisch - Rene Müller gegen Girondins Bordeaux - Interview mit der "SZ" [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER [ANZEIGE] Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos Die ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

    Mit dieser Elf muss Deutschland spielen

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    01:08:08

    Mit der Entscheidung, Kai Havertz in die Abwehr zu stellen, hat Julian Nagelsmann seine Experimentierfreude bewiesen. Seitdem diskutiert die Nation, ob das eine gute Idee war, wo Havertz besser aufgehoben ist und welcher Außenverteidiger wirklich besser ist? Überhaupt gibt es durch die vielen Wechsel in den vergangenen Jahren viele offene Stellen. Selten war es so unklar, wie die deutsche Elf im nächsten Turnier aussehen wird. In einer Sonderfolge "Kicken können sie" gibt die Sportredaktion von ZEIT ONLINE Gratistipps. Üblicherweise bespricht unser Fußballpodcast jedes Mal ausführlich einen Spieler oder eine Spielerin. Diesmal stellen die beiden Hosts Christian Spiller und Oliver Fritsch ihre deutsche Elf auf – und begründen ihre Auswahl. Deutschland mögen die herausragenden Individualisten von 2014 fehlen, als vier Spieler zur Weltklasse zählten. Aber Deutschland hat genug gute Spieler, um gegen Österreich oder die Türkei zu bestehen. Spiller setzt auf eine neue Abwehrformation, in der „der unterschätzteste deutsche Fußballer“ steht. Und Fritsch wünscht sich grundsätzlich „auch mal Karo einfach“, schlägt aber auch einen Spieler vor, den öffentlich niemand auf der Rechnung hat. Der Bundestrainer muss nur zuhören (und sich für eine der zwei Varianten entscheiden), dann kann es noch etwas werden mit der Heim-EM im nächsten Jahr. Gern geschehen. Schreiben Sie uns! Kritik zur Sendung und Vorschläge für Mister X nehmen wir unter [email protected] entgegen. "Kicken kann er" ist der Fußballpodcast von ZEIT ONLINE. Er erscheint alle zwei Wochen und widmet sich den besten Fußballern und Fußballerinnen unserer Zeit. Wir reden weniger über Taktik als über das, worauf es im Fußball wirklich ankommt: die Individualität der Spieler. Alle Folgen des Podcasts finden Sie hier, alle Powercard-Wertungen hier. Szenen und Texte, über die wir in der Folge gesprochen haben: - Deutschland braucht Hilfe aus dem Ausland - „Ich bin das Spiel“ – über Konzepttrainer - Der Großkarierte [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER [ANZEIGE] Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos Die ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

    Sergio Ramos – der Messi des Verteidigens

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    01:14:38

    Endlich ein Abwehrspieler! Der Wunsch vieler Hörerinnen wird erhört. Dabei ist der Protagonist von Kicken kann er, dem Fußball-Podcast von ZEIT ONLINE, so beliebt wie umstritten. Sergio Ramos ist der Inbegriff eines Verteidigers und war länger als ein Jahrzehnt der Anführer von Real Madrid. Mit Verein und Land gewann er alle wichtigen Titel. Nach dem überflüssigen Kapitel PSG haut der 37-jährige inzwischen bei seinem Heimatverein FC Sevilla dazwischen. „Er ist nicht auszuspielen, der Meister des Zerstörens“, sagt Oliver Fritsch. Der Spanier sei der beste Verteidiger der Zehner Jahre. „Er kommt sogar als bester Fußballer aller Zeiten in die engere Auswahl, als Messi des Verteidigens.“ Fabian Scheler, der andere Host, ist ebenfalls begeistert. „Köpfen, kämpfen, ringen – all das beherrscht Ramos.“ Er erinnere ihn „an Stierkampf, durch seine torrerohafte Eleganz“. Fritsch nennt vier Verteidiger der jüngeren Gegenwart, die seiner Meinung nach fast so stark waren wie Ramos Ramos ist aber auch umstritten, gar verhasst. „Man hätte ihn noch besser in Erinnerung behalten“, sagt Scheler „wenn er seinen Kopf nicht manchmal ausgeschaltet hätte“. Ramos hat in seiner Karriere 28 Rote Karten erhalten, er war heißblütig und brutal. „Er war ein Fußballarschloch“, schreibt User Philipp. Weil Scheler und Fritsch selbst oft in der Abwehr kickten, heben sie in der Folge an zu einem Lobgesang auf die Ethik und die Kunst des Verteidigens. „Ein echter Verteidiger sagt: ‚Ich mach den größten Dreck weg.‘“, sagt Fritsch. „Verteidigen macht Spaß.“ Es sei auf keinen Fall weniger wert als Angreifen. Blocken, Grätschen und Doppeln, Abdrängen, Stechen und Zocken – Verteidigen sei facettenreich. „Es wurde Zeit, dass wir das einmal hervorheben“, sagt Scheler. Szenen und Texte, über die wir in der Folge gesprochen haben: - Ramos’ Tor im CL-Finale gegen Atlético I - Ramos’ Tor im CL-Finale gegen Atlético II - When Sergio Ramos loses control - Vinnie Jones und die schnellste Gelbe Karte der Premier-League-Geschichte [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER [ANZEIGE] Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos Die ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

    Wie gut war David Beckham denn nun?

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    01:04:58

    Heute schon zu Islands in the Stream getanzt? Viele Menschen bewegen sich derzeit jedenfalls im Takt von David und Victoria Beckham durch Küchen und Wohnzimmer. Inspiriert von der erfolgreichen Netflixdoku, die die beiden, das Leben und den Fußball feiert. Und sich ganz nebenbei einer sportlichen Frage annähert, die sich wohl manches Pärchen beim Schauen auf dem Sofa stellt: Wie gut war David Beckham als Fußballer wirklich? Auch die Hosts von Kicken kann er, dem Fußballpodcast von ZEIT ONLINE, beschäftigt diese Frage. Deshalb gibt es nun erstmals eine Classic-Folge, in der kein aktueller Fußballer besprochen wird, sondern einer, der schon eine Weile nicht mehr aktiv ist. So sehr wie Beckham hat das kaum jemand verdient. Denn: "Beckham hat den Sport vorangebracht. Er war ein Fußballrevolutionär", sagt Oliver Fritsch. "Er hat eine neue Präzision und Technik in das Spiel gebracht." Beckham stand und steht vielleicht immer noch im Ruf, eher das Produkt guter Vermarkter als ein wirklicher Ausnahmefußballer gewesen zu sein. Dem widersprechen beide Hosts streng. "Sein Prominentenstatus lenkt ab von dem, was er fußballerisch draufhatte", sagt Christian Spiller. Oliver Fritsch stimmt zu. "Wer was anderes sagt, ist der Kapitalismuskritik aufgesessen." Die beiden erklären, warum Beckhams rechter Fuß womöglich der beste des Weltfußballs war. Sie meinen zu wissen, wie man Ecken, Flanken und Freistöße wie er treten könnte, und erläutern, warum es falsch ist, ihn allein auf diese Qualitäten zu reduzieren. Auch im Podcast: ein größtmöglicher Zwist bei den Top 5 der besten Freistoßschützen. Warum jeder einen Gary Neville braucht. Und Oli Fritschs Lieblingssongs der Spice Girls. Schreiben Sie uns! Kritik zur Sendung und Vorschläge für Mister X nehmen wir unter [email protected] entgegen. "Kicken kann er" ist der Fußballpodcast von ZEIT ONLINE. Er erscheint alle zwei Wochen und widmet sich den besten Fußballern und Fußballerinnen unserer Zeit. Wir reden weniger über Taktik als über das, worauf es im Fußball wirklich ankommt: die Individualität der Spieler. Alle Folgen des Podcasts finden Sie hier, alle Powercard-Wertungen hier. Szenen und Texte, über die wir in der Folge gesprochen haben: - Beckhams Ecken im Champions-League-Finale 1999 gegen den FC Bayern - Best of Beckham - Trailer Netflixdoku - Spiel gegen Griechenland - New-York-Times-Text über Katar [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER [ANZEIGE] Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos Die ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

    Ist Serhou Guirassy wirklich so gut?

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    00:59:15

    Die Expertinnen stauen, die Fans wundern sich, das Fußballland sucht nach Erklärungen. Harry Kane? Serhou Guirassy! Der Stuttgarter hat in den ersten acht Spielen schon 14 Tore geschossen. Das hat noch nie jemand zuvor in der Bundesliga hinbekommen, kein Robert Lewandowski, kein Gerd Müller, kein Niclas Füllkrug. Ist das ein Wunder und wie ist es möglich? Ist Guirassy wirklich so gut? Warum trifft er, der in Köln auch schon bespöttelt wurde, erst im Alter von 27? Hat man das bisher übersehen? Genau die richtigen Fragen für unseren Fußballpodcast Kicken kann er. Die beiden Hosts Fabian Scheler und Oliver Fritsch sezieren zunächst die Stärken des guineisch-französischen Stürmers. "Er ist schnell, schussstark, hat ein wunderbares Timing beim Abschluss und kann köpfen", sagt Fritsch. Noch dazu verfüge er über großes Selbstvertrauen und genieße "einen Lauf", sagt Scheler. "Zurzeit könnte er wohl aus 50 Metern abziehen, und der Ball ginge rein." Doch Guirassy hat auch Schwächen. Technik und Dribbling seien eher nicht gut ausgeprägt, mit ihm lasse sich nicht gut kombinieren. "Er muss bedient werden", sagt Fritsch. Allein erschaffe er sich wenig Chancen. "Gut, steht auf meinem Zettel", liest Scheler seine Gesamtzensur für diesen Spieler vor. Daher glauben beide Hosts, dass Guirassy zwar weiter treffen wird, aber keine weiteren Rekorde brechen wird. Der entscheidende Grund, warum es so gut läuft, liegt bei seinem Verein. "Der VfB hat begonnen, sein riesiges Potenzial endlich wieder auszuschöpfen", sagt Fritsch. Stuttgart sei einer der fünf großen Standorte in Deutschland. Seit einiger Zeit setze der VfB wieder auf die richtigen Leute – auf dem Platz und daneben. Eine wichtige Personalentscheidung war die Trennung von Sven Mislintat, dem Sportdirektor, der den VfB mehr oder weniger allein geführt hat. "Nun ist in Stuttgart ein Team am Werk", sagt Fritsch, was dem VfB guttue. Und Guirassy profitiere von der neuen Stärke der Mannschaft. Im Fußball (und in diesem Podcast) komme es auf individuelle Qualität an, "aber allein ist man in diesem Teamsport nichts". _Schreiben Sie uns! Kritik zur Sendung und Vorschläge für Mister X nehmen wir unter [email protected] entgegen. "Kicken kann er" ist der Fußballpodcast von ZEIT ONLINE. Er erscheint alle zwei Wochen und widmet sich den besten Fußballern und Fußballerinnen unserer Zeit. Wir reden weniger über Taktik als über das, worauf es im Fußball wirklich ankommt: die Individualität der Spieler. Die aktuelle Aufnahme datiert vom 20. Oktober. Einen Tag später schoss Serhou Guirassy seine Mannschaft in Berlin in Führung, kurz darauf wurde er verletzt ausgewechselt und fällt nur einige Wochen aus._ Szenen, die wir in dieser Folge besprochen haben: - Guirassys Tore in der aktuellen Saison - Tor Endo: Klassenerhalt in letzter Minute - Jürgen Klinsmann, Niederlande 1990 - Alle Powercard-Wertungen [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER [ANZEIGE] Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos Die ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

    Leroy Sané, das abhängige Genie

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    00:55:29

    Wie lange ist man eigentlich ein Talent? Leroy Sané ist mittlerweile 27 Jahre alt. Und obwohl niemand seine überragenden Qualitäten abstreitet, würde kaum jemand sagen, dass Sané der überragende deutsche Spieler der Gegenwart ist. Warum, das versuchen die beiden Hosts von Kicken kann er, dem Fußballpodcast von ZEIT ONLINE, zu ergründen. "Sané ist ein abhängiges Genie", sagt Oliver Fritsch. Ein Spieler, der mehr als andere einen Rahmen und ein Setting braucht. Mit seinen Dribblings, seiner Höchstgeschwindigkeit, seiner Ballkontrolle und seinem manchmal fast zu genauem Schuss ist Sané ein disruptives Element im modernen Fußball. Er kann den Unterschied machen. Aber er hängt davon ab, was sein Trainer ihm vermittelt. Fachlich und emotional. "Sané ist ein Spieler, der Vertrauen braucht", sagt Fritsch. "Er ist ein Anti-Führungsspieler." Unter Thomas Tuchel jedenfalls scheint Sané besser zu funktionieren als unter dessen Vorgängern Nagelsmann und Flick. Dafür zumindest sprechen seine sechs Tore und eine Vorlage in der laufenden Saison. Der beste Sané aller Zeiten? Vielleicht. Blöd nur, dass er bald unter Julian Nagelsmann zur EM muss. Die Hosts schwärmen aber auch von seiner Ästhetik. "Sané streichelt den Rasen, wenn er über ihn läuft", sagt Christian Spiller. Er spielt elegant und leichtfüßig, dank der Gene eines ehemaligen Profifußballers und einer 32-fachen Deutschen Meisterin der Rhythmischen Sportgymnastik. Außerdem wird in der Folge über Eigentattos und Eisbärenjacken geredet und die damit zusammenhängende Frage, ob Sané mit anderen Maßstäben bewertet wird als seine Kollegen. Es geht darum, was Pep Guardiola an Sané störte und die Hosts sind sich erschreckend einig über den ersten Platz in der Kategorie Top 5, die sich dieses Mal um Fußballersöhne dreht. Schreiben Sie uns! Kritik zur Sendung und Vorschläge für Mister X nehmen wir unter [email protected] entgegen. "Kicken kann er" ist der Fußballpodcast von ZEIT ONLINE. Er erscheint alle zwei Wochen und widmet sich den besten Fußballern und Fußballerinnen unserer Zeit. Wir reden weniger über Taktik als über das, worauf es im Fußball wirklich ankommt: die Individualität der Spieler. Alle Folgen des Podcasts finden Sie hier. Szenen und Texte, über die wir gesprochen haben: - [Tor gegen Liverpool](https://www.youtube.com/watch?v=WetnNjQQtL4&t=83s) - [Tor gegen Leipzig](https://www.youtube.com/watch?v=aGluE2V_lR0&t=237s) - [Spiegel-Interview über sein Tattoo und sein Image](https://www.spiegel.de/sport/fussball/leroy-sane-vom-fc-bayern-muenchen-die-leute-stecken-mich-in-diese-bling-bling-schublade-a-6f4d63ec-2b16-4539-9e8f-1385b8811d5e) - [Alle Tore für Manchester City](https://www.youtube.com/watch?v=s-1ZGQ0Qb6I) - [ZwWdF-Video über Souleyman Sanés Besuch bei Wattenscheid 09](https://www.youtube.com/watch?v=nEJyY5P7Kjc) [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER [ANZEIGE] Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos Die ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

    Neymar ist der Inbegriff der Fußballdekadenz

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    00:53:06

    Diesmal gibt es 53 Minuten gepflegten Hass, denn die aktuelle Folge von Kicken kann er, dem Fußball-Podcast von ZEIT ONLINE, befasst sich mit Neymar. Er ist so begabt, er hätte regelmäßig mit Lionel Messi und Christiano Ronaldo um den Ballon d’Or wetteifern können. Er hätte Pelé den Status des besten Fußballers der Geschichte Brasiliens streitig machen können. Er zog etwas anderes vor: Party, Luxus, Kohle. Neymar sei ein abschreckendes Beispiel, sagt Fabian Scheler, einer der beiden Hosts. "Er ist das verschwendetste Talent der Welt und die Figur des Hyperkommerz im Fußball." Neymar sei der Inbegriff der Dekadenz, sagt Oliver Fritsch, der andere Host. "An seinem Spiel, an seinen sinnlosen Dribblings kann man ablesen, wie zu viel Geld dem Fußball sogar auf dem Platz schadet." 2015 wurde Neymar als einer der überragenden Spieler Champions-League-Sieger mit dem FC Barcelona, ein Jahr später führte er sein Land zu Olympia-Gold in Rio. Doch bald wechselte er für die noch heute gültige Rekordsumme von 222 Millionen Euro zu PSG, "diesem identitätslosen Gebilde" (Fritsch). Dort schoss er zwar viele Tore, doch entwickelte er sich auch zum "Ich-Ich-Ich-Kicker", der das Gegenteil verkörpere, "weswegen dieses Spiel erfunden wurde", sagt Fritsch. Am Ende protestierten wütende Fans vor seiner Villa. "PSG beweist", sagt Scheler "man kann Erfolg nicht einfach kaufen." In diesem Sommer wechselte der erst 31-jährige Neymar für extrem viel Geld nach Saudi-Arabien, praktisch in den Vorruhestand. Möglicherweise, fragen sich die Hosts, sei Neymar ein Opfer des kapitalistischen Fußballsystems. Fritsch legt sich fest: "Neymar ist eine Witzfigur." **Szenen und Texte, über die wir gesprochen haben: ** - [Neymar verliert die Nerven](https://www.sport1.de/news/fussball/2023/09/neymar-ausraster-bei-cl-debut) - Neymar-Ausraster [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER [ANZEIGE] Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos Die ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

    Niclas Füllkrug und die Sehnsucht der Deutschen nach dem Mittelstürmer

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    00:58:50

    Stimmung wie im Ferienlager bei der neuen Folge von Kicken kann er, dem Fußballpodcast von ZEIT ONLINE. Oliver Fritsch, der in bisher keiner Folge des Podcasts gefehlt hat, ist nicht da. Die Chance für Fabian Scheler und Christian Spiller, sich endlich an die Themen zu wagen, die Fritsch nie durchgehen lassen würde. Niclas Füllkrug zum Beispiel. Mit 29 Jahren hatte er im vergangenen Jahr sein erstes Länderspiel gemacht, mit 30 wechselte er in diesem Sommer zum BVB, seinem ersten richtig großen Verein. "Er steht für Erdung und Nahbarkeit", sagt Spiller und leitet das aus Füllkrugs bisherigen Stationen ab, bei denen er mehr Spiele in der Zweiten als in der Ersten Liga gemacht hat. "Er war überall gut bis sehr gut, doch wo war er bisher?", fragt Scheler. Füllkrug hat es in den Podcast geschafft, weil der nun ehemalige Bundestrainer Hansi Flick mit ihm als zentralen Stürmer für die Nationalmannschaft plante. Die Folge wurde vor Flicks Entlassung aufgenommen, aber es gilt weiterhin: "Er verkörpert den verlorenen Sohn der deutschen Fußballfans", wie Scheler sagt. Ausführlich suchen die Hosts nach Gründen für die Sehnsucht der Deutschen nach einem Mittelstürmer. Hat es vielleicht etwas damit zu tun, dass sein Job darin besteht, das komplexe Spiel auf das radikale Minimum zu vereinfachen: das Toreschießen? Füllkrug sei sowohl Opfer der Moderne als auch ein Profiteur des Backlash, behauptet Spiller. Denn in der Ära der falschen Neun wurde er fast ein ganzes Jahrzehnt lang nicht beachtet, nun brachte ihn der Rückgriff auf den Mittelstürmer bis zur Weltmeisterschaft. Körperkontakt nimmt er nicht als Behinderung, sondern als Bestätigung seiner Arbeit. "Brachialeffizienzfußball", sagt Spiller dazu, und: "Er ist der Anti-Musiala." In Bremen spielte er jahrelang in einem System mit zwei Stürmern, ist das nach Dortmund transferierbar? Wird er überhaupt in Dortmund spielen? Und hat er sich mit dem Wechsel wirklich einen Gefallen getan? Diesen Fragen um den Dortmunder Istzustand gehen die Hosts ausführlich nach. In den Top 5 werden die besten deutschen Mittelstürmer gesucht. Mister X widmet sich einem ganz besonderen Spieler, Spielertrainer und Trainer. Und zum Abschluss verrät die Powercard, wie gut Niclas Füllkrug wirklich ist. Schreiben Sie uns! Kritik zur Sendung und Vorschläge für Mister X nehmen wir unter [email protected] entgegen. Kicken kann er ist der Fußballpodcast von ZEIT ONLINE. Er erscheint alle zwei Wochen und widmet sich den besten Fußballern und Fußballerinnen unserer Zeit. Wir reden weniger über Taktik als über das, worauf es im Fußball wirklich ankommt: die Individualität der Spieler. Alle Folgen des Podcasts finden Sie hier. **Szenen und Texte, über die wir gesprochen haben: ** - WM in Katar: Deutschland gegen Spanien - Kopfballszenen: Goal Machine in Real Life! - Niclas Füllkrug: "Die einen holen Kane, die anderen Füllkrug" - Fußball-WM: "Der Jedermannfußballer" - DFB-Stürmer: "Mehr Niclas Füllkrug wagen" - Kicker meets Dazn: Niclas Füllkrug - Alle bisherigen Powercard-Werte [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER [ANZEIGE] Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos Die ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

    Harry Kane oder: So viel Geld ist kein Fußballer wert

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    00:55:37

    Über Harry Kane wird, so scheint es, minütlich berichtet. Doch was kann er eigentlich, welcher Typ Fußballer ist er? Damit befasst sich die aktuelle Ausgabe von Kicken kann er, dem Fußballpodcast von ZEIT ONLINE. "Harry Kane ist nicht aus der Riege der absoluten Weltklasse, aber ein sehr guter Stürmer, der viele Tore für Bayern schießen wird", sagt Oliver Fritsch. Co-Host Fabian Scheler meint: "Es gilt als einer der am härtesten arbeitenden Fußballer in Europa." Die beiden Hosts einigen sich auf folgendes Profil: Kane schließt mit beiden Füßen und mit dem Kopf ab. Er ist auch technisch gut, kann Mitspieler gut einsetzen. Es fehlt etwas an Geschwindigkeit, aber im Vergleich zu seinem Vorgänger Robert Lewandowski hat er eine bessere Chancenverwertung. Scheler hat beobachtet: "Die Zeit zwischen Annahme und Schuss ist extrem kurz bei Kane." Kane sei eindeutig ein Mittelstürmer, eine klare 9. "Dieser Transfer", sagt Fritsch, "ergibt viel mehr Sinn als der von Sadio Mané." Im Gegensatz zu Mané, mit dem der FC Bayern nichts anzufangen gewusst habe, dürfte der Kapitän der englischen Nationalelf in der Mannschaft gesetzt sein und die Hierarchie in der Offensive neu ordnen. "Es würde mich nicht wundern, wenn er bald als Kapitän gehandelt wird", sagt Fritsch. Er schließe eine Lücke in München, sagt Scheler. (Disclaimer an dieser Stelle: Diese Folge wurde nach dem Supercup und vor dem 1. Bundesligaspieltag in Bremen aufgenommen.) Diskutiert wird natürlich über den Preis von Kane. Er soll zwischen 100 oder 120 Millionen Euro, inklusive Boni, gekostet haben. "Ist er nicht zu teuer? Er ist immerhin schon 30 Jahre alt." Ist er wirklich wert? Nein, sagt Fritsch und schnauft durch: "So viel kann kein einziger Fußballer wert sein. Diese Exzesse kann niemand wollen." Fritsch zweifelt zudem daran, dass ein solcher Transfer für den Champions-League-Titel reicht. Abschließend wetten die beiden Hosts, wie viele Tore Kane in seiner ersten Bundesligasaison schießen wird. Bei den Top 5 wird diesmal improvisiert, und Mr. X befasst sich mit einem Spieler, der den FC Bayern kürzlich verließ. Schreiben Sie uns! Kritik zur Sendung und Vorschläge für Mister X nehmen wir unter [email protected] entgegen. Kicken kann er ist der Fußballpodcast von ZEIT ONLINE. Er erscheint alle zwei Wochen und widmet sich den besten Fußballern und Fußballerinnen unserer Zeit. Wir reden weniger über Taktik als über das, worauf es im Fußball wirklich ankommt: die Individualität der Spieler. Szenen und Texte, die wir in der Folge besprochen haben: - England – Deutschland 2:0 (EM 2021) - Kanes beste Tore in der Premier League - Harry Kane beim 3:2-Sieg gegen Manchester City 2021 - Alte Notizen aus Harry Kanes Jugend [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER [ANZEIGE] Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos Die ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

    Cruyff, Pep, Xavi, Bonmatí

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    01:00:01

    Bei der Fußball-WM der Frauen in Australien und Neuseeland ist die Finalwoche angebrochen – und die Hosts des Fußballpodcasts Kicken kann sie nehmen sich eine Finalistin vor. Aitana Bonmati hat ihre Spanierinnen ins Finale geführt. “Sie ist das Zentrum des spanischen Spiels”, sagt Host Oliver Fritsch, der Bonmati und das spanische Team in Australien beobachtet hat. Spanien ist erst zum dritten Mal überhaupt bei einer Weltmeisterschaft dabei, und steht nun vor dem ganz großen Triumph. Amtierende Weltmeisterinnen sind sie bereits mit den Frauenmannschaften der U17 und der U20 – nun könnten sie den historischen Dreifachtriumph perfekt machen. “Das ist kein Zufall”, sagt Fritsch, “es ist auf den ersten Blick erkennbar: Sie ist eine Cruyffistin, eine Schülerin der Pass- und Positionsspiellehre Barcelonas.” Co-Host Fabian Scheler sagt: “Bonmati ist die Verkörperung dieses einzigartigen Spielstils. Sie wirkt im Dribbling nicht gestresst, es wirkt als habe sie Spaß am Risiko. Und es klappt auch fast immer.” Zudem strahle sie Torgefahr aus. Scheler führt deshalb “1 Bonmati” als neuen Exzellenzstandard im Fußball der Frauen ein. Bonmati hat mit Barcelona bereits zweimal die Champions League gewonnen und durchlief alle Stationen in Barcelonas berühmter Fußballschule “La Masia”, die bereits Lionel Messi zu dem Spieler machte, der er heute ist. Sie ist damit ein Ergebnis der Entscheidung Barças, in den Fußball der Frauen zu investieren. Deshalb analysieren die Hosts ausführlich die Besonderheiten dieses katalanischen Stils: “Der Kern dieses Spiels ist nicht Physis. Es geht um Geist, Werte, um Geschick und Technik”, sagt Fritsch und sieht die Ähnlichkeiten zu ihren Vorgängern im Mittelfeld – und zählt auf: “Cruyff, Guardiola, Xavi, Iniesta, Bonmati.” Natürlich hat der spanische Stil auch Nachteile, über die die beiden Hosts reden. Zudem brachte ein in Teilen bis heute anhaltender Spielerinnenstreik die Vorbereitung auf diese WM durcheinander. Kurz blicken die Hosts auch auf die Trends dieser WM und analysieren das historisch schlechte deutsche Abschneiden. In den Top 5 küren die Hosts die besten Spielerinnen des Turniers. Und Mister X widmet sich zwei Shootingstars dieser WM. "Kicken kann sie" ist der Fußballpodcast von ZEIT ONLINE. Er erscheint alle zwei Wochen und widmet sich den besten Fußballerinnen und Fußballern unserer Zeit. Wir reden weniger über Taktik als über das, worauf es im Fußball wirklich ankommt: die Individualität der Spieler und Spielerinnen. Sie erreichen uns unter [email protected]. Szenen und Texte, über die wir gesprochen haben - Spanien gegen Schweiz im Achtelfinale - Best-Of Bonmatí - Sprint zurück im Champions League Finale 2019 - Bonmatís Kopfballtor bei der EM 2022 - Players Tribune Beitrag von Bonmatí - Guardian Porträt vor der WM [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER [ANZEIGE] Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos Die ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

    Lena Oberdorf, die Herrin des Zweikampfs

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    00:48:02

    Zwar verlor die deutsche Elf ihr zweites Vorrundenspiel der Fußball-WM gegen Kolumbien 1:2, doch es gab eine gute Nachricht: Lena Oberdorf ist wieder da, ihre Verletzung ist überwunden. Sofort war sie die beste deutsche Spielerin. Entschlossen setzte sie sich zur Wehr, dann schritt sie zur Tat. Genau der richtige Moment, ihr eine Folge in Kicken kann sie, dem Fußballpodcast von ZEIT ONLINE, zu widmen. "Sie etabliert eine neue Dimension Physis im Frauenfußball", sagt Oliver Fritsch. Sie sei eine Autorität auf dem Platz und "die Herrin des Zweikampfs." Christian Spiller bewundert ihre Grätschen. "Sie hat Lust auf Verteidigen." Oberdorf war es auch, die den hart agierenden Kolumbianerinnen am meisten entgegensetzte. Es überraschte nicht, dass sie den Ausgleich einleitete. Kurz vor dem Ende stieß sie in den Strafraum vor, obwohl das nicht die primäre Aufgabe einer defensiven Mittelfeldspielerin ist. Dort umkurvte sie die kolumbianische Torfrau, der nur das Foul übrig blieb. Der englische Guardianzählt sie bereits zu den fünf besten Fußballerinnen der Welt. Gut möglich, dass Lena Oberdorf noch ein paar Plätze steigen wird. Darin sind sich auch beide Hosts einig, allerdings hat das gegenwärtige Spiel der erst 21-Jährigen noch Luft nach oben. "Sie findet nicht immer den richtigen Zeitpunkt für ihr Tackling", bemängelt Spiller. Sie könnte noch mehr spielerische Akzente setzen, sagt Fritsch. "Ihre Zeit in Essen hat gezeigt, dass sie das kann." Erstaunlicherweise weichen die Experten in ihren Bewertungen auf der Power Card deutlich voneinander ab. Auch Mister X ist wieder am Start, er widmet sich zwei Spielerinnen mit Goat-Potential. Und in den Top 5 küren die Hosts die besten Grätscher, weib- und männlich. "Kicken kann sie" ist der Fußballpodcast von ZEIT ONLINE. Er erscheint alle zwei Wochen und widmet sich den besten Fußballerinnen und Fußballern unserer Zeit. Wir reden weniger über Taktik als über das, worauf es im Fußball wirklich ankommt: die Individualität der Spieler und Spielerinnen. Sie erreichen uns unter [email protected]. Alle Folgen des Podcasts finden Sie hier. Szenen, die wir in der Folge besprochen haben: - Deutschland gegen Kolumbien - Best Skills Lena Oberdorf [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER [ANZEIGE] Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos Die ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

    Alexandra Popp ist, was den Männern gerade fehlt

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    01:03:03

    "Kicken kann sie" ist zurück, denn an diesem Donnerstag beginnt in Neuseeland und Australien die WM der Frauen (20. Juli bis 20. August). Und sie kennt spätestens seit dem vergangenen Sommer jeder, der den Fußball halbwegs verfolgt: Alexandra Popp ist Kapitänin der deutschen Fußballnationalmannschaft, die beste Spielerin und das Gesicht ihres Teams. Schon alleine deshalb beschäftigen sich die Hosts von "Kicken kann sie" in der neuen Folge des Fußballpodcasts ausführlich mit der Wolfsburger Stürmerin. "Sie ist eine Neunerin vom ganz alten Schlage", sagt Oliver Fritsch, zudem weiß sie genau um die Verantwortung, die auf sie zukommt. Weil Vergleiche mit den Männern nicht mehr so verboten sind wie noch vor einigen Jahren, sagt Fritsch: "Beides sind Dinge, die den Männern gerade fehlen." Popp überzeuge durch Willen, Körpereinsatz und überraschende Momente. "Ihr Kopfballspiel ist mit keiner anderen Spielerin zu vergleichen", sagt Fabian Scheler, es sei ihre größte Stärke. In der ersten Folge dieser Reihe geht es um Popp und das deutsche Team, das im vergangenen Sommer Vizeeuropameister wurde. Ausführlich besprechen die beiden Hosts die Stärken von Popp und wie sie vor allem im Sommer 2022 überzeugte. Das Turnier wurde auch deshalb so ein Erfolg für sie, weil ihre Rolle klar definiert war: "Sie muss in den Strafraum", sagt Fritsch, sie sei keine, die noch drei andere ausspielt. Im Laufe ihrer Karriere spielte sie bereits auf fast allen Positionen, von der Linksverteidigerin bis zur Mittelstürmerin, was ihr zwar Flexibilität gegeben, aber nicht nur geholfen hat. Auch darüber geht es in dieser Folge. Fritsch hat außerdem etwas entdeckt, worauf TV-Kommentatoren bei ihr gerne reinfallen. Im zweiten Teil der Sendung blicken die Hosts auf die Stärken und Schwächen des deutschen Teams, das wegen der durchwachsenen Testspiele mit gemischten Gefühlen zur WM flog. "Momentan überwiegen die Zweifel in der öffentlichen Debatte", sagt Fritsch. Was auch daran liegt, dass nach der Gruppenphase wohl bereits Frankreich oder Brasilien als Gegnerinnen warten. Scheler beeindruckt hingegen schon jetzt, wie offensiv das Team gesellschaftspolitische Themen des Frauenfußballs anspricht und vertritt. Auch Mister X ist bei "Kicken kann sie" dabei. Er widmet sich zwei Hörerwünschen: Dzsenifer Maroszán und der Schweizerin Lia Wälti. Und in den Top 5 suchen die Hosts nichts Geringeres als die besten deutschen Fußballerinnen aller Zeiten. "Kicken kann sie" ist der Fußballpodcast von ZEIT ONLINE. Er erscheint alle zwei Wochen und widmet sich den besten Fußballerinnen und Fußballern unserer Zeit. Wir reden weniger über Taktik als über das, worauf es im Fußball wirklich ankommt: die Individualität der Spieler. Sie erreichen uns unter [email protected]. Alle Folgen des Podcasts finden Sie hier. Szenen und Texte, die wir in der Folge besprochen haben: - Alle Tore von Alexandra Popp bei der EM 2022 - Ihr Tor gegen Paris St. Germain in der Champions League - Tor des Monats von Bärbel Wohlleben im September 1974 - FAZ-Interview mit Martina Voss-Tecklenburg vor der WM 2023 - ARD-Doku über Alexandra Popp [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER [ANZEIGE] Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos Die ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

    00:03:06

    Die Saison ist vorüber, die Titel sind verteilt – und deshalb ziehen die Hosts von Kicken Kann Er vom Mikrofon ins Ermüdungsbecken, vielleicht sogar auch kurz in die Eistonne. Eine kleine Sommerpause steht an. Weiter geht es am 19. Juli mit neuen Folgen Kicken kann sie, denn kurz darauf beginnt die WM der Frauen in Australien und Neuseeland. Schicken Sie uns ihre Vorschläge für die Frauen-WM, zu besprechende Spieler für Mister X und natürlich auch Kritik und Lob an [email protected]. Wir hören uns! [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER [ANZEIGE] Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos Die ZEIT. Hier geht's zum Angebot.