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    “Die Mannschaft”: Symbol des DFB-Untergangs – Teil 1

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    00:24:55

    Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat 2015 die Marke “Die Mannschaft” ins Leben gerufen. Nach dem Weltmeistertitel 2014 befand sich der DFB damals auf dem absoluten Höhepunkt. Der damalige Manager Oliver Bierhoff war die treibende Kraft und präsentierte die Wort-Bild-Marke am 8. Juni 2015 stolz. Damals ahnte wohl niemand, dass die Marke “Die Mannschaft” Jahre später symbolisch für den Untergang des DFB-Teams stehen würde. Denn während es zu Beginn noch gut lief, blieben die sportlichen Erfolge später aus. Die Kritik an “Die Mannschaft” wurde daraufhin immer stärker. Woran ist die Marke des DFB gescheitert? Um diese Frage zu beantworten hilft mir Gerd Nufer. Er ist der Direktor des Deutschen Instituts für Sportmarketing und blickt auf die Jahre, in denen aus der Nationalmannschaft “Die Mannschaft” wurde. Im ersten Teil dieser Episode gibt es einen Rückblick auf die Einführung der Marke “Die Mannschaft” und die Antwort darauf, warum es nach der Europameisterschaft 2016 noch keine Kritik daran gab.

    Die Tragödie von Breno beim FC Bayern München

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    00:45:20

    Der Fußballer Breno gilt heute als großer Transferflop des FC Bayern München. Er spielte schließlich kaum, steckte sein Haus in Brand und landete im Gefängnis. Dabei kam Breno 2008 als großes und vielversprechendes Talent vom FC Sao Paolo nach München. Schon im Alter von 18 Jahren galt er als der vielleicht beste Verteidiger der brasilianischen Liga. Dadurch war klar, dass viele Vereine in Europa heiß auf Breno waren. Er entschied sich am Ende für die Bayern, fand sich dort aber nie zurecht. Wer daran Schuld hatte, welche Vorwürfe gegen den FC Bayern München erhoben wurden und wie die Abwärtsspirale von Breno ablief, hört ihr in der neuen Episode.

    Barfußverbot? Warum es Indien nicht zur WM 1950 schaffte

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    00:18:28

    Indien hat die zweitgrößte Bevölkerung der Welt. Doch das Land hat es bisher nicht geschafft, elf so gute Fußballer zu finden, die das Land zu einer WM schießen. Zur WM 1950 war es ganz knapp. Eigentlich hatte sich Indien dafür qualifiziert, aber sagte dann von sich aus ab. Angeblich, weil die FIFA Indien verboten hatte, Barfuß zu spielen. Das hatte Indien nämlich bei den Olympischen Spielen 1948 in London noch getan. Dieser Vorwurf entwickelte sich zu einem urbanen Mythos. Was ist dran? Wann war die goldene Ära des indischen Fußballs und warum hat es Indien bis heute nicht geschafft, sich für eine WM zu qualifizieren? Die Antworten darauf gibt es in dieser Episode.

    Der legendäre UI-Cup

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    00:16:55

    Der UI-Cup bringt einige Geschichten mit. In den 60er-Jahren gegründet, damit auch in der Sommerpause Toto-Wetten angeboten werden können, entwickelte sich der UI-Cup zu einem “Cup der guten Hoffnung.” Er sorgte für viele Geschichten: Legendäre Versprecher waren genauso dabei, wie Debakel deutscher Mannschaften, die wohl trostlosesten Siegerfeiern aller Zeiten und einem Spieler, der den UI-Cup sogar zur Flucht aus der DDR nutzte. Alle Geschichten zum UI-Cup gibt es in dieser Episode.

    Kanada und die WM 1986: Eine goldene Ära +++ Mit Sven Habermann

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    00:43:38

    Kanada und die WM 1986: Das war für das Land eine ganz besondere Teilnahme. Zum einen war Kanada zum ersten Mal bei einer WM dabei. Zum anderen sollte es das Ende der goldenen Ära des kanadischen Fußballs darstellen. 36 Jahre später hat sich Kanada das erste Mal wieder für die Weltmeisterschaft qualifiziert. Und das Land kocht vor lauter Soccer-Euphorie fast schon über. Doch wie war das eigentlich Mitte der Achtzigerjahre? Wie lief die goldene Ära des kanadischen Fußballs ab und warum war sie so abrupt wieder vorbei? Jemand, der davon berichten kann, ist Sven Habermann. 1961 in West-Berlin geboren, früh mit seinen Eltern nach Kanada ausgewandert und dann jahrelang kanadischer Nationalspieler gewesen. Er hat die Olympischen Spiele 84 und die WM 1986 im Kader miterlebt und berichtet aus dieser Zeit.

    “Die Mannschaft”: Symbol des DFB-Untergangs – Teil 4

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    00:43:44

    Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat 2015 die Marke “Die Mannschaft” ins Leben gerufen. Nach dem Weltmeistertitel 2014 befand sich der DFB damals auf dem absoluten Höhepunkt. Der damalige Manager Oliver Bierhoff war die treibende Kraft und präsentierte die Wort-Bild-Marke am 8. Juni 2015 stolz. Nach den enttäuschenden Turnieren bei der WM 2018 und der EM 2020 sollte unter dem neuen Bundestrainer Hansi Flick alles besser laufen. Zuerst sah das auch ganz stark danach aus. Auch der Begriff “Die Mannschaft” wurde vom DFB fallengelassen. Doch dann kam die WM 2022. Einen Rückblick darauf gibt es in dieser vierten und letzten Episode der Podcastreihe um die Marke “Die Mannschaft.” Wieder mit dabei ist Gerd Nufer. Er ist der Direktor des Deutschen Instituts für Sportmarketing.

    Die Schwalbe von Andreas Möller

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    00:19:10

    Die Schwalbe von Andreas Möller ist eine der bekanntesten Szene in der Geschichte der Bundesliga. Am 13. April 1995 hob Möller im Spiel zwischen Borussia Dortmund und dem Karlsruher SC ab. Daraufhin gab es Elfmeter. Es war die Geburtsstunde der “Schutzschwalbe”, auf die hitzige und teilweise skurrile Interviews und Aussagen folgten. Für Andreas Möller ging der Spießroutenlauf daraufhin allerdings erst so richtig los. Sowohl Medien als auch Fans attackierten Möller für seine Schwalbe. Abschreckend genug war die für die zukünftigen Generationen jedoch scheinbar nicht.

    Als Oliver Kahn den Ball gegen Hansa Rostock ins Tor boxte

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    00:14:55

    Manchmal frisst die Gier den Verstand auf. So auch am 3. März 2001 im Ostseestadion von Hansa Rostock. Bei Oliver Kahn, dem Torwart des FC Bayern München, hatte sich in den 90 Minuten zuvor einiges angestaut. Der FC Bayern steckte in einer Krise und gegen Hansa Rostock schien es die nächste Niederlage zu geben. Als es in der letzten Minute eine Ecke für den FC Bayern gab, stürmte Kahn in den Rostocker Strafraum – und zwar mit so einer riesigen Gier, dass der Verstand keine Chance mehr hatte. Damit sorgte Oliver Kahn für einen der ikonischsten Momente, der damaligen Fußball-Ära.

    Als das Flutlicht zwischen Energie Cottbus und Hannover 96 ausfiel

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    00:45:30

    Das Relegationsrückspiel zwischen Energie Cottbus und Hannover 96 aus dem Juni 1997 ist inzwischen legendär – Nicht nur wegen des Flutlichts. Beide Mannschaften spielten damals um den Aufstieg in die 2. Liga. Hannover 96 kam als Meister der Regionalliga Nord, Energie Cottbus pflügte durch die Regionalliga Nordost. In zwei Spielen sollten Cottbus und Hannover den letzten Aufstiegsplatz unter sich ausmachen. Während das Hinspiel im Niedersachsenstadion 0:0 endete, wurde das Rückspiel im Stadion der Freundschaft zu einer Nervenschlacht. In den Köpfen ist es vor allem deswegen geblieben, weil dem Flutlich für eine knappe Viertelstunde die Puste ausging. Doch für die beiden 96-Spieler Gerald Asamoah und Otto Addo wurde es zu einem Spiel, das sie leider nie vergessen werden. Während es für viele Fans das Flutlicht war, blieben dem Duo die rassistischen Beleidigungen im Kopf. Die ganze Geschichte hört ihr in dieser Episode.

    WM 1978 in Argentinien: Die Welt zu Gast beim Diktator

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    00:34:55

    Die WM 1978 in Argentinien: Das war nicht nur Fußball auf dem grünen Rasen, sondern auch Fußball während einer Militär-Diktatur. Jorge Rafael Videla war der Diktator und nutzte die WM aus, um die Übermacht seines Regimes zu zeigen und Argentinien im guten Licht da stehen zu lassen. Während der WM 1978 wurde in Argentinien in den rund 350 Geheimgefängnissen jedoch fleißig weitergefoltert. Doch das Regime versuchte auch alles, um die eigene Nationalmannschaft im Wettbewerb soweit wie möglich kommen zu lassen. Wie lief es während des Turniers ab? Und warum ist die FIFA so anfällig für Autokraten und Diktatoren?

    Als die AS Rom Cesar Gomez aus Versehen zum Millionär machte

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    00:14:42

    Als Cesar Gomez 1997 zur AS Rom wechselte, waren nicht nur die Verantwortlichen seines Ex-Clubs CD Teneriffa verwirrt. Denn Gomez war eigentlich schon aussortiert und spielte mit seinen 29 Jahren keine große Rolle mehr – nicht mal mehr eine kleine Rolle. Er genoss einfach das Leben auf der Kanaren-Insel. Doch die AS Rom war heiß auf den Innenverteidiger und stattete ihn mit einem dicken Vierjahresvertrag aus, der das Leben von Cesar Gomez komplett verändern sollte. Doch war Cesar Gomez überhaupt der Spieler, den AS-Trainer Zdenek Zeman wollte? Das wusste Zeman scheinbar selbst nicht so ganz genau. Denn der Auftrag des Trainers lautete: “Holt mir diesen tollen Innenverteidiger. Ich weiß nicht wie er heißt, aber sein Name endet mit einem Z!” Close enough?

    Als Bachirou Salou vom FC Bayern vom Platz getreten wurde

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    00:20:56

    Das DFB-Pokalfinale 1998 sollte für den MSV Duisburg und seinen Stürmer Bachirou Salou der große Erfolg werden. Für Salou und den MSV ging es gegen den FC Bayern München, der zuvor bereits die Meisterschaft und die Champions League verspielt hatte. Der DFB-Pokal war für die Bayern – im letzten Spiel von Trainer Giovanni Trappatoni – also die letzte Chance auf einen Titel. Doch der MSV Duisburg war kein Kanonenfutter. Der Bundesligist befand sich in der vielleicht besten Zeit seiner Vereinsgeschichte. Trainer Friedhelm Funkel tütete den Aufstieg ein und brachte den MSV direkt in ruhige Fahrwasser. Hinten sicher stehen und vorne den unaufhaltsamen Bachirou Salou in Szene setzen, lautete die Taktik. So sollte es auch im DFB-Pokalfinale 1998 laufen. Zuerst sah das auch noch gut aus, doch in der zweiten Halbzeit gab es den Worst Case für Salou, den MSV Duisburg und seine vielen Fans. Die ganze Geschichte hört ihr in dieser Episode.

    Als Isco fast für Union Berlin spielte

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    00:22:10

    Anfang 2023 vereinten sich zwei Welten, die nie zueinander finden sollten. Union Berlin stand kurz vor der Verpflichtung des fünfmaligen Champions League Siegers Isco. Ein irres Gerücht, welches zwar für Aufmerksamkeit sorgte, aber anfangs nicht wirklich ernst genommen wurde. Die Spur wurde jedoch mit fortlaufender Zeit immer heißer und spätestens als Isco zum Medizincheck bei Union Berlin auftauchte war klar: Isco kommt! Ein Hauch von Real Madrid wehte durch Berlin Köpenick. Doch zum “Done Deal”, wie es die jungen Kids sagen, kam es nicht. Stattdessen gab es zwischen Union Berlin und Isco gegenseitige Anschuldigungen und offene Fragen. Die ganze Geschichte gibts in dieser Episode!

    Deutschland – Schweden 4:4

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    00:16:50

    Das 4:4 zwischen Deutschland und Schweden vom 16. Oktober 2012 ist in die Fußballgeschichte eingegangen. Eigentlich sollte es nur ein ganz normales Qualifikationsspiel für die WM 2014 werden. Und es sah ganz danach aus, als ob an diesem Abend im Berliner Olympiastadion alles nach Plan des DFB-Teams laufen sollte. Die deutsche Nationalmannschaft spielte die vielleicht besten 60 Minuten ihrer Geschichte. Doch sie hatten einen Mann nicht auf dem Zettel, der in der Halbzeit eine brennende Ansprache in der Kabine der Schweden hielt: Zlatan Ibrahimovic. Während es die wohl besten 60 Minuten des DFB-Teams waren, folgten so darauf die vielleicht denkwürdigsten 30 Minuten in der Geschichte der Mannschaft.

    Fußballwunder nach Tsunami – Japans unglaublicher WM-Sieg 2011

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    00:27:00

    Bei der Frauen-Weltmeisterschaft 2011 in Deutschland schrieb das japanische Nationalteam Fußballgeschichte: Nadeshiko Japan gewann gegen teils übermächtige Gegnerinnen sensationell den WM-Titel. Der erste Fußball-Weltmeister überhaupt aus Asien. Es war mehr als ein sportlicher Sieg: Nur wenige Monate nach dem verheerenden Tsunami und der Atomkatastrophe von Fukushima 2011 wurde der WM-Erfolg zum Symbol der Hoffnung für ein ganzes Land. In dieser Episode gibt es die bewegende Geschichte hinter dem Titelgewinn bei der Fußball-WM 2011 der Frauen. Außerdem geht es um das technisch brillante, taktisch überlegte Spiel der Japanerinnen, ihre emotionale Motivation – und den enormen gesellschaftlichen Druck, unter dem sie standen. Denn während in Japan tausende Menschen ihr Zuhause verloren hatten, trat das Team mit einer Mission an: Hoffnung schenken. Ganz vorne stand Japans Anführerin und Kapitänen Homare Sawa. Schon mit 15 Jahren trug sie das Nationaltrikot und sollte sich bei dieser Weltmeisterschaft die Krone aufsetzen. An Dramatik kaum zu übertreffen war das WM-Finale Japan gegen die USA, das erst in einem nervenaufreibenden Elfmeterschießen endete. Doch dieser Sieg war trotzdem kein Zufallsprodukt. Hinter dem Triumph stand jahrelange Aufbauarbeit, Disziplin, ein außergewöhnlicher Teamgeist und ein Land, das seine Heldinnen feiert. Was bedeutet ein sportlicher Erfolg in Zeiten nationaler Krise? Wie wurde der WM-Sieg 2011 in Japan aufgenommen? Und wie nachhaltig war der Einfluss auf Gesellschaft und Frauenfußball? In dieser Episode gibt es einen Rückblick auf eines der eindrucksvollsten Kapitel der Fußballgeschichte. Es zeigt, wie der Sport in dunklen Momenten Licht spenden kann.

    Die vergessene Pressekonferenz des FC Bayern München

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    00:12:10

    Bei einer Pressekonferenz des FC Bayern München kann es schon mal unterhaltsam werden. Trapattoni, Effenberg, Hoeneß, Rummenigge, Artikel 1 des Grundgesetz oder auch Juan Bernat sind erdrückende Beweise für diese These. Im Jahr 2012 ereignete sich dann eine Pressekonferenz, die den genannten Beispielen nicht hinterherhinken sollte. Der FC Bayern München wollte exklusiv über Facebook einen neuen Offensivspieler vorstellen. Kein dummer Schachtzug, schließlich befanden sich die Bayern damals in einer sportlich schwierigen Situation. Wer sollte "The new FCB Star" werden? Viele Fans mutmaßten in den Facebook-Kommentaren: Messi, Götze, Tevez, Lewandowski, Bale? Es sollte ganz anders kommen!

    Der FC Fulham unter Felix Magath

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    00:20:00

    Der FC Fulham unter Felix Magath ist ein Kapitel, welches für beide Seiten schlecht geendet hat. Denn zusammen stiegen beide nicht nur in die zweite englische Liga. Sondern es wimmelt auch von einigen skurrilen Geschichten. Die streitet Felix Magath bis heute übrigens ab, doch es gibt einige Spieler des FC Fulham, die nicht müde werden, diese Geschichten immer wieder auszupacken. Kurz und knapp bleibt einfach festzuhalten: Zwischen dem FC Fulham und Felix Magath hat es einfach nicht gepasst. Die ganze Story und die Vorwürfe gibt es in dieser Episode.

    Apito Dourado: Der portugiesische Fußballskandal +++ Mit Duarte Monteiro

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    00:44:07

    Der Apito Dourado war der größte Skandal im portugiesischen Fußball. Als Portugal Anfang und Mitte der Nullerjahre viele große Erfolge im europäischen Fußball einfuhr, befand sich das Land in seiner goldenen Ära. Das hatte aber nicht nur mit den Erfolgen zu tun. Auch Persönlichkeiten wie Luis Figo, José Mourinho oder Cristiano Ronaldo sorgten für Furore und Glanz. Doch dann kam kurz vor der Heim-EM der Apito Dourado. Wichtige Fußballfunktionäre hatten sich über Jahrzehnte ein Netzwerk der Korruption und Bestechung geschaffen. Der Skandal hatte vielen Schiedsrichtern dabei geholfen, sich eine goldene Pfeife zu verdienen. Neben Geld gab es für sie allerdings auch noch Luxusurlaube und Prostituierte. Die Nutznießer waren große Namen des portugiesischen Fußballs. Im Nachhinein hat der Skandal aber auch dazu geführt, dass der portugiesische Fußball von seiner goldenen Ära nicht profitieren konnte. Wie lief der Skandal damals ab? Was hatte er für Auswirkungen? Und wie wird der Apito Dourado rückwirkend betrachtet? Unter anderem darüber spricht der Sportjournalist und Portugal-Experte Duarte Monteiro von zerozero in dieser Episode.

    Estland – Schottland: One Team in Tallinn

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    00:12:24

    Das Spiel zwischen Estland und Schottland aus dem Oktober 1996 ist inzwischen als “One Team in Tallinn” in die Fußballgeschichte eingegangen. Denn während die schottische Mannschaft auf dem Platz stand, war kein Este weit und breit zu sehen. Trotzdem wurde das Spiel angepfiffen – zur Freude der rund 800 schottischen Fans im Stadion in Tallinn. Sie sangen trotz der kurzen Spielzeit ihre Songs. Darunter “One Team in Tallinn, there´s only one Team in Tallinn.” Die estnische Nationalmannschaft rückte erst zwei Stunden später an. Was war passiert? Schließlich handelte es sich nicht um ein trostloses Testspiel, sondern um ein offizielles Qualifikationsspiel für die Weltmeisterschaft 1998 in Frankreich.

    Roberto Rojas: Als Chiles Torwart für einen Skandal sorgte

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    00:21:15

    Als Roberto Rojas 1989 mit Chile auf Brasilien traf, ging es um das Ticket für die Weltmeisterschaft 1990 in Italien. Und um das zu erreichen, war Rojas anscheinend jedes Mittel recht. Denn als Brasilien im Maracana mit 1:0 in Führung ging, brauchte Chile ein Wunder, um doch noch nach Italien zu kommen. Oder einen Spielabbruch. Und den versuchte Roberto Rojas eine knappe Viertelstunde vor dem Abpfiff herbeizuführen. Und zuerst sah es so aus, als ob er tatsächlich erfolgreich sein könnte. Rojas musste blutverschmiert vom Platz getragen werden, nachdem eine Leuchtrakete neben ihm auf dem Platz einschlug. Die Zuschauerin Rosenery Mello hatte sie aus voller Euphorie geworfen. Doch schon kurz nach dem Abpfiff gab es erste Zweifel. Und einer hatte alles ganz genau mitbekommen: Der Fotograf Ricardo Alfieri. Die ganze Geschichte gibt es in der neuen Episode.

    Als die Färöer 1990 Österreich blamierten

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    00:26:48

    Als die Färöer Inseln und Österreich im September 1990 aufeinandertrafen, war das eigentlich ein klares Ding. Vor allem in Österreich rechnete man mit einem hohen Sieg zum Start der Qualifikation für die EM 1992. Stürmer Toni Polster prohezeite sogar ein 10:0. Die Wiener Präpotenz war jedoch nicht völlig unbegründet. Die Färöer waren erst seit 1988 Mitglied der FIFA und seit 1990 ein Teil der UEFA. Außerdem war die Teilnahme zur Qualifikation für die Europameisterschaft 1992 in Schweden teuer. Die Färöer steckten damals in einer schweren Wirtschaftskrise. Dementsprechend trafen elf österreichische Profis auf Lehrer, Handwerker, Holzhändler und Co. Einer der fähringer Amateure war Jens Martin Knudsen, der mit seiner Zipfelmütze zum Symbol des Spiels wurde. Die Partie im September 1990 hinterließ im österreichischen Fußballgedächtnis ihre Spuren. So zittern die Österreicher bis heute, wenn es gegen Teams von den Färöer geht.

    “Die Mannschaft”: Symbol des DFB-Untergangs – Teil 2

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    00:51:18

    Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat 2015 die Marke “Die Mannschaft” ins Leben gerufen. Nach dem Weltmeistertitel 2014 befand sich der DFB damals auf dem absoluten Höhepunkt. Der damalige Manager Oliver Bierhoff war die treibende Kraft und präsentierte die Wort-Bild-Marke am 8. Juni 2015 stolz. Zwischen der WM 2014 und dem Jahr 2017 befand sich der DFB dabei auf dem Höhepunkt. Nicht nur die Nationalmannschaft performte, sondern auch bei den Olympischen Spielen 2016, der U21-EM in Polen und dem Confed-Cup gab es teilweise berauschenden Fußball. Zur WM 2018 geriet die Marke “Die Mannschaft” jedoch gehörig ins wanken. Die Gründe dafür waren vielfältig. In einer Sache waren sich viele Fans aber einig: Diese Vermarktung geht in eine ganz falsche Richtung. Und dann waren da ja auch noch ein Foto und ein historisches Ausscheiden. Im zweiten Teil dieser Episode gibt es einen Rückblick auf die WM 2018 mit all ihren Problemen. Wieder mit dabei ist Gerd Nufer. Er ist der Direktor des Deutschen Instituts für Sportmarketing.

    Als die Formel 1 zu den Queens Park Rangers kam

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    00:22:22

    Die Formel 1 bei den Queens Park Rangers: Das ist ein irres Kapitel englischer Fußballgeschichte. Denn in höchster Not sind Bernie Ecclestone, Flavio Briatore und Alejandro Agag bei den Queens Park Rangers eingestiegen. Damit waren sämtliche Schulden auf einen Schlag weg. Doch das Chaos war dafür da. Weil innerhalb von vier Jahren sollte es wieder zurück in die Premier League gehen. Und mittelfristig sollte der Weg in die Champions League führen. Dass die Formel 1 die Queens Park Rangers zu einer starken Marke machen wollte, war natürlich auch klar. Doch die ersten Trainer funktionierten nicht, oder sie hatten vielleicht auch einfach wenig Lust. Denn die mächtigen Männer wollten immer wieder in die Aufgaben des Trainers reinpfuschen. In Aufstellungen und Taktikfragen wurde der kurze Dienstweg gewählt. Daraufhin ist die Stimmung unter den Fans immer mehr gekippt, aber die Männer aus der Formel 1 blieben – zumindest bis sie ihr Ziel erreicht hatten.

    Oliver Kahn und der Golfball

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    00:15:35

    Blut! Ich sehe Blut! Der 12. April 2000 bringt den Titan Oliver Kahn zu Fall. Und als er “durch blinde Wut” wieder auf die Beine kommt, hat sich der Titan in einen Vulkan verwandelt. Er spuckt mehr Feuer und Asche, als es der Eyjafjallajökull je könnte. Ein Fan des SC Freiburg hatte Oliver Kahn damals mit einem Golfball beworfen und ihn am Kopf getroffen. Und das, obwohl die Freiburger Fans vor dem Spiel noch ausgezeichnet wurden. YeahFußball-True Crime!

    “The New One”: Stefan Effenberg beim SC Paderborn

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    00:40:03

    Stefan Effenberg beim SC Paderborn. Das klingt nach großer Fußballwelt im beschaulichen Ostwestfalen. Aber am Ende war es noch viel mehr. Denn es war die Rückkehr der Neunzigerjahre in den modernen Fußball. Auf der einen Seite stand ein Trainer mit einer starken Meinung und auf der anderen Seite ein reicher Präsident, der ebenfalls mal ein Dickkopf sein kann. Daraus entstand ein hochexplosiver Cocktail mit folgenden Zutaten: eine allgegenwärtige Trainerfrau, ein Penisskandal im Trainingslager, grundlose Suspendierungen, Selbstüberschätzung, eine veraltete Taktik und eine lange Sieglosserie. All das sorgte schließlich zur Entlassung von Stefan Effenberg beim SC Paderborn. Und diese kostete der Paderborner Boss Wilfried Finke noch mal so richtig aus. Er rechnete mit dem Tiger und seiner Frau Claudia ab. Manege frei!

    Der Aufstieg und Fall des Golden Goals

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    00:16:27

    Das Golden Goal und seine Geschichte ist eine, die für vielee große Momente gesorgt hat. Denn nicht nur die Karriere von Oliver Bierhoff bekam durch sein Golden Goal im EM-Finale 1996 einen Boost. Auch Nia Künzer profitiert bis heute von ihrem Golden Goal bei der WM 2003. Und David Trezeguets Tor gegen Italien aus dem EM-Finale 2000 bejubeln die französischen Fußballfans noch heute. Eigentlich ins Leben gerufen, um die langweiligen Verlängerungen ordentlich aufzupeppen, ging dieser Plan jedoch nach hinten los. Auch Experimente, in denen das Golden Goal doppelt zählte, waren nur von kurzer Dauer. Die Verlängerungen waren vom Bild zweier Mannschaften geprägt, die Angst hatten, ein Gegentor zu kassieren. Dementsprechend langweilig waren sie. Das Golden Goal und seine Geschichte ist eine voller Auf und Abs.

    Sambia 2012: Von der Tragödie zum Triumph

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    00:31:30

    Sambia Triumph beim Afrika-Cup 2012 war kein normaler Sieg. Denn wenn er nicht einen so traurigen Hintergrund gehabt hätte, könnte man ihn fast schon als “kitschig” bezeichnen. 1993 stürzte nämlich ein Flugzeug kurz nach dem Start in Libreville in Gabun ab. Dabei starben 30 Menschen, darunter 18 Spieler der Nationalmannschaft aus Sambia. Sambia hatte seine goldene Generation auf einen Schlag fast komplett verloren. Von den menschlichen Schicksalen ganz zu schweigen. Wie macht man nach so einer Tragödie weiter? Sambia hat es getan. Und auch wenn der Weg steinig und sehr lang war, hat er sich gelohnt. Denn er mündete 19 Jahre später und nur wenige Kilometer vom Unglücksort entfernt, im größten Triumph der sambischen Fußballgeschichte. Die ganze Geschichte gibt es in dieser Episode.

    Als Andrés Escobar nach seinem Eigentor ermordet wurde

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    00:30:48

    Als Andrés Escobar bei der WM 1994 gegen die USA ein Eigentor schoss, schaute er mit einem leeren Blick in die Weite des Stadions. Es sah so aus, als ob er zu diesem Zeitpunkt genau gewusst hätte, was dieses Tor bedeutet. Denn schon vor dem Spiel gab es für Andrés Escobar und seine Teamkollegen Morddrohungen aus der Heimat. Und mit diesem Gefühl gingen die Spieler in das entscheidende Gruppenspiel. Der kolumbianische Fußball war zuvor auf einem absoluten hoch und bereitete den Menschen aus der Heimat zwischen dem Drogen- und Bürgerkrieg große Freude. Für Pelé war Kolumbien sogar der Favorit auf den WM-Titel 1994. Doch das Hoch hatte auch einen Grund: Drogenbosse wie Pablo Escobar pumpten Geld in den kolumbianischen Fußball. Einerseits um ihn zu unterstützen, andererseits um ihr Geld zu waschen – der Narco-Fútbol. Und beides, die Drogenbosse und die Ermordung von Andrés Escobar, standen im direkten Verhältnis zueinander.

    EM 2004: Wie Griechenland Europameister wurde

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    00:23:41

    Es war ausgeschlossen. Kein Mensch hatte daran geglaubt, dass Griechenland die Europameisterschaft 2004 gewinnen könnte. Dieses Szenario war eigentlich per Naturgesetz ausgeschlossen. Es wurde ausgehebelt. “Kitschig” – würde man wohl sagen, wenn dies ein Film gewesen wäre. Doch es war keiner. Regisseur Otto Rehhagel saß auf seinem Regiestuhl und rief seinen Akteuren die Anweisungen zu. Nicht immer waren es konventionelle Anweisungen, doch sie sorgten für den Oscar in Form des EM-Pokals. Und Action!

    Ali Dia – Wie sich ein Amateur zum Profi mogelte

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    00:08:39

    Ali Dia gehört zu den Kultfußballern der englischen Premier League. Er hat 1996 nämlich genau das getan, wovon Millionen kleiner Mädchen und Jungen träumen: Einmal im Profi-Fußball auflaufen. Doch Ali Dia überzeugte dabei nicht mit seiner Leistung. Stattdessen fing alles mit einem Telefonstreich an, der Graeme Souness, den damaligen Trainer des FC Southampton erreichte. Am Ende kam er tatsächlich für Vereinslegende Matt Le Tissier. Doch sein Debüt dauerte nicht sehr lange. Die ganze Geschichte von Ali Dia gibt es in dieser Shorts.

    WM 1966: Wie Nordkorea zum Italien-Bezwinger wurde

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    00:22:17

    Nordkorea bei der WM 1966: Das sind viele kleine Geschichten. Da ist vor allem die wohl größte Überraschung, die es je bei einer Weltmeisterschaft gegeben hat. Denn Nordkorea benötigte unbedingt einen Sieg gegen Italien, um ins Viertelfinale der WM 1966 einzuziehen. Und der gelang. Flink wie die Hasen schossen die Nordkoreaner über das Spielfeld. Damit begeisterten sie nicht nur die Menschen in Middlesbrough, sondern mit der Zeit auch in ganz England. Aber der Weg zur WM 1966 war für Nordkorea ein schon ein schwieriger. Und ob es wirklich auf die Insel gehen konnte, stand erst spät fest. Zu frisch war der Koreakrieg und zu groß waren die Bedenken der englischen Auswärtigen Amtes. Aber für die Nordkoreaner war nicht nur der Weg zur WM 19666 hart. Denn auch die Rückkehr wurde wohl zur Tortur.

    Wie Bayer Leverkusen zu Vizekusen wurde

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    00:35:20

    Bayer Leverkusen verwandelte sich spätestens 2002 zu Bayer Vizekusen. Schon in den Jahren zuvor gab es für die Mannschaft immer wieder zweite Plätze. Aber was 2002 geschah, war bis dahin beispiellos. Denn sowohl in der Meisterschaft, im DFB Pokal, als auch in der Champions League gab es nur den undankbaren zweiten Platz. Die Geburt von Bayer Vizekusen. Dabei war die Mannschaft, die Leverkusen hatte, eine Große. Spieler wir Lucio, Jens Nowotny, Bernd Schneider, Zé Roberto, , Carsten Ramelow, Hans-Jörg Butt oder auch Michael Ballack trugen in den Jahren um die Jahrtausendwende das Bayer-Kreuz. Besonders interessant ist die Entwicklung, die Bayer Leverkusen in den Jahren zuvor genommen hatte. Denn während die Mannschaft 1996 fast in die zweite Liga absteigen musste, ging es 1997 direkt auf – natürlich – Rang zwei. Trainer Christoph Daum setzte dem Team ein Jetpack auf. Doch während sich die Mannschaft damals noch über diesen zweiten Rang freute, dürfte das 2002 nicht mehr wirklich so gewesen sein. Denn Leverkusen stand sich immer wieder selbst im Weg und bekam die eigenen Nerven nicht in den Griff.

    Darum gibt es die Gelbe Karte für das Trikot-Ausziehen

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    00:07:24

    Die Gelbe Karte für das Trikot-Ausziehen gehört inzwischen fest zum Fußball dazu. Aber warum ist das so? Warum bestraft man SpielerInnen mit der Gelben Karte für das Trikot-Ausziehen? Denn eigentlich wollen sie ja in der Regel nur feiern und ihre Freude über das Tor feiern. Die FIFA hat sich jedoch dazu entschieden, die Regel 12 ins Leben zu rufen. Und in genau dieser wird das Ausziehen des Trikots mit der gelben Karte geahndet. Wie kam es dazu und welcher war der Punkt, der das Fass zum Überlaufen gebracht hat? Die ganze Geschichte der Gelben Karte für das Trikot-Ausziehen gibt es in dieser Shorts.

    Anzhi Machatschkala: Aufstieg und Fall

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    00:13:20

    Der FK Anzhi Machatschkala kam Anfang der 2010er-Jahre zu Ruhm. Suleyman Kerimov, ein russischer Oligarch, drückte das Gaspedal voll durch und wollte den Verein aus Dagestan zu einer großen Nummer im russischen Fußball machen. Doch dadurch stieg die Fallhöhe. Plötzlich trugen Spieler wie Roberto Carlos und Samuel Eto´o das gelbe Anzhi-Trikot. Bugattis, Häuser in Moskau und die Wut vieler russischer Fans sind nur kleine Teile dieser verrückten Geschichte.

    Aktion “Leder”: Wie die Stasi die WM 1974 überwachte +++ mit Norman Kirsten

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    00:48:07

    Die Aktion “Leder” bei der WM 1974: Die DDR hatte sich damals zum ersten Mal überhaupt für eine Fußball-Weltmeisterschaft qualifiziert. Doch das bedeutete für die Staatssicherheit (Stasi) viel Arbeit. Denn sowohl das Nationalteam als auch einige BürgerInnen der DDR reisten zu den Spielen in die Bundesrepublik Deutschland. Die Aufgabe der Stasi war es nun die WM 1974 abzusichern. Alle die gehen, sollten schließlich auch wieder zurückkommen. Die Stasi sollte mit der Aktion “Leder” sicherstellen, dass die WM ein Erfolg wird. Und das bedeutete einen immensen und teilweise auch skurrilen Aufwand. Dazu sorgte die politische Situation der damaligen Zeit für ordentlich Sprengstoff. Denn die WM 1974 fand mitten im kalten Krieg statt. Der Osten gegen den Westen. Der Sozialismus gegen den Kapitalismus. Und überhaupt: Kann die DDR Fußball? Für dieses vielschichtige Thema bekomme ich dieses Mal Unterstützung vom Historiker Norman Kirsten aus dem Stasi-Unterlagen Archiv.

    Nike, der Käfig und das Secret Tournament

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    00:11:53

    Ein alter Tanker, ein Käfig, acht Dreierteams und ein cooler Soundtrack. Das “Secret Tournament” von Nike brauchte vor der WM 2002 nur diese Zutaten. Die Teams: Triple Espresso: Thierry Henry, Francesco Totti, Hidetoshi Nakata. The Onetouchables: Ruud van Nistelrooy, Patrick Viera, Paul Scholes. Toros Locos: Freddie Ljungberg, Javier Saviola, Luis Enrique. Cerberus: Edgar Davids, Lilian Thuram, Sylvain Wiltord. Os Tornados: Luis Figo, Roberto Carlos, Ronaldo. Funk Seoul Brothers: Ronaldinho, Denilson, Seol Ki-Hyeon. Tutto Bene: Fabio Cannavaro, Tomas Rosicky, Rio Ferdinand. Equipo del Fuego: Gaizka Mendieta, Claudio Lopez, Hernan Crespo. Also: A little less conversation, a little more action, please.

    Weltpokal 2000: Der legendäre Sieg der Boca Juniors

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    00:17:40

    Der Weltpokal 2000 geht an die Boca Juniors. Denn in dem Duell zwischen Südamerika und Europa setzen sich die Argentinier am Ende mit 2:1 gegen Real Madrid durch. Bemerkenswert, denn dass ein Team aus Südamerika sich im FInale des Weltpokals gegen eine Mannschaft aus Europa durchsetzt, wurde immer seltener. Der Weltpokal: Das war in seiner Anfangszeit ein Wild-West-Turnier. Denn die Spiele waren in der Regel hart und fast schon brutal. Deswegen sagten teilweise sogar europäische Vereine ihre Teilnahme ab. Sogar die UEFA versuchte den Wettbewerb zu verbieten, allerdings ohne Erfolg. Eine Reform musste her und die kam 1981 durch den japanischen Autobauer Toyota. Die Rivalität zwischen Südamerika und Europa loderte auch außerhalb des Weltpokals vor sich hin. Umso größer war die Freude bei den Boca Juniors, als im Finale des Weltpokals 2000 der Schlusspfiff ertönte. Es war nicht nur der Sieg gegen Real Madrid, sondern auch der Startschuss dafür, dass die Boca Juniors eine Marke im globalen Weltfußball wurden. Und dieses Finale sollte eine weitere Zäsur im Wettbewerb der Kontinente darstellen. Alles über den Weltpokal, die Rivalität der Kontinente, das Finale und die Auswirkungen gibt es in dieser Episode.

    Die sieben toten Katzen des Racing Club de Avellaneda

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    00:17:33

    Die sieben toten Katzen des Racing Club de Avellaneda aus Argentinien sind der vielleicht mächtigste Fluch der Fußballgeschichte. Zumindest mal ein sehr skurriler Fluch. Denn als der argentinische Verein 1967 seinen Höhepunkt erreicht und den Weltpokal gewonnen hatte, schmiedete der größte Konkurrent einen Plan. Fans des Club Atlético Indepentiente töteten sieben schwarze Katzen und verbuddelten sie im “El Cilindro”, dem Heimstadion des Racing Club. Sie sollten Pech bringen. Und das taten sie. Denn daraufhin folgte nicht nur eine äußerst erfolglose Zeit für den Racing Club, sondern fast der Kollaps des Vereins. Und währenddessen sammelte Indepentiente einen Titel nach dem nächsten, gewann die Copa Libertadores als bis heute einziges Team vier Mal in Folge und schoss Racing sogar in die zweite argentinische Liga. Racing versuchte alles, um den Fluch zu brechen und war sich für keine Idee zu schade. Doch es sollte 34 Jahre dauern, bis mit Reinaldo Merlo jemand kam, der sich dem Problem annahm. Happy Halloween!

    Inter Miami und der Start unter David Beckham

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    00:29:07

    Inter Miami – Oder der Verein, den viele als “den Club von David Beckham” kennen. Erst zwei Saisons hat Inter in der Major League Soccer (MLS) hinter sich gebracht und schon wird die Kritik laut. Schließlich hatten David Beckham und seine HelferInnen knappe sechs Jahre Zeit, um den Verein für den Start vorzubereiten. Doch der verlief holprig. Schon nach der ersten Saison mussten Trainer und Sportdirektor gehen. Auch die Designated-Player-Rule macht Inter Miami schon zu schaffen. Dabei sah der Start 2014 so gut aus. David Beckham versprach große Namen und baute einen Verein für die Community in Miami auf. Der genaue Gegensatz zu den Glazers, Paces und Henrys dieser Welt. Außerdem steht die Jugendarbeit hoch im Kurs und soll den Verein fit für die nächsten Jahrzehnte machen. Der Weg von David Beckham zu diesem Franchise ist währenddessen von seiner Weitsicht geprägt. Denn schon bei seinem Wechsel im Jahr 2007 von Real Madrid zu LA Galaxy hatte er diesen Plan. Wohin geht der Weg nun und wie sah der bisherige aus? Die ganze Geschichte von Inter Miami gibt es in dieser Episode.

    Der Niedergang des rumänischen Fußballs +++ mit Michael Mundt

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    00:28:06

    Der Niedergang des Fußballs in Rumänien. Das ist eine besonders spannende Geschichte. Denn der Niedergang kam nicht aus dem Nichts. Ganz im Gegenteil. Vor der Weltmeisterschaft 1998 kündigte Gheorghe Hagi genau diesen Niedergang an. “Für zehn Jahre haben wir die furchtbaren Konditionen in Rumänien verdeckt. Wir verdienen es, dass ihr uns Statuen errichtet, wenn man bedenkt, was wir trotz der Bedingungen in Rumänien erreicht haben”, sagte der rumänische Weltklasse-Spieler während einer Pressekonferenz. Mit der Warnung, dass der Fußball in Rumänien in 2-3 Jahren tot wäre, sorgte er für eine Aussage, die jedoch nicht wirklich ernst genommen wurde. Schließlich lief es gerade zu gut. Ein solches Szenario konnte sich für den damaligen Siebten der Weltrangliste niemand vorstellen. Inzwischen sieht die Realität so aus, wie sie Hagi prophezeit hatte. Für den Niedergang des Fußballs in Rumänien gibt es viele Gründe. Sportredakteur Michael Mundt von der Deutschen Allgemeinen Zeitung in Rumänien hilft bei der Spurensuche.

    Caribous of Colorado: Die Geschichte des hässlichsten Trikots der Welt

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    00:10:48

    Bei der Frage nach dem hässlichsten Trikot der Welt, gibt es viele heiße Anwärter. Doch im Vergleich zu dem Trikot der “Caribous of Colorado” aus der Saison 1978 sind diese anderen vielen hässlichen Trikots nur alte Fiat 500s. Die Caribous sind stattdessen mit ihrem Porsche und 250 Stundenkilometern auf der Autobahn der hässlichen Trikots Richtung Sonnenuntergang unterwegs. Die Geschichte dazu ist nicht weniger skurril, als das Trikot selbst.

    Vier Nordderbys und eine Papierkugel +++ Mit Nils Bomhoff

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    00:31:07

    Kein Spiel gab es im deutschen Profifußball häufiger als das Nordderby zwischen dem Hamburger SV und dem SV Werder Bremen. Darunter waren viele erinnerungswürdige Spiele. Die vier Nordderbys innerhalb von 19 Tagen aus dem Frühjahr 2009 blieben aber ganz stark im Kopf. Die beiden Mannschaften trafen sich im DFB-Pokal, dem UEFA-Cup und der Bundesliga. HSV-Fan Nils Bomhoff von den Rocketbeans öffnet seine ganz persönliche Büchse der Pandorra spricht über diese 19 Tage, die Papierkugel und was die Derbys mit ihm und dem HSV gemacht haben.

    WM 2002: Südkorea zwischen Leidenschaft und vielen falschen Pfiffen

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    00:23:16

    Südkorea bei der WM 2002. Das ist der Underdog, den sich viele Fans in so einem Turnier wünschen. Angefeuert von ihren Fans in den roten “Be the Reds”-Shirts kam das Team von Trainer Guus Hiddink sogar bis in das Halbfinale. Allerdings war dort dann gegen Deutschland Schluss. Was allerdings einen Schatten auf die Leistung von Südkorea bei der WM 2002 geworfen hat, waren viele falsche Entscheidungen der Schiedsrichter. Und von denen profitierte Südkorea, wie kaum eine andere Mannschaft während der WM 2002. Erst war es das Achtelfinale gegen Italien, in dem Schiedsrichter Byron Moreno fragwürdige Entscheidungen traf. Dann kam das Viertelfinale gegen Spanien, in dem den Spaniern zwei korrekte Tore aberkannt wurden. Zwei Spiele, um die sich bis heute große Mythen ranken. Allerdings sollen sie nicht von der Leidenschaft ablenken, die Südkorea bei der WM 2002 an den Tag legte. Bis zum Umfallen kämpfte die Hiddink-Elf und entfachte so gemeinsam mit den Fans eine riesige Eurphoriewelle.

    AC Parma: Aufstieg, Fall, Wiederbelebung

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    00:23:25

    Der Aufstieg und Fall des AC Parma ist ein beispielloser. Denn es spielten nicht nur spätere Weltfußballer, Weltmeister oder Champions League Sieger in diesem Jahrzehnt für den AC Parma. Es ist auch der große Knall, mit dem Parmalat Anfang der 2000er einen riesigen Skandal ausgelöst hat. Bis dahin hatte der Verein, der vor 1990 zwischen der zweiten und vierten italienischen Liga gependelt ist, ein Jahrzehnt mit vielen Erfolgen erlebt. Spieler wie Gianluigi Buffon, Fabio Cannavaro, Hernan Crespo, Juan Sebastian Veron, Dino Baggio, Gianfranco Zola, Lilian Thuram und Co. trugen in dieser Zeit das viel zu große blau-gelbe Trikot des AC Parma. Doch nach dem Aufstieg folgte der Fall. Erst durch den Niedergang von Parmalat, danach durch den neuen Besitzer Tommaso Ghirardi. Der war bei den Fans zwar sehr beliebt, aber stach ihnen von hinten ein Messer in den Rücken. Doch während andere Teams nach dem tiefen Fall liegen bleiben, gab es für den – inzwischen – FC Parma die Wiederbelebung. Und am Defibrillator standen Alessandro Lucarelli und der einstige Trainer Nevio Scala.

    Adriano: Der tragische Fall des Imperators

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    00:25:34

    Adriano war Mitte der Nullerjahre der Imperator der Fußballwelt. So nannten ihn die Fans. Sein linker Fuß sorgte für Angst und Schrecken bei den gegnerischen Mannschaften. Er war der künftige Weltfußballer, zeigte bei Inter Mailand und auch in der brasilianischen Nationalmannschaft Weltklasse-Leistungen. Doch ein schlimmer Schicksalsschlag verhinderte die ganz große Karriere. Adriano der Imperator fiel in ein tiefes Loch, aus dem er sich nie mehr befreien konnte. Vielmehr fiel Adriano immer tiefer. Er flüchtete sich in den Alkohol und führte nicht mehr das Leben eines Profi-Sportlers. Der ganze tragische Fall von Adriano dem Imperator gibt es in dieser Episode.

    WM 2002: Wie Deutschland plötzliche Vize-Weltmeister wurde

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    00:18:54

    Die Weltmeisterschaft 2002 in Japan und Südkorea fiel genau in das dunkle Jahrzehnt des Deutschen Fußball-Bundes. Trotzdem lief es dort für die Nationalmannschaft unter dem damaligen Trainer Rudi Völler äußerst erfolgreich. Beachtlich, wenn man sich in der Nachbetrachtung noch mal die Leistungen und den Kader anschaut.

    WM 2010: Frankreich und das Fiasko von Knysna

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    00:21:18

    Frankreich bei der WM 2010. Das ist der negative Höhepunkt der französischen Nationalmannschaft. Als Vizeweltmeister ist die Mannschaft nach Südafrika gereist, doch hinter den Kulissen hat es bereits ordentlich gebrodelt. Denn der französische Fußballverband hatte Trainer Raymond Domenech bereits zweimal angezählt und auch sein Nachfolger Laurent Blanc stand schon fest. Rückendeckung sieht anders aus. Aber den großen Knall hat es erst in der Halbzeit des Spiels gegen Mexiko gegeben. In den Hauptrollen: Nicolas Anelka und ein angebliches Zitat, nachdem man sich die Ohren auswaschen sollte. Frankreich bei der WM 2010, das ist ein kurzer Aufenthalt. Aber gekennzeichnet von viel Drama, einem Vorspiel und einem langen Nachspiel. Denn aus einer völlig verkorksten WM 2010 entstand eine Diskussion rund um die Gesellschaft, bei der auch die Politik ordentlich mitmischte.

    Hannover 96: Trauer, Träume, Telefone +++ mit Mario Eggimann und Jesper Benecke

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    00:58:12

    Rrring, Rrring! “Ja, Lars Stindl hier?” – Hannover 96 reist mit seinen Fans in der der Saison 2011/12 durch die Europa League und nimmt die gegnerischen Stadien ein. Es sind die europäischen Festspiele, die diese Zeit zur vielleicht schönsten des Vereins machen. Doch diese glorreiche Zeit ist direkt verknüpft mit der wohl schwärzsten Stunde Hannover 96s – dem Tod von Robert Enke. Der damalige 96-Spieler Mario Eggimann gibt Einblicke, wie das Team vor rund zehn Jahren mit der Tragödie umgegangen, wie es den Turnaround schaffen konnte, oder auch wer unter der Dusche das Europapokallied angestimmt hat. Der zweite Gast ist Jesper Benecke vom Ringfuchs Wrestling Podcast. Er blickt aus seiner Fansicht auf die damalige Zeit zurück und berichtet unter anderem, weshalb er in Kopenhagen fast von der Tribüne gefallen ist. Timecode Robert Enke: 05:04 – 13:41. Solltet ihr Hilfe benötigen, dann gibt es unter anderem das kostenlose Info-Telefon der Deutschen Depressionshilfe. Das erreicht ihr unter 0800 / 33 44 533. Ihr könnt euch dort unter anderem informieren wo ihr Hilfe bekommen könnt, oder euch generell über Depressionen informieren. Wenn ihr selbst betroffen sein solltet und sich jede Aufgabe wie ein Berg anfühlen sollte, dann vergesst nicht: Ihr seid nicht allein!

    Der 16. November 2005: Als Australien eine Fußballnation wurde

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    00:28:57

    Australien eine Fußballnation? Bis zum 16. November 2005 war das kein Match. Denn obwohl es die Socceroos immer wieder geschafft haben die Nummer eins in Ozeanien zu werden, schafften sie es nicht zur Weltmeisterschaft. Außerdem saßen die Probleme noch tiefer. Denn als Sportart, die von den Migranten nach Down Under gebracht wurde, musste sich der Fußball erst in die Herzen der Australier*innen spielen. Und das war nicht leicht. Allen voran John “Johnny” Warren versuchte alles, um seine Sportart populärer zu machen. Doch auch “Captain Socceroo” war lange Zeit glücklos und schaffte es nicht, Australien zu einer Fußballnation zu machen. Cricket und Rugby waren deutlich beliebter und vor allem erfolgreicher. Aber hatten vielleicht sogar höhere Mächte ihre Finger im Spiel? Ein Medizinmann aus Mosambik spielt eine skurrile Rolle. Hatte er die Australische Nationalmannschaft verflucht?

    Ronaldinho beim FC Barcelona +++ Mit Alex Truica

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    00:29:14

    Ronaldinho beim FC Barcelona: Das ist das breite Lächeln, seine wehenden Haare, grandiose Dribblings und der Surfergruß. Und wahrscheinlich noch ganz viel mehr. Als er 2003 von Paris St. Germain zum FC Barcelona kam, war der Verein einer von vielen Topklubs. Das Resultat: Unter Ronaldinho nahm der FC Barcelona die Autobahn Richtung Weltklub. Aber Ronaldinhos Zeit als bester Fußballer der Welt war begrenzt. Denn so instinktiv und spontan er auf dem Platz war, so spontan war er auch im Nachtleben Barcelonas unterwegs. Mit dem freien Journalisten Alex Truica, dem Chefredakteur von Barcawelt.de und einer Hälfte von Tiki-Taka dem LaLiga-Podcast blicken wir auf Ronaldinhos Zeit beim FC Barcelona. Er ist der deutsche Barca-Experte und verrät unter anderem, dass Ronaldinho 2003 gar nicht der große Wunschtransfer war. Ein Blick zurück zu Übersteigern und applaudieren Fans des Erzrivalen.

    Der Guttmann-Fluch

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    00:25:56

    Der Guttmann-Fluch bringt Fans von Benfica Lissabon auch heutzutage noch ins Schwitzen. Denn der ehemalige Trainer Béla Guttmann hatte diesen Fluch 1962 in der Stunde des Triumphes ausgesprochen. Damals hatte Benfica Lissabon gerade das Finale des Europapokals der Landesmeister gegen Real Madrid gewonnen. Es war der zweite Europapokal-Titel in Folge. Béla Guttmann wollte einen Bonus bzw. mehr Gehalt, doch die Klubführung ging nicht darauf ein. Daraufhin verfluchte Béla Guttmann Benfica Lissabon mit den Worten, dass Benfica in den nächsten 100 Jahren kein internationales Finale mehr gewinnen würde. Doch wer war Béla Guttmann überhaupt? Irgendein Irrer? Nope! Béla Guttmann zählt zu den großen Trainern der Fußball-Geschichte. Ein Globetrotter, der als Trainer in 25 Jahren bei 40 Vereine arbeitete. Dabei ging das 4-2-4-System auf seine Kappe. Und Benfica? Die standen häufiger in einem Finale, doch konnten den Fluch bisher nicht brechen. Alles über diesen Fluch und Béla Guttmann gibt es in dieser Episode.

    Olympique Marseille und Bernard Tapie: Bestechung, Korruption, Doping

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    00:26:12

    Die Zeit von Bernard Tapie bei Olympique Marseille sollte die erfolgreichste des Vereins werden. Fünf Meisterschaften in Folge und die Champions League 1993 fanden den Weg auf den Briefkopf von Olympique Marseille. Teure und gute Spieler, viele Feiern, viel Sekt aus Pokalen, nationale Titel und auch nach vielen Anläufen der internationale Erfolg. Aber es ging nicht alles mit rechten Dingen zu. Denn OM hatte sich einen gewieften Gauner angelächelt. Dieser hieß Bernard Tapie. Eine Heuschrecke, die alles kontrollieren wollte. Weil er vor nichts zurückschreckte, ging der Plan sein Plan einige Zeit lang auf. Doping, Bestechung und Korruption lauten bis heute die Vorwürfe. Das alles gipfelte 1993 in einem Spiel gegen den US Valenciennes-Anzin und anschließend in der “Affäre OM-VA”. Ein beispielloses Epos der französischen Ligue 1. Bernard Tapie bei Olympique Marseille: Es war ganz klar True Crime an der Côte d’Azur.

    Pyramids FC: Plastikclubs sein Vater

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    00:14:38

    Als der saudi-arabische Sportminister Turki Al-Sheikh 2018 einen neuen Club aus dem Boden stampt, möchte er den ägyptischen Fußball nach vorne bringen und die Region stärken. Das ist zumindest die offizielle Version, die der Verein Pyramids FC an die Öffentlichkeit gibt. Doch im Hintergrund schwelt ein Streit um Power und Rache, den Al-Sheikh unter keinen Umständen verlieren möchte. Der Verein Pyramids FC wird so ein neues Level der sogenannten Plastikclubs.

    Wie Pelé zum “nationalen Gut” in Brasilien wurde

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    00:18:09

    Pelé ist für viele der beste Fußballer aller Zeiten. In Brasilien ist er sogar ganz offiziell ein „Nationales Gut“. Zu seiner aktiven Karriere bedeutete das ein Exportverbot. Dadurch konnte er nicht zu einem europäischen Top-Club wechseln. Obwohl viele von ihnen angeklopft hatten. Juventus Turin, Real Madrid, Manchester United und Co. Den FC Santos freute es, weil sie so Pelé weiterhin behalten konnten. Aber nicht nur der FC Santos profitierte davon. Auch die gesamte brasilianische Bevölkerung war dankbar. Weil 1950 hatte es die wohl größte sportliche Tragödie in der Geschichte des brasilianischen Fußballs gegeben. Weit vor dem 7:1 bei der WM 2014 verlor Brasilien da das “Endspiel” bei der heimischen WM gegen Uruguay. Das nationale Gut Pelé brachte ihnen Jahre später wieder Spaß, Erfolg und Freude. Aber eine Frage stellt sich am Ende dann doch: Was haben eigentlich ein unbeliebter Politiker und ein Bikini-Verbot damit zu tun?

    WM 2010: Ghanas tragischen Ausscheiden

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    00:21:21

    Ghana und die WM 2010: Das hätte der große Erfolg des afrikanischen Fußballs werden können. Aber stattdessen wurde es die größte Tragödie des afrikanischen Fußballs. Die WM 2010 fand in Südafrika statt. Nicht nur dadurch hatten viele die Hoffnung, dass eine afrikanische Mannschaft endlich mal ein Halbfinale erreichen könnte. Denn die besten Ergebnisse waren bisher nur Kamerun 1990 und dem Senegal 2002 gelungen. Beide kamen ins Viertelfinale. Doch die Hoffnung ging schnell verloren. Von sechs afrikanischen Mannschaften bei der WM 2010 schaffte es nur Ghana die Gruppenphase zu überstehen. Der wichtige Mann hieß Asamoah Gyan, der Ghana mit seinen wichtigen Toren nicht nur in das Achtelfinale, sondern später sogar bis ins Viertelfinale ballern sollte. Und dieses Viertelfinale gegen Uruguay sollte eines der packendsten WM-Spiele aller Zeiten werden. In den Hauptrollen: Asamoah Gyan und Luis Suarez.

    England amp; David Beckham: Die schwierige Beziehung

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    00:20:38

    “With players like David Beckham, you do feel there are certain moments of destiny.” Der englische Fußballkommentator Martin Tyler spricht 2001 die Zauberworte und kurze Zeit später ist der Fluch gebrochen. David Beckham hat seine Popularität unter den englischen Fans zurückgewonnen. Die 1191 Tage zuvor waren für den Popstar des Weltfußballs ein echter Spießroutenlauf. Auslöser für die Hassattacken war eine Rote Karte im WM-Achtelfinale 1998 gegen Argentinien. Zwischenzeitlich hasste ihn das ganze Land, doch Becks blieb cool und zeigte die wohl beste Leistung, die ein Kapitän der Englischen Nationalmannschaft je gezeigt hat. Very nice!

    Calciopoli: Als Juventus Turin 2006 absteigen musste

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    00:25:32

    Nach dem Calciopoli musste Juventus Turin 2006 aus der Serie A absteigen. Doch Juventus Turin war nicht der einzige Verein, der dem Calciopoli zum Opfer fiel. Der größte Skandal des italienischen Fußballs sollte auch andere große Vereine treffen, doch Juve traf es am härtesten. Der Juve-Geschäftsführer Luciano Moggi war die zentrale Figur des Calciopoli. Wie ein Puppenspieler agierte er im Hintergrund und baute sich dort ein großes kriminelles Netzwerk auf. Und diese organisierte Kriminalität ging hoch bis in die Top-Vereine des italienischen Fußballs. Selbst die Staatsanwaltschaft rieb sich verwundert die Augen. Der italienische Fußballsommer 2006: Zwischen dem WM-Titel und dem Calciopoli.

    El Tamudazo: Wie Raul Tamudo den FC Barcelona schockte

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    00:13:40

    Es gibt das “Gol” und das “Golazo”. Die dritte Variante entstand am 37. Spieltag der Saison 2006/2007 und heißt “Tamudazo”. Ein “riesiger Schock”. Genau das war es, was Raul Tamudo von Espanyol Barcelona an diesem Spieltag mit dem unbeliebten Stadtrivalen vom FC Barcelona machte. Niemand rechnete damit, dass Barca an diesem Spieltag die Meisterschaft verspielen würde, doch dann kam die 90. Minute. Wie Raul Tamudo zu dieser Legende wurde und wie ihm ein nicht bestandener Medizincheck dabei half, hört ihr in dieser Episode.

    Arjen Robben: Einer der besten Spieler des bisherigen Jahrtausends?

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    00:15:58

    Großartiger Fußballer und/oder Schwalbenkönig? An Arjen Robben scheiden sich häufig die Geister. Dem Niederländer, der seinen linken Fuß bis zur Perfektion trainierte, kann jedoch nicht abgesprochen, dass er bei jeder seiner Stationen erfolgreich war. Egal ob beim FC Groningen, dem PSV Eindhoven, FC Chelsea, Real Madrid oder bei Bayern München: Überall gewinnt er Titel. Mit der niederländischen Nationalmannschaft wird er 2010 außerdem Vize-Weltmeister. Im Rückblick auf seine Karriere gibt es jedoch nicht nur die Hochs, auch die Tiefs, die ihn fast aus München vertrieben hätten, gehören zur Karriere dazu.

    WM 1962: Wie zwei Journalisten die Schlacht von Santiago auslösten

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    00:11:12

    Das Vorrundenspiel der WM 1962 zwischen Italien und Gastgeber Chile gilt als das brutalste Spiel der Weltmeisterschafts-Geschichte. Schiedsrichter Ken Aston benötigte während des Spiels immer wieder Unterstützung der chilenischen Polizei. Vorausgegangen war einige Jahre zuvor das heftigste je gemessene Erdbeben und mehrere Artikel zweier italienischer Journalisten. Nach dem Turnier wurden Stimmen nach Veränderungen laut. Die gab es und sie sind aus dem heutigen Fußball nicht mehr wegzudenken.

    Niko Kovac bei Eintracht Frankfurt – Teil 2 +++ Mit Marvin Mendel

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    00:25:05

    Nachdem Eintracht Frankfurt in letzter Sekunde aus den europäischen Plätzen geflogen ist, steht das DFB-Pokalfinale gegen den FC Bayern München an. Es geht nicht nur um europäische Plätze, sondern auch um den ersten Titel der Frankfurter seit 30 Jahren. Es soll das letzte Spiel von Niko Kovac als Trainer der Eintracht sein, ehe er sich den Bayern anschließt. Doch in München kehrt während seiner Zeit nur selten Ruhe ein. Er übernimmt eine Mannschaft, die sich im Umbruch befindet und erfährt nur wenig Rückendeckung aus den eigenen Reihen. Es wird eine schwierige Zeit für ihn.

    Niko Kovac bei Eintracht Frankfurt - Teil 1 +++ Mit Marvin Mendel

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    00:18:28

    Die Geschichte von Niko Kovac, der Eintracht Frankfurt vom Abstieg bewahrte und später beim FC Bayern München landete, ist eine mit vielen Auf und Abs. In Teil 1 dieser Episode geht es darum, wie Niko Kovac bei Eintracht Frankfurt Mentalitätsmonster erschuf. Ante Rebic, Kevin Prince Boateng, Marius Wolf und Co. gaben auf dem Platz alles und erschufen so eine neue Bindung zwischen Mannschaft, Stadt und der gesamten Region. Doch als der Wechsel zum FC Bayern München konkreter wurde, ging die Straightness von Niko Kovac zurück. Unterstützung bekomme ich bei dieser Episode von Marvin Mendel vom „Eintracht-Podcast“ und dem Eintracht Videopodcast „Fußball 2000“.

    Team 2006: Vom Rumpelfußball erschaffen +++ mit Sven Müller

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    00:19:18

    Die Jahrtausendwende war für Fans der Deutschen Fußballnationalmannschaft nicht leicht. Der Rumpelfußball hielt beim einstigen Welt- und Europameister nämlich Einzug. Das Team verabschiedete sich aus der Weltspitze und schien relativ planlos zu sein, was in der Zukunft geschehen sollte. Eine Idee war ein Team aus Perspektivspielern zu gründen, damit die WM 2006 im eigenen Land nicht zum Fiasko wird. Das „Team 2006“ war geboren. Eine Mannschaft, die heutzutage häufig belächelt wird und auch vom DFB keine große Beachtung mehr findet. Der ehemalige Bundesligaprofi Sven Müller (u.a. VfL Wolfsburg & 1. FC Nürnberg) war im Team 2006 und spricht über diese Zeit. Seine Eindrücke und wie es überhaupt zu diesem Perspektivteam kam, hört ihr in dieser Episode.

    Als Barbados 1994 gegen Grenada beide Tore verteidigen musste

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    00:09:05

    Manche Ideen gehen einfach nach hinten los. So auch die der FIFA aus dem Jahr 1994. Der Weltfußballverband hatte sich die Golden Goal-Regel ausgedacht, um mehr Pfiff in die Verlängerung zu bekommen. Bei der Qualifikation für den Karibik-Cup 1994 sollte diese Regel, die zusätzlich noch einen ungewöhnlichen Twist bekam, ausprobiert werden. Ein Experiment, das nach hinten losging und ganz schnell wieder abgesetzt wurde. Denn was bei in der Partie zwischen Barbados und Grenada passierte, hat mit dem eigentlich Sport Fußball nicht mehr viel zu tun gehabt.

    Aufstieg und Fall von Deportivo La Coruna +++ mit Ricardo Moar

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    00:26:54

    Deportivo La Coruna war um die Jahrtausendwende zwischenzeitlich mindestens die Nummer drei im spanischen Fußball. Über Jahre hinweg hat sich der einstige Zweitligist in die Beletage hochgearbeitet. Viele Spieler mit magischen Füßen wie Bebeto, Rivaldo, Djalminha, Fran, Roy Makaay oder Juan Carlos Valeron sorgten für glorreiche Fußballfeste im Estadio Riazor. Dem Meistertitel 2000 folgten erinnerungswürdige Abende in vielen europäischen Stadien. Doch nach der Party gab es den üblen Kater, von dem sich Deportivo bis heute nicht erholt hat. Der damalige Deportivo-Manager Ricardo Moar spricht offen über die damalige Zeit.

    Jürgen Klinsmann bei Hertha BSC: Ich bin kein Berliner

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    00:15:08

    Jürgen Klinsmanns Zeit beim Fußball-Bundesligisten Hertha BSC Berlin ist turbulent. In einer „Nacht und Nebel-Aktion“ wurde er im November ins Amt gehievt. Nur 76 Tage später verkündet er sein Aus über Facebook. Später finden sogar seine Tagebücher den Weg in die Öffentlichkeit. Das kuriose Engagement im Rückblick.

    England und die Elfmeter: It´s not coming Home!

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    Englands stolze Fußballgeschichte – und ihr tragischster Gegner: der Elfmeterpunkt Englands Fußballgeschichte ist groß, stolz – und tragisch. Weltmeister 1966, Legenden wie David Beckham, Gary Lineker, Frank Lampard, Wayne Rooney und Co. Und dann wäre da noch der Elfmeterpunkt. Elf Meter bis zum Glück – oder bis zur nächsten nationalen Therapie-Sitzung. Kein anderes Land schaffte es, ein Elfmeterschießen so sehr zum kollektiven Trauma zu machen wie die Engländer. Der Fluch ist real. Aus Benediktbeuern nach Wembley In dieser Episode gehen wir dem Elfmeter-Trauma der „Three Lions“ auf den Grund. Dafür reisen wir zurück zu Karl Wald, dem bayerischen Schiedsrichter, der das moderne Elfmeterschießen erfand – ausgerechnet in Benediktbeuern. Von dort führte der Weg immer wieder nach Wembley. Helden, Tragödien und verschossene Elfmeter Wir erleben, wie Stuart Pearce, Gareth Southgate und Bukayo Saka Geschichte schrieben – auf die denkbar bitterste Weise. Und wir fragen uns: Ist das wirklich ein Fluch? Oder einfach Pech, gepaart mit jahrzehntelangen überhöhten Erwartungen und unbändiger Sehnsucht? „It’s coming home“ – oder doch nicht? Natürlich darf auch Football’s coming home nicht fehlen – der wohl optimistischste Fußballsong aller Zeiten, der mittlerweile vielleicht schon zur melancholischen Hoffnung der englischen Fans geworden ist. Denn immer, wenn England glaubt, der Bann sei gebrochen, endet es wieder mit einem verschossenen Elfmeter, hängenden Köpfen und der Erkenntnis: It’s not coming home. Zwischen Statistik und Psychologie – warum England zittert Aber vielleicht steckt mehr dahinter als nur Nervenversagen vom Punkt. Wir schauen auf Psychologie, Geschichte und Statistik – und darauf, wie Trainer Gareth Southgate, selbst einst tragische Figur von 1996, versuchte, den Fluch zu besiegen. Mit Erfolg? Teilweise! Eine Episode über Stolz, Scheitern, Hoffnung - und die wohl schmerzhafteste Fußballroutine Europas.

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    Englands stolze Fußballgeschichte – und ihr tragischster Gegner: der Elfmeterpunkt Englands Fußballgeschichte ist groß, stolz – und tragisch. Weltmeister 1966, Legenden wie David Beckham, Gary Lineker, Frank Lampard, Wayne Rooney und Co. Und dann wäre da noch der Elfmeterpunkt. Elf Meter bis zum Glück – oder bis zur nächsten nationalen Therapie-Sitzung. Kein anderes Land schaffte es, ein Elfmeterschießen so sehr zum kollektiven Trauma zu machen wie die Engländer. Der Fluch ist real. Aus Benediktbeuern nach Wembley In dieser Episode gehen wir dem Elfmeter-Trauma der „Three Lions“ auf den Grund. Dafür reisen wir zurück zu Karl Wald, dem bayerischen Schiedsrichter, der das moderne Elfmeterschießen erfand – ausgerechnet in Benediktbeuern. Von dort führte der Weg immer wieder nach Wembley. Helden, Tragödien und verschossene Elfmeter Wir erleben, wie Stuart Pearce, Gareth Southgate und Bukayo Saka Geschichte schrieben – auf die denkbar bitterste Weise. Und wir fragen uns: Ist das wirklich ein Fluch? Oder einfach Pech, gepaart mit jahrzehntelangen überhöhten Erwartungen und unbändiger Sehnsucht? „It’s coming home“ – oder doch nicht? Natürlich darf auch Football’s coming home nicht fehlen – der wohl optimistischste Fußballsong aller Zeiten, der mittlerweile vielleicht schon zur melancholischen Hoffnung der englischen Fans geworden ist. Denn immer, wenn England glaubt, der Bann sei gebrochen, endet es wieder mit einem verschossenen Elfmeter, hängenden Köpfen und der Erkenntnis: It’s not coming home. Zwischen Statistik und Psychologie – warum England zittert Aber vielleicht steckt mehr dahinter als nur Nervenversagen vom Punkt. Wir schauen auf Psychologie, Geschichte und Statistik – und darauf, wie Trainer Gareth Southgate, selbst einst tragische Figur von 1996, versuchte, den Fluch zu besiegen. Mit Erfolg? Teilweise! Eine Episode über Stolz, Scheitern, Hoffnung - und die wohl schmerzhafteste Fußballroutine Europas.

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    Englands stolze Fußballgeschichte – und ihr tragischster Gegner: der Elfmeterpunkt Englands Fußballgeschichte ist groß, stolz – und tragisch. Weltmeister 1966, Legenden wie David Beckham, Gary Lineker, Frank Lampard, Wayne Rooney und Co. Und dann wäre da noch der Elfmeterpunkt. Elf Meter bis zum Glück – oder bis zur nächsten nationalen Therapie-Sitzung. Kein anderes Land schaffte es, ein Elfmeterschießen so sehr zum kollektiven Trauma zu machen wie die Engländer. Der Fluch ist real. Aus Benediktbeuern nach Wembley In dieser Episode gehen wir dem Elfmeter-Trauma der „Three Lions“ auf den Grund. Dafür reisen wir zurück zu Karl Wald, dem bayerischen Schiedsrichter, der das moderne Elfmeterschießen erfand – ausgerechnet in Benediktbeuern. Von dort führte der Weg immer wieder nach Wembley. Helden, Tragödien und verschossene Elfmeter Wir erleben, wie Stuart Pearce, Gareth Southgate und Bukayo Saka Geschichte schrieben – auf die denkbar bitterste Weise. Und wir fragen uns: Ist das wirklich ein Fluch? Oder einfach Pech, gepaart mit jahrzehntelangen überhöhten Erwartungen und unbändiger Sehnsucht? „It’s coming home“ – oder doch nicht? Natürlich darf auch Football’s coming home nicht fehlen – der wohl optimistischste Fußballsong aller Zeiten, der mittlerweile vielleicht schon zur melancholischen Hoffnung der englischen Fans geworden ist. Denn immer, wenn England glaubt, der Bann sei gebrochen, endet es wieder mit einem verschossenen Elfmeter, hängenden Köpfen und der Erkenntnis: It’s not coming home. Zwischen Statistik und Psychologie – warum England zittert Aber vielleicht steckt mehr dahinter als nur Nervenversagen vom Punkt. Wir schauen auf Psychologie, Geschichte und Statistik – und darauf, wie Trainer Gareth Southgate, selbst einst tragische Figur von 1996, versuchte, den Fluch zu besiegen. Mit Erfolg? Teilweise! Eine Episode über Stolz, Scheitern, Hoffnung - und die wohl schmerzhafteste Fußballroutine Europas.

    WM 1998: Als Deutschlands Traum platzte und Berti Vogts gehen musste - Teil 2

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    Die deutsche Nationalmannschaft reiste als amtierender Europameister zur Weltmeisterschaft 1998 nach Frankreich – mit Spielern, die Fußballgeschichte geschrieben haben: Jürgen Klinsmann, Lothar Matthäus, Oliver Bierhoff oder Jürgen Kohler. Erfahrung ohne Ende, Siegermentalität en masse. Doch das sollte nicht zum Erfolg führen. In dieser Episode werfen wir einen Blick hinter die Schlagzeilen und erzählen die ganze Geschichte einer Fußballnation zwischen Hoffnung und Zerfall. Schon in der Gruppenphase gegen Jugoslawien, Iran und Mexiko wird klar: Die goldene Generation ist gealtert – und die Gegner sind mutiger geworden. Gleichzeitig wächst der Druck auf Trainer Berti Vogts. Medienkampagnen, Fanfrust und hitzige Interviews begleiten jede Partie. War die Kritik berechtigt – oder wurde Vogts zum Sündenbock gemacht? Dann kam das entscheidende Spiel: Deutschland gegen Kroatien im Viertelfinale der WM 1998. Für viele kam der Knackpunkt mit der Roten Karte für Christian Wörns. Spieler und Trainer Vogts gaben der Entscheidung des Schiedsrichters die Schuld am Ausscheiden. Diese Episode erzählt nicht nur den sportlichen Verlauf des Turniers, sondern auch die Hintergründe von Berti Vogts’ Rücktritt, den Beginn einer DFB-Krise und das Ende einer Ära in der deutschen Nationalmannschaft.

    WM 1998: Wie sich Deutschland nach Frankreich quälte - Teil 1

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    Die WM 1998 in Frankreich war für die deutsche Nationalmannschaft ein Turnier voller Widersprüche: gefeierte Helden, chaotische Spiele, veraltete Taktiken – und ein Skandal, der bis heute als die „dunkelste Stunde des deutschen Fußballs“ gilt. In dieser Episode nehmen wir euch mit zurück in eine Zeit, in der Oliver Bierhoffs Golden Goal bei der EM 1996 noch frisch in Erinnerung war – und die Hoffnung groß, dass Deutschland auch bei der WM wieder eine wichtige Rolle würde. Doch schon die Qualifikation zeigte: einfach würde es nicht werden. Späte Hattricks, zittrige Siege und ein Kader, der älter war als je zuvor – reicht das wirklich für den großen Wurf? Matthäus kehrt zurück Und dann war da noch das große Fragezeichen: Lothar Matthäus. Ausgemustert, abgeschrieben, eigentlich schon Geschichte – und doch stand er plötzlich wieder im Kader. Warum griff Berti Vogts ausgerechnet kurz vor der WM auf den Altmeister zurück? Und welche Rolle spielten die Machtkämpfe im Team des FC Bayern München, das damals nicht zufällig „FC Hollywood“ genannt wurde? Angriff auf Daniel Nivel Aber es geht nicht nur um Fußball auf dem Platz. Kaum ein Turnier ist so untrennbar mit einem einzelnen Schicksal verbunden wie die WM 1998. Am Rande des Vorrundenspiels gegen Jugoslawien wird der französische Polizist Daniel Nivel von deutschen Hooligans brutal zusammengeschlagen. Der Angriff geht um die Welt – und bringt den DFB sogar dazu, über einen Rückzug der Mannschaft nachzudenken. Hätte Deutschland dieses Zeichen setzen sollen? Im ersten Teil dieser Doppelfolge gibt es eine Reise zurück in die Zeit, in der im deutschen Fußball nicht gespielt, sondern gerumpelt wurde. Zwischen alten Helden und neuen Problemen. . War die WM 1998 ein Wendepunkt für den deutschen Fußball? Findet es heraus - in der neuen Episode!

    WM 1998: Wie sich Deutschland nach Frankreich quälte - Teil 1

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    Die WM 1998 in Frankreich war für die deutsche Nationalmannschaft ein Turnier voller Widersprüche: gefeierte Helden, chaotische Spiele, veraltete Taktiken – und ein Skandal, der bis heute als die „dunkelste Stunde des deutschen Fußballs“ gilt. In dieser Episode nehmen wir euch mit zurück in eine Zeit, in der Oliver Bierhoffs Golden Goal bei der EM 1996 noch frisch in Erinnerung war – und die Hoffnung groß, dass Deutschland auch bei der WM wieder eine wichtige Rolle würde. Doch schon die Qualifikation zeigte: einfach würde es nicht werden. Späte Hattricks, zittrige Siege und ein Kader, der älter war als je zuvor – reicht das wirklich für den großen Wurf? Matthäus kehrt zurück Und dann war da noch das große Fragezeichen: Lothar Matthäus. Ausgemustert, abgeschrieben, eigentlich schon Geschichte – und doch stand er plötzlich wieder im Kader. Warum griff Berti Vogts ausgerechnet kurz vor der WM auf den Altmeister zurück? Und welche Rolle spielten die Machtkämpfe im Team des FC Bayern München, das damals nicht zufällig „FC Hollywood“ genannt wurde? Angriff auf Daniel Nivel Aber es geht nicht nur um Fußball auf dem Platz. Kaum ein Turnier ist so untrennbar mit einem einzelnen Schicksal verbunden wie die WM 1998. Am Rande des Vorrundenspiels gegen Jugoslawien wird der französische Polizist Daniel Nivel von deutschen Hooligans brutal zusammengeschlagen. Der Angriff geht um die Welt – und bringt den DFB sogar dazu, über einen Rückzug der Mannschaft nachzudenken. Hätte Deutschland dieses Zeichen setzen sollen? Im ersten Teil dieser Doppelfolge gibt es eine Reise zurück in die Zeit, in der im deutschen Fußball nicht gespielt, sondern gerumpelt wurde. Zwischen alten Helden und neuen Problemen. . War die WM 1998 ein Wendepunkt für den deutschen Fußball? Findet es heraus - in der neuen Episode!

    Der Ligapokal: Wie das Turnier kam, glänzte und verschwand

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    Vorbereitungsturniere in der Sommerpause: Eigentlich ganz nice. Daher gibts in dieser Episode einen Rückblick auf den Ligapokal - das vielleicht größte Vorbereitungsturnier. Vom Olympia-Sommer 1972 bis zur letzten Austragung 2007. Von den Anfängen über den Fuji-Cup, den DFB-Supercup, den Premiere Ligapokal, dem DFL-Ligapokal bis hin zu den letzten Finals gibts die Entwicklung eines Wettbewerbs, der heute fast in Vergessenheit geraten ist. Der Startschuss fiel 1972: Wegen der Olympischen Spiele in München begann die Bundesliga-Saison verspätet, und erstmals wurde ein Ligapokal ausgetragen – mit 32 Teams. In den 1980er-Jahren folgte der Fuji-Cup, der kleine Städte wie Passau, Koblenz oder Herne zu Austragungsorten machte. Parallel lief der DFB-Supercup, der jedoch unter schwachen Zuschauerzahlen litt. 1997 verschmolzen Fuji-Cup und Supercup zum DFB-Ligapokal - zumindest inoffiziell. Meister, Pokalsieger, Vizemeister und weitere Top-Teams kämpften in kleineren Stadien um den Titel. Finanziell lohnend für die Vereine, aber oft nur im Pay-TV zu sehen. Sportlich dominierten der FC Bayern München, später auch Hertha BSC, Werder Bremen, Schalke 04 und der Hamburger SV. Trotz Stars wie Giovane Élber (Rekordtorschütze) und Hasan Salihamidžić (Rekordspieler) nahm das Interesse stetig ab. 2007 sicherte sich der FC Bayern den letzten Titel, bevor der Wettbewerb eingestellt und durch den DFL-Supercup ersetzt wurde. Die Episode bietet einen umfassenden Überblick über unter anderem: Die Entstehung und Entwicklung des Ligapokals Höhepunkte und Kuriositäten aus Fuji-Cup und Supercup Besondere Spielorte und TV-Übertragungen der 80er- und 90er-Jahre Ein Rückblick auf ein Stück deutscher Fußballgeschichte, das zwischen Sommerpause und Bundesliga-Saison für besondere Momente sorgte und dessen Wiederkehr bis heute offen bleibt.

    Manager Idol: Als Luton Town seinen Trainer per SMS-Castingshow suchte

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    nsverein Luton Town FC ein Kapitel Fußballgeschichte, das so bizarr ist, dass es heute kaum noch jemand glauben kann: Die Trainersuche traf auf eine Castingshow – komplett nach dem Vorbild von „Deutschland sucht den Superstar“ bzw. „Pop Idol". Per SMS und Telefonanruf durften Fans, Anteilseigner, Spieler und Co. abstimmen, wer der neue Trainer werden sollte. Willkommen bei „Manager Idol“. Wie kam es zu dieser skurrilen Idee? Die Antwort führt mitten hinein in die chaotischen Jahre des englischen Fußballs Anfang der 2000er. Nach dem Zusammenbruch von ITV Digital kämpften viele Vereine ums Überleben – auch Luton Town. Der dubiose Geschäftsmann John Gurney, der für nur vier Pfund die Kontrolle über den Klub übernahm, sorgte mit absurden Stadionplänen, einer möglichen Namensänderung zu „London Luton FC“ und letztlich dieser Castingshow für Schlagzeilen. In dieser Episode tauchen wir tief in die Ereignisse ein: - Warum der damalige Erfolgscoach Joe Kinnear per Einschreiben gefeuert wurde. - Wie ein öffentlicher Trainer-Wettbewerb zum medialen Spektakel wurde. - Welche Rolle die Fans spielten, die mit einem Boykott schließlich Gurneys Ende einleiteten. - Und wie sich Luton Town trotz dieser chaotischen Phase Schritt für Schritt zurückkämpfte – bis hin zum späteren Aufstieg in die Premier League. Diese Geschichte bietet alles: Fußball-Drama, Wirtschaftskrimi und Reality-TV in einem. Sie zeigt, wie nah Tradition und Chaos im Fußball manchmal beieinanderliegen – und warum Luton-Fans bis heute sagen: Wer „Manager Idol“ überstanden hat, kann alles überstehen.

    Fußballwunder nach Tsunami – Japans unglaublicher WM-Sieg 2011

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    Bei der Frauen-Weltmeisterschaft 2011 in Deutschland schrieb das japanische Nationalteam Fußballgeschichte: Nadeshiko Japan gewann gegen teils übermächtige Gegnerinnen sensationell den WM-Titel. Der erste Fußball-Weltmeister überhaupt aus Asien. Es war mehr als ein sportlicher Sieg: Nur wenige Monate nach dem verheerenden Tsunami und der Atomkatastrophe von Fukushima 2011 wurde der WM-Erfolg zum Symbol der Hoffnung für ein ganzes Land. In dieser Episode gibt es die bewegende Geschichte hinter dem Titelgewinn bei der Fußball-WM 2011 der Frauen. Außerdem geht es um das technisch brillante, taktisch überlegte Spiel der Japanerinnen, ihre emotionale Motivation – und den enormen gesellschaftlichen Druck, unter dem sie standen. Denn während in Japan tausende Menschen ihr Zuhause verloren hatten, trat das Team mit einer Mission an: Hoffnung schenken. Ganz vorne stand Japans Anführerin und Kapitänen Homare Sawa. Schon mit 15 Jahren trug sie das Nationaltrikot und sollte sich bei dieser Weltmeisterschaft die Krone aufsetzen. An Dramatik kaum zu übertreffen war das WM-Finale Japan gegen die USA, das erst in einem nervenaufreibenden Elfmeterschießen endete. Doch dieser Sieg war trotzdem kein Zufallsprodukt. Hinter dem Triumph stand jahrelange Aufbauarbeit, Disziplin, ein außergewöhnlicher Teamgeist und ein Land, das seine Heldinnen feiert. Was bedeutet ein sportlicher Erfolg in Zeiten nationaler Krise? Wie wurde der WM-Sieg 2011 in Japan aufgenommen? Und wie nachhaltig war der Einfluss auf Gesellschaft und Frauenfußball? In dieser Episode gibt es einen Rückblick auf eines der eindrucksvollsten Kapitel der Fußballgeschichte. Es zeigt, wie der Sport in dunklen Momenten Licht spenden kann.

    Usbekistans WM-Skandal 2005: FIFA-Fehler & Protest

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    Usbekistan nimmt 2026 zum ersten Mal an einer WM teil. 2026 steht das zentralasiatische Land bei der Fußball-Weltmeisterschaft in Kanada, Mexiko und den USA auf der großen Fußballbühne. Ein historischer Moment – vor allem, wenn man den langen und oft bitteren Weg dorthin kennt. In dieser Episode blicken wir zurück auf die bewegende WM-Qualifikationsgeschichte Usbekistans. Schon 2006 war das Team nämlich nah dran, sich für die Weltmeisterschaft in Deutschland zu qualifizieren. Doch eine umstrittene Schiedsrichterentscheidung im Playoff-Spiel gegen Bahrain und ein skandalöser daraus folgender FIFA-Beschluss machten alle Hoffnungen zunichte. Eine Regel, die eigentlich klar war, wurde plötzlich anders ausgelegt – mit Folgen für die usbekische Nationalmannschaft. Auch zur WM 2014 fehlte Usbekistan am Ende nur ein einziges Tor, bevor es im Elfmeterschießen gegen Jordanien endgültig scheiterte. Zwei verpasste Chancen, zwei große Enttäuschungen – und trotzdem blieb der Traum einer WM-Teilnahme lebendig. Diese Episode erzählt die Geschichte der WM-Qualifikation Asiens aus usbekischer Perspektive. Es geht ins Zentralstadion von Taschkent, wir blicken zurück auf Schlüsselmomente der usbekischen Fußballgeschichte und zeigen, was diesen Erfolg bei der WM 2026 so besonders macht. Diese Episode entstand dank einer Idee meines Hörers Mika. Danke für den tollen Input!

    Erschossen: Der rätselhafte Tod von Luciano Re Cecconi

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    Ein Scherz, ein Schuss, ein toter Fußballer. War es so? Am 18. Januar 1977 wird der italienische Fußball plötzlich von einem Schock erschüttert: Luciano Re Cecconi, Mittelfeldspieler von Lazio Rom und italienischer Nationalspieler, wird in einem Juweliergeschäft in Rom erschossen. Nur wenige Minuten später ist der erst 28-Jährige tot. Was wie ein schlechter Scherz begann, endete tödlich. Aber was ist damals wirklich passiert? Warum musste Re Cecconi sterben? Es geht auf eine Reise in das Italien der 1970er-Jahre – eine Zeit voller politischer Spannungen, sozialer Unruhen und wachsender Gewalt. In dieser explosiven Atmosphäre war Fußball weit mehr als ein Spiel. Die Geschichte von Lazio Rom spiegelt das wider: Ein gespaltenes Team in einem gespaltenen Land – und mittendrin: Luciano Re Cecconi. Wer war dieser „blonde Engel“, der aus einem kleinen Ort vom Mechaniker zum gefeierten Star aufstieg? Wie konnte ein harmloser Spruch angeblich zum Auslöser für einen tödlichen Schuss werden? Und warum bleiben die Umstände seines Todes bis heute so rätselhaft? Wir rekonstruieren die letzten Minuten von Re Cecconi, sprechen über das Klima in Italien zur Zeit der „bleiernen Jahre“ und beleuchten eine Mannschaft, in der politische Lager aufeinanderprallten – wortwörtlich. Und wir fragen uns: War es wirklich ein Missverständnis, das zu dieser Tragödie führte, oder steckt mehr hinter der Tat? Ein Fall, der Fans, Medien und Angehörige bis heute nicht loslässt. Luciano Re Cecconi – einen vergessenen Fußballhelden, dessen Ende so unerwartet kam wie sein Aufstieg.

    12:0 - Wie Mönchengladbach den höchsten Bundesliga-Sieg feierte

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    12:0! Gladbachs Rekordsieg gegen Dortmund – Der höchste Bundesliga-Sieg aller Zeiten Am letzten Spieltag der Saison 1977/78 ging es zwischen Borussia Mönchengladbach und dem 1. FC Köln um die deutsche Meisterschaft. Knapp war es jedoch nicht, denn Gladbach musste zehn Tore Rückstand aufholen. Also alle Kanonen frei! Borussia Mönchengladbach fiedelte Borussia Dortmund mit 12:0 aus dem Stadion – bis heute der höchste Sieg in der Bundesliga-Geschichte. In dieser Episode geht es um die Hintergründe dieses historischen Spiels: Warum Gladbach so viele Tore brauchte, weshalb der BVB mit seinem Ersatztorwart antrat, was Trainer Otto Rehhagel falsch machte – und warum eine Fanfreundschaft entstanden ist, die bis heute hält.

    Kahn vs. Lehmann: Der Torwart-Streit vor der WM 2006

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    Kampf der Titanen: Kahn vs. Lehmann bei der WM 2006 – das größte Torwart-Duell der DFB-Geschichte Sommermärchen hin oder her – der wahre Thriller vor der WM 2006 spielte sich zwischen den Pfosten ab. Wer wird Deutschlands Nummer 1? Oliver Kahn, der Titan, oder Jens Lehmann, der unterschätzte Herausforderer? Diese Frage spaltete eine ganze Fußballnation – und sogar das Heute-Journal des ZDF eröffnete damals mit dem Torwart-Zoff die Sendung. In dieser Episode tauchen wir ein in die dramatische Geschichte eines Duells, das weit mehr als ein sportlicher Konkurrenzkampf war: Es ging um Ehre, Prestige und den Platz zwischen den Pfosten im eigenen Land. Mit dabei: Klinsmanns umstrittene Entscheidung, Sepp Maiers Rauswurf, rote Karten, wütende Bayern-Bosse und natürlich der legendäre Handschlag vor dem Elfmeterschießen gegen Argentinien. Was damals alles passiert ist, warum Kahn am Ende menschlich gewann und wie Lehmann seinen Platz im Rampenlicht – das hört ihr in dieser neuen YeahFußball-Episode.

    Was ist wirklich mit Dele Alli passiert?

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    Dele Alli – ein Name, der mit Glanz, Talent und Hoffnung verbunden war. Vom gefeierten Shootingstar bei den Tottenham Hotspur zum Stammspieler der englischen Nationalmannschaft: Die Karriere von Dele Alli schien grenzenlos zu sein. Doch genauso schnell, wie der junge Mittelfeldspieler aufstieg, folgte der tiefe Fall. Und inzwischen fragen sich viele Fußballfans auf der ganzen Welt: "Was ist eigentlich mit Dele Alli passiert?!" Die Antwort auf die Frage hat Dele Alli selbst gegeben. Und zwar in einem aufrüttelnden Interview mit Gary Neville aus dem Format The Overlap. Darin spricht Dele Alli offen wie nie über seine Kindheit, den sexuellen Missbrauch, die psychischen Probleme, seinen Rückzug aus dem Rampenlicht und den Weg in eine Reha-Klinik. Aber auch im Hintergrund seiner Karriere passierte einiges. Trainer José Mourinho haderte mit Dele Alli und sorgte damit für weitere Sorgen bei seinem Spieler. Diese Episode beleuchtet nicht nur sportliche Tiefen, sondern auch die oft übersehene menschliche Seite eines Profis, der zwischen Ruhm, Druck und Trauma beinahe zerbrochen wäre. Kann Dele Alli nochmal zurückkommen? Eventuell sogar zur WM 2026? Oder ist seine Geschichte ein Mahnmal für eine ganze Generation junger Fußballer? Eine Geschichte über die Schattenseiten des Fußballs, mentale Gesundheit im Spitzensport – und über einen Spieler, der sich endlich traut, seine Geschichte zu erzählen.

    Steven Gerrards Ausrutscher: Wie Liverpool 2014 die Meisterschaft verlor

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    00:25:30

    Steven Gerrard und der FC Liverpool standen 2014 kurz vor dem Gewinn der Premier League. Es wäre der erste Meistertitel für den Klub seit 1990 gewesen. Kapitän der Mannschaft war Steven Gerrard – ein Junge aus Liverpool, der nie für einen anderen Verein gespielt hatte. In den Vorjahren war er zur Vereinslegende geworden, und nun sollte die Krönung folgen. Der FC Liverpool spielte in der Saison 2014 mit vielen jungen Talenten, die später zur Weltklasse reifen sollten. Unter der Führung des erfahrenen Steven Gerrard standen Spieler wie Luis Suárez, Jordan Henderson und Philippe Coutinho. Ein Sieg gegen den Konkurrenten Manchester City ließ die Titelträume greifbar erscheinen, doch im Spiel gegen den FC Chelsea wurde der Traum für Steven Gerrard und den FC Liverpool zum Albtraum.

    Jürgen Klinsmann als Trainer in Südkorea: Nicht mehr gewollt

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    00:21:54

    Kimchi, K-Pop, Klinsi! Als Jürgen Klinsmann im Februar 2023 neuer Trainer von Südkorea wurde, begann ein neues Kapitel im Leben des legendären Stürmers. Klinsmann gab schnell das Ziel aus, die Asienmeisterschaft 2024 gewinnen zu wollen. Jedoch blieb der erhoffte Knalleffekt von Anfang an aus. Die ersten fünf Spiele konnte Südkorea mit Klinsmann nicht gewinnen. Passend dazu schlichen sich schnell Nebenschauplätze ein, die man eigentlich von Klinsmann kennen sollte, jedoch in großen Teilen der südkoreanischen Bevölkerung nicht gut ankamen. Eine Beziehung, die von Anfang an kompliziert war und mit einem dicken Grinsen endete. All das und viel mehr gibts in dieser Episode!

    Als Oliver Kahn den Ball gegen Hansa Rostock ins Tor boxte

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    00:14:55

    Manchmal frisst die Gier den Verstand auf. So auch am 3. März 2001 im Ostseestadion von Hansa Rostock. Bei Oliver Kahn, dem Torwart des FC Bayern München, hatte sich in den 90 Minuten zuvor einiges angestaut. Der FC Bayern steckte in einer Krise und gegen Hansa Rostock schien es die nächste Niederlage zu geben. Als es in der letzten Minute eine Ecke für den FC Bayern gab, stürmte Kahn in den Rostocker Strafraum - und zwar mit so einer riesigen Gier, dass der Verstand keine Chance mehr hatte. Damit sorgte Oliver Kahn für einen der ikonischsten Momente, der damaligen Fußball-Ära.

    Die Schwalbe von Andreas Möller

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    00:19:10

    Die Schwalbe von Andreas Möller ist eine der bekanntesten Szene in der Geschichte der Bundesliga. Am 13. April 1995 hob Möller im Spiel zwischen Borussia Dortmund und dem Karlsruher SC ab. Daraufhin gab es Elfmeter. Es war die Geburtsstunde der "Schutzschwalbe", auf die hitzige und teilweise skurrile Interviews und Aussagen folgten. Für Andreas Möller ging der Spießroutenlauf daraufhin allerdings erst so richtig los. Sowohl Medien als auch Fans attackierten Möller für seine Schwalbe. Abschreckend genug war die für die zukünftigen Generationen jedoch scheinbar nicht.

    Wie der FC Chelsea das Finale Dahoam 2012 zerstörte – Teil 2

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    00:47:46

    Der FC Chelsea ist nach dem verlorenen Champions League Finale 2008 auf der Suche nach Konstanz auf der Trainerbank. Doch keiner der Kandidaten kann Besitzer Roman Abramowitsch so richtig zufriedenstellen. So taumelt der FC Chelsea fast schon durch die Saison 2011/2012, hat den Sieg in der Champions League dabei aber nie aus den Augen verloren. So gelingt den alten Recken eine denkwürdige Revanche gegen den FC Barcelona und ein spektakuläres "Finale Dahoam" gegen den FC Bayern München. Um die Reise des FC Chelsea zum Titelgewinn 2012 zu begleiten, hat sich Jerome Mäser Zeit genommen. Er ist seit vielen Jahren Mitglied der German Blues und blickt auf die Zeit zurück.

    Wie der FC Chelsea das Finale Dahoam 2012 zerstörte - Teil 1

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    00:22:20

    Der FC Chelsea aus London gewann 2012 die Champions League und zerstörte damit das "Finale Dahoam" des FC Bayern München. Für den FC Chelsea war es jedoch kein Sieg aus dem Nichts. Schon einige Jahre zuvor hatten die Blues eine Hand an der Champions League Trophäe. Denn seit der Übernahme von Roman Abramowitsch hatte sich beim FC Chelsea einiges getan. Große Spieler, große Gehälter und ein ganz besonderer Trainer. Der ganz große Erfolg blieb jedoch vorerst aus. Um die Reise des FC Chelsea zum Titelgewinn 2012 zu begleiten, hat sich Jerome Mäser Zeit genommen. Er ist seit vielen Jahren Mitglied der German Blues und blickt auf die Zeit zurück.

    Die Sidequest des Bundesliga-Wettskandals // #OTD

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    00:02:26

    Der Wettskandal erschütterte 2004 den deutschen Fußball. Das Gesicht war das des Schiedsrichters Robert Hoyzer. Er hatte Spiele manipuliert, um an schnelles Geld zu kommen. Er war jedoch nicht der einzige Schiedsrichter, der verurteilt wurde. Auch Dominik Marks wurde verurteilt. Am 3. Dezember 2004 pfiff Marks sein letztes Spiel. 2. Liga: Karlsruher SC - MSV Duisburg.

    Der Hattrick von José Luis Chilavert // #OTD

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    00:02:02

    José Luis Chilavert war nicht nur ein ausgezeichneter Torhüter, sondern auch ein fantastischer Freistoßschütze. So kam Chilavert während seiner Karriere auf insgesamt 62 Tore. Drei davon schoss er am 28. November 1999 für seinen Verein Vélez Sarsfield beim 6:1-Sieg gegen Ferro Carril Oeste. Bis heute ist das keinem anderen Torhüter je gelungen. Solche Aktionen überdecken jedoch auch immer wieder, was Chilavert bis heute für ein schwieriger Typ ist.

    Ein Auto für Mama Kuffour // #OTD

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    00:01:34

    Der FC Bayern München gewann 2001 nicht nur die Champions League. Auch der Weltpokal wanderte wenige Monate später nach München. In Tokyo gewann der FC Bayern mit 1:0 gegen die Boca Juniors aus Buenos Aires. Für Bayern-Verteidiger Sammy Kuffour ein ganz besonderes Spiel - und das auf mehreren Ebenen.

    Ein Schweinekopf für Luis Figo // #OTD

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    00:01:48

    Luis Figo war einer der großen Fanlieblinge des FC Barcelona. Doch diesen Status zerstörte er sich durch seinen Wechsel im Jahr 2000 zum Erzfeind Real Madrid. Die Fans des FC Barcelona waren so sauer und verletzt, dass sie Figo bei seiner Rückkehr mit allem beworfen, was nicht niet- und nagelfest war. Selbst ein Schweinekopf flog durch das Camp Nou.

    WM 1998: Als der Iran auf die USA traf – Teil 3

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    00:19:50

    Der Iran steht bei der Weltmeisterschaft 1998 in Frankreich kurz vor dem wichtigen Spiel gegen die USA. Doch die Nachricht aus der Heimat bringt Unruhe: Die Spieler der Iran sollen nicht auf die der USA zugehen und ihnen die Hände schütteln. Der rettende Einfall kam dann vom schweizer Schiedsrichter Urs Meyer, sodass der vielleicht größte Sportmoment der iranischen Geschichte doch noch stattfinden konnte. Um über den Weg des Iran zu sprechen, hilft mir Farid Ashrafian. Der leidenschaftliche Sportjournalist und Iran-Experte war 1998 bei allen drei Gruppenspielen der iranischen Mannschaft dabei und berichtet hautnah aus der damaligen Zeit.

    Folter und 30 Sekunden Fußball // #OTD

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    00:01:49

    Nach 30 Sekunden war Schluss: Als Chile und die UDSSR 1973 aufeinandertrafen, ging es um mehr als nur um die Qualifikation für die WM 1974 in West-Deutschland. Die beiden Mannschaften trafen aufeinander und gingen nach einem 0:0 in Moskau ins Rückspiel in Santiago. Das Nationalstadion in Santiago wurde jedoch auch als Gefangenenlager genutzt.

    Der Fuß Gottes // #OTD

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    00:01:28

    Am 14. November 2012 fiel eines dieser Tore, das bis in alle Ewigkeiten die Youtube-Compilations füllen wird. Zlatan Ibrahimovic traf mit einem unglaublichen Fallrückzieher aus gut und gerne 30 Metern gegen England. An diesem Tag gewann Schweden das Spiel mit 4:2 gegen England. Alle Tore gingen auf das Konto von Zlatan Ibrahimovic, aber das 4:2 bleibt für immer.

    WM 1998: Als der Iran auf die USA traf - Teil 2

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    00:17:04

    Der Iran hat auf dem Weg zur Weltmeisterschaft 1998 Halt im Nordwesten Frankreichs gemacht. Kein leichter Weg, doch der Weg zum WM-Spiel gegen die USA sollte steinig werden. Vor allem die Einflüsse von außerhalb sorgten je näher das Spiel rückte, für einigen Trubel. Sogar ein Hollywood-Film führte fast zu einem Boykott des iranischen Nationalteams. Die größte Einflussnahme kam jedoch aus der iranischen Heimat selbst. Um über den Weg des Iran zu sprechen, hilft mir Farid Ashrafian. Der leidenschaftliche Sportjournalist und Iran-Experte war 1998 bei allen drei Gruppenspielen der iranischen Mannschaft dabei und berichtet hautnah aus der damaligen Zeit.

    Die Simpsons-Fußball-Folge // #OTD

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    00:04:20

    Am 7. November 1997 wurde die Simpsons-Folge zum ersten Mal ausgestrahlt, die unter vielen Fußballfans inzwischen den sogenannten Kultstatus genießt. Sie trägt den Namen "Homer und der Revolver." Der Fußball kommt nach Springfield und dann sind natürlich auch die Simpsons nicht weit. Doch das Spektakel entpuppt sich ziemlich schnell als langweilige Veranstaltung. Ob es daran lag, dass der Fußball bei den Simpsons jahrelang keine Beachtung mehr finden sollte?

    R.I.P., Krake Paul! // #OTD

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    00:02:25

    Wer "WM 2010" sagt, muss auch "Krake Paul" sagen. Der Krake aus dem Sea Life Center in Oberhausen mauserte sich während der Weltmeisterschaft 2010 zum wohl bekanntesten Tierorakel aller Zeiten. Er tippte alle acht Spiele der deutschen Nationalmannschaft richtig und wurde so auch international zu einem großen Star(fish). Auch wenn viele versuchten in seine Tentakelstapfen zu treten, schaffte es niemand so erfolgreich zu sein, wie unser Paule. Am 26. Oktober 2010 ist Krake Paul in Oberhausen verstorben.

    WM 1998: Als der Iran auf die USA traf - Teil 1

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    00:23:43

    In der Vorrunde der WM 1998 trafen der Iran und die USA aufeinander. Am 21. Juni 1998 war es in Lyon soweit. Die diplomatischen Beziehungen der beiden Länder waren fast 20 Jahre nicht mehr vorhanden. Kaum ein anderes Spiel der WM-Geschichte war daher politisch so brisant, wie dieses Duell zwischen dem Iran und der USA. Für die Menschen im Iran sollte diese Begegnung etwas sein, von dem sie lange zehren würden. Der Weg nach Frankreich war jedoch lange, anstrengend und gipfelte in einem hochdramatischen Spiel in Melbourne. Um über den Weg des Iran zu sprechen, hilft mir Farid Ashrafian. Der leidenschaftliche Sportjournalist und Iran-Experte war 1998 bei allen drei Gruppenspielen der iranischen Mannschaft dabei und berichtet hautnah aus der damaligen Zeit.

    Die Koeman-Kontroverse // #OTD

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    00:01:50

    1993 stritten England und die Niederlande um das letzte freie Ticket für die Weltmeisterschaft 1994 in den USA. Überschattet wurde das Spiel von einem Foul des Niederländers Ronald Koeman. Als letzter Mann stoppte er seinen Gegenspieler David Platt. Elfmeter? Freistoß? Rote Karte? Eine Szene, die das Spiel entschied.