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    Das Meyer-Beben und seine Folgen

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    00:34:16

    Es rumst noch einmal zum Saisonausklang beim HFC: Sportchef Daniel Meyer geht. Damit verlieren die Rot-Weißen die dritte Top-Personalie in dieser Saison. Die 46. Folge von „Chemie kennt keine Liga“ steht ganz im Zeichen eines echten Paukenschlags: Sportchef Daniel Meyer verlässt den Halleschen FC und wechselt überraschend zur SpVgg Greuther Fürth in die zweite Bundesliga. Die Nachricht platzte nur Stunden vor der Relegation der Fürther herein und wirbelte die ursprünglich geplante Saisonabschlussfolge der HFC-Experten komplett durcheinander. Fabian Wölfling und Tobias Lubert ordnen den Wechsel ausführlich ein. Ganz überraschend kam er rückblickend nicht mehr, da sich die Vertragsverlängerung mit dem HFC seit Wochen zog. Hinter den Kulissen liefen offenbar bereits Gespräche mit Fürth, vermittelt über eine Headhunter-Agentur. Meyer selbst spricht von einer Anfrage vor vier Wochen, vor zwei Wochen sei die Entscheidung gefallen. Dass der Wechsel nun mitten in der finalen Kaderplanung passiert, sorgt dennoch für Diskussionen. Die Journalisten sehen Meyers Zeit beim HFC zwiegespalten. Einerseits gelang es ihm nach dem Abstieg in die Regionalliga schnell, wieder eine konkurrenzfähige Mannschaft aufzubauen und den Verein sportlich zu stabilisieren. Andererseits wurde das große Ziel, die Rückkehr in die 3. Liga, klar verfehlt. Vor allem einige Top-Transfers wie Akono, Fakro oder Elesi erfüllten die Erwartungen nicht. Auch die turbulenten vergangenen Monate rund um Vereinsführung, Lizenzthemen und interne Machtkämpfe hätten laut Podcast ihren Anteil daran gehabt, dass Meyer sich schließlich neu orientierte. Der HFC verliert damit nach Präsident Jürgen Fox und Finanzchef Robert Marien innerhalb weniger Monate die nächste zentrale Figur. Die fehlende Kontinuität wird erneut als großes strukturelles Problem des Vereins benannt. Als Nachfolger übernimmt Marian Unger. Die interne Lösung hat Vorteile, weil Unger bereits tief in die Kaderplanung eingebunden war und alle laufenden Gespräche kennt. Gleichzeitig verzichten die Hallenser damit auf einen Neuanfang mit frischen Ideen und neuem Netzwerk. Sportlich gab es immerhin Grund zum Feiern: Der HFC gewann das Landespokalfinale gegen Halberstadt souverän mit 4:0 und qualifizierte sich damit erneut für den DFB-Pokal. Die Einnahmen könnten helfen, den Etat für die kommende Saison leicht anzuheben. Auch personell tut sich einiges: Mehrere Spieler wurden verabschiedet, darunter Fakhro, Elezi und Löhmannsröben. Neu verpflichtet wird Stürmer Sofian Benyamina, der mit seiner Erfahrung und Torquote glänzt. Offen bleibt weiterhin die Zukunft von Torhüter Sven Müller, dessen gesundheitliche Situation nach einer schweren Nackenverletzung weiter beobachtet wird.

    "Die Wucht des Vereins - daran muss man sich gewöhnen"

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    00:59:32

    HFC-Präsident René Walther spricht im Interview über über sein Amt, die sportliche Leistung, die Lizenzentscheidung und Pläne für nahe und ferne Zukunft des Klubs. Als Kind schwärmte René Walther für Werner Peter, Stürmer des Halleschen FC in den 1970er und 1980er Jahren. Idole auf dem Platz hat er heute zwar nicht mehr, Fan des Klubs ist der Hallenser aber geblieben, wie er in der aktuellen Folge von „Chemie kennt keine Liga“, dem HFC-Podcast der Mitteldeutschen Zeitung sagt. „Nur die Spiele kann ich nicht mehr wirklich verfolgen.“ Als Präsident des Traditionsvereins hat er während der 90 Minuten viel zu tun, führt Gespräche, schüttelt Hände. Anfang April hat der 50-jährige Familienvater, im Job Geschäftsführer der halleschen Stadtwerke, die Nachfolge von Jürgen Fox angetreten. Im Podcast-Gespräch mit Tobias Lubert und Fabian Wölfling spricht er über die sportliche Saison, die ausstehende Vertragsverlängerung mit Sportchef Daniel Meyer, das Budget des Klubs und warum es ein Leitbild für den HFC braucht.

    Stabilität auf der Bank, Unsicherheit im Kader

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    00:32:53

    Vertragsverlängerungen im Trainerteam, offene Personalfragen und die Dauerbaustelle Regionalliga-Reform – der HFC steht vor entscheidenden Wochen - vor allem neben dem Platz. In der 44. Folge des Podcasts steht zunächst ein Missgeschick im Fokus: Eine falsche Folge wurde veröffentlicht, wofür sich Host Julius Lukas entschuldigt. Danach geht es direkt in die inhaltlichen Themen rund um den Halleschen FC. Positiv ist die Vertragsverlängerung des Trainerteams um Sascha Prüfer und Robert Schröder bis 2027, inklusive Aufstiegsoption. Diese Entscheidung bringt auf der Trainerposition Planungssicherheit. Anders sieht es im Kader aus: Wichtige Spieler wie Halili, Löhmannsröben oder Hauptmann sollen gehalten werden, doch finanzielle Unsicherheiten – insbesondere wegen einer noch nicht finalisierten Sponsorenverlängerung – erschweren die Gespräche. Gleichzeitig kursieren Transfergerüchte rund um einen erfahrenen Torjäger, der eine Verstärkung wäre, die aber wohl auch einiges kosten würde. Auch auf der Torwartposition gibt es offene Fragen. Sven Müller ist aktuell die klare Nummer eins, doch es wird über seine zukünftige Rolle gesprochen. Nachwuchskeeper könnten perspektivisch nachrücken, während Luca Bendel wohl gehen wird. Ein großes Thema bleibt die Reform der Regionalliga. Neben dem favorisierten Kompassmodell sorgt ein neues „Phasenmodell“ aus Bayern für Unmut, da es den bisherigen Reformprozess infrage stellt. Vereine und Fans positionieren sich zunehmend deutlich, unter anderem mit Aktionen und Protesten. Unterstützung für das Kompassmodell kommt auch von prominenter Stelle. Sportlich bewegt sich der HFC solide, aber ohne Glanz durch die letzten Spiele. Ein glückliches 0:0 gegen Lok Leipzig und ein souveräner Sieg gegen Hertha II zeigen Licht und Schatten. Die Meisterschaft ist außer Reichweite, der Aufstieg ohnehin. Platz zwei bleibt das realistische Ziel.

    Filip Kusic am Mikro, Halle vor der Brust

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    01:34:47

    Wir alle wissen es natürlich: Zum Fußball gehören Niederlagen, auch so richtig bittere. Glücklicherweise wartet meistens die nächste sportliche Herausforderung schon wenige Tage später. Für den 1. FC Lok heißt diese Hürde Hallescher FC und wir alle werden im Bruno-Plache-Stadion mit dabei sein und den Tabellenführer leidenschaftlich anfeuern. Logisch. Nur gemeinsam geht's! Das war schon immer so und bleibt es auch.Als Gast haben sich die beiden Moderatoren Thomas Franzky und Marko Hofmann Winterneuzugang Filip Kusic ans Mikrofon geholt. Für den 29-Jährigen und seine Mitspieler stand zuletzt die Analyse der Derby-Pleite im Mittelpunkt. Jetzt richtet sich der Blick nach vorn auf das Duell gegen den HFC. Der Abwehrmann durfte 2017 mit dem 1. FC Köln beim Rekordmeister in München einmal Bundesliga-Luft schnuppern. In der 2., 3. und 4. Liga war er ebenfalls aktiv. Vor zwei Jahren feierte Kusic in der Regionalliga Nordost mit Energie Cottbus die Meisterschaft.Gönnt euch diese gut 90 Minuten und schaltet ein!Anregungen, Kritik und (vor allem) Lob zu LokCast könnt ihr gern jederzeit an diese E-Mail-Adresse richten: [email protected] Spenden an LokCast und Lokruf: https://www.paypal.com/donate/?hosted_button_id=6MZTWYEMC8XC6

    Die HFC-Chaostage sind beendet

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    00:35:22

    Nach turbulenten Wochen beim Halleschen FC kehrt Struktur ein: Ein neuer Präsident ist im Amt - nun fallen auch Entscheidungen: wichtige Personalentscheidungen stehen bevor – und sportlich zeigt sich, wohin die Reise gehen soll. FRAGEN; ANREGUNGEN UND KRITIK AN: [email protected] ALLES ZUM HFC: www.mz.de/HFC

    Der HFC ringt bei der Mitgliedsversammlung mit sich selbst

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    00:43:22

    Applaus, Wutreden und neue Konflikte: Der Halleschen FC ist weiter im Ausnahmezustand - und das ist nicht sportlich gemeint. Zwischen Führungschaos, Fan-Votum und Regionalliga-Reform-Frust bleibt vor allem eines: große Unsicherheit. „Chemie kennt keine Liga“ steht in Folge 42 ganz im Zeichen einer turbulenten Mitgliederversammlung des Halleschen FC. Die große Frage: Wie geht es nach dem Rücktritt von Präsident Jürgen Fox weiter? Die Antwort darauf fällt ernüchternd aus: Klarheit gibt es weiterhin kaum, stattdessen wachsen Unsicherheit und Spannungen im Verein. Besonders im Fokus stand die Personalie Robert Marien. Der kaufmännische Leiter erhielt überraschend deutlichen Rückhalt der Vereinsmitglieder, die sich für seinen Verbleib aussprachen. Marien nutzte die Gelegenheit für eine kritische Einordnung der Situation - dabei sah er bei sich Fehler, aber auch bei Vereinsverantwortlichen und forderte Veränderungen. Darauf folgte eine emotionale Gegenrede von Sportchef Daniel Meyer, die die tiefen Gräben im Verein offenlegte. Er warf Marin vor, zur Spaltung beizutragen, und stellte das Vereinsmotto „Nur zusammen“ infrage. Die Reaktionen im Saal reichten von Zustimmung bis zu Buhrufen – ein Spiegelbild der gespaltenen Stimmung innerhalb des Vereins. Am Ende blieb bei vielen Mitgliedern vor allem Ratlosigkeit zurück. Auch strukturell bleibt vieles offen: Wer künftig die Führung übernimmt, ist unklar. Verwaltungsratsmitglied René Walter wird gehandelt, konkrete Entscheidungen stehen aber noch aus. Gleichzeitig drohen weitere personelle Konsequenzen, während der Verein wertvolle Zeit für die sportliche Planung verliert. Finanziell hingegen präsentiert sich der HFC stabil. Trotz weiterhin negativem Eigenkapital konnte ein kleiner Überschuss erwirtschaftet werden, wichtige Sponsoren bleiben an Bord. Dennoch zeigt sich: Die Probleme liegen aktuell weniger im Geld als vielmehr in internen Konflikten und fehlender Kommunikation. Zusätzliche Brisanz brachte ein Beschluss der Mitgliederversammlung, künftig keine Spiele oder Kooperationen mit RB Leipzig zuzulassen – ein symbolträchtiger, aber auch umstrittener Schritt, insbesondere mit Blick auf den Nachwuchsbereich. Abseits der Vereinskrise sorgt die Regionalliga-Reform weiter für Diskussionen. Während das favorisierte „Kompassmodell“ breite Unterstützung erfährt, steht mit dem „Regionenmodell“ ein Vorschlag im Raum, der vor allem den Nordosten massiv benachteiligen würde. Die Entscheidung darüber könnte richtungsweisend für die Zukunft vieler Vereine sein. Sportlich läuft es derweil deutlich besser: Der HFC steht nach einem souveränen 5:0 im Landespokalfinale und zeigt auch in der Liga starke Leistungen. Doch der Kontrast könnte kaum größer sein – während die Mannschaft überzeugt, ringt der Verein im Hintergrund mit sich selbst.

    Das Fox-Beben und Siege, die keinen interessieren

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    00:40:23

    Nach dem Rumoren folgen Konsequenzen: HFC-Präsident Jürgen Fox wirft hin, wodurch bei den Rot-Weißen ein Führungsvakuum entsteht. Der Mannschaft ist es egal. Die siegt weiter. MAILS AN: SPORT.REDAKTION@MZ:DE KOMMENTIERT; LIKED UND BEWERTET MÖGLICHST POSITIV! ALLES WICHTIGE ZUM HFC: www.mz.de/hfc

    Marien-Aus besiegelt! Und: die Ochsenkette

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    00:31:10

    Auf das Rumoren folgen Konsequenzen: Robert Marien scheidet Ende Juni beim HFC aus. Für die Personalie Daniel Meyer könnte das entscheidend sein. Sportlich läuft es bei HFC hingegen bestens. LIVESTREAM: Geht der HFC-Lauf weiter? Nachholspiel bei Hertha Zehlendorf im Livestream https://www.mz.de/live/fussball-regionalliga-nordost/hfc-hertha-zehlendorf-live-stream-regionalliga-nordost-4182348 KOMMENTIEREN UND LIKEN UND ABO! MAIL: [email protected]

    Marien vor dem Aus? Es rumort beim HFC!

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    00:32:11

    Während die Ligaspiele ausfallen, brodelt es intern beim Halleschen FC. Kaufmännischer Leiter Robert Marien könnte seinen Posten verlieren - aber er hat auch Unterstützer. Und: Länger Winterpause, Aufstiegsreform und bevorstehende Spiele. KOMMENTIEREN; FÜNF-STERNE-BEWERTUNGEN UND MAILS: [email protected].

    Transfer-Flaute, Spiel-Absage und riesengroßer Schwachsinn

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    00:34:51

    Warum schlägt der HFC nicht auf dem Transfermarkt zu? Und: Was zum Brand des HFC-Bus in Frankfurt bekannt ist? 5-STERNE-BEWERTUNGEN IMMMER GERN UND MAILT UNS!

    60 Jahre HFC - Zwischen Tragödie, Treue und der ewigen Hoffnung auf mehr

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    00:39:22

    Zum 60. Geburtstag des Halleschen FC blickt der Podcast „Chemie kennt keine Liga“ zurück auf bewegende Momente, große Namen, bittere Abstürze – und auf das, was den Klub bis heute zusammenhält. KOMMENTIERT UND BEWERTET GERNE AUF ALLEN PLATTFORMEN! ANREGUNGEN UND KOMMENTAREN: [email protected]

    Tracking, Hopserlauf und Gummibärchen: So hält der HFC seine Profis fit und leistungsbereit

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    01:11:13

    Wie bringen Fußballer ihre Höchstleistung auf den Platz? In der neuen Folge von „Chemie kennt keine Liga“ geben Athletiktrainer Denis Hasenbeck sowie Sportwissenschaftler John Brandes spannende Einblicke hinter die Kulissen. Bewertet den Podcast, kommentiert oder schickt eine Mail an: [email protected]

    Die Hinrunden-Awards - wer enttäuschte, wer überraschte und wer wird bester Spieler?

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    00:39:59

    In der letzten regulären Folge 2025 des HFC-Podcasts der MZ blicken die Gastgeber auf eine durchwachsene Hinrunde des Hallescher FC zurück — mit mühsamen Punkten, leisen Hoffnungen und einem richtungsweisenden Spiel vor der Winterpause. Rückblick auf die Partien gegen FSV Eilenburg und BFC Dynamo Hinrunden-Bilanz: 28 Punkte aus 17 Spielen, 25 Tore gemacht, 18 kassiert „Chemie kennt keine Liga“-Awards: beste Spieler & größte Enttäuschung der Hinrunde Überraschung der Saison: 1. FC Lokomotive Leipzig – oder der HFC-Einbruch nach gutem Start Vorschau auf das entscheidende Heimspiel gegen 1. FC Magdeburg II Ausblick auf Rückrunde: Fit­macher-Potenzial und Hoffnung auf konsistente Leistungen

    Wiederauferstehung im Paradies - der HFC überrascht mit zwei Gesichtern

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    00:30:59

    In der 33. Folge des „Chemie kennt keine Liga“-Podcasts sprechen Gastgeber Julius Lukas und die HFC-Experten Fabian Wölfling und Christopher Kitsche über die jüngsten Entwicklungen beim Hallescher FC. Nachdem der Verein in eine schwierige sportliche Phase geraten war – gekennzeichnet von schwachen Leistungen, öffentlichem Druck und einer Krisensitzung im Klub – zeigt das Team zuletzt eine Leistungssteigerung. Im Pokalspiel gegen Siebtligist Turbine Halle zeigte sich der HFC noch schwach, gewann denkbar knapp mit 1:0. Die Leistung machte Robert Schröder ratlos: Jedes Trainingsspiel sei besser als diese Partie, sagte der Trainer nach dem knappen Weiterkommen. Der wahre Befreiungsschlag gelang aber beim Regionalligaspiel gegen Jena - trotz Unentschiedens in der Nachspielzeit. Der HFC präsentierte sich über weite Strecken wie eine völlig neue Mannschaft – engagiert, kämpferisch, mit klarer Körpersprache. Eine Wiederauferstehung im Paradies. Wieso? Schröder stellte das System um, gab Spielern neue Rollen und zudem trifft Malek Fakhro plötzlich. Ein weiterer Faktor der erneuten Aufbruchsstimmung ist die Kabinenchemie: Nach dem Turbine-Spiel habe es eine intensive Aussprache in der Mannschaft gegeben, berichtet Chris Kitsche. Jeder konnte seine Meinung sagen. Jan Löhmannsröben und Sven Müller sprachen sich zudem öffentlich für den Trainer aus – ein deutliches Zeichen des Zusammenhalts. Für die kommenden Spiele bis Weihnachten – gegen Eilenburg, BFC und Magdeburg – formulieren die Podcaster vorsichtige Hoffnungen: Wenn die Mannschaft ihre neu gewonnene Spannung, Struktur und Motivation beibehält, könnten entscheidende Punkte folgen. Aber klar ist auch: Der Kredit von Schröder ist nicht unendlich – bei Rückschlägen drohen alte Diskussionen wieder aufzuflammen.

    Das Pro/Contra zur Schröder-Frage - soll der HFC-Trainer bleiben oder gehen?

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    00:37:27

    In der 32. Folge von „Chemie kennt keine Liga“ sprechen Moderator Julius Lukas sowie die MZ-Experten Fabian Wölfling und Tobias Große ausführlich über die aktuelle Lage beim Hallescher FC. Zu Beginn wird die sportliche Situation rekapi­tuliert: Nach einem guten Saisonstart ist der Klub mittlerweile tief in einer Krise, mit lediglich sechs Punkten aus den letzten neun Spielen. Im Rahmen eines großen Krisengespräches – der Zeitpunkt steht noch nicht exakt fest – sollen die Verantwortlichen über die Zukunft des Trainers Robert Schröder entscheiden. Tobias Große nimmt in der Debatte die Pro-Seite ein: Er plädiert dafür, Schröder zumindest bis zur Winterpause im Amt zu belassen. Seine Begründung: Trotz der schwachen Phase erkennt er Ansätze, das Trainer­konzept sei grundsätzlich sinnvoll gewesen, und ein Trainerwechsel helfe nicht zwingend kurzfristig. Fabian Wölfling hingegen spricht sich Contra aus: Er bemängelt, dass Ratlosigkeit und fehlende Führung auf dem Platz sichtbar seien, die Mannschaft nicht abgeholt werde und die Ergebnisse schlicht zu schlecht sind, um abzuwarten. Wichtig auch: Spielidee und Mannschaft passen derzeit nicht zusammen, Führungsspieler fehlen, die Verletztenliste belastet den HFC, und Sportchef Daniel Meyer wird in die Verantwortung genommen. Auch Strategien wie Systemwechsel werden diskutiert – Tobias Große sieht in der Umstellung auf eine Vierer­kette gegen den SV Babelsberg eine Verbesserung, Fabian Wölfling gibt zu bedenken, dass eine Rückkehr zu unkomplizierterem Fußball ein Rückschritt gegenüber dem Ziel des Klub gewesen sei. Abseits der sportlichen Talfahrt gibt es weitere Tiefpunkte: So die Strafe nach dem Derby gegen BSG Chemie Leipzig. Der HFC muss eine Strafe von 32.150 Euro zahlen – inklusive der Möglichkeit einer Blocksperre. Zum Schluss werfen die HFC-Experten noch einen Blick nach vorne: Das anstehende Landespokalspiel gegen Turbine Halle wird als Pflicht­sieg gewertet – parallel zur Familiennews rund um Spieler Malek Fakhro, der Vater wird – wenigstens etwas Positives.

    Ratlosigkeit nach Lok-Niederlage: Ist Schröder noch der Richtige?

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    00:30:12

    In der aktuellen Folge von „Chemie kennt keine Liga“ sprechen Julius Lukas, Tobias Große und Christopher Kitsche über die anhaltende Krise des Halleschen FC. Nach nur einem Punkt aus den letzten beiden Spielen – darunter das 2:4 im Topspiel gegen Lok Leipzig – ist Ernüchterung eingekehrt. Der HFC begann stark, führte durch Baro, brach aber nach individuellen Fehlern ein. Die Defensive zeigte sich erneut anfällig, und auch taktisch blieb vieles Stückwerk. Schmedemanns unglückliches Comeback nach Verletzung, naive Abwehrarbeit und eine gelb-rote Karte für Baro besiegelten die Niederlage. Im Mittelpunkt steht die Frage, warum der HFC seine eigenen Ansprüche nicht erfüllt. Tobias Große sieht die Hauptprobleme in der fehlenden Balance und Effizienz: Während Lok kompakt und abgeklärt spielt, verteidigt der HFC zu sorglos und nutzt Chancen zu selten. Trainer Robert Schröder hält an seiner Idee des dominanten Pressings fest – doch Gegner haben sich längst darauf eingestellt. Emotionaler Höhepunkt der Folge ist das MDR-Interview von Jan Löhmannsröben, der nach dem Spiel offen Frust und Ratlosigkeit zeigt. Die Reporter diskutieren, ob das Team derzeit zu verkopft agiert und ob sportliche Leitung und Trainer noch das Vertrauen genießen. Zwar hat Sportchef Daniel Meyer Schröder öffentlich den Rücken gestärkt, doch die Ergebnisse sprechen gegen ihn. Mit Blick auf die nächsten Spiele gegen Hertha II und Babelsberg fordern die Journalisten zwei Siege, um die Stimmung zu retten. Scheitert der HFC auch dort, droht die Saison früh gelaufen zu sein – und die Diskussion um die Zukunft von Trainer und Konzept dürfte Fahrt aufnehmen. Noch ist nichts verloren, doch die Trendkurve zeigt nach unten. Hoffnung bleibt nur, wenn der HFC endlich wieder liefert – auf dem Platz, nicht nur im Anspruch.

    Hat der HFC die September-Krise überwunden? Top-Spiele voraus!

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    00:40:11

    Aufatmen bei den Rot-Weißen: Nach dem September zum Vergessen gibt es einen leichten Aufwärtstrend, mit dem sich die HFC-Experten Fabian Wölfling und Tobias Große im Podcast „Chemie kennt keine Liga“ intensiv befassen.Die beiden Pflichtspiele gegen Meuselwitz und im Pokal gegen Chemnitz konnten gewonnen werden. Kemberg wurde dem Ligenabstand angemessen sogar mit 8:0 besiegt. Aber reicht das bereits, um von einer Trendwende zu sprechen? Tatsächlich wieder Spitze wäre der Hallesche FC allerdings, wenn er die kommenden beiden Liga-Duelle für sich entscheiden könnte. Erst geht es gegen Altglienicke - mit einem besonderen Wiedersehen - und dann gegen den Tabellenführer Lok Leipzig. Insbesondere letztes Spiel könnte bereits viel entscheiden.

    HFC in der Krise: Ist der Schröder-Effekt bereits verpufft?

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    00:28:38

    In der 29. Episode von Chemie kennt keine Liga steht der HFC unter Druck. Noch vor wenigen Wochen führte Halle die Regionalliga Nordost an, doch inzwischen liegen die Saalestädter sechs Punkte hinter Spitzenreiter Lok Leipzig – und die haben ein Spiel mehr auf dem Konto. Vier sieglose Spiele in Serie, darunter drei Niederlagen ohne eigenen Treffer, sorgen für Ernüchterung bei Fans und Verantwortlichen. Julius Lukas und Tobias Große analysieren die Gründe: fehlendes Momentum, falsche Entscheidungen in entscheidenden Szenen, wenig Durchschlagskraft bei Standards und eine Offensive ohne zündende Ideen. Auch die Ausfälle von Leistungsträgern wie Pascal Schmedemann haben Spuren hinterlassen. Die Rückkehr von Hartmann, Polat und Damelang brachte bisher keine Wende. Trainer Robert Schröder steht deshalb zunehmend im Fokus, auch wenn Sportdirektor Daniel Meyer ihm den Rücken stärkt. Ein weiteres Thema sind die Nachwirkungen des Skandalspiels gegen Chemie Leipzig. Sportgerichtsurteile gegen Spieler beider Vereine, drohende Geldstrafen und mögliche Blocksperren zeigen, wie schwer die Ausschreitungen nachwirken. Gerade für die Debatte um Fankultur und Pyrotechnik sind die Vorfälle ein Rückschritt. Neben dem sportlichen Abwärtstrend gibt es Personalnachrichten: Mit Lennart Becker (Ex-Bayern U19) verstärkt ein großgewachsener Sechser das Mittelfeld, wenngleich er noch Eingewöhnungszeit braucht. Zudem diskutieren die Hosts erneut die stockende Aufstiegsreform der Regionalligen. Trotz breiter Unterstützung vieler Vereine bremst der DFB das Verfahren aus – sehr zum Ärger des Nordostens. Der Blick nach vorn ist klar: Gegen Meuselwitz muss ein Sieg her, um nicht noch tiefer in die Krise zu rutschen. Danach folgt die Pokalaufgabe in Kemberg. Die Länderspielpause könnte dann zur Ruhe oder zum Brandbeschleuniger werden.

    Wieder Randale, Fehlentscheidung und ein verschenkter Sieg

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    00:31:38

    Im neuesten Podcast „Chemie kennt keine Liga“ der Mitteldeutschen Zeitung sprechen Host Julius Lukas und die HFC-Experten Fabian Wölfling und Christopher Kitsche über die turbulente Derbypartie zwischen dem Halleschen FC und Chemie Leipzig am vergangenen Freitag. Auf dem Rasen endete das Spiel zwar torlos, doch die Begleitumstände sorgten weit über den Fußball hinaus für Schlagzeilen. Schon vor dem Anpfiff heizten Pyrotechnik und Provokationen die Stimmung an. Während des Spiels eskalierte die Situation, als aus dem Chemie-Block Raketen aufs Spielfeld geschossen wurden. Nach Abpfiff stürmten HFC-Anhänger den Platz, es kam zu direkten Konfrontationen zwischen Fans, Spielern und der Polizei. Die Bilanz: mehrere Verletzte und Ermittlungen wegen Körperverletzung und Sachbeschädigung. Wölfling und Kitsch ordnen ein, wie tief die Rivalität zwischen beiden Vereinen verwurzelt ist und welche Rolle historische Konflikte dabei spielen. Klar ist aber auch: Das Verhalten der Fans schadet beiden Vereinen massiv. Verfahren sind vom Verband bereits eingeleitet, Strafen werden folgen. Auch sportlich bleibt ein fader Beigeschmack. Trotz zahlreicher Chancen kam der HFC nicht über ein 0:0 hinaus. Fabian Wölfling  monierte fehlende Schärfe im Passspiel und mangelnde Konsequenz vor dem Tor. Ein möglicher Grund: Das Team musste ohne drei verletzte Leistungsträger antreten. Hinzu kam eine kuriose Fehlentscheidung des Schiedsrichters, der Stierlin mit Gelb-Rot vom Platz stellte, obwohl der nur eine gelbe Karte bekommen hatte. Für den HFC geht es nun in eine richtungsweisende englische Woche mit Spielen gegen Chemnitz, BFC Preußen und Zwickau. Die Reporter sind sich einig: Will Halle im Aufstiegsrennen bleiben, braucht es jetzt Siege – und deutlich mehr Ruhe abseits des Rasens.

    Klartext von Robert Marien: „Der Verein weiß manchmal gar nicht, was in ihm steckt.“

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    01:17:57

    Robert Marien verantwortet als Kaufmännischer Leiter die Bereiche Finanzen, Marketing, Vertrieb, Ticketing, Organisation und Verwaltung des HFC, leitet zudem die Geschäftsstelle. Kurz: Alles, was beim Fußball-Regionalligisten nicht mit dem Sportlichen zu tun hat, liegt in den Händen des 44-Jährigen. Nach acht Jahren als Vereinschef von Hansa Rostock ist Marien seit Sommer beim HFC-Finanzchef. Im MZ-Podcast „Chemie kennt keine Liga“ hat sich der gebürtige Mecklenburger über eine Stunde Zeit genommen, um über seinen Lebensweg, die oft turbulente Zeit bei Hansa und die vielen Herausforderungen beim HFC zu sprechen. Robert Marien über… … den zerplatzten Traum vom Profifußball: „Ich habe in Güstrow in der höchsten Liga gespielt. In der A-Jugend wurden die größten Talente aus Mecklenburg bei Hansa Rostock zusammengezogen. Im Dorf warst du König, da habe ich gesehen, wie die anderen spielen. Mir war klar, den Weg, den du gegangen bist, für den du viel Zeit geopfert hast, der wird nicht erfolgreich sein. Ich bin in ein Loch gefallen, damit aber ganz gut umgegangen.“ … seinen rasanten Aufstieg zum Vorstandsvorsitzenden von Hansa mit 35 Jahren: „Die Situation 2015 war dramatisch. Es gab so viele Krisen, dass kein anderer mehr da war. Meine Ernennung war nicht das Ergebnis eines riesigen Auswahlprozesses. Rolf Elgeti, der strategische Partner, hat mich angerufen und gesagt: Sie müssen. Daraus sind acht Jahre Vorstandsvorsitzender geworden.“ … seinen Weg zum HFC: „Ich habe meinen Hut beim HFC reingeschmissen, war aber auch mit zwei anderen, höherklassigen Vereinen im Gespräch. Es kam schnell ein Anruf, ich bin hergefahren, habe mich mit dem HFC beschäftigt. Meine Frau hat dann eine große Rolle gespielt, sie ist aus Sachsen-Anhalt. Außerdem war die Frage, ob ich eher ein ruhiges Projekt will, oder ein schwieriges Projekt, einen Verein, den ich richtig nach vorn bringen kann. Da war Halle das beste Projekt.“ … sein Bild vom HFC: „Der Verein weiß manchmal gar nicht, was in ihm steckt. Er macht sich viel, viel kleiner, als er ist. Der HFC hat viele Komponenten, um zumindest um den fünften Platz im Osten zu spielen.“ … Unterschiede zwischen Hansa und HFC: „Die Situation ist dahingehend gleich, dass Hansa damals auch in einem Tal war. Aber es gibt viele strukturelle Unterschiede. Das fängt schon mit der Satzung an. Im Profifußball müsste die anders aufgestellt sein, du kannst einen Profiverein nicht aus dem Ehrenamt heraus leiten, das ist eine Zeitfrage. Das hat der Vorstand erkannt, indem er einen Sportlichen und jetzt auch einen Kaufmännischen Leiter geholt hat, also das gemacht hat, was laut Satzung aktuell möglich ist.“ … den Ist-Zustand: „Die finanzielle Situation ist schwierig. Wenn du fünf Jahre lang gegen den Abstieg spielst, bist du nur im Überlebensmodus und das kostet Geld. Dann steigst du ab und verlierst alle Strukturen. Im sportlichen Bereich ist das noch einfacher zu reparieren. Aber das Sponsorennetzwerk, die Ticketing-Systeme, das Veranstaltungsmanagement hat extrem gelitten. Wir müssen Prozesse und Strukturen neu aufbauen, die Quantität und Qualität der Mitarbeiter aufstocken.“ … seine hohe Erwartungshaltung an Mitarbeiter: „Das ist bei mir einfach so. Markus Lange, verantwortlich für das Merchandising, schickt mir nach jedem Spieltag die Zahlen. Ich habe noch nie gesagt, dass es reicht. Nach dem DFB-Pokal-Spiel gegen Augsburg hatten wir einen Rekord, was den Umsatz an einem Spieltag angeht. Aber es haben 125 Euro zu einer magischen Marke gefehlt. Da habe ich gedacht, er will mich veralbern. Der Hunger nach mehr, macht den Sport aus. Diese Gier muss es auch in der Geschäftsstelle geben. Das bedeutet aber nicht, dass man einfach fünf Euro auf den Preis eines Schals draufschmeißt. Das wird nicht funktionieren. Die Gemeinschaft muss wachsen, der Anspruch muss sein, dass das Stadion immer voll ist. … die Notwendigkeit des Aufstiegs: „Die Gesundung des Vereins kann in der dritten Liga deutlich schneller gelingen, in der R