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SPIELMACHER - Der Fußball-Podcast mit Sebastian Hellmann

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    #65 Fabian Reese: Persönlichkeit ist kein Risiko

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    00:53:08

    Fabian Reese ist einer der auffälligsten Spieler der 2. Bundesliga – und einer der reflektiertesten. Der Kapitän von Hertha BSC steht für Energie, Leidenschaft und Führungsstärke, aber auch für etwas, das im Profifußball nicht immer selbstverständlich ist: Authentizität. Im Gespräch mit Sebastian Hellmann erzählt Reese, warum er bewusst versucht, das schnelllebige Fußballgeschäft auch mal langsamer zu nehmen – mit Meditation, Atemtechniken und viel Zeit für Bücher. Reeses Ziel: ein bisschen „analoger“ leben und Abstand gewinnen von der permanenten Reizüberflutung. Es geht um Druck, Erwartungen und öffentliche Bewertungen. Ein Satz seines früheren Trainers Norbert Elgert begleitet ihn bis heute: „So gut, wie sie schreiben, bist du nicht. Und so schlecht, wie sie schreiben, bist du auch nicht.“ Außerdem spricht Reese über Höhen und Tiefen seiner Karriere: über den Rausch seiner ersten Monate in Berlin, über sportliche Krisen – und über einen Moment, in dem plötzlich alles infrage stand. Eine Herzmuskelentzündung konfrontierte ihn erstmals mit der Frage, wie schnell eine Karriere vorbei sein kann. Und es geht um das Leben abseits des Platzes: um seine Verlobte Johanna, seine Familie und darum, warum dieses Umfeld für ihn der wichtigste Anker ist. Auch seine Leidenschaft für Mode kommt zur Sprache. „Mode ist eine Möglichkeit, ohne Worte zu kommunizieren“, sagt Reese – und erklärt, warum Persönlichkeit für ihn wichtiger ist als Konventionen. „SPIELMACHER - Fußball von allen Seiten“ ist eine Gemeinschafts-Produktion von 360Media und der Podcastbande. Neue Folgen alle 14 Tage donnerstags, überall, wo es Podcasts gibt. Wer es auch sehen will: Als Video-Podcast erscheint „SPIELMACHER - Fußball von allen Seiten" in gekürzter Form bei Sky Sport News und auf YouTube.

    SPECIAL: Paul Ronzheimer – Vom Ascheplatz an die Front

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    00:47:39

    Normalerweise dreht sich bei Spielmacher alles um Fußball – um Leidenschaft, Teamgeist und die Geschichten hinter dem Spiel. Doch manchmal lohnt sich der Blick über die Seitenlinie hinaus. In unseren Special-Folgen sprechen wir mit Menschen, die gestalten, Verantwortung übernehmen und neugierig bleiben. In dieser Folge ist Paul Ronzheimer zu Gast – Journalist, Kriegs- und Krisenreporter, stellvertretender Chefredakteur bei Bild. Einer, der von den Brennpunkten der Welt berichtet – und dessen Weg an einem Fußballplatz in Ostfriesland begann. Heute interviewt Paul die mächtigsten Menschen der Welt. Seine Karriere begann jedoch als junger Reporter bei Kickers Emden am Spielfeldrand. Er vergab Noten, obwohl er gar nicht so viel Ahnung hatte, und füllte täglich eine Seite über die dritte Liga. „Gar nicht so leicht, über Fußball zu berichten“, sagt er rückblickend. In einem interessanten Gespräch mit Sebastian Hellmann geht es um diese Anfänge, um Vereinsleben und um die Kunst des Fragens – aber auch um die berühmten „Maulwürfe“ im Fußball und darum, wie Reporter seit jeher um Informationen ringen. Außerdem verrät er, warum der Zauber eines gelungenen Podcast immer beim Zuhörer beginnt. Hellmann und Ronzheimer reden über Live-Journalismus unter Zeitdruck, Kritik und Shitstorms – aber auch über seine Zeit im männerdominierten Fußballumfeld, darüber, warum Themen wie Homosexualität im Profifußball bis heute selten offen diskutiert werden und warum Ronzheimer sein Jubel bei der Bambi-Verleihung nachträglich ein bisschen unangenehm ist. „SPIELMACHER - Fußball von allen Seiten“ ist eine Gemeinschafts-Produktion von 360Media und der Podcastbande. Neue Folgen alle 14 Tage donnerstags, überall, wo es Podcasts gibt. Wer es auch sehen will: Als Video-Podcast erscheint „SPIELMACHER - Fußball von allen Seiten" in gekürzter Form bei Sky Sport News und auf YouTube.

    #64 Andreas Schicker: „Geruch von Schwarzpulver ein Leben lang in der Nase“

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    01:01:28

    Andreas Schicker hat seit seinem Amtsantritt im Oktober 2024 als Geschäftsführer Sport der TSG Hoffenheim einiges erreicht: Nach dem Abstiegskampf in der Vorsaison ist Klub aktuell auf Kurs Richtung Europa. Sogar Champions League? Trotzdem versuchten einige im Verein, Schicker zu stürzen. „Als ich den Tagesordnungspunkt ‚Abberufung Andreas Schicker als Geschäftsführer‘ gelesen habe, war ich sehr überrascht“, sagt der Hoffenheim-Boss, der turbulente Wochen hinter sich hat. Im Gespräch mit Sebastian Hellmann blickt er auf diese Tage zurück und erzählt, wie wichtig seine enge Bindung zu Trainer Christian Ilzer und der Zuspruch von Mäzen Dietmar Hopp für ihn waren. Es geht um fehlende Almhütten im Kraichgau, die Schicker gerne ab und zu als Rückzugsort nutzen würde und um den Ausblick aufs Kühe-Züchten nach dem Karriereende. Außerdem verrät Schicker seine Scouting-Philosophie: „Wenn fünf Scouts drüber geschaut haben, wenn die Daten stimmen, wenn der Spieler live beobachtet wurde, wenn ein Trainer sagt: ‚Das passt!‘, dann darf man auch nicht überscouten. Dann muss man auch zuschlagen, mutig sein und das Ding zumachen und nicht zu lange rumeiern.“ Und es geht um einen verhängnisvollen Moment im Jahr 2014, in dem sich Andreas Schicker mit einem Feuerwerkskörper schwer verletzte: Bei dem Unglück verlor er seine linke Hand, kämpfte sich in der Reha zurück und wurde der erste Profifußballer mit einer Armprothese. Wie ihn der Unfall geprägt hat, was er über ein Böllerverbot denkt und wieso Pyrotechnik im Stadion wohl für immer etwas bei ihm auslösen wird – ihr hört es in dieser Episode von Spielmacher. „SPIELMACHER - Fußball von allen Seiten“ ist eine Gemeinschafts-Produktion von 360Media und der Podcastbande. Neue Folgen alle 14 Tage donnerstags, überall, wo es Podcasts gibt. Wer es auch sehen will: Als Video-Podcast erscheint „SPIELMACHER - Fußball von allen Seiten" in gekürzter Form bei Sky Sport News und auf YouTube.

    #63 Frank Baumann: „Bock auf Schalke“

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    01:00:46

    Frank Baumann ist seit dieser Saison „Vorstand Sport“ beim FC Schalke 04. Nach über 25 Jahren als Spieler, Funktionär und Vereins-Legende bei Werder Bremen, hat er seine Zelte im Norden abgebrochen: Er hat sein Haus verkauft und ist mit seiner Frau, seinen Hunden und den Pferden ins Ruhrgebiet gezogen. Mit Sebastian Hellmann spricht er darüber, warum es „geil ist, Schalker zu sein“. Die Gründe dafür sind vielfältig: Baumann hat in Miron Muslić einen Trainer gefunden, der nicht nur gerne selbst Zweikämpfe führt, sondern auch die DNA des Vereins versteht und einen Fußball spielen lässt, der in die Arena passt. Mit Edin Džeko konnte er im Winter außerdem einen Spieler nach Gelsenkirchen holen, der einen Hype ausgelöst hat. Baumann erzählt, wie der Wechsel zustande kam, wie ungewöhnlich die Kontaktaufnahme verlief und wieso Sead Kolašinac und Nikola Katić eigentlich ein Provision bekommen müssten. Natürlich geht es auch um die letzten fünf Spiele des S04, die allesamt sieglos endeten und darum, wie es die Mannschaft schaffen kann, wieder in die Spur zu finden. Und: Frank Baumann beichtet, dass er beim WM-Finale 2002 ganz froh war, nicht eingewechselt zu werden – und was seine Schwäche für Schokolade damit zu tun hat. „SPIELMACHER - Fußball von allen Seiten“ ist eine Gemeinschafts-Produktion von 360Media und der Podcastbande. Neue Folgen alle 14 Tage donnerstags, überall, wo es Podcasts gibt. Wer es auch sehen will: Als Video-Podcast erscheint „SPIELMACHER - Fußball von allen Seiten" in gekürzter Form bei Sky Sport News und auf YouTube.

    #62 Sabrina Wittmann: Gekommen, um zu bleiben

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    00:57:35

    Als der FC Ingolstadt Sabrina Wittmann zur Cheftrainerin in der 3. Liga machte, war das mediale Echo riesig. Nie zuvor war bis dahin einer Frau die Leitung einer Männermannschaft im deutschen Profi-Fußball anvertraut worden. Natürlich sei das auch Druck gewesen, sagt Wittmann, die vor allem „nicht die erste Frau sein wollte, die nach sechs, sieben Wochen direkt wieder entlassen wird“. Es gelang ihr. Für den „Spiegel“ ist sie eine von „100 Menschen, die Hoffnung machen“, Wittmanns Pionierarbeit sei eine einzige Erfolgsgeschichte. Mittlerweile dauert die Amtszeit 20 Monate. Und, ein weiterer Meilenstein: seit wenigen Tagen ist sie stolze Besitzerin der Pro-Lizenz, also der höchsten Fußball-Lizenz, die man in Deutschland erwerben kann. In dieser Folge „Spielmacher“ spricht Wittmann mit Sebastian Hellmann über besondere Momente mit Chef-Ausbilder Arno Michels. Sie verrät, warum sie in ihrer Abschluss-Prüfung die Geschichte von einem kleinen Zirkus-Elefanten erzählte und warum sie besonders im Self-Care-Modul wichtige Lektionen als Trainerin lernte. „Ich bin als Führungsperson verantwortlich für viele Menschen. Aber wenn ich auf andere achten will, dann muss ich auf mich selber achten. Das war zum Beispiel etwas, was mir immer total hinten runtergefallen ist“, sagt sie. Ein spannendes Gespräch über die Suche nach dem Trainer-Ich, Vertrauen und dem großen Wunsch, „es funktionieren zu lassen“. „SPIELMACHER - Fußball von allen Seiten“ ist eine Gemeinschafts-Produktion von 360Media und der Podcastbande. Neue Folgen alle 14 Tage donnerstags, überall, wo es Podcasts gibt. Wer es auch sehen will: Als Video-Podcast erscheint „SPIELMACHER - Fußball von allen Seiten" in gekürzter Form bei Sky Sport News und auf YouTube.

    #61 Robert Andrich: Fußballer sind auch noch Menschen

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    01:00:34

    Rob Andrich ist viel mehr als der Kämpfer für die Künstler in seinem Team. Der Kapitän von Bayer Leverkusen kann knallhart, aber auch zocken: „Ich tue mich schwer zu sagen, ich mache nur die Drecksarbeit!“ Für „Spielmacher“ hat Andrich Sebastian Hellmann in seine Loge in der BayArena eingeladen. Der Nationalspieler redet über die Vorurteile, die er gegenüber Joshua Kimmich hatte und die besondere Freundschaft, die mittlerweile daraus entstanden ist. Andrich hat aus seinem Umgang mit Vorurteilen gelernt, mittlerweile nerven sie ihn – das zeigt sich auch mit Blick auf ihn selbst: Zwischen dem beinhartem Grätschen-Monster und dem liebevollen Papa, der früher gerne Kindergärtner geworden wäre, kann Rob Andrich problemlos umschalten. Diese Gleichzeitigkeit ist dem 31-Jährigen wichtig, er möchte zeigen, „dass Fußballer auch noch Menschen sind“. Über seinen ehemaligen Mitspieler Florian Wirtz (Liverpool) sagt Andrich, dass er etwas überrascht war vom Wechsel ins Ausland: „Dass er den Schritt so früh wagt, damit habe ich nicht gerechnet.“ Und er verrät, warum er Wirtz vor allem vom Transfer zu den Bayern abhalten wollte: „Ich hab zum ihm gesagt: Bitte machs nicht, tu mir den Gefallen!“ Warum? Ihr hört es in dieser Episode. Außerdem sagt er, warum niemand außer ihm selbst die Werbetrommel für seine WM-Teilnahme drehen braucht, wie Zukunftspläne nach seiner Karriere aussehen und er erzählt, weshalb er sich über die Meisterschaft mit Leverkusen nicht einfach nur freuen konnte. Alles in dieser Folge „Spielmacher“. „SPIELMACHER - Fußball von allen Seiten“ ist eine Gemeinschafts-Produktion von 360Media und der Podcastbande. Neue Folgen alle 14 Tage donnerstags, überall, wo es Podcasts gibt. Wer es auch sehen will: Als Video-Podcast erscheint „SPIELMACHER - Fußball von allen Seiten" in gekürzter Form bei Sky Sport News und auf YouTube.

    #60 Rouven Schröder: Der Kopf ist nie aus

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    00:54:56

    Jahresende, Weihnachts-Special, Rückblick & Ausblick – und mittendrin ein Mann, bei dem selbst zwischen den Jahren der Kopf nie stillsteht. In dieser Episode ist Rouven Schröder zu Gast, der neue „Head of Sports“ von Borussia Mönchengladbach. Gleich zu Beginn meldet sich Gladbach-Fan Tommi Schmitt mit einer Sprachnachricht – und trifft damit einen Nerv. Es geht um Schröders Privatleben, um Abschalten, um Weihnachten – und um genau die Frage, die dieser Episode ihren Titel gibt: Warum der Kopf bei Rouven Schröder eigentlich nie aus ist. Schröder erzählt, wie ein Weihnachten ohne Geschenke am Protest seiner Kinder scheiterte, warum Familie für ihn Rückzugsort und Antrieb zugleich ist und weshalb er trotzdem selten wirklich abschalten kann. Kurz darauf wird die Aufnahme unterbrochen: Friedhelm Funkel ruft an. Thema jetzt: Autogrammwünsche und die Frage, warum Funkel eigentlich nie Trainer bei der Borussia war. Schröder erzählt, dass er noch immer im Hotel direkt am Fohlenplatz wohnt und sich das wohl so schnell auch nicht ändern wird. Er gibt Ausblick auf das Trainingslager in der Winterpause, auf bevorstehende Transfers und mögliche Herausforderungen auf der Torhüter-Position. Besonders persönlich wird es, als Rouven Schröder über die Beziehung zu seinem Vater spricht – über Ehrgeiz, über eine schmerzhafte Phase und darüber, warum er sich geschworen hat, seinen eigenen Kindern immer ihr eigenes Ding zu lassen. Ein weiteres Thema: seine absolute Überzeugung in Eugen Polanski. Schröder erklärt, warum Polanski für ihn nie „nur“ ein Interims-Trainer war und wie die Vertragsverhandlungen mit Volker Struth und Sascha Breese den Weg zur Verlängerung erleichtert haben. Und dann wird es natürlich auch noch weihnachtlich: Schröder bekommt selbst ein Päckchen. Sebastian Hellmann hat ein Handy mitgebracht. Warum ihn dieses Geschenk wirklich freut – und weshalb es ausgerechnet ein Klapphandy sein muss – hört ihr in dieser letzten Episode für 2025. „SPIELMACHER - Fußball von allen Seiten“ ist eine Gemeinschafts-Produktion von 360Media und der Podcastbande. Neue Folgen alle 14 Tage donnerstags, überall, wo es Podcasts gibt. Wer es auch sehen will: Als Video-Podcast erscheint „SPIELMACHER - Fußball von allen Seiten" in gekürzter Form bei Sky Sport News und auf YouTube.

    #59 Horst Steffen: Das gedankenlose Spiel

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    00:59:02

    Horst Steffen ist zu Gast in dieser Folge. Der Trainer von Werder Bremen hat fast immer ein Lächeln auf den Lippen. Eine Eigenschaft, bei der er früher manchmal das Gefühl hatte, dass er sich verstellt. Heute dagegen lächelt er aus voller Überzeugung: „Ich habe mir vorgenommen, dass ich glücklich bin und meistens funktioniert das“. Und er hat allen Grund dazu: Steffen begreift seinen Job als riesiges Privileg, er schwärmt von den Momenten, in denen sich wildfremde Fans im Stadion in den Armen liegen, von der Energie die er spürt, wenn er mit seinem Team dazu beiträgt, dass es anderen Menschen gut geht. Diesen Spaß, diese Positivität vermittelt er auch seinen Spielern. Er wünscht sich mehr „gedankenloses Spiel“, wie er es nennt, 90 Minuten, in denen seine Mannschaft ohne Angst spielt, ohne Druck und ganz „im flow“ ist: „Ich finde es schade, wenn der Kopf und die Erwartungen die Freude am Spiel nehmen.“ Mit Sebastian Hellmann diskutiert er, wie das funktionieren kann – wie Fußball auf höchstem Niveau, intuitive Entscheidungen, Routinen, Kreativität und ausgeschaltete Köpfe zusammenpassen. Eine ganz wichtige Rolle spielt dabei auch der Umgang mit Belastung: „Jeder Körper, jeder Geist braucht Erholung und dafür braucht es Pausen.“ Der Werder-Coach glaubt deshalb an etwas seltenere intensive Trainingseinheiten und erhofft sich dafür umso mehr Energie an Spieltagen. Nick Woltemade, der vor zwei Jahren unter Horst Steffen in Elversberg zum Spieler der Saison wurde, sagt über ihn: „Er ist ein überragender Trainer, aber was noch viel schöner an ihm ist: Er ist ein überragender Mensch“. In dieser Episode dürfen wir beide Seiten kennenlernen. „SPIELMACHER - Fußball von allen Seiten“ ist eine Gemeinschafts-Produktion von 360Media und der Podcastbande. Neue Folgen alle 14 Tage donnerstags, überall, wo es Podcasts gibt. Wer es auch sehen will: Als Video-Podcast erscheint „SPIELMACHER - Fußball von allen Seiten" in gekürzter Form bei Sky Sport News und auf YouTube.

    #58 Benjamin Henrichs: Eine Art Neuzugang

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    01:05:12

    Es ist Freitagabend, der 20. Dezember 2024, als Benjamin Henrichs sich in der Münchner Allianz Arena schwer verletzt. Ohne Gegnereinfluss reißt ihm die rechte Achillesferse.  35 Spiele hat er seit diesem Tag bei RB Leipzig verpasst. Einige weitere als Nationalspieler. In „Spielmacher – Fußball von allen Seiten“ von 360Media spricht er nun, fast ein Jahr nach diesem Schicksalsmoment, ausführlich über seinen langen Weg zurück auf den Platz. Über den Kampf gegen den eigenen Kopf. Über die Einsamkeit und besondere Gesten von Mitspielern und Gegnern. Über seinen Glauben. Über willkommene Ablenkungen. Und über seinen großen WM-Traum, an dem er keinen Zweifel aufkommen lässt. „Ich bin in die Reha gegangen und habe mir selbst gesagt, ich bin derjenige, der es nach fünf Monaten schafft. Ich bin derjenigen, der am schnellsten wiederkommt.“ Aber der Plan ging nicht auf. Henrichs hatte Schmerzen, in die er hineintrainierte. Eine weitere Operation wurde nötig. Sogar das Gehen musste er neu lernen. In dieser Folge öffnet sich Benjamin Henrichs, wie man es selten von einem Fußballer erlebt. Er spricht über den Support von Joshua Kimmich, Küsse von Franck Ribéry und Zauberlehr-Stunden mit Thierry Henry. Das alles – und noch viel mehr bei „Spielmacher – Fußball von allen Seiten“ von 360Media. „SPIELMACHER - Fußball von allen Seiten“ ist eine Gemeinschafts-Produktion von 360Media und der Podcastbande. Neue Folgen alle 14 Tage donnerstags, überall, wo es Podcasts gibt. Wer es auch sehen will: Als Video-Podcast erscheint „SPIELMACHER - Fußball von allen Seiten" in gekürzter Form bei Sky Sport News und auf YouTube.

    SPECIAL: Nils Glagau: Guatemala, Padel, Orthomol – Hauptsache, es bewegt sich etwas

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    00:56:31

    Normalerweise dreht sich bei Spielmacher alles um Fußball – um Leidenschaft, Teamgeist und Erfolgsgeschichten auf und neben dem Platz. Doch diesmal gehen wir einen Schritt weiter: Wir sprechen mit Menschen, die bewegen, gestalten und inspirieren. Menschen, bei denen Sport, Unternehmertum und Neugier auf neue Wege treffen. Zu Gast ist Nils Glagau, Unternehmer, Investor und CEO von Orthomol – einer, der Gesundheit lebt, Machergeist verkörpert und jeden Tag mit Neugier angeht. „Langeweile kenne ich nicht – dafür gibt es zu viele spannende Dinge. Und wenn sie doch mal da ist, entsteht daraus oft etwas Neues.“ Glagau spricht über seine Leidenschaft für Bewegung – vom Beachvolleyball über Tennis bis hin zu seiner neuen Begeisterung für Padel, die Trendsportart, die in Spanien längst zum Lebensgefühl gehört. Für ihn ist Padel mehr als nur Sport: ein Ort der Begegnung, des Teamspirits und der Energie. „Nur eine Halle bauen und die voll machen, das wäre mir zu langweilig. Es geht darum, dem Sport auf einer ganz anderen Ebene zu begegnen.“ Im Gespräch erzählt er, wie er als 33-Jähriger die Verantwortung für Orthomol übernahm, welche Rolle sein Vater auf diesem Weg spielte und warum er es liebt, Menschen, Start-ups und Ideen freizusetzen. Stillstand kennt er nicht – Bewegung ist für ihn Haltung und Lebenseinstellung. Ob bei Expeditionen in Guatemala, beim Lernen neuer Sportarten oder im Aufbau innovativer Projekte: Nils Glagau sucht den Tiefgang. Er denkt ganzheitlich, bleibt neugierig und will gestalten – nicht nur für heute, sondern für die nächsten Generationen. Eine Folge über Gesundheit, Machergeist und die Kraft, immer wieder neu zu starten – mit einem Gast, der zeigt, dass Spielfreude weit über den Fußball hinausgeht.