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    “Die Mannschaft”: Symbol des DFB-Untergangs – Teil 2

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    00:51:18

    Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat 2015 die Marke “Die Mannschaft” ins Leben gerufen. Nach dem Weltmeistertitel 2014 befand sich der DFB damals auf dem absoluten Höhepunkt. Der damalige Manager Oliver Bierhoff war die treibende Kraft und präsentierte die Wort-Bild-Marke am 8. Juni 2015 stolz. Zwischen der WM 2014 und dem Jahr 2017 befand sich der DFB dabei auf dem Höhepunkt. Nicht nur die Nationalmannschaft performte, sondern auch bei den Olympischen Spielen 2016, der U21-EM in Polen und dem Confed-Cup gab es teilweise berauschenden Fußball. Zur WM 2018 geriet die Marke “Die Mannschaft” jedoch gehörig ins wanken. Die Gründe dafür waren vielfältig. In einer Sache waren sich viele Fans aber einig: Diese Vermarktung geht in eine ganz falsche Richtung. Und dann waren da ja auch noch ein Foto und ein historisches Ausscheiden. Im zweiten Teil dieser Episode gibt es einen Rückblick auf die WM 2018 mit all ihren Problemen. Wieder mit dabei ist Gerd Nufer. Er ist der Direktor des Deutschen Instituts für Sportmarketing.

    Als die Färöer 1990 Österreich blamierten

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    00:26:48

    Als die Färöer Inseln und Österreich im September 1990 aufeinandertrafen, war das eigentlich ein klares Ding. Vor allem in Österreich rechnete man mit einem hohen Sieg zum Start der Qualifikation für die EM 1992. Stürmer Toni Polster prohezeite sogar ein 10:0. Die Wiener Präpotenz war jedoch nicht völlig unbegründet. Die Färöer waren erst seit 1988 Mitglied der FIFA und seit 1990 ein Teil der UEFA. Außerdem war die Teilnahme zur Qualifikation für die Europameisterschaft 1992 in Schweden teuer. Die Färöer steckten damals in einer schweren Wirtschaftskrise. Dementsprechend trafen elf österreichische Profis auf Lehrer, Handwerker, Holzhändler und Co. Einer der fähringer Amateure war Jens Martin Knudsen, der mit seiner Zipfelmütze zum Symbol des Spiels wurde. Die Partie im September 1990 hinterließ im österreichischen Fußballgedächtnis ihre Spuren. So zittern die Österreicher bis heute, wenn es gegen Teams von den Färöer geht.

    Roberto Rojas: Als Chiles Torwart für einen Skandal sorgte

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    00:21:15

    Als Roberto Rojas 1989 mit Chile auf Brasilien traf, ging es um das Ticket für die Weltmeisterschaft 1990 in Italien. Und um das zu erreichen, war Rojas anscheinend jedes Mittel recht. Denn als Brasilien im Maracana mit 1:0 in Führung ging, brauchte Chile ein Wunder, um doch noch nach Italien zu kommen. Oder einen Spielabbruch. Und den versuchte Roberto Rojas eine knappe Viertelstunde vor dem Abpfiff herbeizuführen. Und zuerst sah es so aus, als ob er tatsächlich erfolgreich sein könnte. Rojas musste blutverschmiert vom Platz getragen werden, nachdem eine Leuchtrakete neben ihm auf dem Platz einschlug. Die Zuschauerin Rosenery Mello hatte sie aus voller Euphorie geworfen. Doch schon kurz nach dem Abpfiff gab es erste Zweifel. Und einer hatte alles ganz genau mitbekommen: Der Fotograf Ricardo Alfieri. Die ganze Geschichte gibt es in der neuen Episode.

    Estland – Schottland: One Team in Tallinn

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    00:12:24

    Das Spiel zwischen Estland und Schottland aus dem Oktober 1996 ist inzwischen als “One Team in Tallinn” in die Fußballgeschichte eingegangen. Denn während die schottische Mannschaft auf dem Platz stand, war kein Este weit und breit zu sehen. Trotzdem wurde das Spiel angepfiffen – zur Freude der rund 800 schottischen Fans im Stadion in Tallinn. Sie sangen trotz der kurzen Spielzeit ihre Songs. Darunter “One Team in Tallinn, there´s only one Team in Tallinn.” Die estnische Nationalmannschaft rückte erst zwei Stunden später an. Was war passiert? Schließlich handelte es sich nicht um ein trostloses Testspiel, sondern um ein offizielles Qualifikationsspiel für die Weltmeisterschaft 1998 in Frankreich.

    Apito Dourado: Der portugiesische Fußballskandal +++ Mit Duarte Monteiro

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    00:44:07

    Der Apito Dourado war der größte Skandal im portugiesischen Fußball. Als Portugal Anfang und Mitte der Nullerjahre viele große Erfolge im europäischen Fußball einfuhr, befand sich das Land in seiner goldenen Ära. Das hatte aber nicht nur mit den Erfolgen zu tun. Auch Persönlichkeiten wie Luis Figo, José Mourinho oder Cristiano Ronaldo sorgten für Furore und Glanz. Doch dann kam kurz vor der Heim-EM der Apito Dourado. Wichtige Fußballfunktionäre hatten sich über Jahrzehnte ein Netzwerk der Korruption und Bestechung geschaffen. Der Skandal hatte vielen Schiedsrichtern dabei geholfen, sich eine goldene Pfeife zu verdienen. Neben Geld gab es für sie allerdings auch noch Luxusurlaube und Prostituierte. Die Nutznießer waren große Namen des portugiesischen Fußballs. Im Nachhinein hat der Skandal aber auch dazu geführt, dass der portugiesische Fußball von seiner goldenen Ära nicht profitieren konnte. Wie lief der Skandal damals ab? Was hatte er für Auswirkungen? Und wie wird der Apito Dourado rückwirkend betrachtet? Unter anderem darüber spricht der Sportjournalist und Portugal-Experte Duarte Monteiro von zerozero in dieser Episode.

    Der FC Fulham unter Felix Magath

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    00:20:00

    Der FC Fulham unter Felix Magath ist ein Kapitel, welches für beide Seiten schlecht geendet hat. Denn zusammen stiegen beide nicht nur in die zweite englische Liga. Sondern es wimmelt auch von einigen skurrilen Geschichten. Die streitet Felix Magath bis heute übrigens ab, doch es gibt einige Spieler des FC Fulham, die nicht müde werden, diese Geschichten immer wieder auszupacken. Kurz und knapp bleibt einfach festzuhalten: Zwischen dem FC Fulham und Felix Magath hat es einfach nicht gepasst. Die ganze Story und die Vorwürfe gibt es in dieser Episode.

    Die vergessene Pressekonferenz des FC Bayern München

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    00:12:10

    Bei einer Pressekonferenz des FC Bayern München kann es schon mal unterhaltsam werden. Trapattoni, Effenberg, Hoeneß, Rummenigge, Artikel 1 des Grundgesetz oder auch Juan Bernat sind erdrückende Beweise für diese These. Im Jahr 2012 ereignete sich dann eine Pressekonferenz, die den genannten Beispielen nicht hinterherhinken sollte. Der FC Bayern München wollte exklusiv über Facebook einen neuen Offensivspieler vorstellen. Kein dummer Schachtzug, schließlich befanden sich die Bayern damals in einer sportlich schwierigen Situation. Wer sollte "The new FCB Star" werden? Viele Fans mutmaßten in den Facebook-Kommentaren: Messi, Götze, Tevez, Lewandowski, Bale? Es sollte ganz anders kommen!

    Fußballwunder nach Tsunami – Japans unglaublicher WM-Sieg 2011

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    00:27:00

    Bei der Frauen-Weltmeisterschaft 2011 in Deutschland schrieb das japanische Nationalteam Fußballgeschichte: Nadeshiko Japan gewann gegen teils übermächtige Gegnerinnen sensationell den WM-Titel. Der erste Fußball-Weltmeister überhaupt aus Asien. Es war mehr als ein sportlicher Sieg: Nur wenige Monate nach dem verheerenden Tsunami und der Atomkatastrophe von Fukushima 2011 wurde der WM-Erfolg zum Symbol der Hoffnung für ein ganzes Land. In dieser Episode gibt es die bewegende Geschichte hinter dem Titelgewinn bei der Fußball-WM 2011 der Frauen. Außerdem geht es um das technisch brillante, taktisch überlegte Spiel der Japanerinnen, ihre emotionale Motivation – und den enormen gesellschaftlichen Druck, unter dem sie standen. Denn während in Japan tausende Menschen ihr Zuhause verloren hatten, trat das Team mit einer Mission an: Hoffnung schenken. Ganz vorne stand Japans Anführerin und Kapitänen Homare Sawa. Schon mit 15 Jahren trug sie das Nationaltrikot und sollte sich bei dieser Weltmeisterschaft die Krone aufsetzen. An Dramatik kaum zu übertreffen war das WM-Finale Japan gegen die USA, das erst in einem nervenaufreibenden Elfmeterschießen endete. Doch dieser Sieg war trotzdem kein Zufallsprodukt. Hinter dem Triumph stand jahrelange Aufbauarbeit, Disziplin, ein außergewöhnlicher Teamgeist und ein Land, das seine Heldinnen feiert. Was bedeutet ein sportlicher Erfolg in Zeiten nationaler Krise? Wie wurde der WM-Sieg 2011 in Japan aufgenommen? Und wie nachhaltig war der Einfluss auf Gesellschaft und Frauenfußball? In dieser Episode gibt es einen Rückblick auf eines der eindrucksvollsten Kapitel der Fußballgeschichte. Es zeigt, wie der Sport in dunklen Momenten Licht spenden kann.

    Deutschland – Schweden 4:4

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    00:16:50

    Das 4:4 zwischen Deutschland und Schweden vom 16. Oktober 2012 ist in die Fußballgeschichte eingegangen. Eigentlich sollte es nur ein ganz normales Qualifikationsspiel für die WM 2014 werden. Und es sah ganz danach aus, als ob an diesem Abend im Berliner Olympiastadion alles nach Plan des DFB-Teams laufen sollte. Die deutsche Nationalmannschaft spielte die vielleicht besten 60 Minuten ihrer Geschichte. Doch sie hatten einen Mann nicht auf dem Zettel, der in der Halbzeit eine brennende Ansprache in der Kabine der Schweden hielt: Zlatan Ibrahimovic. Während es die wohl besten 60 Minuten des DFB-Teams waren, folgten so darauf die vielleicht denkwürdigsten 30 Minuten in der Geschichte der Mannschaft.

    Als Isco fast für Union Berlin spielte

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    00:22:10

    Anfang 2023 vereinten sich zwei Welten, die nie zueinander finden sollten. Union Berlin stand kurz vor der Verpflichtung des fünfmaligen Champions League Siegers Isco. Ein irres Gerücht, welches zwar für Aufmerksamkeit sorgte, aber anfangs nicht wirklich ernst genommen wurde. Die Spur wurde jedoch mit fortlaufender Zeit immer heißer und spätestens als Isco zum Medizincheck bei Union Berlin auftauchte war klar: Isco kommt! Ein Hauch von Real Madrid wehte durch Berlin Köpenick. Doch zum “Done Deal”, wie es die jungen Kids sagen, kam es nicht. Stattdessen gab es zwischen Union Berlin und Isco gegenseitige Anschuldigungen und offene Fragen. Die ganze Geschichte gibts in dieser Episode!

    Als Bachirou Salou vom FC Bayern vom Platz getreten wurde

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    00:20:56

    Das DFB-Pokalfinale 1998 sollte für den MSV Duisburg und seinen Stürmer Bachirou Salou der große Erfolg werden. Für Salou und den MSV ging es gegen den FC Bayern München, der zuvor bereits die Meisterschaft und die Champions League verspielt hatte. Der DFB-Pokal war für die Bayern – im letzten Spiel von Trainer Giovanni Trappatoni – also die letzte Chance auf einen Titel. Doch der MSV Duisburg war kein Kanonenfutter. Der Bundesligist befand sich in der vielleicht besten Zeit seiner Vereinsgeschichte. Trainer Friedhelm Funkel tütete den Aufstieg ein und brachte den MSV direkt in ruhige Fahrwasser. Hinten sicher stehen und vorne den unaufhaltsamen Bachirou Salou in Szene setzen, lautete die Taktik. So sollte es auch im DFB-Pokalfinale 1998 laufen. Zuerst sah das auch noch gut aus, doch in der zweiten Halbzeit gab es den Worst Case für Salou, den MSV Duisburg und seine vielen Fans. Die ganze Geschichte hört ihr in dieser Episode.

    Als die AS Rom Cesar Gomez aus Versehen zum Millionär machte

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    00:14:42

    Als Cesar Gomez 1997 zur AS Rom wechselte, waren nicht nur die Verantwortlichen seines Ex-Clubs CD Teneriffa verwirrt. Denn Gomez war eigentlich schon aussortiert und spielte mit seinen 29 Jahren keine große Rolle mehr – nicht mal mehr eine kleine Rolle. Er genoss einfach das Leben auf der Kanaren-Insel. Doch die AS Rom war heiß auf den Innenverteidiger und stattete ihn mit einem dicken Vierjahresvertrag aus, der das Leben von Cesar Gomez komplett verändern sollte. Doch war Cesar Gomez überhaupt der Spieler, den AS-Trainer Zdenek Zeman wollte? Das wusste Zeman scheinbar selbst nicht so ganz genau. Denn der Auftrag des Trainers lautete: “Holt mir diesen tollen Innenverteidiger. Ich weiß nicht wie er heißt, aber sein Name endet mit einem Z!” Close enough?

    WM 1978 in Argentinien: Die Welt zu Gast beim Diktator

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    00:34:55

    Die WM 1978 in Argentinien: Das war nicht nur Fußball auf dem grünen Rasen, sondern auch Fußball während einer Militär-Diktatur. Jorge Rafael Videla war der Diktator und nutzte die WM aus, um die Übermacht seines Regimes zu zeigen und Argentinien im guten Licht da stehen zu lassen. Während der WM 1978 wurde in Argentinien in den rund 350 Geheimgefängnissen jedoch fleißig weitergefoltert. Doch das Regime versuchte auch alles, um die eigene Nationalmannschaft im Wettbewerb soweit wie möglich kommen zu lassen. Wie lief es während des Turniers ab? Und warum ist die FIFA so anfällig für Autokraten und Diktatoren?

    Als das Flutlicht zwischen Energie Cottbus und Hannover 96 ausfiel

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    00:45:30

    Das Relegationsrückspiel zwischen Energie Cottbus und Hannover 96 aus dem Juni 1997 ist inzwischen legendär – Nicht nur wegen des Flutlichts. Beide Mannschaften spielten damals um den Aufstieg in die 2. Liga. Hannover 96 kam als Meister der Regionalliga Nord, Energie Cottbus pflügte durch die Regionalliga Nordost. In zwei Spielen sollten Cottbus und Hannover den letzten Aufstiegsplatz unter sich ausmachen. Während das Hinspiel im Niedersachsenstadion 0:0 endete, wurde das Rückspiel im Stadion der Freundschaft zu einer Nervenschlacht. In den Köpfen ist es vor allem deswegen geblieben, weil dem Flutlich für eine knappe Viertelstunde die Puste ausging. Doch für die beiden 96-Spieler Gerald Asamoah und Otto Addo wurde es zu einem Spiel, das sie leider nie vergessen werden. Während es für viele Fans das Flutlicht war, blieben dem Duo die rassistischen Beleidigungen im Kopf. Die ganze Geschichte hört ihr in dieser Episode.

    Als Oliver Kahn den Ball gegen Hansa Rostock ins Tor boxte

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    00:14:55

    Manchmal frisst die Gier den Verstand auf. So auch am 3. März 2001 im Ostseestadion von Hansa Rostock. Bei Oliver Kahn, dem Torwart des FC Bayern München, hatte sich in den 90 Minuten zuvor einiges angestaut. Der FC Bayern steckte in einer Krise und gegen Hansa Rostock schien es die nächste Niederlage zu geben. Als es in der letzten Minute eine Ecke für den FC Bayern gab, stürmte Kahn in den Rostocker Strafraum – und zwar mit so einer riesigen Gier, dass der Verstand keine Chance mehr hatte. Damit sorgte Oliver Kahn für einen der ikonischsten Momente, der damaligen Fußball-Ära.

    Die Schwalbe von Andreas Möller

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    00:19:10

    Die Schwalbe von Andreas Möller ist eine der bekanntesten Szene in der Geschichte der Bundesliga. Am 13. April 1995 hob Möller im Spiel zwischen Borussia Dortmund und dem Karlsruher SC ab. Daraufhin gab es Elfmeter. Es war die Geburtsstunde der “Schutzschwalbe”, auf die hitzige und teilweise skurrile Interviews und Aussagen folgten. Für Andreas Möller ging der Spießroutenlauf daraufhin allerdings erst so richtig los. Sowohl Medien als auch Fans attackierten Möller für seine Schwalbe. Abschreckend genug war die für die zukünftigen Generationen jedoch scheinbar nicht.

    “Die Mannschaft”: Symbol des DFB-Untergangs – Teil 4

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    00:43:44

    Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat 2015 die Marke “Die Mannschaft” ins Leben gerufen. Nach dem Weltmeistertitel 2014 befand sich der DFB damals auf dem absoluten Höhepunkt. Der damalige Manager Oliver Bierhoff war die treibende Kraft und präsentierte die Wort-Bild-Marke am 8. Juni 2015 stolz. Nach den enttäuschenden Turnieren bei der WM 2018 und der EM 2020 sollte unter dem neuen Bundestrainer Hansi Flick alles besser laufen. Zuerst sah das auch ganz stark danach aus. Auch der Begriff “Die Mannschaft” wurde vom DFB fallengelassen. Doch dann kam die WM 2022. Einen Rückblick darauf gibt es in dieser vierten und letzten Episode der Podcastreihe um die Marke “Die Mannschaft.” Wieder mit dabei ist Gerd Nufer. Er ist der Direktor des Deutschen Instituts für Sportmarketing.

    Kanada und die WM 1986: Eine goldene Ära +++ Mit Sven Habermann

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    00:43:38

    Kanada und die WM 1986: Das war für das Land eine ganz besondere Teilnahme. Zum einen war Kanada zum ersten Mal bei einer WM dabei. Zum anderen sollte es das Ende der goldenen Ära des kanadischen Fußballs darstellen. 36 Jahre später hat sich Kanada das erste Mal wieder für die Weltmeisterschaft qualifiziert. Und das Land kocht vor lauter Soccer-Euphorie fast schon über. Doch wie war das eigentlich Mitte der Achtzigerjahre? Wie lief die goldene Ära des kanadischen Fußballs ab und warum war sie so abrupt wieder vorbei? Jemand, der davon berichten kann, ist Sven Habermann. 1961 in West-Berlin geboren, früh mit seinen Eltern nach Kanada ausgewandert und dann jahrelang kanadischer Nationalspieler gewesen. Er hat die Olympischen Spiele 84 und die WM 1986 im Kader miterlebt und berichtet aus dieser Zeit.

    Der legendäre UI-Cup

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    00:16:55

    Der UI-Cup bringt einige Geschichten mit. In den 60er-Jahren gegründet, damit auch in der Sommerpause Toto-Wetten angeboten werden können, entwickelte sich der UI-Cup zu einem “Cup der guten Hoffnung.” Er sorgte für viele Geschichten: Legendäre Versprecher waren genauso dabei, wie Debakel deutscher Mannschaften, die wohl trostlosesten Siegerfeiern aller Zeiten und einem Spieler, der den UI-Cup sogar zur Flucht aus der DDR nutzte. Alle Geschichten zum UI-Cup gibt es in dieser Episode.

    Barfußverbot? Warum es Indien nicht zur WM 1950 schaffte

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    00:18:28

    Indien hat die zweitgrößte Bevölkerung der Welt. Doch das Land hat es bisher nicht geschafft, elf so gute Fußballer zu finden, die das Land zu einer WM schießen. Zur WM 1950 war es ganz knapp. Eigentlich hatte sich Indien dafür qualifiziert, aber sagte dann von sich aus ab. Angeblich, weil die FIFA Indien verboten hatte, Barfuß zu spielen. Das hatte Indien nämlich bei den Olympischen Spielen 1948 in London noch getan. Dieser Vorwurf entwickelte sich zu einem urbanen Mythos. Was ist dran? Wann war die goldene Ära des indischen Fußballs und warum hat es Indien bis heute nicht geschafft, sich für eine WM zu qualifizieren? Die Antworten darauf gibt es in dieser Episode.