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Kicken kann er

Ist Robert Lewandowski wirklich der beste Spieler der Welt? Was macht die Pässe von Toni Kroos so unvergleichlich präzise? Warum sind Thomas Müllers Qualitäten erst auf den dritten Blick erkennbar? Wir reden weniger über Taktik als über das, worauf es im Fußball wirklich ankommt: die Individualität der Spielerinnen und Spieler. Die ZEIT-ONLINE-Sportredakteure Oliver Fritsch und Christian Spiller besprechen in jeder Folge einen Fußballer in all seinen Facetten und lassen dabei auch Scouts, Trainerinnen und Berater zu Wort kommen.

57 Titel verfügbar

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EM-Spezial: "England muss man erst mal vom Platz schieben"

13.07.2024 00:40:27

Kaum zu glauben, aber diese Europameisterschaft endet schon wieder. Von Woche zu Woche haben die Hosts des Fußballpodcasts alles besprochen, was sie gesehen und erlebt haben, um sich dann doch jedes Mal mit dem englischen Gekicke beschäftigen zu müssen.   England oder Spanien wird der neue Europameister. Ausführlich besprechen vier Hosts, warum England trotz "argem Standfußball" (Oliver Fritsch) und "einem fehlenden Spielgestalter" (Tammo Blomberg) die Chance dazu bekommt. Es wirke ein bisschen, als hätten die Engländer sich endlich die Warnungen vor ihrem eigenen Spiel zu Herzen genommen, sagt Nico Horn, der zum ersten Mal bei "Kicken kann er" zu Gast ist.   Englands Trainer Gareth Southgate wird sagen, im Rückblick habe alles Sinn gemacht, glaubt der vierte Host, Fabian Scheler. Vor allem er muss sich seit Wochen heftige Kritik anhören. Bei dem Bashing will Fritsch nicht mitmachen, denn England sei schwer zu schlagen, auch wenn es sich mit initiativem Spiel schwertut: "Declan Rices Spiel ist so modern wie die Überziehdecke im Hotel in Bristol", sagt er. Doch er und seine "teammates" bringen andere Eigenschaften mit, etwa die Physis. Die muss man erst mal vom Platz schieben, sind sich die Hosts einig.   Ganz anders der Finalgegner Spanien. Angeführt vom Mittelfeldduo Rodri und Fabián Ruiz ist es die Mannschaft mit der höchsten Spielkultur. Prinzip Ordnung hat sich durchgesetzt, sagt Fritsch. Horn ist überrascht, wie dominant die Spanier sind. Und trotzdem finden die Hosts in der Analyse auch die eine oder andere Schwäche, die sich in den bisher sechs Turniersiegen gezeigt hat. Und: "Spanien muss sich seine stilprägende Niederlage erst noch abholen", orakelt Tammo Blomberg.   Dann würdigen die Hosts noch die spielerischen Trends, die sie bei diesem Turnier entdeckt haben, küren die Spieler des Turniers und tippen natürlich auf den Ausgang des Finales.  Sie sind anderer Meinung? Sehr gut! Schreiben Sie uns! Vorschläge für Spieler des Turniers und wen es nach der Sommerpause zu besprechen gilt, Kritik zur Sendung und auch Lob nehmen wir unter [email protected] entgegen. "Kicken kann er" ist der Fußballpodcast von ZEIT ONLINE. Er erscheint zur EM außer der Reihe jede Woche. Nach dieser Folge verabschieden wir uns in eine vierwöchige Sommerpause.  [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

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"Ja, es ist das vorweggenommene Finale"

04.07.2024 00:40:57

Das EM-Viertelfinale Spanien gegen Deutschland wird den Sport vor ein Dilemma stellen. Beide Mannschaften stehen dafür, unbedingt den Ball haben zu wollen. Doch wie Christian Spiller feststellt, einer der Hosts von Kicken kann er, dem Fußballpodcast von ZEIT ONLINE: "Es gibt nur einen Ball." Was nun? Die Frage in diesem Spiel wird also sein, welche Mannschaft besser ihr Spiel durchziehen kann, um diesen einen Ball zu bekommen. Und welche besser damit zurechtkommt, ihn mal nicht zu haben. Allerdings: "Spanien spielt nicht ganz so eindimensional wie früher", sagt Tammo Blomberg. Im Spiel gegen Kroatien etwa hat sich das Team ein Stück weit zurückgezogen – und dennoch dominiert. Oliver Fritsch glaubt, in der spanischen Defensive eine Schwäche erkannt zu haben. "In der Abwehr sind sie möglicherweise verwundbar, aber man weiß das noch nicht genau, weil sie noch nicht auf einen guten Gegner getroffen sind", sagt er. Sorgen auf deutscher Seite wiederum macht Joshua Kimmich, der in das Duell gegen den recht schnellen Nico Williams geschickt wird. Alle drei Hosts sehen aber ein völlig offenes Spiel. "Spanien ist stabiler und homogener. Das deutsche Spiel ist anfälliger, aber auch unberechenbarer", sagt Fritsch. Alle drei reden auch kurz über die restlichen Viertelfinals. Über die defensiven Franzosen, die überschätzten Engländer, über das Ronaldo-Dilemma und türkische Feierei. Schreiben Sie uns! Kritik zur Sendung nehmen wir unter [email protected] entgegen. Lob auch. Kicken kann er ist der Fußballpodcast von ZEIT ONLINE. Er erscheint zur EM außer der Reihe jede Woche. Texte, über die wir in dieser Folge gesprochen haben: ZEIT ONLINE: "Koeman, der Barber" [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

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EM-Spezial: "Dänemark ist die schlechtere Schweiz"

28.06.2024 00:47:04

Vor dem Achtelfinale Deutschland gegen Dänemark hat das Land eine Stürmerdebatte erfasst: weiter mit Kai Havertz oder doch Niclas Füllkrug? "Man müsste sehr viel ändern, wenn man Füllkrug aufstellt", sagt Fabian Scheler. Der Stürmer aus Dortmund kam in zwei von drei Vorrundenspielen als Joker und traf zweimal, gegen die Schweiz rettete er in letzter Minute den Gruppensieg. "Füllkrug löst das Knäuel an Beinen auf und denkt nicht so viel nach. Sein ganzer Körper drängt Richtung Tor", sagt Tammo Blomberg, der dennoch vor einem Eins-zu-eins-Tausch warnt. Die Kombinationsstärke würde darunter leiden. Und Christian Spiller weist darauf hin, dass "es zwei deutsche Mannschaften" gebe: "Plan A und Plan B, viele wissen gar nicht wertzuschätzen, dass das Luxus ist. Weil es für Stress beim Gegner sorgt." Ausführlich widmen sich die drei Hosts den deutschen Vorrundenspielen und überlegen, ob dieser Mannschaft noch immer eine Blackout-Gefahr innewohnt. Wahrscheinlich aber nicht im Achtelfinale: "Mir fehlt die Fantasie, mir vorzustellen, wie Deutschland nicht weiterkommen sollte", sagt Spiller. Zwei Wochen EM-Vorrunde und 36 Spiele sind vorüber, höchste Zeit also für einen ausführlichen Blick auf das Erlebte. Scheler und Blomberg, die als Reporter in den Stadien unterwegs sind, bestätigen den Eindruck der ersten Tage, dass in jedem Spielort Fußballfeste stattfinden. "Man merkt bei dieser EM vielleicht ein bisschen mehr als im Clubfußball, wofür die Spieler spielen", sagt Spiller über den Wert dieser Europameisterschaft. Scheler kürt dann Spanien als seinen Favoriten, bekommt dafür aber von einem Host Widerstand, weil den Spaniern noch immer "der letzte Punch" fehle. Außerdem gebe es eine spanische Problemzone, die bisher niemand beachtet. Und sie müssten jetzt gegen das Team der Stunde ran. "Gegen die Georgier möchte gerade keiner spielen", sagt Spiller: weil sie den leidenschaftlichsten Fußball dieser EM zeigen und den besten Torhüter des Turniers haben. Dann glänzt Spiller noch mit Angeberwissen über Georgien. Die Hosts beugen sich auch noch über die bisherigen Leistungen von England und Frankreich und versteigen sich aufgrund des kuriosen Turnierbaums zur These: "England kommt ins Finale und ist trotzdem die Enttäuschung der Europameisterschaft." Das aufregendste Achtelfinale sieht Scheler ohnehin woanders. Schreiben Sie uns! Kritik zur Sendung nehmen wir unter [email protected] entgegen. Lob auch. "Kicken kann er" ist der Fußballpodcast von ZEIT ONLINE. Er erscheint zur EM außer der Reihe jede Woche. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

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EM-Spezial: Die neue deutsche Nüchternheit

19.06.2024 00:41:10

Sie wollen endlich in EM-Stimmung kommen? Wir haben etwas für Sie: die erste Spezialfolge unseres Fußballpodcasts Kicken kann er. In der zählen Fabian Scheler und Oliver Fritsch die Erkenntnisse des deutschen Auftaktspiels auf. Auch wenn beide im Stadion nebeneinandergesessen haben, blicken sie aus anderen Richtungen auf das Spiel. "Julian Nagelsmann ist ein pragmatischer Trainer geworden", sagt Fritsch, "er tut das Naheliegende." Der Bundestrainer vertraut auf die Aufstellung, auf die er seit März setzt. Sowohl das Zusammenspiel von Florian Wirtz, Jamal Musiala und Kai Havertz als auch die Rollenverteilung von İlkay Gündoğan und Toni Kroos wirkte harmonisch und ausbalanciert. Auch wenn Gündoğans perfekter Platz woanders wäre und seine Position ein kleiner Kompromiss sei, sagt Fritsch: "So stark habe ich Deutschland lange nicht mehr gesehen." Der deutsche Fußball sei nicht perfekt, aber könnte ideal für dieses Turnier sein. Doch lässt sich das wirklich nach diesem einen Spiel sagen? Scheler hat daran Zweifel: "Ich tue mich noch ein bisschen schwer mit der Einordnung, wie gut Deutschland wirklich ist", sagt er, denn das rumpelige Spiel der Schotten tauge noch nicht als Gradmesser. Einverstanden sind die beiden aber mit der schottischen Leistung abseits des Feldes: "Die 90 Minuten gehörten Deutschland – den Rest hat Schottland gewonnen", sagt Fritsch. Anschließend erzählen die beiden noch von ihren Ausflügen auf die Volksfeste, die derzeit in deutschen Innenstädten stattfinden. Scheler war in Dortmund beim Spiel der Italiener gegen Albanien, hat transadriatische Verbrüderung und eine kühle italienische Mannschaft gesehen, die im Werden ist. Außerdem will Fritsch von ihm wissen: Wo kamen am Montag denn all diese frenetischen Rumänen her? Fritsch selbst war in Frankfurt und fiel auf eine optische Täuschung rein. In der Stadt hatte er viel belgisches Rot gesehen, doch im Stadion übernahmen die Slowaken die Kontrolle. Am Ende machen die beiden Hosts noch einen kleinen Favoritencheck, bei dem englische Fans besser weghören. Weitere Links zur Folge:  Jamal Musiala und Florian Wirtz: "Ey Jamal, haste mein krasses Tor gesehn?" Italien – Albanien: Diese albanischen 23 Sekunden Ukraine bei der EM: Sie entschuldigen sich. Aber wofür? Fußball-EM: Das Problem mit den Extremen Slowblog zur Fußball-EM: Das bisschen Regen [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

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Wenn wir Bundestrainer wären …

12.06.2024 01:06:49

Ein paar Tage vor der EM wird der Bundestrainer Julian Nagelsmann sicher schwer über seine Startaufstellung für das Eröffnungsspiel grübeln. Wir – ach was, ganz Hamburg – helfen ihm bei der schwierigen Entscheidung. In dieser Sonderfolge von Kicken kann er stellen wir unsere Elf auf. Mit Hilfe des Publikums, weil diese Folge während der Langen Nacht der ZEIT vor Zuschauern aufgenommen wurde. Zum ersten Mal erleben die Hosts Oliver Fritsch, Fabian Scheler und Christian Spiller dabei echte Fußballexpertise in ihrem Pod. Sie haben sich Turid Knaack eingeladen, eine ehemalige Nationalspielerin. Sollten sich die vier Personen auf dem Panel uneinig sein, entscheidet das Publikum per Handzeichen. Am ausführlichsten diskutieren alle dann auch wenig überraschend über Manuel Neuer. Zumindest in diesem Saal spricht sich eine Mehrheit für einen Torhüterwechsel, also für Marc-André ter Stegen aus. Der Publikumsentscheid dazu fällt etwas knapper aus und mit einem "Kümmert euch um die Positionen, die wichtig sind”-Zwischenruf aus dem Publikum endet diese Debatte. Ebenfalls heiß debattiert: Für wen aus dem Quartett Leroy Sané, İlkay Gündoğan, Florian Wirtz und Jamal Musiala ist kein Platz? Welche Position eigentlich alle als "egal" einstuften. Was eine "Doppelzehn" ist. Wieso sich Oliver Fritsch mit Manuel Neuer vergleicht und was Energie Cottbus mit dieser Europameisterschaft zu tun hat. All das in der Sonderfolge des Fußballpodcasts von ZEIT ONLINE. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

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"Dortmund straft uns Lügen"

29.05.2024 00:53:46

Es ist Finale, es ist die Zeit der Entschuldigungen. Die Hosts von Kicken kann er, dem Fußballpodcast von ZEIT ONLINE, bitten Borussia Dortmund um Nachsicht. Dass Schwarz-Gelb mit einem Sieg am Samstag in Wembley Champions-League-Sieger werden kann, da hätten sie dagegen gewettet. "Sie hören noch immer unser Erstaunen", sagt Fabian Scheler. "Dortmund straft uns Lügen", ergänzt Oliver Fritsch. Die Sonderfolge zum Endspiel blickt zurück auf die vielen Aufs und Abs des BVB in dieser Saison. Einem 1:4 in Leipzig folgte der Erfolg in Paris, dem sich ein 0:3 in Mainz anschloss. Manchmal wogte das Geschehen innerhalb eines Spiels hin und her. "Beim Auswärtsspiel gegen Atlético herrschte das große Abwehrchaos", sagt Fritsch. "Aber Dortmund gab einfach nicht auf." Man könne den Dortmunder Erfolg nicht so richtig analysieren, sagt Scheler. Kann der BVB aber noch den letzten Schritt zum großen Triumph gehen? Kann er in London Real Madrid schlagen? Beim 14-fachen europäischen Sieger kicken Toni Kroos, der Deutschland retten soll, Vinícius Júnior und einige weitere besondere Spieler. Und Carlo Ancelotti steht am Spielfeldrand. "Er kann Spiele lesen wie kein Zweiter", sagt Fritsch, und Scheler sagt: "Er ist der Meister der Improvisation." Für die Borussia spreche ihre Unberechenbarkeit, sagt Fritsch. "Gegen so was spielt keiner gerne." Die beiden Hosts reden des Weiteren über Dortmunder Fanlieder, persönliche Finaltraumata und die Parallelen zum Dortmunder Champions-League-Sieg 1997, bei dem ein Teil des Vorspanns unseres Podcasts entstand. "Kicken kann er" ist der Fußballpodcast von ZEIT ONLINE. Er erscheint alle zwei Wochen und widmet sich den besten Fußballern und Fußballerinnen unserer Zeit. Wir reden weniger über Taktik als über das, worauf es im Fußball wirklich ankommt: die Individualität der Spieler. Alle Folgen des Podcasts finden Sie hier. Schreiben Sie uns! Kritik zur Sendung und Vorschläge für Mister X nehmen wir unter [email protected] entgegen.      Szenen und Texte, über die wir gesprochen haben:  "Die königlichen Außenseiter" "Der Pfosten als zwölfter Mann" "Der deutsche Fußball ist noch da" "Wie damals gegen Málaga"   [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

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Ein typischer deutscher Fußballer – im Guten wie im Schlechten

15.05.2024 01:06:22

Am Donnerstag beruft Julian Nagelsmann seinen EM-Kader. Glücklich darf sein, wer den Anruf vom Bundestrainer bekommt. Leon Goretzka wird wohl nicht dabei sein, so meldeten Bild und Sky am Dienstag. In der Folge, die ein paar Tage vor dieser Nachricht aufgenommen wurde, diskutieren die Hosts über ein Für und Wider einer Nominierung. Dass das überhaupt diskussionswürdig ist, ist an sich eine Überraschung. Für Oliver Fritsch, einen der Hosts von Kicken kann er, dem Fußballpodcast von ZEIT ONLINE, war Goretzka noch vor drei Jahren der designierte Kapitän, der seine Elf zur Heim-EM führen sollte. Was ist seitdem passiert? "Goretzka ist der idealtypische deutsche Fußballer – im Guten wie im Schlechten", sagt Fritsch. Er spielt effizient, zielstrebig, kann hart schießen und gilt als jemand, der sich durchsetzt, statt das Spiel zu überstrategisieren. Fritsch erinnert er an Lothar Matthäus oder Michael Ballack. Allerdings hat Goretzka ein Problem. Man weiß nicht genau, wo er eigentlich spielen soll. Schon die Hosts sind sich uneinig. Fritsch sieht in ihm eher einen Zehner, Christian Spiller einen Achter. Er sagt: "Goretzka ist zu vielseitig." Im modernen Fußball sei auf jeder Position eben Spezialistentum gefragt. Trotzdem hätten Fritsch und Spiller den Münchner mit zur EM genommen. Die beiden loben auch Goretzkas stabile Haltung außerhalb des Platzes, reden über die Herzchengeste zur EM 2021 und fragen sich, wie politisch Fußballer sein sollten. Außerdem in dieser Folge: Die fünf muskulösesten Kicker und Oli Fritsch schwitzt bei der 125.000-Euro-Frage. Schreiben Sie uns für Vorschläge, Lob oder Kritik: [email protected]. Szenen und Texte, über die wir gesprochen haben:  - ZEIT ONLINE: Der künftige Kapitän - Goretzkas Tor gegen Ungarn 2021 - Best of Goretzka beim FC Bayern - Goretzka und Margot Friedländer  [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

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Antonio Rüdiger ist der Haaland der Abwehr

30.04.2024 01:06:42

Manchmal wissen wohl auch seine Mitspieler nicht, was er da eigentlich macht. Etwa wenn Antonio Rüdiger einen Gegner abläuft und dabei die Beine wie ein rennender Storch anzieht. Oder wenn er von hinten mit dem Kopf unter die Achsel von Erling Haaland kriecht. Oder die Brustwarzen eines Gegners zwickt. "Rüdiger, bring uns nicht ins Grab!", sagt deshalb Kicken-Kann-Er-Host und Didi-Hallervorden-Connaisseur Oliver Fritsch in der neuen Folge des Fußballpodcasts. Antonio Rüdiger ist das Thema bei Kicken Kann Er. Der Mann aus Berlin-Neukölln, der bei Real Madrid eine feste Größe wurde, im Champions League Halbfinale auf den FC Bayern trifft und bei der EM im Sommer einen Teil der deutschen Innenverteidigung bilden wird. "Er ist derzeit einer der extrovertiertesten und verrücktesten Spieler – und das macht ihn zu einem der aufregendsten Spieler der Gegenwart. Mit allem Risiko, was man dafür bekommt", sagt der Host Fabian Scheler. "Er hat etwas, wogegen wenig auszurichten ist: Physis", sagt Fritsch. Und deshalb kann er mit Erling Haaland in den Ring steigen - und sich behaupten. Er hat Nahkampfskills, er ist kopfballstark, ist angst- und furchtfrei, schmerzlos und spielt mit enormer Intensität: "Er ist der Haaland von hinten", sagt Fritsch. Scheler ergänzt mit der fußballerischen Kampfvokabel der sogenannnten deutschen Tugenden. Gemeinsam erklären die Hosts Rüdigers Reise von Neukölln über Dortmund und Stuttgart in die europäischen Metropolen Rom, London und Madrid und analysieren, wie er überall die Hilfe seiner (vornehmlich italienischen) Trainer benötigte, um zur Weltklasse zu reifen. "Dass er aus Deutschland weggehen musste, um das Verteidigen zu lernen, wie er sagt, wirft Fragen auf", sagt Fritsch. Noch immer muss er manchmal seine eigenen Stellungsfehler ausbügeln und vielleicht kosten seine Mätzchen auch Energie. Aber in Madrid wurde er ruhiger. Scheler findet es "einfach cool, dass jemand aus Neukölln nicht vergessen hat, wo er herkommt und es nach ganz oben geschafft hat." Die Hosts sprechen auch über die Kontroverse rund um die Tauhid-Geste: "Das Thema könnte noch schwelen in den Katakomben unserer Gesellschaft", sagt Fritsch. Die Top 5 widmen sich den wertvollsten Fußballmarken der Welt und Mister X bespricht einen Spieler, der auch als Trainer Karriere macht und über die gute Seele und Kapitän von Real Madrid. Und wie immer beschließt die Power Card die Sendung. Schreiben Sie uns für Vorschläge, Lob oder Kritik: [email protected]  Szenen und Texte, über die wir gesprochen haben:  - Antonio Rüdiger gegen Erling Haaland - Antonio Rüdiger Sprints - Champions League Viertelfinal-Rückspiel: Real Madrid - Manchester City - Deutschland - Ukraine 3:3 - Champions League Finale 2021 - Der Spiegel: Der erstaunliche Aufstieg von DFB-Abwehrchef Antonio Rüdiger - 11Freunde: "Ich habe sofort gemerkt: Haaland hat keine Chance!" [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

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Der James Bond des Fußballs

17.04.2024 01:02:15

Er hat die Vorherrschaft des FC Bayern gebrochen. Allein schon deshalb hat Xabi Alonso eine Folge unseres Fußballpodcasts "Kicken kann er" verdient. Es liegt vor allem an ihm, dass Bayer Leverkusen auf denkbar souveräne Art und Weise Deutscher Meister geworden ist. Xabi Alonso ist der erste Trainer, der in diesem Podcast besprochen wird. Aber die Hosts reden auch über seine Zeit als Spieler. Ohne die wäre er nämlich nie der Trainer geworden, der er ist. Als Spieler auf höchstem Niveau konnte Alonso "jahrelanges intrinsisches Wissen" sammeln, sagt Oliver Fritsch. "Xabi Alonso wird ziemlich schnell erkennen, was seine Spieler draufhaben und wo deren Grenzen sind." Christian Spiller sieht in Alonso einen "Fusion-Trainer", weil er die besten Elemente seiner eigenen Trainer, Pep Guardiola, José Mourinho, Carlo Ancelotti und Rafa Benítez, zu seinem eigenen Stil zusammenrührt. Inspiration, die etlichen vor allem in Deutschland in Mode gekommenen Trainern ohne nennenswerte Profierfahrung als Spieler abgeht. Haben Sie schon mal Paella mit geminztem Rindfleisch und Senf probiert? Was hat Xabi Alonso mit Fritschs früheren Akkordeonstunden zu tun? Warum sind so viele Sechser auch gute Trainer geworden? Und wer war eigentlich der beste spanische Fußballer aller Zeiten? Antworten in der neuesten Folge von "Kicken kann er". Schreiben Sie uns! Kritik zur Sendung und Vorschläge für Mister X nehmen wir unter [email protected] entgegen.   Szenen und Texte, die wir in der Folge besprochen haben: - 60-Meter-Tor gegen Newcastle 2006 - Best of Xabi Alonso - Philipp Lahm über Xabi Alonso - Oliver Fritsch über Xabi Alonso - Pass von Xavi [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

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Warum erst jetzt, Jonathan Tah?

03.04.2024 01:10:05

Wie viele Jahre kann man als hochtalentierter Fußballer im Spitzenfußball auf seinen Durchbruch warten? Dieser Frage gehen die Hosts des Fußballpodcasts in der neuen Episode "Kicken kann er" nach. Jonathan Tah ist das Thema, der Hüne aus der Leverkusener Innenverteidigung. Dort spielt er seit neun Jahren, doch erst seit dieser Saison redet man über ihn. Tah ist einer der Anführer des mit ziemlicher Sicherheit neuen deutschen Meisters aus Leverkusen. Und er hat sich endlich seinen Platz in der Nationalelf erkämpft.   Aber, sagt Host Oliver Fritsch: "Es ist eigentlich auch eine Geschichte über verschenkte Zeit." Tah wurde bereits vor mehr als einem Jahrzehnt eine große Karriere vorausgesagt, und er bringt alle Voraussetzungen dafür mit: "Er hat das Format zu einem der besten acht Verteidiger der Welt, dümpelte aber zehn Jahre so rum", sagt Fritsch. Das stelle Fragen an ihn und an seine Trainer, etwa diese: "Was lief da schief, warum erst jetzt?" Gewohnt ausführlich versuchen die Hosts auch gleich eine Antwort mitzuliefern, die länger ist als nur: Xabi Alonso. Denn erst seit der Spanier sein Leverkusener Trainer ist, spielt Tah konstant herausragend.   "Ich weiß gar nicht, ob Jérôme Boateng zu seiner Hochzeit im Sprint eine Chance gegen ihn gehabt hätte", sagt Fabian Scheler über Tah, den er mit seinen diversen Privattrainern als Super-Optimierer einschätzt. "Er macht keinen Scheiß", sagt Fritsch. Sein Kopfballspiel sei herausragend. Auch die Passquote spricht für ihn, er ist der sicherste Passspieler der Bundesliga und einer der drei besten in Europa. "Und doch habe ich Restzweifel", sagt Scheler, schließlich kämpfte Tah in seiner Karriere auch mit einigen Rückschlägen und Aussetzern. Weltklasse sei das noch nicht, fügt Fritsch hinzu.   Im "Kicken Kann er"-Team finden sich zudem gleich zwei Leverkusen-Anhänger, die ihre Sicht auf Tah schildern, und die Hosts reden über die Länderspiele und die wiederauferstandene Nationalmannschaft. Bundestrainer Julian Nagelsmann hat auf Fritsch wie ausgewechselt gewirkt: "Hat er etwa unseren Podcast gehört?"   Tah ist ein Hamburger Junge und deshalb suchen die Hosts in den Top 5 dieser Episode Spieler mit dem Prädikat: war mal beim HSV. Entstanden ist eine Liste, die nicht nur HSV-Fans rautenförmige Nostalgietränen in die Augen treibt. Mister X widmet sich ebenfalls einer früheren HSV-Ikone und einem der spektakulärsten Torhüter der Gegenwart. Wie immer beschließt die Powercard-Wertung die Sendung.    Schreiben Sie uns! Kritik zur Sendung und Vorschläge für Mister X nehmen wir unter [email protected] entgegen.       Szenen und Texte, über die wir im Podcast gesprochen haben:  - Nations League 2020: Spanien vs. Deutschland 6:0 - EM-Qualifikation: Deutschland – Niederlande 2:4  - Bayer Leverkusen – FC Bayern München 3:0  - Deutschland – Niederlande: Neue Deutsche Welle im pinken Trikot - Nationalmannschaft: Fünf Gründe, warum Deutschland vielleicht wirklich wieder gut ist - Deutschland – Frankreich: Was ein einzelner Spieler doch ausmachen kann - Fußballnationalmannschaft: Toni und die Assistenten - Bayer Leverkusen – Bayern München: Xabi Alonsos Meisterstück - Bücher lesen mit Jonathan Tah [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

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Wer passt zu Toni Kroos – und zu wem passt er?

20.03.2024 01:06:50

Toni Kroos macht alles anders. Schon im November haben wir uns in einer Spezialfolge von Kicken kann er den Kopf zerbrochen, wie die deutsche Nationalelf spielen sollte. Nun hat Julian Nagelsmann seinen Kader für die Testspiele gegen Frankreich und die Niederlande nominiert. Grund genug für die Hosts unseres Fußballpodcasts, noch einmal ausführlich über die Qualität der deutschen Spieler zu sprechen. Sowohl Oliver Fritsch als auch Christian Spiller freuen sich, dass Toni Kroos wieder dabei ist. Kroos hat sich verändert, sagt Fritsch, "er krempelt den Ärmel auch mal einen halben Zentimeter höher". Allerdings bestehe auch immer die Gefahr, dass er zu sehr am Mittelmaß seiner Kollegen leide. Verwöhnter Madrilene! Die beiden reden sowohl über Kroos' idealen Nebenmann, als auch über Joshua Kimmich, den Spiller plötzlich "am Katzentisch" der Nationalelf sieht. Sie sind skeptisch, was Aleksandar Pavlovic und sich komplett uneins, was Deniz Undav angeht. Beide Hosts halten nicht viel von Nagelsmann "Momentum"-These und hecken eine Aufstellung aus, bei der José Mourinho die Haare zu Berge stehen würden. Außerdem im Pod: Wie lange will Nagelsmann noch auf den besten Torjäger des Landes verzichten? Und wie würde Mr. X aufstellen? "Kicken kann er" ist der Fußballpodcast von ZEIT ONLINE. Er erscheint alle zwei Wochen und widmet sich den besten Fußballern und Fußballerinnen unserer Zeit. Wir reden weniger über Taktik als über das, worauf es im Fußball wirklich ankommt: die Individualität der Spieler. Alle Folgen des Podcasts finden Sie hier, alle Powercard-Wertungen hier. Schreiben Sie uns! Kritik zur Sendung und Vorschläge für Mister X nehmen wir unter [email protected] entgegen.    [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

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Andreas Brehme, der beidfüßigste Fußballer ever

06.03.2024 01:02:13

Andreas Brehme ist als erster Spieler der Weltmeisterelf von 1990 verstorben. Jeder, der alt genug ist, erinnert sich an den Elfer im WM-Finale gegen Argentinien. Doch Andy (oder Andi?) Brehme gelang mehr als nur dieses Siegestor. Er war einer der herausragenden Spieler der deutschen Fußballgeschichte.  Grund genug, ihm eine Classic-Folge von "Kicken kann er", dem Fußballpodcast von ZEIT ONLINE zu widmen. "Er war ein Naturtalent", sagt Oliver Fritsch, einer der Hosts, der Brehme für den technisch besten Fußballer der 1990er-Elf hält. Besonders Brehmes Beidfüßigkeit faszinierte. Fritsch und seinem Co-Host Christian Spiller fallen jedenfalls kein Spieler ein, der so viel Gefühl in beiden Füßen hatte oder hat. So viel, dass es unmöglich war, zu sagen, welcher nun Brehmes stärkerer Fuß war und welcher der schwächere. Wer schafft es schon, Standardtore mit beiden Füßen zu schießen, fragen sie. Nebenher gerät Fritsch über Brehmes Fußballergeneration ins Schwärmen, die noch Berufe gelernt haben wie Kfz-Mechaniker (Brehme) oder Raumausstatter (Lothar Matthäus), warnt dann davor, zu nostalgisch zu werden, nur um dann jeden Spieler der Weltmeisterelf von 1990 ausgiebig zu würdigen. Außerdem im Podcast: die fünf besten beidfüßigen Kicker der Welt (nach Andy Brehme natürlich), Mister X über Klaus Augenthaler und Pierre Littbarski und die Antwort auf die Frage, wo Fritsch und Spiller das WM-Finale 1990 geschaut haben. Szenen und Texte, die wir in dieser Folge besprochen haben: - Elfmeter im WM-Finale 1990 - Das WM-Finale in voller Länge - Achtelfinale gegen die Niederlande in voller Länge - Alle Tore für Inter Mailand [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

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Mo Salah und die Kraft des Fußballs

21.02.2024 00:57:07

Mohamed Salah führt die Scorerliste der Premier League an, mal wieder. Der Mann vom FC Liverpool gehört seit Jahren zu den besten Stürmern der Welt. Grund genug, ihn endlich auch im Fußballpodcast von ZEIT ONLINE zu besprechen. In "Kicken kann er" sezieren die Hosts sein Spiel – und seine Wirkung neben dem Platz. Mit seinen Nähmaschinenschritten und seinen Schlenzern ins lange Eck ist Salah zum Schrecken der europäischen Defensiven geworden. Doch so talentiert wie etwa Kylian Mbappé ist er nicht. "Salah musste Umwege gehen, hat sich das erarbeitet", sagt Oliver Fritsch. Und Salah fand in Liverpool und Jürgen Klopp das perfekte Ziel. "Die Schnelligkeit, die Intensität, die 'work ethic', das passt zusammen", sagt Christian Spiller. Deshalb rät Fritsch: Bloß nicht den Verein wechseln. Die beiden Hosts reden auch über englische Fangesänge und den Salah-Effekt, also wissenschaftlich nachgewiesenermaßen weniger Hassverbrechen gegen Muslime in Liverpool seit Salah dort spielt. "Da zeigt sich der Wert des Sports", sagt Fritsch. Außerdem im Podcast: Salahs typischer Torjubel, ein O-Ton aus Kairo, Mr. X im De-Jong-Fieber und eine Top 5 mit Said al-Uwairan. Szenen und Texte, die wir in dieser Folge besprechen: - Salahs Torjubel - alle Tore für Liverpool - Fangesang "Egyptian King" - Fangesang "If he scores another few" - Tor von Al-Uwairan   [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER [ANZEIGE] Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos Die ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

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Florian Wirtz und das Ende von Vizekusen

07.02.2024 01:02:24

Der Fußballer Florian Wirtz ist noch so jung, dass er sich die Fußballvokabel Vizekusen erst erklären lassen musste. Dabei ist sein Arbeitgeber, Bayer Leverkusen, gemeint. Der ewige Zweite (Vize-Meisterschaft 2000, Vize-Meisterschaft, Zweiter im DFB-Pokal und Champions League-Finalist 2002) schickt sich nun jedoch an, den von Bayer geschützten Begriff endlich in der Vergangenheit anzusiedeln.   Die Gegenwart heißt: Tabellenführung und das ohne Niederlage. Das liegt auch an Florian Wirtz, dem diese Episode des Fußballpodcasts Kicken kann er gewidmet ist. "Wir reden über den besten Spieler der gegenwärtig besten deutschen Mannschaft", sagt Host Fabian Scheler. Leverkusen spielt an diesem Wochenende gegen den FC Bayern, Wirtz sei "die große Hoffnung auf das Ende der Bayernserie", wie ein Hörer seinen Wunsch nach einer Besprechung von Wirtz formulierte. Bereits jetzt liegt seit Marktwert bei mehr als 100 Millionen Euro. "Er ist das nächste deutsche Großtalent. Mal sehen, was aus ihm wird", sagt Oliver Fritsch.   Fritsch fokussiert seine Analyse auf Wirtz' geschicktes Dribbling, seinem fast immer richtigen Timing und dem festen Schuss mit beiden Füßen. Scheler hat beobachtet, wie Wirtz sich durch kluge Positionierung vor und bei der Ballannahme einen Vorteil verschafft. Außerdem sei Wirtz ein intuitiver Fußballer, sagt Scheler: "Er lässt Dinge passieren", auch weil seine Trainer, wie etwa der U17-Weltmeistertrainer Christian Wück, ihm diese Freiheit stets gegeben haben. Darüber muss Fritsch nachdenken: "Strategisch spielen ist kein Nachteil, das braucht jedoch Anleitung." Da könne er noch besser werden, zudem muss er seine exakte Rolle noch finden. Wirtz sei außerdem noch ein bisschen Klappergestell, findet Fritsch.   Doch man sieht anhand von Wirtz, wie entscheidend die Trainerwahl für einen Bundesligisten sein kann. Bayer-Trainer Xabi Alonso "führt der Bundesliga die Mängel vor, weil er mit dieser Mannschaft oben steht", sagt Fritsch. Die beiden Hosts analysieren, wie es Alonso, einem der größten Strategen der Fußballgeschichte, gelungen ist, seine auf Ballbesitz und Spielkontrolle basierende Spielidee zu etablieren. Das führt sogar dazu, dass Fritsch anerkennend auf ein Wort aus dem Kicken-Kann-Er-Index zurückgreift: der Spielphilosophie. In der Nationalmannschaft spielt Wirtz hingegen bisher keine Rolle. Mit Jamal Musiala hat er dazu einen Konkurrenten, der nur drei Monate älter ist und dessen Profil seinem ähnelt. Vor der EM fragt sich das fußballinteressierte Land: Kann man diese beiden talentierten Fußballer auch gemeinsam auflaufen lassen? Fritsch hat die Antwort.   Die Top 5 ist eine Hommage an den Fußballstandort Leverkusen, der Retorte unter den Traditionsclubs. Mister X widmet sich zwei Spielern der Nullerjahre und wie immer beschließt die Powercard-Wertung die Sendung.   Schreiben Sie uns! Kritik zur Sendung und Vorschläge für Mister X nehmen wir unter [email protected] entgegen.   Szenen, Artikel und Videos, über die wir gesprochen haben - Florian Wirtz über sein Tor gegen Freiburg   - Wer ist besser: Jamal Musiala oder Florian Wirtz?   - 1988: Bayer 04 Leverkusen – Espanol Barcelona 3:0 nach Verlängerung - Nigel de Jong über sein Foul an Xabi Alonso - Fabian Scheler über Xabi Alonso: der Überschätzte - Philipp Lahm über Xabi Alonso: Was die Bundesliga bei der Trainerwahl seit Jahren falsch macht - Reiner Zietsch, Co-Trainer der deutschen U17-Weltmeister, über die deutsche Talentförderung - Alle Powercard-Wertungen aller Episoden [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER [ANZEIGE] Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos Die ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

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Franz Beckenbauer – der Fußballer, der aus der Zukunft kam

24.01.2024 01:17:34

Eigentlich hätte man nur für Franz Beckenbauer, der am 7. Januar verstarb, den Fußballpodcast von ZEIT ONLINE erfinden müssen. So einzigartig und schwebend spielte Beckenbauer in den Sechziger-, Siebziger- und Achtzigerjahren, dass man Stunden über ihn reden könnte. "Er schaffte, was nur die Großen schaffen: das Schwierige mühelos aussehen zu lassen", sagt Christian Spiller, einer der beiden Hosts. Oliver Fritsch sagt, Beckenbauer sei seiner Zeit um Jahrzehnte voraus gewesen. "Als hätte man ihn mit einer KI reingerechnet." In der neuesten Folge von Kicken kann er aber schwärmen die Hosts nicht nur, sondern schauen auch kritisch auf die Figur Beckenbauer. Als Trainer etwa war Beckenbauer zwar erfolgreich, agierte aber nicht besonders innovativ. Und als Funktionär sammelte er auch Verfehlungen. "An dem aktuellen Glaubwürdigkeitsverlust des Fußballs hat Beckenbauer mitgeschrieben", sagt Fritsch. Außerdem im Podcast: Warum eine Mauer in einem Leben so eine wichtige Rolle spielte, verschiedene Fakultäten, ein ehrlicher Moment von Waldemar Hartmann und unsere Top Five der deutschen Marken. Szenen und Texte, die wir in dieser Folge besprochen haben: - "Gute Freunde" - Best of WM 1966  - Tor des Monats März 1974  - Die andere Fakultät - Video Waldemar Hartmann - Des Kaisers Jähzorn  - Adidas und die Sportkorruption - Der Sommermärchen-Prozess  - Nachruf auf ZEIT ONLINE [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER [ANZEIGE] Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos Die ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

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Marc-André ter Stegen, der untypische deutsche Torhüter

20.12.2023 00:53:28

In der letzten Folge von "Kicken kann er" dieses Jahres widmen sich die beiden Hosts dem Torhüter Marc-André ter Stegen. 2024 nämlich könnte das Jahr werden, in dem er sein erstes Turnier als Stammtorhüter der Nationalelf bestreitet. Könnte. Denn Manuel Neuer ist zurück und will auch beim DFB wieder ins Tor. Wer die neueste Ausgabe des ewigen deutschen Duells um die Nummer 1 gewinnen wird, darauf möchten sich Oliver Fritsch und Christian Spiller – ungewöhnlich meinungsschwach – nicht festlegen. Worin sie sich im Fußballpodcast von ZEIT ONLINE aber sicher sind: Ter Stegen ist ein erstklassiger Torhüter. "Mit dem Ball am Fuß besser als Neuer", sagt Fritsch. Zudem hat er überragende Reflexe. "Da fliegen die Gliedmaßen nur so durch die Gegend", sagt Spiller. Einen Disput haben die Hosts in der Frage, ob der Torhüter davon profitiert, außerhalb Deutschlands zu spielen, oder ob es ihm schadet. Oliver Fritsch ist sich zumindest sicher, dass ter Stegen in Barcelona am richtigen Platz ist, weil seine Spielweise der von Barca entgegenkommt. Allerdings vermissen die beiden Hosts bei ter Stegen ein Hauptmerkmal deutscher Torhüter: Verrücktheit. "Er ist deshalb ein undeutscher Torhüter", sagt Fritsch. Auch, weil er eher von seiner Geschmeidigkeit als seiner Physis lebt. Außerdem in der Folge: Mr. X ist zurück. Und welche Torhüter der ehemaligen DDR schaffen es in die Top Five? Szenen, die wir in der Folge besprochen haben: - Fehler gegen die USA - Beste Paraden - Ter Stegen und die Füße - Ter Stegen spricht Spanisch - Rene Müller gegen Girondins Bordeaux - Interview mit der "SZ" [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER [ANZEIGE] Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos Die ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

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Mit dieser Elf muss Deutschland spielen

29.11.2023 01:08:08

Mit der Entscheidung, Kai Havertz in die Abwehr zu stellen, hat Julian Nagelsmann seine Experimentierfreude bewiesen. Seitdem diskutiert die Nation, ob das eine gute Idee war, wo Havertz besser aufgehoben ist und welcher Außenverteidiger wirklich besser ist? Überhaupt gibt es durch die vielen Wechsel in den vergangenen Jahren viele offene Stellen. Selten war es so unklar, wie die deutsche Elf im nächsten Turnier aussehen wird. In einer Sonderfolge "Kicken können sie" gibt die Sportredaktion von ZEIT ONLINE Gratistipps. Üblicherweise bespricht unser Fußballpodcast jedes Mal ausführlich einen Spieler oder eine Spielerin. Diesmal stellen die beiden Hosts Christian Spiller und Oliver Fritsch ihre deutsche Elf auf – und begründen ihre Auswahl. Deutschland mögen die herausragenden Individualisten von 2014 fehlen, als vier Spieler zur Weltklasse zählten. Aber Deutschland hat genug gute Spieler, um gegen Österreich oder die Türkei zu bestehen. Spiller setzt auf eine neue Abwehrformation, in der „der unterschätzteste deutsche Fußballer“ steht. Und Fritsch wünscht sich grundsätzlich „auch mal Karo einfach“, schlägt aber auch einen Spieler vor, den öffentlich niemand auf der Rechnung hat. Der Bundestrainer muss nur zuhören (und sich für eine der zwei Varianten entscheiden), dann kann es noch etwas werden mit der Heim-EM im nächsten Jahr. Gern geschehen. Schreiben Sie uns! Kritik zur Sendung und Vorschläge für Mister X nehmen wir unter [email protected] entgegen. "Kicken kann er" ist der Fußballpodcast von ZEIT ONLINE. Er erscheint alle zwei Wochen und widmet sich den besten Fußballern und Fußballerinnen unserer Zeit. Wir reden weniger über Taktik als über das, worauf es im Fußball wirklich ankommt: die Individualität der Spieler. Alle Folgen des Podcasts finden Sie hier, alle Powercard-Wertungen hier. Szenen und Texte, über die wir in der Folge gesprochen haben: - Deutschland braucht Hilfe aus dem Ausland - „Ich bin das Spiel“ – über Konzepttrainer - Der Großkarierte [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER [ANZEIGE] Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos Die ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

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Sergio Ramos – der Messi des Verteidigens

22.11.2023 01:14:38

Endlich ein Abwehrspieler! Der Wunsch vieler Hörerinnen wird erhört. Dabei ist der Protagonist von Kicken kann er, dem Fußball-Podcast von ZEIT ONLINE, so beliebt wie umstritten. Sergio Ramos ist der Inbegriff eines Verteidigers und war länger als ein Jahrzehnt der Anführer von Real Madrid. Mit Verein und Land gewann er alle wichtigen Titel. Nach dem überflüssigen Kapitel PSG haut der 37-jährige inzwischen bei seinem Heimatverein FC Sevilla dazwischen. „Er ist nicht auszuspielen, der Meister des Zerstörens“, sagt Oliver Fritsch. Der Spanier sei der beste Verteidiger der Zehner Jahre. „Er kommt sogar als bester Fußballer aller Zeiten in die engere Auswahl, als Messi des Verteidigens.“ Fabian Scheler, der andere Host, ist ebenfalls begeistert. „Köpfen, kämpfen, ringen – all das beherrscht Ramos.“ Er erinnere ihn „an Stierkampf, durch seine torrerohafte Eleganz“. Fritsch nennt vier Verteidiger der jüngeren Gegenwart, die seiner Meinung nach fast so stark waren wie Ramos Ramos ist aber auch umstritten, gar verhasst. „Man hätte ihn noch besser in Erinnerung behalten“, sagt Scheler „wenn er seinen Kopf nicht manchmal ausgeschaltet hätte“. Ramos hat in seiner Karriere 28 Rote Karten erhalten, er war heißblütig und brutal. „Er war ein Fußballarschloch“, schreibt User Philipp. Weil Scheler und Fritsch selbst oft in der Abwehr kickten, heben sie in der Folge an zu einem Lobgesang auf die Ethik und die Kunst des Verteidigens. „Ein echter Verteidiger sagt: ‚Ich mach den größten Dreck weg.‘“, sagt Fritsch. „Verteidigen macht Spaß.“ Es sei auf keinen Fall weniger wert als Angreifen. Blocken, Grätschen und Doppeln, Abdrängen, Stechen und Zocken – Verteidigen sei facettenreich. „Es wurde Zeit, dass wir das einmal hervorheben“, sagt Scheler. Szenen und Texte, über die wir in der Folge gesprochen haben: - Ramos’ Tor im CL-Finale gegen Atlético I - Ramos’ Tor im CL-Finale gegen Atlético II - When Sergio Ramos loses control - Vinnie Jones und die schnellste Gelbe Karte der Premier-League-Geschichte [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER [ANZEIGE] Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos Die ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

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Wie gut war David Beckham denn nun?

08.11.2023 01:04:58

Heute schon zu Islands in the Stream getanzt? Viele Menschen bewegen sich derzeit jedenfalls im Takt von David und Victoria Beckham durch Küchen und Wohnzimmer. Inspiriert von der erfolgreichen Netflixdoku, die die beiden, das Leben und den Fußball feiert. Und sich ganz nebenbei einer sportlichen Frage annähert, die sich wohl manches Pärchen beim Schauen auf dem Sofa stellt: Wie gut war David Beckham als Fußballer wirklich? Auch die Hosts von Kicken kann er, dem Fußballpodcast von ZEIT ONLINE, beschäftigt diese Frage. Deshalb gibt es nun erstmals eine Classic-Folge, in der kein aktueller Fußballer besprochen wird, sondern einer, der schon eine Weile nicht mehr aktiv ist. So sehr wie Beckham hat das kaum jemand verdient. Denn: "Beckham hat den Sport vorangebracht. Er war ein Fußballrevolutionär", sagt Oliver Fritsch. "Er hat eine neue Präzision und Technik in das Spiel gebracht." Beckham stand und steht vielleicht immer noch im Ruf, eher das Produkt guter Vermarkter als ein wirklicher Ausnahmefußballer gewesen zu sein. Dem widersprechen beide Hosts streng. "Sein Prominentenstatus lenkt ab von dem, was er fußballerisch draufhatte", sagt Christian Spiller. Oliver Fritsch stimmt zu. "Wer was anderes sagt, ist der Kapitalismuskritik aufgesessen." Die beiden erklären, warum Beckhams rechter Fuß womöglich der beste des Weltfußballs war. Sie meinen zu wissen, wie man Ecken, Flanken und Freistöße wie er treten könnte, und erläutern, warum es falsch ist, ihn allein auf diese Qualitäten zu reduzieren. Auch im Podcast: ein größtmöglicher Zwist bei den Top 5 der besten Freistoßschützen. Warum jeder einen Gary Neville braucht. Und Oli Fritschs Lieblingssongs der Spice Girls. Schreiben Sie uns! Kritik zur Sendung und Vorschläge für Mister X nehmen wir unter [email protected] entgegen. "Kicken kann er" ist der Fußballpodcast von ZEIT ONLINE. Er erscheint alle zwei Wochen und widmet sich den besten Fußballern und Fußballerinnen unserer Zeit. Wir reden weniger über Taktik als über das, worauf es im Fußball wirklich ankommt: die Individualität der Spieler. Alle Folgen des Podcasts finden Sie hier, alle Powercard-Wertungen hier. Szenen und Texte, über die wir in der Folge gesprochen haben: - Beckhams Ecken im Champions-League-Finale 1999 gegen den FC Bayern - Best of Beckham - Trailer Netflixdoku - Spiel gegen Griechenland - New-York-Times-Text über Katar [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER [ANZEIGE] Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos Die ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

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Ist Serhou Guirassy wirklich so gut?

25.10.2023 00:59:15

Die Expertinnen stauen, die Fans wundern sich, das Fußballland sucht nach Erklärungen. Harry Kane? Serhou Guirassy! Der Stuttgarter hat in den ersten acht Spielen schon 14 Tore geschossen. Das hat noch nie jemand zuvor in der Bundesliga hinbekommen, kein Robert Lewandowski, kein Gerd Müller, kein Niclas Füllkrug. Ist das ein Wunder und wie ist es möglich? Ist Guirassy wirklich so gut? Warum trifft er, der in Köln auch schon bespöttelt wurde, erst im Alter von 27? Hat man das bisher übersehen? Genau die richtigen Fragen für unseren Fußballpodcast Kicken kann er. Die beiden Hosts Fabian Scheler und Oliver Fritsch sezieren zunächst die Stärken des guineisch-französischen Stürmers. "Er ist schnell, schussstark, hat ein wunderbares Timing beim Abschluss und kann köpfen", sagt Fritsch. Noch dazu verfüge er über großes Selbstvertrauen und genieße "einen Lauf", sagt Scheler. "Zurzeit könnte er wohl aus 50 Metern abziehen, und der Ball ginge rein." Doch Guirassy hat auch Schwächen. Technik und Dribbling seien eher nicht gut ausgeprägt, mit ihm lasse sich nicht gut kombinieren. "Er muss bedient werden", sagt Fritsch. Allein erschaffe er sich wenig Chancen. "Gut, steht auf meinem Zettel", liest Scheler seine Gesamtzensur für diesen Spieler vor. Daher glauben beide Hosts, dass Guirassy zwar weiter treffen wird, aber keine weiteren Rekorde brechen wird. Der entscheidende Grund, warum es so gut läuft, liegt bei seinem Verein. "Der VfB hat begonnen, sein riesiges Potenzial endlich wieder auszuschöpfen", sagt Fritsch. Stuttgart sei einer der fünf großen Standorte in Deutschland. Seit einiger Zeit setze der VfB wieder auf die richtigen Leute – auf dem Platz und daneben. Eine wichtige Personalentscheidung war die Trennung von Sven Mislintat, dem Sportdirektor, der den VfB mehr oder weniger allein geführt hat. "Nun ist in Stuttgart ein Team am Werk", sagt Fritsch, was dem VfB guttue. Und Guirassy profitiere von der neuen Stärke der Mannschaft. Im Fußball (und in diesem Podcast) komme es auf individuelle Qualität an, "aber allein ist man in diesem Teamsport nichts". _Schreiben Sie uns! Kritik zur Sendung und Vorschläge für Mister X nehmen wir unter [email protected] entgegen. "Kicken kann er" ist der Fußballpodcast von ZEIT ONLINE. Er erscheint alle zwei Wochen und widmet sich den besten Fußballern und Fußballerinnen unserer Zeit. Wir reden weniger über Taktik als über das, worauf es im Fußball wirklich ankommt: die Individualität der Spieler. Die aktuelle Aufnahme datiert vom 20. Oktober. Einen Tag später schoss Serhou Guirassy seine Mannschaft in Berlin in Führung, kurz darauf wurde er verletzt ausgewechselt und fällt nur einige Wochen aus._ Szenen, die wir in dieser Folge besprochen haben: - Guirassys Tore in der aktuellen Saison - Tor Endo: Klassenerhalt in letzter Minute - Jürgen Klinsmann, Niederlande 1990 - Alle Powercard-Wertungen [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER [ANZEIGE] Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos Die ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

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Leroy Sané, das abhängige Genie

11.10.2023 00:55:29

Wie lange ist man eigentlich ein Talent? Leroy Sané ist mittlerweile 27 Jahre alt. Und obwohl niemand seine überragenden Qualitäten abstreitet, würde kaum jemand sagen, dass Sané der überragende deutsche Spieler der Gegenwart ist. Warum, das versuchen die beiden Hosts von Kicken kann er, dem Fußballpodcast von ZEIT ONLINE, zu ergründen. "Sané ist ein abhängiges Genie", sagt Oliver Fritsch. Ein Spieler, der mehr als andere einen Rahmen und ein Setting braucht. Mit seinen Dribblings, seiner Höchstgeschwindigkeit, seiner Ballkontrolle und seinem manchmal fast zu genauem Schuss ist Sané ein disruptives Element im modernen Fußball. Er kann den Unterschied machen. Aber er hängt davon ab, was sein Trainer ihm vermittelt. Fachlich und emotional. "Sané ist ein Spieler, der Vertrauen braucht", sagt Fritsch. "Er ist ein Anti-Führungsspieler." Unter Thomas Tuchel jedenfalls scheint Sané besser zu funktionieren als unter dessen Vorgängern Nagelsmann und Flick. Dafür zumindest sprechen seine sechs Tore und eine Vorlage in der laufenden Saison. Der beste Sané aller Zeiten? Vielleicht. Blöd nur, dass er bald unter Julian Nagelsmann zur EM muss. Die Hosts schwärmen aber auch von seiner Ästhetik. "Sané streichelt den Rasen, wenn er über ihn läuft", sagt Christian Spiller. Er spielt elegant und leichtfüßig, dank der Gene eines ehemaligen Profifußballers und einer 32-fachen Deutschen Meisterin der Rhythmischen Sportgymnastik. Außerdem wird in der Folge über Eigentattos und Eisbärenjacken geredet und die damit zusammenhängende Frage, ob Sané mit anderen Maßstäben bewertet wird als seine Kollegen. Es geht darum, was Pep Guardiola an Sané störte und die Hosts sind sich erschreckend einig über den ersten Platz in der Kategorie Top 5, die sich dieses Mal um Fußballersöhne dreht. Schreiben Sie uns! Kritik zur Sendung und Vorschläge für Mister X nehmen wir unter [email protected] entgegen. "Kicken kann er" ist der Fußballpodcast von ZEIT ONLINE. Er erscheint alle zwei Wochen und widmet sich den besten Fußballern und Fußballerinnen unserer Zeit. Wir reden weniger über Taktik als über das, worauf es im Fußball wirklich ankommt: die Individualität der Spieler. Alle Folgen des Podcasts finden Sie hier. Szenen und Texte, über die wir gesprochen haben: - [Tor gegen Liverpool](https://www.youtube.com/watch?v=WetnNjQQtL4&t=83s) - [Tor gegen Leipzig](https://www.youtube.com/watch?v=aGluE2V_lR0&t=237s) - [Spiegel-Interview über sein Tattoo und sein Image](https://www.spiegel.de/sport/fussball/leroy-sane-vom-fc-bayern-muenchen-die-leute-stecken-mich-in-diese-bling-bling-schublade-a-6f4d63ec-2b16-4539-9e8f-1385b8811d5e) - [Alle Tore für Manchester City](https://www.youtube.com/watch?v=s-1ZGQ0Qb6I) - [ZwWdF-Video über Souleyman Sanés Besuch bei Wattenscheid 09](https://www.youtube.com/watch?v=nEJyY5P7Kjc) [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER [ANZEIGE] Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos Die ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

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Neymar ist der Inbegriff der Fußballdekadenz

27.09.2023 00:53:06

Diesmal gibt es 53 Minuten gepflegten Hass, denn die aktuelle Folge von Kicken kann er, dem Fußball-Podcast von ZEIT ONLINE, befasst sich mit Neymar. Er ist so begabt, er hätte regelmäßig mit Lionel Messi und Christiano Ronaldo um den Ballon d’Or wetteifern können. Er hätte Pelé den Status des besten Fußballers der Geschichte Brasiliens streitig machen können. Er zog etwas anderes vor: Party, Luxus, Kohle. Neymar sei ein abschreckendes Beispiel, sagt Fabian Scheler, einer der beiden Hosts. "Er ist das verschwendetste Talent der Welt und die Figur des Hyperkommerz im Fußball." Neymar sei der Inbegriff der Dekadenz, sagt Oliver Fritsch, der andere Host. "An seinem Spiel, an seinen sinnlosen Dribblings kann man ablesen, wie zu viel Geld dem Fußball sogar auf dem Platz schadet." 2015 wurde Neymar als einer der überragenden Spieler Champions-League-Sieger mit dem FC Barcelona, ein Jahr später führte er sein Land zu Olympia-Gold in Rio. Doch bald wechselte er für die noch heute gültige Rekordsumme von 222 Millionen Euro zu PSG, "diesem identitätslosen Gebilde" (Fritsch). Dort schoss er zwar viele Tore, doch entwickelte er sich auch zum "Ich-Ich-Ich-Kicker", der das Gegenteil verkörpere, "weswegen dieses Spiel erfunden wurde", sagt Fritsch. Am Ende protestierten wütende Fans vor seiner Villa. "PSG beweist", sagt Scheler "man kann Erfolg nicht einfach kaufen." In diesem Sommer wechselte der erst 31-jährige Neymar für extrem viel Geld nach Saudi-Arabien, praktisch in den Vorruhestand. Möglicherweise, fragen sich die Hosts, sei Neymar ein Opfer des kapitalistischen Fußballsystems. Fritsch legt sich fest: "Neymar ist eine Witzfigur." **Szenen und Texte, über die wir gesprochen haben: ** - [Neymar verliert die Nerven](https://www.sport1.de/news/fussball/2023/09/neymar-ausraster-bei-cl-debut) - Neymar-Ausraster [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER [ANZEIGE] Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos Die ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

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Niclas Füllkrug und die Sehnsucht der Deutschen nach dem Mittelstürmer

13.09.2023 00:58:50

Stimmung wie im Ferienlager bei der neuen Folge von Kicken kann er, dem Fußballpodcast von ZEIT ONLINE. Oliver Fritsch, der in bisher keiner Folge des Podcasts gefehlt hat, ist nicht da. Die Chance für Fabian Scheler und Christian Spiller, sich endlich an die Themen zu wagen, die Fritsch nie durchgehen lassen würde. Niclas Füllkrug zum Beispiel. Mit 29 Jahren hatte er im vergangenen Jahr sein erstes Länderspiel gemacht, mit 30 wechselte er in diesem Sommer zum BVB, seinem ersten richtig großen Verein. "Er steht für Erdung und Nahbarkeit", sagt Spiller und leitet das aus Füllkrugs bisherigen Stationen ab, bei denen er mehr Spiele in der Zweiten als in der Ersten Liga gemacht hat. "Er war überall gut bis sehr gut, doch wo war er bisher?", fragt Scheler. Füllkrug hat es in den Podcast geschafft, weil der nun ehemalige Bundestrainer Hansi Flick mit ihm als zentralen Stürmer für die Nationalmannschaft plante. Die Folge wurde vor Flicks Entlassung aufgenommen, aber es gilt weiterhin: "Er verkörpert den verlorenen Sohn der deutschen Fußballfans", wie Scheler sagt. Ausführlich suchen die Hosts nach Gründen für die Sehnsucht der Deutschen nach einem Mittelstürmer. Hat es vielleicht etwas damit zu tun, dass sein Job darin besteht, das komplexe Spiel auf das radikale Minimum zu vereinfachen: das Toreschießen? Füllkrug sei sowohl Opfer der Moderne als auch ein Profiteur des Backlash, behauptet Spiller. Denn in der Ära der falschen Neun wurde er fast ein ganzes Jahrzehnt lang nicht beachtet, nun brachte ihn der Rückgriff auf den Mittelstürmer bis zur Weltmeisterschaft. Körperkontakt nimmt er nicht als Behinderung, sondern als Bestätigung seiner Arbeit. "Brachialeffizienzfußball", sagt Spiller dazu, und: "Er ist der Anti-Musiala." In Bremen spielte er jahrelang in einem System mit zwei Stürmern, ist das nach Dortmund transferierbar? Wird er überhaupt in Dortmund spielen? Und hat er sich mit dem Wechsel wirklich einen Gefallen getan? Diesen Fragen um den Dortmunder Istzustand gehen die Hosts ausführlich nach. In den Top 5 werden die besten deutschen Mittelstürmer gesucht. Mister X widmet sich einem ganz besonderen Spieler, Spielertrainer und Trainer. Und zum Abschluss verrät die Powercard, wie gut Niclas Füllkrug wirklich ist. Schreiben Sie uns! Kritik zur Sendung und Vorschläge für Mister X nehmen wir unter [email protected] entgegen. Kicken kann er ist der Fußballpodcast von ZEIT ONLINE. Er erscheint alle zwei Wochen und widmet sich den besten Fußballern und Fußballerinnen unserer Zeit. Wir reden weniger über Taktik als über das, worauf es im Fußball wirklich ankommt: die Individualität der Spieler. Alle Folgen des Podcasts finden Sie hier. **Szenen und Texte, über die wir gesprochen haben: ** - WM in Katar: Deutschland gegen Spanien - Kopfballszenen: Goal Machine in Real Life! - Niclas Füllkrug: "Die einen holen Kane, die anderen Füllkrug" - Fußball-WM: "Der Jedermannfußballer" - DFB-Stürmer: "Mehr Niclas Füllkrug wagen" - Kicker meets Dazn: Niclas Füllkrug - Alle bisherigen Powercard-Werte [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER [ANZEIGE] Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos Die ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

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Harry Kane oder: So viel Geld ist kein Fußballer wert

23.08.2023 00:55:37

Über Harry Kane wird, so scheint es, minütlich berichtet. Doch was kann er eigentlich, welcher Typ Fußballer ist er? Damit befasst sich die aktuelle Ausgabe von Kicken kann er, dem Fußballpodcast von ZEIT ONLINE. "Harry Kane ist nicht aus der Riege der absoluten Weltklasse, aber ein sehr guter Stürmer, der viele Tore für Bayern schießen wird", sagt Oliver Fritsch. Co-Host Fabian Scheler meint: "Es gilt als einer der am härtesten arbeitenden Fußballer in Europa." Die beiden Hosts einigen sich auf folgendes Profil: Kane schließt mit beiden Füßen und mit dem Kopf ab. Er ist auch technisch gut, kann Mitspieler gut einsetzen. Es fehlt etwas an Geschwindigkeit, aber im Vergleich zu seinem Vorgänger Robert Lewandowski hat er eine bessere Chancenverwertung. Scheler hat beobachtet: "Die Zeit zwischen Annahme und Schuss ist extrem kurz bei Kane." Kane sei eindeutig ein Mittelstürmer, eine klare 9. "Dieser Transfer", sagt Fritsch, "ergibt viel mehr Sinn als der von Sadio Mané." Im Gegensatz zu Mané, mit dem der FC Bayern nichts anzufangen gewusst habe, dürfte der Kapitän der englischen Nationalelf in der Mannschaft gesetzt sein und die Hierarchie in der Offensive neu ordnen. "Es würde mich nicht wundern, wenn er bald als Kapitän gehandelt wird", sagt Fritsch. Er schließe eine Lücke in München, sagt Scheler. (Disclaimer an dieser Stelle: Diese Folge wurde nach dem Supercup und vor dem 1. Bundesligaspieltag in Bremen aufgenommen.) Diskutiert wird natürlich über den Preis von Kane. Er soll zwischen 100 oder 120 Millionen Euro, inklusive Boni, gekostet haben. "Ist er nicht zu teuer? Er ist immerhin schon 30 Jahre alt." Ist er wirklich wert? Nein, sagt Fritsch und schnauft durch: "So viel kann kein einziger Fußballer wert sein. Diese Exzesse kann niemand wollen." Fritsch zweifelt zudem daran, dass ein solcher Transfer für den Champions-League-Titel reicht. Abschließend wetten die beiden Hosts, wie viele Tore Kane in seiner ersten Bundesligasaison schießen wird. Bei den Top 5 wird diesmal improvisiert, und Mr. X befasst sich mit einem Spieler, der den FC Bayern kürzlich verließ. Schreiben Sie uns! Kritik zur Sendung und Vorschläge für Mister X nehmen wir unter [email protected] entgegen. Kicken kann er ist der Fußballpodcast von ZEIT ONLINE. Er erscheint alle zwei Wochen und widmet sich den besten Fußballern und Fußballerinnen unserer Zeit. Wir reden weniger über Taktik als über das, worauf es im Fußball wirklich ankommt: die Individualität der Spieler. Szenen und Texte, die wir in der Folge besprochen haben: - England – Deutschland 2:0 (EM 2021) - Kanes beste Tore in der Premier League - Harry Kane beim 3:2-Sieg gegen Manchester City 2021 - Alte Notizen aus Harry Kanes Jugend [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER [ANZEIGE] Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos Die ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

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Cruyff, Pep, Xavi, Bonmatí

16.08.2023 01:00:01

Bei der Fußball-WM der Frauen in Australien und Neuseeland ist die Finalwoche angebrochen – und die Hosts des Fußballpodcasts Kicken kann sie nehmen sich eine Finalistin vor. Aitana Bonmati hat ihre Spanierinnen ins Finale geführt. “Sie ist das Zentrum des spanischen Spiels”, sagt Host Oliver Fritsch, der Bonmati und das spanische Team in Australien beobachtet hat. Spanien ist erst zum dritten Mal überhaupt bei einer Weltmeisterschaft dabei, und steht nun vor dem ganz großen Triumph. Amtierende Weltmeisterinnen sind sie bereits mit den Frauenmannschaften der U17 und der U20 – nun könnten sie den historischen Dreifachtriumph perfekt machen. “Das ist kein Zufall”, sagt Fritsch, “es ist auf den ersten Blick erkennbar: Sie ist eine Cruyffistin, eine Schülerin der Pass- und Positionsspiellehre Barcelonas.” Co-Host Fabian Scheler sagt: “Bonmati ist die Verkörperung dieses einzigartigen Spielstils. Sie wirkt im Dribbling nicht gestresst, es wirkt als habe sie Spaß am Risiko. Und es klappt auch fast immer.” Zudem strahle sie Torgefahr aus. Scheler führt deshalb “1 Bonmati” als neuen Exzellenzstandard im Fußball der Frauen ein. Bonmati hat mit Barcelona bereits zweimal die Champions League gewonnen und durchlief alle Stationen in Barcelonas berühmter Fußballschule “La Masia”, die bereits Lionel Messi zu dem Spieler machte, der er heute ist. Sie ist damit ein Ergebnis der Entscheidung Barças, in den Fußball der Frauen zu investieren. Deshalb analysieren die Hosts ausführlich die Besonderheiten dieses katalanischen Stils: “Der Kern dieses Spiels ist nicht Physis. Es geht um Geist, Werte, um Geschick und Technik”, sagt Fritsch und sieht die Ähnlichkeiten zu ihren Vorgängern im Mittelfeld – und zählt auf: “Cruyff, Guardiola, Xavi, Iniesta, Bonmati.” Natürlich hat der spanische Stil auch Nachteile, über die die beiden Hosts reden. Zudem brachte ein in Teilen bis heute anhaltender Spielerinnenstreik die Vorbereitung auf diese WM durcheinander. Kurz blicken die Hosts auch auf die Trends dieser WM und analysieren das historisch schlechte deutsche Abschneiden. In den Top 5 küren die Hosts die besten Spielerinnen des Turniers. Und Mister X widmet sich zwei Shootingstars dieser WM. "Kicken kann sie" ist der Fußballpodcast von ZEIT ONLINE. Er erscheint alle zwei Wochen und widmet sich den besten Fußballerinnen und Fußballern unserer Zeit. Wir reden weniger über Taktik als über das, worauf es im Fußball wirklich ankommt: die Individualität der Spieler und Spielerinnen. Sie erreichen uns unter [email protected]. Szenen und Texte, über die wir gesprochen haben - Spanien gegen Schweiz im Achtelfinale - Best-Of Bonmatí - Sprint zurück im Champions League Finale 2019 - Bonmatís Kopfballtor bei der EM 2022 - Players Tribune Beitrag von Bonmatí - Guardian Porträt vor der WM [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER [ANZEIGE] Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos Die ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

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Lena Oberdorf, die Herrin des Zweikampfs

02.08.2023 00:48:02

Zwar verlor die deutsche Elf ihr zweites Vorrundenspiel der Fußball-WM gegen Kolumbien 1:2, doch es gab eine gute Nachricht: Lena Oberdorf ist wieder da, ihre Verletzung ist überwunden. Sofort war sie die beste deutsche Spielerin. Entschlossen setzte sie sich zur Wehr, dann schritt sie zur Tat. Genau der richtige Moment, ihr eine Folge in Kicken kann sie, dem Fußballpodcast von ZEIT ONLINE, zu widmen. "Sie etabliert eine neue Dimension Physis im Frauenfußball", sagt Oliver Fritsch. Sie sei eine Autorität auf dem Platz und "die Herrin des Zweikampfs." Christian Spiller bewundert ihre Grätschen. "Sie hat Lust auf Verteidigen." Oberdorf war es auch, die den hart agierenden Kolumbianerinnen am meisten entgegensetzte. Es überraschte nicht, dass sie den Ausgleich einleitete. Kurz vor dem Ende stieß sie in den Strafraum vor, obwohl das nicht die primäre Aufgabe einer defensiven Mittelfeldspielerin ist. Dort umkurvte sie die kolumbianische Torfrau, der nur das Foul übrig blieb. Der englische Guardianzählt sie bereits zu den fünf besten Fußballerinnen der Welt. Gut möglich, dass Lena Oberdorf noch ein paar Plätze steigen wird. Darin sind sich auch beide Hosts einig, allerdings hat das gegenwärtige Spiel der erst 21-Jährigen noch Luft nach oben. "Sie findet nicht immer den richtigen Zeitpunkt für ihr Tackling", bemängelt Spiller. Sie könnte noch mehr spielerische Akzente setzen, sagt Fritsch. "Ihre Zeit in Essen hat gezeigt, dass sie das kann." Erstaunlicherweise weichen die Experten in ihren Bewertungen auf der Power Card deutlich voneinander ab. Auch Mister X ist wieder am Start, er widmet sich zwei Spielerinnen mit Goat-Potential. Und in den Top 5 küren die Hosts die besten Grätscher, weib- und männlich. "Kicken kann sie" ist der Fußballpodcast von ZEIT ONLINE. Er erscheint alle zwei Wochen und widmet sich den besten Fußballerinnen und Fußballern unserer Zeit. Wir reden weniger über Taktik als über das, worauf es im Fußball wirklich ankommt: die Individualität der Spieler und Spielerinnen. Sie erreichen uns unter [email protected]. Alle Folgen des Podcasts finden Sie hier. Szenen, die wir in der Folge besprochen haben: - Deutschland gegen Kolumbien - Best Skills Lena Oberdorf [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER [ANZEIGE] Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos Die ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

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Alexandra Popp ist, was den Männern gerade fehlt

19.07.2023 01:03:03

"Kicken kann sie" ist zurück, denn an diesem Donnerstag beginnt in Neuseeland und Australien die WM der Frauen (20. Juli bis 20. August). Und sie kennt spätestens seit dem vergangenen Sommer jeder, der den Fußball halbwegs verfolgt: Alexandra Popp ist Kapitänin der deutschen Fußballnationalmannschaft, die beste Spielerin und das Gesicht ihres Teams. Schon alleine deshalb beschäftigen sich die Hosts von "Kicken kann sie" in der neuen Folge des Fußballpodcasts ausführlich mit der Wolfsburger Stürmerin. "Sie ist eine Neunerin vom ganz alten Schlage", sagt Oliver Fritsch, zudem weiß sie genau um die Verantwortung, die auf sie zukommt. Weil Vergleiche mit den Männern nicht mehr so verboten sind wie noch vor einigen Jahren, sagt Fritsch: "Beides sind Dinge, die den Männern gerade fehlen." Popp überzeuge durch Willen, Körpereinsatz und überraschende Momente. "Ihr Kopfballspiel ist mit keiner anderen Spielerin zu vergleichen", sagt Fabian Scheler, es sei ihre größte Stärke. In der ersten Folge dieser Reihe geht es um Popp und das deutsche Team, das im vergangenen Sommer Vizeeuropameister wurde. Ausführlich besprechen die beiden Hosts die Stärken von Popp und wie sie vor allem im Sommer 2022 überzeugte. Das Turnier wurde auch deshalb so ein Erfolg für sie, weil ihre Rolle klar definiert war: "Sie muss in den Strafraum", sagt Fritsch, sie sei keine, die noch drei andere ausspielt. Im Laufe ihrer Karriere spielte sie bereits auf fast allen Positionen, von der Linksverteidigerin bis zur Mittelstürmerin, was ihr zwar Flexibilität gegeben, aber nicht nur geholfen hat. Auch darüber geht es in dieser Folge. Fritsch hat außerdem etwas entdeckt, worauf TV-Kommentatoren bei ihr gerne reinfallen. Im zweiten Teil der Sendung blicken die Hosts auf die Stärken und Schwächen des deutschen Teams, das wegen der durchwachsenen Testspiele mit gemischten Gefühlen zur WM flog. "Momentan überwiegen die Zweifel in der öffentlichen Debatte", sagt Fritsch. Was auch daran liegt, dass nach der Gruppenphase wohl bereits Frankreich oder Brasilien als Gegnerinnen warten. Scheler beeindruckt hingegen schon jetzt, wie offensiv das Team gesellschaftspolitische Themen des Frauenfußballs anspricht und vertritt. Auch Mister X ist bei "Kicken kann sie" dabei. Er widmet sich zwei Hörerwünschen: Dzsenifer Maroszán und der Schweizerin Lia Wälti. Und in den Top 5 suchen die Hosts nichts Geringeres als die besten deutschen Fußballerinnen aller Zeiten. "Kicken kann sie" ist der Fußballpodcast von ZEIT ONLINE. Er erscheint alle zwei Wochen und widmet sich den besten Fußballerinnen und Fußballern unserer Zeit. Wir reden weniger über Taktik als über das, worauf es im Fußball wirklich ankommt: die Individualität der Spieler. Sie erreichen uns unter [email protected]. Alle Folgen des Podcasts finden Sie hier. Szenen und Texte, die wir in der Folge besprochen haben: - Alle Tore von Alexandra Popp bei der EM 2022 - Ihr Tor gegen Paris St. Germain in der Champions League - Tor des Monats von Bärbel Wohlleben im September 1974 - FAZ-Interview mit Martina Voss-Tecklenburg vor der WM 2023 - ARD-Doku über Alexandra Popp [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER [ANZEIGE] Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos Die ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

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In der Eistonne

21.06.2023 00:03:06

Die Saison ist vorüber, die Titel sind verteilt – und deshalb ziehen die Hosts von Kicken Kann Er vom Mikrofon ins Ermüdungsbecken, vielleicht sogar auch kurz in die Eistonne. Eine kleine Sommerpause steht an. Weiter geht es am 19. Juli mit neuen Folgen Kicken kann sie, denn kurz darauf beginnt die WM der Frauen in Australien und Neuseeland. Schicken Sie uns ihre Vorschläge für die Frauen-WM, zu besprechende Spieler für Mister X und natürlich auch Kritik und Lob an [email protected]. Wir hören uns! [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER [ANZEIGE] Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos Die ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

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Kevin de Bruyne oder der Pass als Kunstwerk

07.06.2023 01:10:26

Kevin De Bruyne ist bei Manchester City, der besten Mannschaft der Gegenwart, der beste Spieler. Und damit das ideale Thema für den Fußballpodcast Kicken Kann Er. Ausführlich widmen sich die Hosts Oliver Fritsch und Fabian Scheler dem 31-jährigen Belgier, einem der meistgewünschten Spieler der Hörerinnen und Hörer. Vor dem Champions-League-Finale, in dem De Bruyne eine bedeutende Rolle zukommt, analysieren sie seine vielen Stärken und wenigen Schwächen. „Wie zwingend er agiert. Wenn er gebraucht wird, wirft er alles rein“, sagt Fritsch. De Bruyne steht außerdem sinnbildlich für die Entwicklung von Manchester City. Durch die Detailbesessenheit von Pep Guardiola reifte De Bruyne in seinen Jahren bei City zum Kandidaten für den Weltfußballer des Jahres. Er ist Weltklasse mit Anlauf. „So jemanden gönnt man den Erfolg, auch wenn man mit Manchester City nichts zu tun haben will“, sagt Fritsch. Darf man sich mit Manchester City und seinen autokratischen Besitzern aus Abu Dhabi, die den Fußball mit Milliarden geflutet haben, bedenkenkenlos freuen? „Nein“, sagt Scheler, was Fritsch versteht, aber trotzdem die Innovationskraft von Guardiola hervorhebt. „City zahlt außerdem immer einen Aufschlag, sie haben einen Standortnachteil.“ Julia Roberts geht auch lieber zu United. Dann sortieren die Hosts De Bruyne in die Goat-Debatte ein. In der Rubrik der Top Five geht es diesmal um möglichst wenig Eitelkeit, Mister X hat sich je einen Spieler der beiden Champions-League-Finalisten herausgesucht und die beiden Hosts prüfen auf den Wunsch eines Hörers hin noch mal ihre eigene Powercard-Wertung des Bayernspielers Sadio Mané von vor einem Jahr. Schreiben Sie uns! Kritik zur Sendung und Vorschläge für Mister X nehmen wir unter [email protected] entgegen. Szenen, die wir in der Folge besprochen haben: - Kevin De Bruyne und Erling Haaland gegen Arsenal - sein Tor im Champions League Hinspiel gegen Real Madrid - im DFB-Pokalfinale 2015 Wolfsburg gegen Dortmund - The match that made Manchester City buy De Bruyne - jedes Tor, das in dieser Saison aus einer Kombination von Kevin De Bruyne und Erling Haaland entstanden ist - Kevin De Bruyne INSANE Long Shot Goals - Alle Powercard Wertungen in einer Tabelle [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER [ANZEIGE] Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos Die ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

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Das Phänomen Mats Hummels

24.05.2023 01:04:45

Zum ersten Mal in der nunmehr 27 Folgen währenden Geschichte von Kicken kann er, dem Fußballpodcast von ZEIT ONLINE, sprechen wir über einen Abwehrspieler. Nachdem die Hosts Oliver Fritsch und Christian Spiller darüber nachgedacht haben, warum es so lange dauerte, erklären sie am Beispiel Mats Hummels, was ein moderner Verteidiger können sollte, und was eher nicht. Oliver Fritsch lobt Hummels' Kopfballspiel, seine Ausstrahlung, sein Selbstbewusstsein, seine Pässe. Und er hat enormes Ballgefühl und ist torgefährlich. Aber er kritisiert auch. "Es gibt eine Diskrepanz zwischen öffentlicher Bewertung und Leistung", sagt Fritsch. Hummels sei nicht nur langsam, sondern mache auch grobe Fehler und gehe oft ein zu großes Risiko ein. Dadurch ist Hummels oft nicht dort, wo er gebraucht wird. Oder wie Fritsch es formuliert: "Die Feuerwehr ist nicht da, wo es brennt." Christian Spiller hält dagegen. Durch sein durchaus risikoreiches Spiel verhindert Hummels viele Chancen des Gegners, bevor sie überhaupt entstehen. "Er wird präventiv tätig", sagt er. Unseren Hosts stellen sich Fragen: Sollte ein Innenverteidiger wirklich schon an der Mittellinie all-in gehen? Wie viele defensive Schwächen kann man angesichts der offensiven Qualität eines Abwehrspielers verschmerzen? Ist es fair, dass Defensivspieler an ihren Fehlern gemessen werden, Offensive aber an Gelungenem? Und hilft gutes Aussehen und Eloquenz bei der Bewertung? Schreiben Sie uns! Kritik zur Sendung und Vorschläge für Mister X nehmen wir unter [email protected] entgegen. "Kicken kann er" ist der Fußballpodcast von ZEIT ONLINE. Er erscheint alle zwei Wochen und widmet sich den besten Fußballern und Fußballerinnen unserer Zeit. Wir reden weniger über Taktik als über das, worauf es im Fußball wirklich ankommt: die Individualität der Spieler. Szenen, die wir in der Folge besprochen haben: - Kopfballtor gegen Portugal während der WM 2014 - Fehler im WM-Finale 2014 - Außenristpass im Spiel gegen Lettland - Fehler gegen Liverpool - Fehler gegen Mexiko während der WM 2018 - Mustertackling - Alle Powercard Wertungen in einer Tabelle [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER [ANZEIGE] Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos Die ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

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Spezial: Die beste Elf aller Zeiten

17.05.2023 00:55:42

Einst wurde Andrea Pirlo gebeten, sein bestes Team aller Zeiten auszuwählen. Lässig wie er war, setzte er sich selbst auf die Bank und wählte elf andere aus. In diesem edlen Geist handelnd, brachten auch die drei Hosts des Fußballpodcasts Kicken kann er, Oliver Fritsch, Christian Spiller und Fabian Scheler, elf bessere Fußballer als sich selbst mit zum ZEIT ONLINE Podcastfestival. Lieber Zinedine Zidane, Franz Beckenbauer, Maradona oder doch eben Andrea Pirlo? Unlösbare Aufgaben wie diese würden sich die Hosts nämlich niemals trauen, alleine zu entschlüsseln. Deshalb – und um sich gegen jede aufkommende Debatte zu immunisieren – haben sie das Publikum befragt. Das durfte ebenfalls für jede Position einen Spieler nominieren. Zum zweiten Mal in der Geschichte von Kicken kann er wurde eine Folge vor Publikum aufgenommen und zum ersten Mal waren alle drei Hosts gleichzeitig auf der Bühne. Journalistische Objektivität wurde dieses Mal vernachlässigt, das Publikum wiederum glänzte unter anderem mit Ausführungen zum Ursprung der Schrankigkeit. Am Ende wurde über jeden Vorschlag abgestimmt. Herausgekommen ist die beste Elf aller Zeiten, die wegen einiger fehlender Namen ganz sicher diskussions- und an der ein oder anderen Stelle auch fragwürdig ist. Aber so ist das, wenn man alle fragt. Echte Demokratie eben! Schreiben Sie uns! Kritik zur Sendung und Vorschläge für Mister X nehmen wir unter [email protected] entgegen. Szenen über die wir in der Folge gesprochen haben: - Frankreich und Desailly vor dem WM Finale gegen Ronaldo - Paolo Maldini - Dennis Bergkamps Tor 1998 [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER [ANZEIGE] Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos Die ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

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Er hat etwas von Zauberei, Luka Modrić ist Entfesselungskünstler

09.05.2023 01:13:13

Spricht man über die besten Fußballer unserer Zeit, fallen meist drei Namen. Der von Lionel Messi, Cristiano Ronaldo und Kylian Mbappé. Bei der WM in Katar hieß es, sie das Duell zwischen Messi und Mbappé gewesen. Doch ein Name wird fast routinemäßig übergangen: der von Luka Modrić. „Er gehört zu den besten drei Fußballern unserer Zeit“, urteilt nun Fabian Scheler in der neuen Folge des Fußballpodcasts “Kicken kann er”, die sich ausführlich dem kroatischen Mittelfeldgenie widmet, der an diesem Dienstag mit Real Madrid im Halbfinale der Champions League auf Man City trifft. „Er kann im Gegner spielen“, sagt Co-Host Oliver Fritsch, „manchmal gegen einen, manchmal gegen vier.“ Das habe etwas von Zauberei, Modrić sei ein Entfesselungskünstler. Es geht um die vielen Stärken des Weltfußballers von 2018, um Körpergröße und Ballfertigkeit, und seine vielleicht größte Leistung, auch mit 37 Jahren noch in der Weltspitze das Spiel zu prägen und seine Leistung in jedem der vergangenen Jahre sogar zu steigern. „Er ist der Benjamin Button des Weltfußballs“, sagt Scheler. Spieler wie Modric werden eher unterbewertet, weshalb Fritsch versucht, mit verschiedenen Szenen aus Spielen wie dem Champions League Finale 2022 oder dem Viertelfinale gegen Paris Modrićs Klasse zu belegen. Auch die Komposition und Arbeitsteilung des perfekten Mittelfelds von Madrid (Casemiro, Modrić, Toni Kroos) ist ein ausführliches Thema. „Er kann es mit Pässen und mit Dribblings, was ihn von anderen Spielern unterscheidet“, sagt Fritsch, etwa von Kroos, Joshua Kimmich oder Ilkay Gündogan. Außerdem gibt Scheler einen Exkurs über Außenristpässe, die Modrić wie kein Zweiter schlagen kann. Auch ob Modrić überhaupt Schwächen hat, erfahren Sie in dieser Folge. Mit den Top-Fünf-Bravehearts der Fußballgeschichten leiten die Hosts über auf Modrićs Nationalmannschaftskarriere. Die Kroaten führte er einmal ins Endspiel, einmal ins Halbfinale und Fritsch erinnert sich an den Modric, der bei der EM 2008 gegen Torsten Frings und Michael Ballack angetreten ist. Es ist ein Wunder, wie Modrić seit Jahren ein, gemessen an den Einwohnerzahlen, so kleines Land zu so Großem bringt. Mister X widmet sich einer Kölner und einer Londoner Legende, Fritsch erinnert an ein Interview, dass er mit seinem Vater über dessen Ersatzvater Fritz Walter geführt hat und die Hosts nehmen eine Lesermail zum Anlass, auf die häufig angetragene Forderung nach historischen Spielern einzugehen. Schreiben Sie uns! Kritik zur Sendung und Vorschläge für Mister X nehmen wir unter [email protected] entgegen. Szenen, Texte und Podcasts über die wir in der Folge gesprochen haben: - Modrić Außrenristpass gegen Chelsea 2022 - Luka Modrić im Champions League Viertelfinal-Rückspiel gegen Paris 2022 - Luka Modrić beim 5:2 gegen Liverpool 2023 - Modrić Tackle gegen Lionel Messi - 100+ players HUMILIATED by Luka Modrić - Luka Modrić: Der Gott der kleinen Dinge - WM 2018: Eine Hymne auf Luka Modrić - Luka Modrić: Der Puppenspieler - The Modric supremacy: why Croatia’s talisman should win the Ballon d’Or - Die Power Card Tabelle von Hörer Richard Kiekebusch - Interview von Oliver Fritsch mit seinem Vater: "Manchmal habe ich mir Fritz Walter als Vater erträumt" [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER [ANZEIGE] Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos Die ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

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İlkay Gündoğan und seine unsichtbare Fähigkeit

26.04.2023 01:00:07

Er ist der Lieblingsschüler von Pep Guardiola. Allein das sagt schon viel aus über İlkay Gündoğan, dem die neueste Folge von Kicken kann er gewidmet ist. Im Fußballpodcast von ZEIT ONLINE versuchen die Hosts Oliver Fritsch und Christian Spiller zu ergründen, was den Kapitän von Manchester City so stark macht. "Er ist einer der schlauesten Fußballer, den es gibt", sagt Fritsch. Für ihn ist Gündoğan ein Beleg dafür, was man mit Spielintelligenz erreichen kann. Denn mit den Füßen ist Gündoğan zwar auch ein starker Kicker, aber keine Extraklasse. Ihm fehlt das Supergen, etwas Einzigartiges in seiner Technik. "Seine Klasse entsteht vor allem im Kopf", sagt Fritsch. Dabei steht der gebürtige Gelsenkirchener vor einem Problem: Intelligenz ist nicht immer sofort zu erkennen. "Sein Genie ist für den Gelegenheitszuschauer nur schwer sichtbar", sagt Spiller. Eine Frage, die bei Gündoğan immer auch mit gestellt werden muss: Warum spielt der Kapitän der mutmaßlich besten Vereinsmannschaft der Welt in der Nationalelf nur eine Nebenrolle? Fritsch und Spiller erklären, dass das sowohl an Gündoğan selbst als auch an der DFB-Elf liegt. Außerdem in der Folge: zwei Dortmunder für Mr. X, die fünf besten Nürnberger, Charles Darwin und Albrecht Dürer. Schreiben Sie uns! Kritik zur Sendung und Vorschläge für Mister X nehmen wir unter [email protected] entgegen. Kicken kann er ist der Fußballpodcast von ZEIT ONLINE. Er erscheint alle zwei Wochen und widmet sich den besten Fußballern und Fußballerinnen unserer Zeit. Wir reden weniger über Taktik als über das, worauf es im Fußball wirklich ankommt: die Individualität der Spieler. Szenen und Texte, über die wir in der Folge gesprochen haben: - Tore im Meisterschaftsfinale 2022 - Champions-League-Finale 2013 - Interview nach dem Japan-Spiel 2022 - Porträt im ZEITmagazin [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER [ANZEIGE] Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos Die ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

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Deutschlands größter Fußballkünstler aller Zeiten

12.04.2023 01:09:46

Eigentlich eignen sich die Folgen dieses Podcasts perfekt, um das Urteil der Hosts mit der eigenen Wahrnehmung abzugleichen. Denn alle Spieler, über die gesprochen wird, spielen noch. Doch dieses Mal ist alles anders. Zum ersten Mal in der Geschichte von Kicken kann er nehmen die Hosts Abschied von einem Fußballer. "Es war immer klar, sobald Mesut Özil zurücktritt, machen wir eine Folge über ihn", sagt Oliver Fritsch, und damit beginnt eine einstündige kritische Würdigung des Lebenswerks von Mesut Özil. Er war ein großer Fußballer, dann fiel er wegen eines Fotos in Ungnade. Nun ist er zurückgetreten, fast unbemerkt in Deutschland. Unser Fußballpodcast würdigt Mesut Özil. Özil sei einer der herausragenden deutschen Fußballer der Geschichte, sagt Fritsch, gar Deutschlands größter Fußballkünstler aller Zeiten. An ihm könne man außerdem eine ganze Dekade Deutschland festmachen, sportlich wie politisch. Fabian Scheler fragt sich angesichts des sportlichen Schaffens von Özil: Gehen wir zum Fußball, um Erfolge zu feiern und Zahlen zu lesen oder der Schönheit und Brillanz wegen? Mesut Özil anzugucken, war für ihn häufig wie Urlaub. Die Hosts suchen und finden von Özil eingeführte oder perfektionierte Spielelemente wie den bounce oder den maskierten Pass, Hymnensingen hingegen lassen sie als Besprechungsthema aus. Und bevor es zu nostalgisch-verklärend wird, widmen sich die Hosts auch der Frage, warum Özils Kunst gerade in Deutschland nicht als das gesehen wurde, was sie war. "Es ist geradezu der Witz, dass der Stress beim Gegner herrschte und nicht bei Özil", sagt Fritsch über die Debatte über hängende Schultern und fehlende Körperspannung. Außerdem geht es um den größten Fehler seiner Karriere, der auf einem Foto in London festgehalten wurde – auf dem Recep Tayyip Erdoğan aber nicht zu sehen war. Doch auch das Foto mit İlkay Gündoğan und dem türkischen Staatspräsidenten ist natürlich Thema und beide Hosts befassen sich mit einer der größten Krisen des DFB, die obendrein auch so schlecht gemanagt wurde wie nur wenige andere zuvor. Özil wandelte sich in der Debatte von einer integrativen Figur zu einem Fußballer, der hierzulande am Ende seiner Karriere sogar in Vergessenheit geriet. Dabei gilt für Fritsch: "Ohne Özil gäbe es keinen WM-Titel 2014, der Islam ist also Teil Deutschlands. Anschaulicher als an diesem Spieler kann man diesen Satz nicht belegen." Der unter Hörerinnen und Hörern äußert beliebte Mister X widmet sich, ohne seine schwarz-rot-goldene Kapitänsbinde anzulegen, Rudi Völler und Emil Forsberg und in den Top Five assistieren sich die beiden Hosts gegenseitig bei der Suche nach den besten Vorlagengebern der Geschichte. Schreiben Sie uns! Kritik zur Sendung und Vorschläge für Mister X nehmen wir unter [email protected] entgegen. Kicken kann er ist der Fußballpodcast von ZEIT ONLINE. Er erscheint alle zwei Wochen und widmet sich den besten Fußballern und Fußballerinnen unserer Zeit. Wir reden weniger über Taktik als über das, worauf es im Fußball wirklich ankommt: die Individualität der Spieler. Szenen und Texte, über die wir gesprochen haben: - Mesut Özil gegen England bei der WM 2010 - Tor gegen Ludogorez Rasgrad - Leicester 2018 - Hackenvorlage auf Giroud - Mesut Özil bei Real Madrid - Der Özil-Bounce - Özil im WM-Finale 2014 - Ein sehr guter Deutscher - Mesut Özil: Das wahre Debakel - Die Powercard-Tabelle (Danke!) [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER [ANZEIGE] Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos Die ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

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Was passiert mit dem FC Bayern, wenn Thomas Müller einmal aufhört?

29.03.2023 00:54:00

Etwa 50.000 Thomas Müllers soll es in Deutschland geben. Der Thomas Müller, den wir in der neuen Folge von Kicken kann er besprechen, ist aber in jedem Fall ein Unikat. Er ist ein Spieler, der sich seit vielen Jahren der Analyse ein Stück weit entzieht, weil er so ungewöhnlich Fußball spielt. Doch für die Hosts des Fußballpodcasts von ZEIT ONLINE, ist das genau die richtige Herausforderung. "Wenn es einen Fußballer gibt, wegen den wir diesen Podcast machen, dann wäre es Thomas Müller", sagt Oliver Fritsch. Über Cristiano Ronaldo reden kann ja jeder. "Müller wirkt auf den ersten Blick nicht wie ein Weltklassefußballer, nicht mal wie ein Sportler", sagt Fritsch über die Erscheinung Müller. Über die Beinchen, den nach vorne gebeugten Laufstil, die schlenkernden Arme. Fritsch sieht bei Müller deshalb eine Historie der Unterschätzung. "Thomas Müller kann nichts besonders gut", sagt Christian Spiller. Nicht besonders gut schießen, schnell laufen, Zweikämpfe gewinnen oder andere Dinge, die man von einem Offensivspieler erwartet. Aber Müller hat den meisten anderen etwas voraus: Er sieht Dinge, die andere nicht sehen. Er findet Räume, die anderen verschlossen bleiben, ahnt, wo Ball, Gegner und Mitspieler nicht jetzt, sondern demnächst, sein werden. "Müller empfängt terrestrisch, bei ihm fällt das Tor zwei Sekunden eher als beim Nachbarn", sagt Fritsch. Das macht Thomas Müller nach Titeln zum erfolgreichsten deutschen Fußballer aller Zeiten. Aber: Er wird dieses Jahr 34, seine Karriere geht langsam zu Ende. Oliver Fritsch würde ihn ungern noch einmal in der Nationalelf sehen. "Ich glaube, dass Müller Entwicklung verhindert", sagt er. Unsere Vermutung, was mit dem FC Bayern passiert, wenn Müller mal nicht mehr spielen sollte, warum Müllers Torjubel der echteste weit und breit ist, warum er nicht zu Real Madrid gepasst hätte, was es mit Radio Müller auf sich hat und die Top 5 der wichtigsten Weltmeister 2014 – all das zu hören in der neuen Folge von Kicken kann er. Schreiben Sie uns! Kritik zur Sendung und Vorschläge für Mister X nehmen wir unter [email protected] entgegen. "Kicken kann er" ist der Fußballpodcast von ZEIT ONLINE. Er erscheint alle zwei Wochen und widmet sich den besten Fußballern und Fußballerinnen unserer Zeit. Wir reden weniger über Taktik als über das, worauf es im Fußball wirklich ankommt: die Individualität der Spieler. Szenen, über die wir in dieser Folge gesprochen haben: Balleroberung gegen Paris Saint-Germain Chance gegen England Radio Müller Müller-Compilation [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER [ANZEIGE] Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos Die ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

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Timo Werner und die extreme Inselbegabung

14.03.2023 01:19:15

Wir sind zurück! Angetreten sind die Hosts des Fußballpodcast Kicken kann er einst mit dem Versprechen, die Fußballdebatte zu begutachten und die Individualität der Spielerinnern und Spieler über alles zu stellen. Doch in der neuen Folge müssen sie umdenken: Was tun, wenn der Spieler, über den sie sprechen, auf recht simple Art zum Erfolg kommt? Timo Werner ist das Thema der neuen Folge. Ein Spieler der, einmal entwischt, kaum noch einzuholen ist. "Seine Art zu spielen ist sehr eindimensional, aber dennoch Erfolg bringend", sagt Oliver Fritsch. Ein Spieler mit diesem Tempo und diesen Fähigkeiten, das sei nicht einzigartig, aber in Deutschland gibt es davon nicht so viele. Werner besitze ein Merkmal, dass ihn besonders auszeichne: seine Beschleunigung und sein Tempo, gepaart mit seinem festen Schuss. "Druff", sagt Fritsch im feinsten Hessisch zu dieser Art von Inselbegabung, die ihn an Lukas Podolski erinnert. Dessen linker Fuß ist ein Kölner Kulturgut, ähnlich wie Werners 100-Meter-Zeit in Leipzig, der Stadt des Leichtathletikfußballs. Doch Podolski hat es im Clubfußball nie auf die ganz große Bühne geschafft. Nur in der Nationalmannschaft hat er funktioniert. Fabian Scheler, der mit dieser Folge die Rückkehr aus seinem Sabbatical feiert, fügt hinzu, dass Werners Läufe häufig Platz für Mitspieler schaffen, etwa beim entscheidenden Tor im Champions League Finale 2021. Außerdem fällt Werner mit Torvorlagen auf. Fritsch will das Argument nicht gelten lassen und so beginnt die Analyse, warum Werner in der Debatte heute eher belächelt als bewundert wird. "Häufig wird in Deutschland schöngefärbt, bei Timo Werner wird aber übersehen, welchen Wert seine spezielle Begabung für das Spiel hat", sagt Fritsch. Werner galt in Stuttgarter Zeiten als Supertalent, das den Sturm der deutschen Nationalelf auf Jahre prägen wird. Von dort wechselte er zu Leipzig und schien perfekt in das dortige Gegenpressing-System zu passen, über das in der Folge nicht nur gut gesprochen wird. "Warum kam Chelsea überhaupt auf die Idee, ihn zu kaufen?", fragt sich Fritsch, als es um die Frage geht, warum die beiden Jahre in London Werner nicht zu seinem großen Durchbruch verhalfen. Scheler will zudem von Fritsch wissen, wie es sein kann, dass ein Stürmer, der schon mal 28 Tore in einer Bundesligasaison geschossen hat, in England so oft daneben zielte. Die Hosts überlegen, welchen Einfluss es hatte, dass er in zehn Jahren Profifußball schon so viele Trainer hatte, analysieren, welche Schwächen er hat und wie er im Vergleich mit den anderen Stürmern der Nationalmannschaft abschneidet. Außerdem überlegen die Hosts, ob sie bei der Power-Card Timo Werner Haltungsnoten für seine Schwalbe geben sollen, küren die Top Fünf der Stürmer, die im Abseits geboren wurden und Mister X widmet sich dem Zé Roberto des Breisgaus. Schreiben Sie uns! Kritik zur Sendung und Vorschläge für Mister X nehmen wir unter [email protected] entgegen. Szenen, über die wir in der Folge gesprochen haben: Chance EM Achtelfinale gegen England Timo Werners Lieblingstor gegen den HSV Kopfballtor gegen Celtic Glasgow Gemeine Fail-Compilation Texte, über die wir gesprochen haben: Ralf Rangnick: Vielleicht hat er doch recht Barney Ronay im Guardian: Chelsea's Timo Werner hones his quality and homes in on scoring [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER [ANZEIGE] Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos Die ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

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Kylian Mbappé ist zu gut für Taktik

08.02.2023 00:46:56

In der aktuellen Ausgabe gehen Christian Spiller und Oliver Fritsch auf einen vielfachen Wunsch ihrer Hörerinnen und Hörer ein. In der neuesten Folge von Kicken kann er, dem Fußball-Podcast von ZEIT ONLINE, besprechen die beiden Gastgeber Kylian Mbappé, den französischen Stürmerstar von Paris Saint-Germain. „Er ist eine Naturgewalt”, sagt Fritsch, und Spiller rechnet sofort Mbappés Geschwindigkeitsrekord auf dem Rasen vor. Das Geheimnis von Mbappé ist, dass er Höchsttempo mit Technik und Dribbelkunst kombiniert. „Auf den Skisport übertragen, fährt er die Streif im Slalom runter”, sagt Fritsch. Mbappé erkenne Lücken, wo niemand sonst sie sehe, „erst recht nicht die Abwehrspieler”, fügt Spiller hinzu. „Und er beschleunigt nicht nur sich enorm”, ergänzt Fritsch, „sondern auch den Ball beim Schuss”. Auf engstem Raum gelingen Mbappé immer wieder starke Torabschlüsse. Wohin führt der Weg des 24-Jährigen, der bereits mit 19 Weltmeister wurde? „Er könnte noch mehr rausholen, wenn er zum Trainerspieler werden würde”, sagt Fritsch. Mbappé sei nämlich ein Einzelsportler, der sich nicht an der Aufgabe des Kollektivs beteilige. „Er ist zu gut für Taktik.” Im WM-Finale 2022 stand er lange rum, doch dann, spät im Spiel, schoss er seine Tore. „Was macht das mit unseren Kindern, wenn sie ihm nacheifern?“, fragt Spiller, den Mbappés Spiel eher kalt lässt. Orientieren sie sich an seinem Egozentrismus? Das sei nicht einfach zu beantworten, man dürfe nicht übersehen, antwortet Fritsch, dass Mbappé vorlebe, seine Individualität frei zu entfalten, ohne Zwänge des Kollektivs. Der Fußball eigne sich dazu wie kaum ein anderer Sport. Szenen, die wir in der Folge besprochen haben - Tor Mbappé gegen Real - [Mbappé im WM-Finale 2022)(https://www.youtube.com/watch?v=LSYVQ58_iNY) - WM-Halbfinale 2022 Frankreich gegen Marokko - Mbappés vier WM-Tore 2018 - Umarmung Mancini/Vialli - Der Libero ist zurück (Hasebe) [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER [ANZEIGE] Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos Die ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

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Jamal Musiala – er schlängelt sich wie wirbellos um alle Gegenspieler

25.01.2023 00:53:08

Er ist nicht vom Ball zu trennen, er schlängelt sich um Gegenspieler „wie wirbellos“, sagt Oliver Fritsch. „Er erinnert mich an eine Comic-Figur, so beweglich ist er“, sagt Christian Spiller. In der neuesten Folge von Kicken kann er, dem Fußball-Podcast von ZEIT ONLINE, geht es um den Wunderdribbler vom FC Bayern: Jamal Musiala. Viele Zuhörerinnen und Zuhörer wünschen sich schon lange eine Folge über ihn. „Ich lege mich fest: Er wird irgendwann Weltfußballer“, sagt Spiller. „Ich verstehe, dass die Fans ihn lieben“, entgegnet Fritsch, der andere Host. “Doch dazu müsse Musiala lernen, besser mit seinen Mitspielern zusammenzuspielen.” Das sei sogar manchmal an deren Gesichtern abzulesen. Sein riesiges Talent sehe jeder, aber zum Spitzenfußballer fehle noch etwas, sagt Fritsch. „Sogar mehr als Deutschland denkt.“ Musiala war Teil des Teams, das in der WM-Vorrunde in Katar ausschied, galt aber als einziger Gewinner Deutschlands. Mit seinen Dribblings beeindruckte er die Fußballwelt. Nun müsse er reifen und von einem Trainer geformt werden, sagt Fritsch, so dass er verlässlich zum Erfolg seiner Mannschaften beitrage. Spiller hingegen findet, dass Fritsch den 19-Jährigen zu streng bewerte. Die Hosts gehen auch auf die Kritik ein, sie hätten Lionel Messi in einer früheren Folge zu schlecht eingestuft. Außerdem würdigen sie den verstorbenen Pelé und benennen eine Top 5 der Spieler, die ihrer Zeit weit voraus waren. __Schreiben Sie uns! Kritik zur Sendung nehmen wir unter [email protected] entgegen. Kicken kann er ist der Fußballpodcast von ZEIT ONLINE. Er erscheint alle zwei Wochen und widmet sich den besten Fußballern und Fußballerinnen unserer Zeit. Wir reden weniger über Taktik als über das, worauf es im Fußball wirklich ankommt: die Individualität der Spieler. Szenen, die wir in der Folge besprochen haben - Assist Musiala zum 1:1 gegen Spanien (Füllkrug) - Tor Musiala aus der Distanz - Pelé: He dit it 50 years ago - Christian Spiller: Das Trump-Shirt des Südens [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER [ANZEIGE] Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos Die ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

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Warum Lionel Messi und Antoine Griezmann die beiden besten Spieler der WM sind

16.12.2022 00:30:44

Im letzten WM-Spezial von Kicken kann er, dem Fußballpodcast von ZEIT ONLINE, stehen zwei Spieler im Mittelpunkt, die bei diesem Turnier prägend waren: Lionel Messi und Antoine Griezmann. Beide haben großen Anteil daran, dass ihre Mannschaften es ins Finale geschafft haben. “Messi ist in Katar zum Mannschaftsspieler geworden”, sagt Oliver Fritsch. Der Argentinier ist reifer geworden, hat erkannt, dass er den Titel nicht alleine gewinnen kann. Und seine Mitspieler helfen ihm dabei nicht nur. “Sie wollen ihm den Titel zu Füßen legen”, sagt Fritsch. Für Frankreich ist Antoine Griezmann der wichtigste Spieler. Kylian Mbappé ist der Mann für die besonderen Momente, aber: “Griezmann hält das Spiel zusammen”, sagt Christian Spiller. Er ist einfach überall zu finden, klärt wie gegen Marokko im eigenen Strafraum, verteilt die Bälle an die Stürmer und bleibt dabei noch völlig uneitel. Auf einen Final-Tipp wollen sich die Hosts nicht festlegen. Sie sehen in Argentinien die bessere, stabilere Einheit und in Frankreich das größere individuelle Talent. Wer wird am Ende gewinnen? Fast eine fußballphilosophische Frage. Schreiben Sie uns! Kritik zur Sendung nehmen wir unter [email protected] entgegen. Lob auch. “Kicken kann er” ist der Fußballpodcast von ZEIT ONLINE. Er erscheint zur WM außer der Reihe jede Woche. Nach der Winterpause gibt es ab Februar wieder reguläre Folgen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER [ANZEIGE] Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos Die ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

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WM-Spezial: "Der deutsche Fußball steckt in einer ernsten Krise"

08.12.2022 00:28:48

Im zweiten WM-Spezial von Kicken kann er, dem Fußballpodcast von ZEIT ONLINE, analysieren die Hosts Oliver Fritsch und Christian Spiller das deutsche WM-Aus und die Folgen, die es für den DFB und den Sport in diesem Land hat. "Der deutsche Fußball steckt in einer ernsten Krise", sagt Spiller. Dabei geht es nicht nur um das erneute Vorrundenaus, sondern um das Gesamtbild. Auch die Bundesliga hat bereits an Qualität verloren und wird das wohl noch weiter tun, die Liga der Weltmeister ist Vergangenheit. In dem Podcast, der kurz vor der Entscheidung aufgenommen wurde, dass Hansi Flick Bundestrainer bleibt, hätten sich beide Hosts einen Erneuerer wie Jürgen Klopp oder Thomas Tuchel gewünscht. Vor allem aber kritisieren sie die Vorgehensweise des DFB. Es könne nicht sein, dass DFB-Präsident Bernd Neuendorf und Hans-Joachim Watzke par ordre du mufti entschieden, wie es weitergehe, meint Fritsch. "So ein Verfahren muss integer, gerecht und partizipativ sein", sagt er. Warum durfte allem Anschein nach Célia Šašić nicht mitreden, fragt Fritsch? "Die Einzige aus dem DFB-Präsidium, die auch mal ein Tor geschossen hat." Es brauche doch jetzt eine große Koalition für den Fußball. Ihre Weltmeistertipps gaben die Hosts übrigens auch ab. Dabei wurde es fußballromantisch. Schreiben Sie uns! Kritik zur Sendung nehmen wir unter [email protected] entgegen. Lob auch. "Kicken kann er" ist der Fußballpodcast von ZEIT ONLINE. Er erscheint zur WM außer der Reihe jede Woche. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER [ANZEIGE] Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos Die ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

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WM-Spezial: "Hier findet auch ein Fußballfest statt"

30.11.2022 00:32:55

Eine ungewöhnliche Folge von Kicken kann er, dem Fußballpodcast von ZEIT ONLINE. Denn gerade findet ein alles andere als gewöhnliches Fußballturnier statt, die WM in Katar. Christian Spiller, einer beiden Hosts, ist in Berlin geblieben, aber Oliver Fritsch erzählt von seinen ersten Eindrücken aus Doha. Er sieht die WM immer noch kritisch, aber zugleich auch, dass in Katar ein Fußballfest stattfindet. Ein Widerspruch? Vielleicht, aber er sagt: “Ich habe den Eindruck, dass es uns Europäern schwer fällt, auf die Widersprüche, die das Leben und die Politik hergibt, einzulassen.” Die beiden Hosts reden über Falsifizierbarkeit, TV-Quoten und Guckscham und darüber, warum die WM vor allem in Deutschland boykottiert zu werden scheint. Dem Land des Moralweltmeisters? Aber vielleicht ja auch besser Moralweltmeister als gar kein Titel, so Spiller. Es geht aber auch um Sport. Zum Beispiel über die bisher überzeugendsten Mannschaften dieses Turniers. Für Fritsch ist das Frankreich, für Spiller Brasilien. Und sie diskutieren natürlich über das deutsche Team, das gegen Japan nicht so schlecht war, wie es im Nachhinein gemacht wurde. Und natürlich über das Tor von Niclas Füllkrug gegen Spanien. “Ein Moment, den man nicht vergisst”, sagt Fritsch. Schreiben Sie uns! Kritik zur Sendung nehmen wir unter [email protected] entgegen. Lob auch. "Kicken kann er" ist der Fußballpodcast von ZEIT ONLINE. Er erscheint zur WM außer der Reihe jede Woche. Texte und Szenen, die wir in dieser Folge besprochen haben: - Olis Kolumne - Olis Japan-Text - Szene Füllkrug-Tor [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER [ANZEIGE] Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos Die ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

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Manuel Neuer: “Ich glaube nicht, dass er auch draußen mitspielen könnte”

22.11.2022 00:51:37

Zum ersten Mal in der (noch kurzen) Geschichte von Kicken kann er, dem Fußball-Podcast von ZEIT ONLINE, sprechen die Hosts über einen Torwart. Nicht über irgendeinen, sondern über Manuel Neuer, den besten deutschen Torwart, möglicherweise den besten der Welt und vielleicht ja sogar den besten aller Zeiten. Eine Folge der Superlative also. “Manuel Neuer hat das Torwartspiel neu erfunden, er hat einen Standard gesetzt, an dem sich jetzt alle messen lassen”, sagt [Oliver Fritsch(https://www.zeit.de/autoren/F/Oliver_Fritsch/index.xml). Mit seinem offensiven Spiel, mit dem er spätestens zum WM-Achtelfinale 2014 gegen Algerien weltbekannt wurde, wurden Neuer der Sweeper Keeper, wurde Manu, der Libero. Seine womöglich wichtigste Szene aber hatte er ein Spiel später. In dem Podcast, den wir bereits vor der Debatte um Manuel Neuers One-Love-Binde aufgenommen haben, sind sich die Hosts einig: Manuel Neuer macht das Tor klein. Die Stürmer wissen, dass es bei Neuer nicht reicht, entweder nur fest oder platziert zu schießen, es muss schon beides dabei sein. Das aber ist kompliziert, das lässt sie zaudern. “Die Kunst eines großen Torwarts ist es, Bälle zu halten, ohne Bälle halten zu müssen”, sagt der Interims-Co-Host Christian Spiller. Die beiden philosophieren auch über Neuers Reklamierarm, über das Geheimnis des Torwartlands Deutschland, entdecken Ähnlichkeiten zu Tomislav Piplica. Mit einem Stereotyp aber räumen sie auf: “Ich glaube nicht, dass Neuer auch draußen mitspielen könnte”, sagt Oliver Fritsch. Schreiben Sie uns! Kritik zur Sendung nehmen wir unter [email protected] entgegen. Lob auch. "Kicken kann er" ist der Fußballpodcast von ZEIT ONLINE. Er erscheint alle zwei Wochen und widmet sich den besten Fußballern und Fußballerinnen unserer Zeit. Wir reden weniger über Taktik als über das, worauf es im Fußball wirklich ankommt: die Individualität der Spieler. Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Szenen und Inhalte, die wir in der Sendung besprochen haben: - Neuer gegen Frankreich - Neuer gegen Algerien - Neuer gegen Mbappé - Manuel-Neuer-Werbung - Best of Piplica - Best of Chilavert [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER [ANZEIGE] Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos Die ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

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Lionel Messi – der Beste, aber nicht der Größte

09.11.2022 01:12:11

Sein Wirken ist, wie das jedes Künstlers, schwer in Worte zu fassen. Die Hosts von Kicken kann er, dem Fußballpodcast von ZEIT ONLINE, versuchen es dennoch. Oliver Fritsch und Christian Spiller reden über Lionel Messi, den siebenfachen Weltfußballer, über eine Legende, über die eigentlich schon alles gesagt scheint. Aber noch nicht von den Hosts. Beide dürfen erst mal von seinen Qualitäten schwärmen. "Lionel Messi ist der talentierteste Offensivspieler aller Zeiten, vielleicht wird es nie wieder so einen geben", sagt Oliver Fritsch. Sie analysieren, warum sein niedriger Körperschwerpunkt Messi einen entscheidenden Vorteil verschafft, und fragen sich, ob eine Pattex-hafte Ballbeherrschung angeboren ist oder trainiert werden kann. Spiller und Fritsch analysieren Messis Sololauf gegen Getafe im Jahr 2007. Ein Tor, das ebenso Erinnerungen an Maradona weckt wie Messis Handtor ein paar Jahre später. Jérôme Boateng hingegen wird sicher keine guten Erinnerungen an den Argentinier haben. Messi sei der beste Individualist, aber um der Größte zu werden, sagt Fritsch, braucht er noch den WM-Titel. Das Turnier in Katar ist seine letzte Chance. Doch: Es hat Gründe, warum es im argentinischen Nationaltrikot nicht so gut klappt wie in dem vom Barça. "Ein Goat hätte schon das WM-Finale für 2014 entschieden", sagt Oliver Fritsch. Und überhaupt: "Ein Goat verliert nicht 2:8 gegen Bayern." Schreiben Sie uns! Kritik zur Sendung nehmen wir unter [email protected] entgegen. Lob auch. "Kicken kann er" ist der Fußballpodcast von ZEIT ONLINE. Er erscheint alle zwei Wochen und widmet sich den besten Fußballern und Fußballerinnen unserer Zeit. Wir reden weniger über Taktik als über das, worauf es im Fußball wirklich ankommt: die Individualität der Spieler. Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Szenen und Inhalte, die wir in der Sendung besprochen haben: - Tor gegen Getafe - Vergleich Handtor Maradona und Messi - Barças 5:0 gegen Real Madrid - Messi als Kind - Messi gegen Boateng - erstes Länderspiel - Copa-America-Finale 2021 - Messi-Doku [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER [ANZEIGE] Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos Die ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

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Jude Bellingham - Hey Jude

26.10.2022 01:04:55

Mit 16 spielte er schon in der Zweiten Liga in England, mit 17 wurde er zentrale Figur von Borussia Dortmund, über ihn spricht man. In Kicken kann er, dem Fußballpodcast von ZEIT ONLINE, befassen sich die Hosts Christian Spiller und [Oliver Fritsch](https://www.zeit.de/autoren/F/Oliver_Fritsch/index.xml diesmal mit Jude Bellingham. „Die Wahrscheinlichkeit ist sehr groß“, sagt Fritsch, „dass wir es mit einem Spieler zu tun haben, der die nächsten zehn bis fünfzehn Jahre eine wichtige Rolle im Weltfußball spielen wird“. Bellingham habe vielleicht keine herausragende Fähigkeit, aber "das Gesamtpaket ist großartig". Vor allem passe er mit seiner mitreißenden, furchtlosen und stürmischen Art gut nach Dortmund, sagt Spiller. „Er kickt sich in die Herzen der Leute.“ Er habe Charakter, sei furchtlos in Zweikämpfen und in den Momenten, in denen es gilt, drehe er noch mal auf. „Er ist ein Tatmensch“, sagt Fritsch, „er will das Spiel alleine gewinnen“. Spiller sagt: „Er ist wie Jürgen Klopp, bloß dass er Fußball spielen kann.“ Die Folge dreht sich auch um die Frage, wohin der Weg des 19-Jährigen noch führen wird. Fans und Expertinnen rechnen damit, dass Bellingham bald zu einem größeren Club wechseln wird. „Dafür kommen nur die Besten wie Real, City, Liverpool oder Chelsea in Frage“, sagt Fritsch. Dort könne er den letzten Schritt zur Weltklasse reifen. Spiller hingegen hofft, dass er bleibt und in Dortmund eine Mannschaft um ihn gebaut werde. In den Top 5 geht es diesmal um die besten englischen Fußballer aller Zeiten. Die Folge wurde am 21. Oktober aufgenommen. Seitdem hat Bellingham weitere Tore für Dortmund geschossen. Schreiben Sie uns! Kritik zur Sendung nehmen wir unter [email protected] entgegen. "Kicken kann er" ist der Fußballpodcast von ZEIT ONLINE. Er erscheint alle zwei Wochen und widmet sich den besten Fußballern und Fußballerinnen unserer Zeit. Wir reden weniger über Taktik als über das, worauf es im Fußball wirklich ankommt: die Individualität der Spieler. Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Szenen, die wir in der Folge besprochen haben: - M.I.K.I.: Jude Bellingham - FC Sevilla – BVB - [City – BVB 2021](https://www.youtube.com/watch?v=O-0svroCg-g - Bellingham über Felix Zwayer - Anna Kemper: Das Phänomen des Schwiegervereins [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER [ANZEIGE] Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos Die ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

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Joshua Kimmich – der Meister der Sekundärtugenden

12.10.2022 01:00:06

Joshua Kimmich ist einer der prägendsten Fußballer Deutschlands. Er kontrolliert das Mittelfeld des FC Bayern und neuerdings auch das der deutschen Nationalelf. In Kicken kann er, dem Fußballpodcast von ZEIT ONLINE, sezieren die Hosts Oliver Fritsch und Christian Spiller deshalb Kimmichs Spiel. Sie reden über viele Stärken und etliche Schwächen. "Sein herausragendes Attribut ist die Mentalität", sagt Fritsch. Was er aus sich herausholt, hält Fritsch für beispielgebend. Kimmich sei beseelt von Ehrgeiz, würde für die Mannschaft leiden und opferbereit sein. "Er würde auch ins Tor gehen." Eines seiner Markenzeichen sind die Chipbälle. "Er hat den Chip quasi neu erfunden, Kimmich hat eine Kunstform daraus gemacht", sagt Spiller. Die beiden Hosts erklären, warum die Chips für das Spiel des FC Bayern so wichtig sind. Und warum dieses Stilmittel und ein wenig auch Kimmich selbst so wohl nur beim FC Bayern funktionieren. Beide reden auch über Kimmichs Defensivschwächen. "Es gibt in jedem Spiel Szenen von ihm in der Defensive, bei denen ein Scout sagt: ‘Das reicht aber nicht!’", so Fritsch. Weitere Themen: Kimmichs Abhängigkeit von den Teamkollegen, Rottweiler, sein Alphatiergehabe und die Frage, ob es wirklich eine gute Idee ist, Kimmich in der Nationalelf im Mittelfeld spielen zu lassen. Nebenbei rantet Spiller über eine Unsitte im Profifußball, die der Bayernspieler perfektioniert hat. Die Hosts küren die Top 5 der motzenden Profikicker und sie gehen, mal wieder, auf Kritik an der Folge über Robert Lewandowski ein. Schreiben Sie uns! Kritik zur Sendung nehmen wir unter [email protected] entgegen. Lob auch. "Kicken kann er" ist der Fußballpodcast von ZEIT ONLINE. Er erscheint alle zwei Wochen und widmet sich den besten Fußballern und Fußballerinnen unserer Zeit. Wir reden weniger über Taktik als über das, worauf es im Fußball wirklich ankommt: die Individualität der Spieler. Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Szenen und Inhalte, die wir in der Sendung besprochen haben: - Chipflanke zum entscheidenden Tor im Finale der Champions League 2020 - Video aus der Jugend - Lupfer gegen Dortmund - Assist gegen Schalke - Faller gegen Stuttgart - Schrei-Fotostrecke auf ZEIT ONLINE [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER [ANZEIGE] Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos Die ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

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Mit Erling Haaland erschließt der Fußball eine neue Dimension

28.09.2022 00:59:28

Erling Haaland ist ein Phänomen. Der Norweger ist erst 22 Jahre alt und bereits einer der auffälligsten Spieler der Gegenwart. Sein akrobatisches Tor gegen Borussia Dortmund erinnerte seinen Trainer Pep Guardiola sogar an den großen Johan Cruyff. Über den Treffer (und die exzellente Vorarbeit) reden Christian Spiller und Oliver Fritsch, die beiden Hosts von Kicken kann er, dem Fußballpodcast von ZEIT ONLINE, natürlich ausführlich. "Wir haben es mit einem Riesen zu tun, der aber auch koordinative Fähigkeiten hat, diese Kombination ist nicht unbedingt üblich", sagt Oliver Fritsch. An Haaland prallen die Gegenspieler reihenweise ab. "Er ist als Kind in den Zaubertrank gefallen und sammelt jetzt die Helme der Römer ein", sagt Fritsch. Für ihn ist Haaland der moderne Typ des Brachialstürmers. Mit seiner Wucht, seinem Körper erschließt er eine neue Dimension. "Er ist der echte Neuner", sagt Fritsch in Anspielung auf die falsche Neun, die noch vor einigen Jahren als Mode galt. "Ist die Fußballwelt einem Trugschluss aufgesessen als es um die falsche Neun ging?", fragt Spiller. Kommt es am Ende nicht doch darauf an, den Ball im Tor unterzubringen? Schreiben Sie uns! Kritik zur Sendung nehmen wir unter [email protected] entgegen. Lob auch. "Kicken kann er" ist der Fußballpodcast von ZEIT ONLINE. Er erscheint alle zwei Wochen und widmet sich den besten Fußballern und Fußballerinnen unserer Zeit. Wir reden weniger über Taktik als über das, worauf es im Fußball wirklich ankommt: die Individualität der Spieler. Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Szenen, die wir in der Folge besprochen haben: - das Tor gegen Manchester City - Haaland gegen Kimmich - Haaland gegen Upamecano - Alf-Inge Haaland gegen Roy Keane [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER [ANZEIGE] Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos Die ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

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Cristiano Ronaldo und die Frage nach dem Goat

14.09.2022 01:08:59

Gerade läuft es nicht. Bei Manchester United spielt Cristiano Ronaldo nur noch eine Nebenrolle, wenn er denn überhaupt spielt. Selbst ihm merkt man die 37 Jahre an. Grund genug also, bei Kicken kann er, dem Fußballpodcast von ZEIT ONLINE, auf das Lebenswerk des Portugiesen zu schauen. Bei Ronaldo kommen zwei Sachen zusammen, sagt Oliver Fritsch, einer der beiden Podcast-Hosts: "Er ist nicht nur ein herausragender Fußballer, sondern auch ein Athlet, wie es ihn im Fußball wahrscheinlich kein zweites Mal gegeben hat und so schnell nicht mehr geben wird." Fritsch sieht in Ronaldo eine "Ikone der Leistungsmaximierung". Christian Spiller, Interims-Co-Host sagt: "Es gibt wohl keinen Spieler, der sich so um seinen Körper kümmert. Und der ihn auch so liebt." Gemeinsam zählen sie Rekorde, schwärmen ein wenig und versuchen das Fallrückzieher-, Kopfball- und vor allem Freistoßwunder zu erklären. Sie fragen sich, ob es einen bekannteren lebendigen Menschen auf der Erde gibt als ihn. Und kommen natürlich nicht darum herum, sich in der Goat-Debatte zu positionieren. Wer ist denn nun der beste Fußballer aller Zeiten? Ronaldo oder Messi? Oder jemand ganz anderes? Einig sind sich beide übrigens nicht. Die beiden versuchen auch zu erklären, warum Ronaldo stets so polarisiert hat. Es sei weniger seine unverstellte Arroganz, eher seine Ironiefreiheit, sein Zuernstnehmen des Spiels. Er führt ultimativ vor, wie der Sport den Kontakt der Basis verliert, "wenn nur noch die Tore schießen, die ihr Essen abwiegen", sagt Spiller. Fritsch dagegen führt aus, warum er sich als einen "Anti-Ronaldo" sieht, den Portugiesen aber dennoch bewundert: "Er hat eine Antwort auf den Hate und wandelt das um in Energie, das ist große Unterhaltung." Schreiben Sie uns! Kritik zur Sendung nehmen wir unter [email protected] entgegen. "Kicken kann er" ist der Fußballpodcast von ZEIT ONLINE. Er erscheint alle zwei Wochen und widmet sich den besten Fußballern und Fußballerinnen unserer Zeit. Wir reden weniger über Taktik als über das, worauf es im Fußball wirklich ankommt: die Individualität der Spieler. Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Szenen, die wir in der Folge besprochen haben: - Fallrückzieher gegen Juventus Turin - Ronaldo wird vermessen - Kopfball gegen Sampdoria Genua - der Ronaldo-Chop zum Lernen - Ronaldos Freistöße - Schweden gegen Portugal 2014 [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER [ANZEIGE] Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos Die ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

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Mario Götze steht in einer Reihe mit Pelé

31.08.2022 01:13:58

Mario Götze ist der Held von Rio. Er schoss Deutschland zum WM-Titel 2014, „es war ein Kunstwerk von Tor“, sagt Oliver Fritsch, einer der beiden Hosts von Kicken kann er, dem Fußballpodcast von ZEIT ONLINE. "Warum aber ist aus Götze nicht der Superstar geworden?", fragt Fabian Scheler, der andere Host. „War das Riesentalent Götze nur eine Täuschung?“ Als der Stern des 18-jährigen Götze im Jahr 2010 in Dortmund aufging, dachten viele: Das wird der deutsche Messi. Tatsächlich führte ihn sein Weg zum FC Bayern, er wurde insgesamt fünfmal Deutscher Meister. Doch die ganz große Karriere blieb ihm versagt. Nach einem zweijährigen Rückschritt in die holländische Liga ist Götze mit 30 Jahren bei Eintracht Frankfurt gelandet. Es wäre allerdings viel mehr möglich gewesen. „Ich zähle keine zehn deutschen Fußballer der Gegenwart, die mehr Talent mitgebracht haben als Götze“, sagt Fritsch. „Seine Ballmitnahme und -beherrschung sowie sein Distanzgefühl sind herausragend.“ Kaum ein anderer Fußballer führe den Ball so eng wie Götze, sagt Scheler und meint, sein Tor von Rio habe ihm geschadet. „Man hat ihn immer daran gemessen.“ Fritsch sieht es anders. Götze habe nie eine klare Aufgabe auf dem Platz gefunden, ihm sei auch keine von einem Trainer zugeteilt worden. „Er ist kein erwachsener Spieler.“ Vielmehr sei er ein typisches Beispiel der aktuellen Generation, die als Kind schon auf dem Weg zum Berufsfußballer waren. „Er hat viel mehr Talent als Uwe Seeler, aber Götze weiß nicht mehr, warum und für wen er Fußball spielt.“ Daher bleibe er ein Fußballer für Momente, sagt Fritsch. „Für große Momente" wie in Rio. Ist jemals ein schöneres Tor in einem WM-Finale erzielt worden? Mit Götze könne allenfalls der Kopfball von Pelé 1970 mithalten, sagt Scheler. In dessen Reihe steht er nun. Schreiben Sie uns! Kritik zur Sendung nehmen wir unter [email protected] entgegen. WM-Finale 2014: Die Besten im Spiel der Welt Borussia Dortmund: Der Schürrle- und Götze-Irrtum Mario Götze Player’s Tribune Volker Struth: Der Spielmacher der Bundesliga Szenen, die wir in der Folge besprochen haben: - Mario Götzes Tor in Rio - alle WM-Finaltore - Mario Götzes Tor gegen Hannover [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER [ANZEIGE] Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos Die ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

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Marco Reus – und warum der BVB immer Zweiter wird

17.08.2022 01:08:20

Er kann Gegner nass machen wie nur wenige andere. Diese Technik: Kann ein anderer deutscher Fußballer besser schießen als er? Auch aus dem Lauf. Er kann Mitspieler zentimetergenau einsetzen. Und er hat einen Antritt, dem nur die wenigsten Verteidiger der Bundesliga folgen können. Marco Reus ist das Thema der neuen Folge von Kicken kann er, dem Fußballpodcast von ZEIT ONLINE. "Bei Reus' Veranlagung ist nicht viel Luft nach oben", sagt Oliver Fritsch, während Fabian Scheler Marco Reus' Topspin ausführlich seziert. Bei der Frage, welche deutschen Spieler in diesem Jahrtausend mehr Talent als Marco Reus hatten, finden die beiden Hosts nicht viele. Anhand von fünf Punkten erläutert Fritsch die Exzellenz dieses Fußballers. Und sie fahnden gemeinsam nach dem besten Spiel von Marco Reus. Bis sie zum großen Aber kommen. Dass Dortmund seit nun zehn Jahren immer hinter dem FC Bayern landet, hat auch mit Marco Reus zu tun. "In den entscheidenden Situationen kommt zu wenig bis nichts", sagt Fritsch, und: "Von Reus habe ich so viele Enttäuschungen gesehen." Es gibt einige Bundesliga-Fußballer, die nicht alles aus sich herausholen. Doch bei Reus ist diese Differenz zwischen Talent und Karriere wohl am größten. Ausführlich versuchen die Hosts, eine Erklärung für das große Rätsel Marco Reus zu finden, der nie zu einem erwachsenen Spieler geworden ist, wie Fritsch sagt. Auch seine vielen Verletzungen sind dabei ein Thema. Auf und ab, das ist aber nicht nur Reus', sondern der Dortmunder Weg seit längerem. Nur das Geld als Erklärung für die Münchner Dominanz reicht den Hosts dabei nicht. Über die größeren Probleme der Dortmunder, auch in der sportlichen Führung, geht es am Ende der Folge. Ist es sogar so, wie Fritsch sagt: "Wenn Dortmund werden will, was sie mal waren, geht das erst nach Reus. Ist der Dortmunder Kapitän überhaupt eine Führungskraft?" Außerdem gibt es in dieser Folge gewohnt weitere steile Thesen zu hören wie "Paris ist das Wolfsburg Europas", "RB Leipzig ist eher eine Leichtathletiktruppe" oder "die Sehenswürdigkeit des Ruhrgebiets ist die gelbe Wand". Wie immer vergeben die Hosts in der Powercard-Wertung in vier Kategorien ihre Punkte für Marco Reus und der Scout "Mister X" widmet sich in seiner Schnellanalyse dieses Mal den beiden von Hörern gewünschten Spielern Arturo Vidal und Julian Draxler. _ Schreiben Sie uns! Kritik zur Sendung nehmen wir unter [email protected] entgegen, außerdem suchen wir weiterhin Ihre Top 5 der afrikanischen Fußballer. _ Marco Reus: So viel Talent, aber … Bundesliga: Hier stimmt was nicht! #Abo Szenen, die wir in der Folge besprochen haben: - Marco Reus' Tor gegen Manchester City - Marco Reus im Champions-League-Finale 2013 - Marco Reus' erstes Bundesligator - Marco Reus' Tor für Gladbach in der Relegation gegen Bochum - Marco Reus im WM-Vorrundenspiel 2018 gegen Schweden - Marco Reus' Schusstechnik - Marco Reus' zehn schönste Tore - Marco Reus' beste Szenen aus dem vergangenen Topspiel gegen die Bayern [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER [ANZEIGE] Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos Die ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

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Schnell, schneller, Mané

03.08.2022 01:15:57

Dieser Transfer ist spektakulär und er überrascht: Sadio Mané kommt zu den Bayern. Denen darf man gratulieren, denn er ist ein Weltstar. Die Bundesliga hat eine neue Attraktion. In der achten Folge von "Kicken kann er" widmen sich die Hosts Fabian Scheler und Oliver Fritsch dem senegalesischen Stürmer, auf den die Augen ab Freitag gerichtet sind. "Eine Stärke seiner Stärken ist seine Schnelligkeit", sagt Fritsch. "Er erreicht zudem schnell die Endgeschwindigkeit und schlägt irre Haken." Mit verdutzten Abwehrspielern sei zu rechnen, außerdem sei er auf jeder Position im Angriff einsetzbar, sagt Scheler. Es sei aber etwas überraschend, dass Mané Liverpool verlasse. "Mit den Bayern ist die Wahrscheinlichkeit, die Champions League zu gewinnen, tatsächlich etwas geringer als mit Liverpool", sagt Fritsch. Zudem sei Mané bereits 30 Jahre alt. "Es ist nicht klar, ob er eine stagnierende oder eine fallende Aktie ist." Zweifelhaft sei auch, ob er Robert Lewandowski "eins zu eins ersetzen" könne, denn Mané spiele eine andere Position als der Pole, der zum FC Barcelona gewechselt ist. Wie der FC Bayern und Julia Nagelsmann sich neu aufstellen werden und wie sie ihren Angriff mit Mané orchestrieren werden, darüber sprechen die beiden Hosts genauso wie über Manés Heimat, den Senegal, und welche Bedeutung er dort hat. Zudem werkeln die Hosts in dieser Folge gemeinsam mit Yoro Mangara, einem senegalsischen Sportjournalisten, an einer Top 5 der besten Fußballer Afrikas aller Zeiten. Schreiben Sie uns ihre Top 5 an [email protected]. "Kicken kann er" ist der Fußballpodcast von ZEIT ONLINE. Er erscheint alle zwei Wochen und widmet sich den besten Fußballern und Fußballerinnen unserer Zeit. Wir reden weniger über Taktik als über das, worauf es im Fußball wirklich ankommt: die Individualität der Spieler. _Über diese Szenen und Artikel haben wir gesprochen: _ Sadio Mané: In vielerlei Hinsicht ein besonderer Fußballer Sadio Mané im Champions-League-Finale 2022 gegen Real Madrid Sadio Mané gegen Neymar Sadio Mané in der Champions League 2019 gegen den FC Bayern Sadio Manés Hackentor gegen Watford [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER [ANZEIGE] Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos Die ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

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Beth Mead steht für den Aufschwung des Frauenfußballs

20.07.2022 01:03:16

Schon das erste Tor, das Beth Mead in diesem Turnier erzielte, war ein kompliziertes, technisch anspruchsvolles Manöver. Das 1:0 im Eröffnungsspiel England gegen Österreich war der erste große Augenblick für Mead. England gewann 1:0. Mittlerweile haben die Gastgeberinnen auch Norwegen sensationell mit 8:0 und Nordirland mit 5:0 besiegt und Mead führt nach der Vorrunde mit fünf Treffern die Torschützenliste an. Sie hat auch die meisten Tore vorbereitet und sie ist deshalb das Thema in der neuen Folge des Fußballpodcasts "Kicken kann sie". Auch, weil sich an ihr der Aufschwung des Frauenfußballs erzählen lässt: Er ist athletischer geworden, technischer, ansprechender und Spielerinnen wie Beth Mead sorgen dafür, dass die großen Arenen wie das Wembley-Stadion ausverkauft sind, wenn die Frauen spielen. Ausführlich besprechen die beiden Hosts Oliver Fritsch und Fabian Scheler ihre fünf Tore und drei Vorlagen und wie sie England ins Viertelfinale geschossen hat. "Sie ist die auffälligste Spielerin von England, des Turnierfavoriten. Und sie hat auch den überraschendsten Fortschritt hingelegt", sagt Oliver Fritsch. Und Fabian Scheler fügt hinzu: "An ihr lässt sich der Aufschwung des Frauenfußballs in England sehr gut nachverfolgen." Sie ist dribbelstark, beidfüßig und hat einen harten, präzisen Schuss. Auch über ihre Karriere von Middlesbrough und Sunderland zu Arsenal sprechen die beiden Hosts. Im zweiten Teil blicken sie auf das bisherige Turnier der Engländerinnen und sprechen über das Viertelfinalduell mit den Spanierinnen. Drei Spiele, 14 Tore, kein Gegentor: Die Fußball-EM geht in die entscheidende Phase und die Favoritenrolle der Engländerinnen ist nicht zu überzusehen. Außerdem berichtet Oliver Fritsch, wie der die Vorrunde in England erlebt hat und wer seine Favoriten in der nun beginnenden K.O.-Phase sind. Auch über die Chancen des deutschen Teams sprechen die beiden Hosts. Wie immer gibt es auch eine Power-Card-Wertung für Beth Mead. "Kicken kann sie" ist der Fußballpodcast von ZEIT ONLINE. Er erscheint alle zwei Wochen und widmet sich den besten Fußballerinnen und Fußballern unserer Zeit. Wir reden weniger über Taktik als über das, worauf es im Fußball wirklich ankommt: die Individualität der Spieler. Sie erreichen uns unter [email protected]. Die Szenen, die in der Folge besprochen werden: - Beth Meads Tor im EM-Auftaktspiel gegen Österreich - EM 2022: England gegen Norwegen (8:0) - England gegen Nordirland 2021 mit drei Toren von Beth Mead - EM 2022: Tor von Beth Mead gegen Nordirland - Beth Meads Tor bei der U20-WM 2014 - "England's Beth Mead shares her grassroots football story" - Beth Meads Profil bei Soccerway - Inside The Pride, Full Documentary Lionesses - EM 2022: Deutschland – Spanien: Die einen haben den Ball, die anderen schießen das Tor - EM 2022: Das richtige Spiel für Mädchen - Serie "Grünfläche": Endlich nur Fußball spielen [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER [ANZEIGE] Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos Die ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

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"Sara Däbritz ist fast immer beteiligt, auf sie wird es ankommen"

06.07.2022 00:58:05

Die Fußball-EM beginnt an diesem Mittwoch und die beiden Hosts unseres Fußballpodcasts sprechen diesmal über eine Spielerin. In dieser Folge von Kicken kann sie geht es um Sara Däbritz. Aufgewachsen in der Oberpfalz führte ihr Weg nach Freiburg, zu den Bayern und in die Stammformation von Paris Saint-Germain. Diesen Sommer wechselt sie zur vielleicht besten Mannschaft Europas, zu Olympique Lyon. Konkurrenz scheut sie also nicht. Aber ist sie eine defensive, eine zentrale oder eine offensive Mittelfeldspielerin? Sie ist auf jeden Fall die Spielerin, auf die es im deutschen Team ankommen wird. Warum das so ist, das besprechen Oliver Fritsch und Fabian Scheler im ersten Teil der Sendung. Die deutsche Mannschaft zählt sich selbst nicht zu den Topfavoritinnen, was damit zusammenhängt, dass keine Spielerin herausragt. Sara Däbritz ist dafür ein gutes Beispiel. Sie hat viel Talent, ist stabil in ihren Leistungen und gibt ihrer Mannschaft Sicherheit. Ihre Skills sind sowohl im Angriff als auch in der Abwehr gefragt. Und doch, sagt Oliver Fritsch, "das ganz Besondere, das, was zur Toptoptop-Klasse reichen würde, das hat sie noch nicht". Auch dieses Mal kommen Expertinnen zu Wort: Die Ex-Nationalspielerin Babett Peter, die mit Däbritz lange zusammen gespielt hat, zählt sie zu derzeit den besten zehn Mittelfeldspielerinnen. Cacau, früherer Nationalspieler und heutiger Berater lobt ihre Zweikampfstärke, ihre Ballbehandlung und ihre Passstärke. Ein Urteil, dass der Berater Dieter Weber nicht teilt. Ihm fehlt das gewisse Etwas, das Spiel von Däbritz gehe in der großen Masse unter. Weber bemängelt außerdem die Abwesenheit von "etwas Markantem" im deutschen Team. Darüber sprechen die beiden Hosts im zweiten Teil der Sendung. Wie sind die Chancen der deutschen Mannschaft bei dieser EM? Außerdem schildert Oliver Fritsch seine Eindrücke vom letzten Testspiel der DFB-Elf vor der EM und verrät, wem er ein überraschendes Turnier zutraut. Wie immer gibt es am Ende auch eine Power Card Wertung für Sara Däbritz. Kicken kann sie ist der Fußballpodcast von ZEIT ONLINE. Er erscheint alle zwei Wochen und widmet sich den besten Fußballerinnen und Fußballern unserer Zeit. Wir reden weniger über Taktik als über das, worauf es im Fußball wirklich ankommt: die Individualität der Spieler. Sie erreichen uns unter [email protected]. Disclaimer: Nach der Aufnahme wurde bekannt, dass die spanische Weltfußballerin Alexia Putellas wegen einer Verletzung nicht an der EM teilnehmen wird. Das konnten unsere Expertin und unsere Experten bei ihren Prognosen nicht wissen. Weitere Links zur Folge: Spielerberater Dieter Weber 2011: "Silvia Neid ließ Angstfußball spielen" Frauenfußball: In Deutschland gibt es längst Equal Pay Guardian: Teamguide zu allen Spielerinnen der EM (Deutsche Beiträge von ZEIT ONLINE Redakteur Nico Horn und ZEIT ONLINE Autor Frank Hellmann) Guardian: Deutscher Teamguide (von ZEIT ONLINE Redakteur Nico Horn und ZEIT ONLINE Autor Frank Hellmann) [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER [ANZEIGE] Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos Die ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

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"Leroy Sané kümmert sich vor allem um die Dinge nach der Karriere"

15.06.2022 01:03:04

Diesmal gibt es eine Sonderausgabe von Kicken kann er. Für die Live-Aufzeichnung vom großen Podcast-Festival von ZEIT ONLINE und ZEIT am 11. Juni in Berlin haben sich die zwei Hosts ein spezielles Format ausgedacht: Wunschkonzert. Seit Erscheinen des Fußballpodcasts im April erreichen viele Nachrichten von Zuhörerinnen und Zuhörern die Redaktion, die um eine Einschätzung ihrer Lieblingsspieler wünschen. Fabian Scheler und Oliver Fritsch gehen nun im Schnelldurchlauf auf einige ein. Lothar Matthäus sei wegen seiner Dynamik Weltfußballer geworden und "weil er sich immer mit den stärksten Gegnern anlegen wollte", sagen sie. Sein Tor gegen Jugoslawien 1990 hinterließ sogar Spuren im Jugendzimmer von Fritsch. Michael Ballack "war ein deutscher Fußballer von echtem Schrote und obendrein ein Pechvogel". Zinédine Zidane habe "auf einmalige Art Technik mit Robustheit" verbunden, sagen die Hosts. "Er war ein Fußballer von mönchhaftem Charisma." Im zweiten Teil der Folge lassen sich Scheler und Fritsch vom anwesenden Publikum Spielernamen zurufen und bewerten sie aus dem Stegreif. Außerdem ist ein Scout aus der Bundesliga zugeschaltet, der per WhatsApp seine Einschätzungen gibt. "Warum ist Mario Götze nicht zum zweiten Messi geworden?", lautet eine Frage. Und könnte der talentierte Leroy Sané mehr aus seinen Möglichkeiten machen? Allerdings! Wenn, ja wenn … Sie erreichen uns unter [email protected]. Links zur Folge: Leory Sané: Er funktioniert nicht von allein Mario Götze: Der Schürrle- und Götze-Irrtum Szenen, die im Podcast angesprochen werden: - WM 1990: Tor Lothar Matthäus gegen Jugoslawien - EM 2008: Freistoßtor Michael Ballack gegen Österreich - WM 2006: Kopfstoß Zinédine Zidane - WM 2014: Tor Mario Götze im Finale - Champions League 2006: Tim Wiese in rosa [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER [ANZEIGE] Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos Die ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

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"Kai Havertz ist der entscheidende deutsche Fußballer des Jahrzehnts"

01.06.2022 01:00:58

Über richtig gute Fußballer redet man in der Branche schon, wenn sie gerade mal 13 oder 14 Jahre jung sind. Kai Havertz war so einer. Er war der jüngste Profi, der jemals für Bayer Leverkusen auflief, der jüngste Bayer-Torschütze aller Zeiten und der jüngste Bundesligaspieler mit 100 Einsätzen. Nun ist Havertz 22 Jahre alt, spielt beim FC Chelsea und ist einer der herausragendsten deutschen Fußballer der Gegenwart. In der vierten Folge des Fußballpodcasts Kicken kann er gehen die Sportredakteure Oliver Fritsch und Fabian Scheler daher den Fragen nach, wohin sein Weg ihn noch führen wird, welche Fähigkeiten ihn so stark machen und warum er der entscheidende Spieler des kommenden Fußballjahrzehnts sein wird. Sein bisher wichtigstes Tor, der Siegtreffer für Chelsea im Champions League Finale 2021, ist dabei nur eine der vielen beispielhaften Szenen: Kai Havertz geht dahin, wo es wehtut. Er bekleidet die Rolle des Stürmers, lässt sich ins offensive Mittelfeld fallen und ist auch auf den Flügeln zu finden. Muss sich ein Fußballer irgendwann spezialisieren oder ist Havertz der "Pionier einer ganz neuen Art, offensiv zu spielen", wie Oliver Fritsch sagt? Er erkennt in Havertz das Beste aus Thomas Müller und Mesut Özil. Außerdem thematisieren die Hosts die Fragen, ob Havertz Kapitän der deutschen Nationalmannschaft werden sollte, warum die Özil-Gefahr besteht und wie schwer es für einen jungen, talentierten Spieler ist, wenn er mitten in einer Pandemie in die anspruchsvollste Liga der Welt, die Premier League, wechselt. Aus London berichtet der Fußballpodcaster Barry Glendenning vom Guardian, wie Havertz in England gesehen wird und warum eine einzige Szene seine Popularität verbessert hat. Sie erreichen uns unter [email protected]. Kicken kann er wird auch beim großen Podcast-Festival von ZEIT ONLINE und ZEIT am 11. Juni eine Folge live aufnehmen. Wer sich für den Livestream anmeldet, hat noch eine Chance auf Tickets. Links zur Folge: Kai Havertz: Der Lulatsch mit dem Zehenspitzengefühl Szenen, die im Podcast angesprochen werden: - Champions League Finale 2021: Tor Kai Havertz - Champions League Finale 2021: Vorarbeit für Christian Pulisic - Champions League 2022: Tor für Chelsea gegen Real Madrid - Premier League: Spätes Tor für Chelsea gegen Newcastle - Bundesliga: Lupfertor für Bayer Leverkusen gegen Werder Bremen - EM 2020: Tor gegen Portugal - EM 2020: Schuss gegen England und Vorlage für Thomas Müller - Nationalelf: Vorlagen und Tor beim Testspiel gegen Russland 2018 - Buster Keatons Szene in "Steamboat Bill junior" [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER [ANZEIGE] Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos Die ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

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Karim Benzema, das ewige Kind

18.05.2022 00:59:03

Der Straßenfußballer ist ein eigenes Genre der Fußballergattung. Doch was genau kennzeichnet ihn eigentlich? Seine enge Ballführung? Seine Mentalität? Seine Schläue? In der dritten Folge unseres Fußballpodcasts Kicken kann er deklinieren die beiden Hosts Oliver Fritsch und Fabian Scheler diese Fragen am Paradebeispiel des gegenwärtigen Weltfußballs durch: an Karim Benzema. Geboren und aufgewachsen in einem Banlieue von Lyon spielt er seit dreizehn Jahren für Real Madrid. Als Kapitän hat er die mit Dutzenden Titeln ausgezeichnete Mannschaft noch einmal in ein Champions-League-Finale geführt. Was Benzema macht, steht in keinem Lehrbuch, es ist nicht reproduzierbar. "Ich bin ein Neuner mit der Seele eines Zehners", sagte Benzema mal. Was das bedeutet und wie sich das auf sein Spiel auswirkt, besprechen wir ausführlich. Doch da ist auch ein Bruch, eine andere Seite: Benzema hat fünfeinhalb Jahre nicht für die französische Nationalmannschaft gespielt, weil er mitgeholfen haben soll, einen seiner Teamkollegen mit einem Sexvideo zu erpressen. Warum das bei der Bewertung seines Könnens beachtet werden sollte, er aber bei Real Madrid eingehegt wurde und mehr als ein Jahrzehnt lang und auf allerhöchstem Niveau spielt, thematisieren die Hosts ebenso. Kicken kann er ist der Fußballpodcast von ZEIT ONLINE. Er erscheint alle zwei Wochen und widmet sich den besten Fußballern unserer Zeit. Wir reden weniger über Taktik als über das, worauf es im Fußball wirklich ankommt: die Individualität der Spieler. Sie erreichen uns unter [email protected]. Moderation: Fabian Scheler und Oliver Fritsch Produktion: Poolartists Real Madrid: Der Sieg der Scheintoten Champions League: Schade, dass dieses Spiel enden musste Kicken kann er zu Toni Kross: "Toni Kroos ist Bauhaus" Real Madrid: Es fehlt halt dieser Ronaldo [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER [ANZEIGE] Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos Die ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

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Toni Kroos ist noch immer der beste deutsche Kicker

04.05.2022 01:00:37

Querpass-Toni oder einer der größten Strategen auf dem Rasen: Was stimmt denn jetzt? Toni Kroos ist Weltmeister, seit acht Jahren Stammspieler von Real Madrid und vierfacher Champions-League-Sieger. Dennoch polarisiert er. Warum ist das so? Eine Antwort gibt es in der zweiten Folge von Kicken kann er, dem Fußballpodcast von ZEIT ONLINE. Darin widmen sich die Sportredakteure Fabian Scheler und Oliver Fritsch den Stärken und Schwächen von Kroos, seiner unterschiedlichen Bewertung in Spanien und Deutschland und den Fragen: Was bedeutet es, für Real Madrid zu spielen? Warum schießt Kroos heute weniger Tore als früher? Und wie muss man die Statistik seiner Passquote genau lesen? "Toni Kroos ist Bauhaus", sagt Oliver Fritsch. Zu Wort kommt auch ein ehemaliger Bundesligaprofi, der auf der gleichen Position wie Kroos gespielt hat: Daniel Baier. Er erklärt, worin die Schwierigkeit besteht, Dinge einfach aussehen zu lassen, und warum er Kroos so gern spielen sieht. Kicken kann er ist der Fußballpodcast von ZEIT ONLINE. Er erscheint alle zwei Wochen und widmet sich den besten Fußballern unserer Zeit. Wir reden weniger über Taktik als über das, worauf es im Fußball wirklich ankommt: die Individualität der Spieler. Sie erreichen uns unter [email protected]. Wir werden auch beim großen Podcastfestival von ZEIT ONLINE am 11. Juni eine Folge von "Kicken kann er" live aufnehmen. Weitere Links zur Folge: Fußballnationalmannschaft: Alles auf Kroos #Abo Toni Kroos: Seine zwei Karrieren #Abo "Kroos": Das Hirn des Fußballs Toni Kroos: Ist er ein ostdeutscher Held? #Abo Das ZEIT ONLINE Podcastfestival am 11. Juni Tickets für das Podcastfestival [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER [ANZEIGE] Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos Die ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

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"Robert Lewandowski ist keine Weltklasse"

20.04.2022 01:06:36

Robert Lewandowski ist Weltfußballer des Jahres 2021. Und des Jahres 2020. Er hat den Uraltrekord von Gerd Müller gebrochen und 41 Tore in einer Bundesligasaison geschossen. Er hält den Guiness-Weltrekord für die schnellsten fünf Tore in einem Spiel aller Zeiten. Nicht wenige halten ihn für den besten Stürmer der Gegenwart. Aber ist er das tatsächlich? In der ersten Folge des neuen ZEIT-ONLINE-Podcasts Kicken kann er sprechen die Sportredakteure Oliver Fritsch und Fabian Scheler ausführlich über Lewandowskis Stärken und Schwächen. Welche Rolle spielt seine fußballerische Ausbildung in Polen? Warum zeigt das Beispiel Lewandowski, dass Statistiken im Fußball oft überschätzt werden? Und warum ist ein Vergleich mit Gerd Müller eigentlich nicht zulässig? Anhand von Szenen aus den vergangenen Jahren und im Gespräch mit Fußballscouts, Journalisten, Beratern und Trainern wägen die Hosts ab, wie gut Lewandowski wirklich ist. "Robert Lewandowski kann alles sehr gut, aber nichts herausragend", findet Oliver Fritsch. "Er ist der Nutznießer der Dominanz der Bayern – und das ist ein Zeichen für die Schwäche der Bundesliga." Auf der sogenannten Powercard quantifizieren die Hosts ihr Urteil am Ende in vier Kategorien: "Talent", "Performance", "Autonomie" und "Balance". Kicken kann er ist der neue Fußballpodcast von ZEIT ONLINE. Er erscheint alle zwei Wochen und widmet sich den besten Fußballern unserer Zeit. Wir reden weniger über Taktik als über das, worauf es im Fußball wirklich ankommt: die Individualität der Spieler. Sie erreichen uns unter [email protected]. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER [ANZEIGE] Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos Die ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

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