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    Thorben Deters: „Ich wollte nicht nur Trainingsweltmeister sein”

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    00:59:11

    Viele Fans haben sich gewünscht, dass Thorben Deters in seiner Karriere noch einmal seine Fußballschuhe für den SV Meppen schnürt. In diesem Sommer ist dieser Wunsch schließlich in Erfüllung gegangen. Der gebürtige Emsländer kehrte nach sechseinhalb Jahren zum SVM in die Regionalliga Nord zurück. In den ersten vier Spielen stand der Offensivspieler immer in der Startelf, war aber noch an keinem Meppener Tor direkt beteiligt. Seine ersten Einsätze für den SVM nach seiner Rückkehr ordnete Deters in der 46. Folge von „Rasenschnack - Dein SV Meppen Podcast” sehr reflektiert ein. „Das letzte halbe Jahr in Münster war echt nicht gut. Das hat viel mit mir gemacht”, sagte Deters, der an einer langwierigen Schulterverletzung laborierte. „Zudem wurde mir schon im Februar gesagt, dass ich im Verein keine Rolle mehr spiele - obwohl ich mir im Training immer den Arsch aufgerissen habe”, sprach er von einer sehr intensiven Zeit. In Meppen habe er nun den Spaß am Fußball wiedergefunden. „Ich merke, dass ich so langsam wieder in einen Spielrhythmus hineinkomme, was für jeden Spieler enorm wichtig ist. Mir tut jede Minute im Trikot vom SV Meppen gut. Aber ich muss mir selbst auch Zeit geben“, will Deters nichts erzwingen und sich seine Leichtigkeit wieder zurückerarbeiten. Zudem spricht der Meppener trotz der Derbyniederlage gegen den VfB Oldenburg von einem ordentlichen Saisonstart, erklärt, warum jetzt der Zeitpunkt gekommen war, nach Meppen zurückzukehren, und warum er im Januar 2019 den Verein verließ. „Ich habe eine super Wintervorbereitung gespielt und in den Testspielen getroffen. Wir hatten das erste Spiel an der Bremer in Brücke in Osnabrück.” Für dieses Spiel habe er die komplette Vorbereitung Vollgas gegeben. „Ich saß 90 Minuten auf der Bank, wir haben das Spiel verloren. Ich war stinksauer.” Auf einmal sei das Angebot aus Düsseldorf gekommen. „Es war dann vielleicht auch ein bisschen eine emotionale Entscheidung, weil mich die Nicht-Einwechslung in Osnabrück schon sehr getroffen hat. Aber ich wollte Fußball spielen und in der Mannschaft nicht nur Trainingsweltmeister sein.” Außerdem spricht er darüber, wie ihn seine Stationen in Düsseldorf, Lüneburg, Lübeck und Münster geprägt haben, welcher Aufstieg sein schönster war, wie er sein Zweitliga-Debüt vor 57.000 Zuschauern im Hamburger Volksparkstadion erlebt hat und wann er seine Kumpels aus Schwefingen anlässlich seines 30. Geburtstags noch zum „Treppe fegen” einlädt.

    Meppens neuer U23-Trainer Carsten Stammermann über Otto Rehhagel und die Nachfolge von Tobias Bartels

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    00:51:59

    Er tritt in diesem Sommer beim Oberligisten SV Meppen II, auch U23 genannt, in die großen Fußstapfen von Vorgänger Tobias Bartels: der bisherige A-Jugend-Coach Carsten Stammermann. Der 56-Jährige ist der neue Trainer des Teams und gewährt Einblicke in seinen Job. In der neuesten Folge von „Rasenschnack – Dein SV Meppen Podcast“ erklärt Stammermann, warum er diese Aufgabe nach sieben Jahren im NLZ Emsland übernimmt, wie es dazu kam, was die Vorbereitung gebracht hat und wie er den gewaltigen Umbruch meistern will. Wie gut oder schlecht lief in den vergangenen vier Jahren die Zusammenarbeit zwischen der A-Jugend und Stammermann sowie den jeweiligen Erste-Herren-Trainern Torsten Frings, Rico Schmitt, Stefan Krämer, Ernst Middendorp, Adrian Alipour und Lucas Beniermann? Warum macht Stammermann nicht weiter als U19-Coach? Was ist der Hauptunterschied zwischen dem Coaching von Jugendmannschaften und den Männern? Wer ordnete eigentlich die radikale Verjüngung der U23 an? In welchen Bereichen wird das Team in der Saison 2025/26 Lehrgeld zahlen? Und wer entscheidet beim SV Meppen überhaupt, welche Jugendspieler in die entsprechenden Herrenmannschaften hochgezogen werden? Auch darauf antwortet Stammermann ausführlich. Im Gespräch mit Emslandsportredakteur Dieter Kremer berichtet Stammermann, dass er von 1989 bis 1991 als Spieler und Halbprofi bei Werder Bremen II tätig war und dort die Besonderheiten des damaligen Coaches Otto Rehhagel kennenlernen durfte. Er geht darauf ein, dass der SV Meppen II nicht sein erster Trainerjob im Herrenbereich ist. Und verrät, dass er bisweilen an der Seitenlinie ein anderer Mensch ist als sonst. Zum Abschluss spricht Stammermann in „Rasenschnack“ noch darüber, was er von seinem neuen Team in der Oberliga erwartet, wie er die Konkurrenz – insbesondere die emsländische mit dem SC Spelle-Venhaus und dem SV Holthausen Biene – sieht und mit welchem Ziel Meppens U23 in die Saison geht. In dem Podcast kommen zudem Stammermanns ehemaliger U19-Kapitän und künftiger Speller Felix Golkowski, sein Vorgänger Tobias Bartels und Sportvorstand Heiner Beckmann zu Wort. Golkowskis Worte führen bei Stammermann sogar zur Gänsehaut.

    Olufemi Smith: „Wir wollen Meister werden”

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    00:57:50

    Der SV Meppen startet am Freitag, 25. Juli 2025, bei Kickers Emden in die neue Saison. Mit welchem Ziel geht der emsländische Traditionsverein die neue Spielzeit an? „Wir wollen Meister werden”, sagte Olufemi Smith, Sportlicher Leiter des SVM, in der 44. Folge von „Rasenschnack - Dein SV Meppen Podcast” unmissverständlich. Der 46-jährige Hamburger nahm am 1. Mai die Arbeit im Emsland auf und stellte in den vergangenen knapp drei Monaten einen Kader zusammen, mit dem die Emsländer ihr Ziel erreichen wollen und der mit der jüngsten Verpflichtung von Offensivspieler Niclas Nadj nun komplett ist. „Wir freuen uns, dass es vor dem Saisonstart noch geklappt hat. Damit haben wir die Gruppe komplett”, sagte Smith, der die Kaderplanung für diesen Sommer damit abgeschlossen hat. Der Sportliche Leiter verriet außerdem, wie seine Analyse zum Kader der Vorsaison ausfiel, wer seine Meisterschaftsfavoriten in diesem Jahr sind und warum er die Aufgabe beim SVM angetreten hat. „Der SV Meppen ist in der Regionalliga ein Verein mit ganz, ganz viel Wucht und guten Perspektiven, in den höherklassigen Fußball zurückzukehren.” Es sei eine glaubhafte Perspektive Richtung Profifußball. Darüber hinaus erzählte Smith im Podcast von seinem Erlebnis bei der Spielshow „Schlag den Raab” aus dem Jahr 2008, als er 2,5 Millionen Euro gewann. Zudem spielte er in seiner Karriere als aktiver Fußballer gegen drei Väter von Spielern aus dem aktuellen Kader - einer davon spielte beim SVM.

    Andreas Kremer über seine Amtszeit, das Stadion, Maradona und Neidhart

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    00:38:05

    Wohl kein Fan des SV Meppen erinnert sich gerne an das Jahr 2008 zurück. Der ehemalige stolze Zweitligist dümpelte damals in der 5. Liga herum und stand nach einer Zeit der Misswirtschaft vor der Insolvenz, als Andreas Kremer SVM-Vorstandssprecher wurde. Unter dem in Meppen geborenen Unternehmer gelang die völlige Entschuldung und ging es in den folgenden Jahren sportlich bergauf. In der neuesten Folge von „Rasenschnack – Dein SV Meppen Podcast“ spricht Kremer über Meilensteine und Erfolge seiner Amtszeit, aber auch über Fehleinschätzungen. Der 56-Jährige berichtet, wieso er eigentlich Vorstandssprecher und nicht Präsident oder Vorsitzender wurde, welchen „Riesenfehler“ er dabei nach eigenen Worten beging und warum er sich zu Beginn „geisteskrank“ fühlte. Im Gespräch mit Emslandsportredakteur Dieter Kremer erklärt der Familienvater, warum der 31. Mai 2017 - der Tag des Aufstiegs in die 3. Liga - der mit Abstand emotionalste seiner Amtszeit war. Was haben die folgenden sechs Jahre in der 3. Liga gebracht? Wie viele Trainer kamen und gingen seit 2008? Beeinflusst die Tatsache, zwischenzeitlich zwei Coaches gleichzeitig bezahlen zu müssen, sein heutiges Handeln? Und welches Verhältnis pflegt er eigentlich aktuell zu Christian Neidhart, der den SV Meppen sieben Jahre als Trainer prägte? Ausführlich spricht Kremer über seine Kritik an der Stadt im Zusammenhang mit dem Stadionumbau. Er äußert sich zum Auftritt von Diego Maradona 1982 in Meppen, bei dem er auf dem Platz stand und mit seiner Pocketkamera Fotos vom Argentinier machte. Dabei erzählt Kremer, welche peinliche Anekdote hinter der Schwarz-Weiß-Aufnahme steckt, die ihn mit Maradona zeigt. Zum Abschluss geht Kremer in „Rasenschnack“ auf sein Vermächtnis beim SV Meppen ein – sportlich wie wirtschaftlich. Und er beantwortet die Frage, ob er so lange im Amt bleiben möchte wie der 2017 verstorbene Wolfgang Gersmann, der 24 Jahre lang den emsländischen Leuchtturm verkörperte.

    SVM-Vorstandssprecher Andreas Kremer: Saisonbilanz 2024/25 und Ausblick auf die nächste Spielzeit

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    00:36:03

    Als Vorstandssprecher des SV Meppen laufen bei ihm die Fäden zusammen: Andreas Kremer. Der 56-jährige Unternehmer leitet seit 2008 mit seinen Vorstandskollegen die Geschicke bei den Emsländern. In der neuesten Folge von „Rasenschnack – Dein SV Meppen Podcast“ spricht Kremer über die abgelaufene Saison und wagt einen Ausblick auf die nächste Spielzeit, in der dem Meister keine Relegation droht, sondern der direkte Aufstieg in den Profifußball winkt. Er erzählt, welche Note er den Regionalliga-Fußballern, dem Trainer und dem Vorstand für die Saison 2024/25 geben und mit welchen drei, vier Begriffen er das Fußballjahr beschreiben würde. Im Gespräch mit Emslandsportredakteur Dieter Kremer sagt Kremer, warum die Trennung von Trainer Adrian Alipour aus seiner Sicht auch rückblickend die richtige Entscheidung war.  Warum verlängerte der Verein bereits im Winter den Vertrag mit Alipours Nachfolger Lucas Beniermann? Welche Schlüsse lassen sich eigentlich aus der zweiten Saison nach dem Abstieg aus der 3. Liga und Platz sechs ziehen? Wieso musste nach zehn sieglosen Partien in Folge „nur“ der Sportliche Leiter David Vrzogic gehen? Wie lautete eigentlich das Saisonziel von Kremer und Co.? Und welchen Auftrag hatte Beniermann, als er die Mannschaft nach drei Ligaspielen übernahm? Kremer äußert sich auch zur kommenden Saison und dem neuen Sportlichen Leiter Olufemi Smith. Der gebürtige Meppener spricht über den künftigen Kader, den Umgang mit Druck, die größten Rivalen im Kampf um die Regionalliga-Meisterschaft und die Aufstiegshelden von 2017.   Zum Abschluss redet Kremer in „Rasenschnack“ noch über das künftige Trikot der Meppener, die im Sommer einen neuen Ausrüster bekommen.

    Dominique Domröse: „Das war verrückt, was hier los war”

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    00:32:43

    Er ist erst seit dem Winter beim Fußball-Regionalligisten SV Meppen unter Vertrag. Seit Beginn der restlichen Rückrunde bestritt Dominique Domröse alle elf Spiele für die Emsländer, davon zehn von Beginn an. Der Außenverteidiger spricht in der 41. Folge von „Rasenschnack - Dein SV Meppen Podcast” einerseits über die Gründe für die schwierige Phase zu Beginn des Jahres, andererseits auch über die Gründe für die aktuelle Siegesserie sowie über seinen Auftrag auf der rechten Seite mit seinen Tempoläufen. „Der Trainer will genau das von mir sehen. Dafür wurde ich geholt, das erwartet man von mir. Das ist absolut meine Stärke. Ich erkenne die Räume gut und bringe das Tempo mit”, sagte er. In seiner Jugend spielte Domröse unter anderem für Eintracht Frankfurt und den SC Freiburg. 2021 wechselte er zu den Sportfreunden Lotte in die Regionalliga West. Von dort aus verschlug es ihn über den SV Rödinghausen, den SC Wiedenbrück und zuletzt den SC Paderborn II nach Meppen. Der gebürtige Darmstädter erklärt, weshalb er seit 2021 im Nordwesten Deutschlands Fußball spielt und schildert die Gründe für seinen Wechsel ins Emsland. „Mein halbes Jahr in Paderborn war nicht ganz so gut. Ich habe mir das ein bisschen anders vorgestellt. Ich habe wenig gespielt, was nicht mein Anspruch ist. Dann wollte ich im Winter etwas Neues”, sagte Domröse, der in Paderborn nur auf acht Einsätze kam und vor seinem Wechsel den 2:0-Sieg im November gegen Kickers Emden vor knapp 10.000 Zuschauern in der Hänsch-Arena sah. „Ab da wusste ich: Wenn ich die Chance bekomme, hierhin zu wechseln, dann will ich es auch gerne machen”, so der Rechtsverteidiger, den die Kulisse beeindruckte. „Ich musste dreimal hingucken und verstehen, dass das hier immer noch Regionalliga ist. Das war verrückt, was hier los war. Das ist nicht normal für eine Regionalliga-Mannschaft. Das macht Bock auf mehr.” Darüber hinaus kommt mit Andy Steinmann - früher Trainer bei den Sportfreunden Lotte, aktuell Trainer beim TuS Bersenbrück - ein ehemaliger Coach von Domröse zu Wort.

    Sarah Schulte über ihren überraschenden Rücktritt und Frauenfußball beim SV Meppen

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    00:48:17

    Sie ist mit 297 Pflichtspielen Rekordspielerin des SV Meppen, stieg zweimal mit ihrem Team in die 1. Bundesliga auf und hat Historisches bei der Sportlerwahl im Emsland erreicht: Sarah Schulte.  In der neuesten Folge von „Rasenschnack – Dein SV Meppen Podcast“ berichtet sie über ihren überraschenden Rücktritt vor der Saison 2024/25 im Alter von 29 Jahren – und nach 13 Jahren bei den Frauen. Was waren die genauen Gründe? Wie fühlte es sich an, es den Mitspielerinnen mitzuteilen? Wie spontan war eigentlich der Entschluss? Und kann sie sich ein Comeback vorstellen? Schulte, die aus Dersum kommt und deren Vater Helmut ein echter Torjäger bei den Grün-Weißen war, äußert sich über ihre Anfänge im Fußball, ihre Zeit bei Blau-Weiß Papenburg und den Wechsel zum SV Meppen. Die wissenschaftliche Mitarbeiterin der Uni Oldenburg, die gerade ihre Doktorarbeit schreibt, erzählt von den zwei Bundesliga-Aufstiegen mit Meppen und die direkten Abstiege. Thema sind auch ihre Auftritte in den deutschen U-Nationalmannschaften, als sie an der Seite von Merle Frohms, Pauline Bremer und Sara Däbritz Europameisterin wurde. Schulte äußert sich auch zu ehemaligen Mitspielerinnen wie Rieke Dieckmann, Elisa Senß und Vivien Endemann und Ex-Trainern wie Theodoros Dedes, Tommy Stroot und Carin Bakhuis, die auf der Karriereleiter des Frauenfußballs die nächste Stufe genommen haben. Im Gespräch mit Emslandsportredakteur Dieter Kremer erzählt Schulte auch, welchen Stellenwert der Frauenfußball beim SV Meppen genießt, mit welchen Rahmenbedingungen ihr Team zu tun hat und wie groß der Aufwand der Fußballerinnen ist. Zu Beginn spricht Schulte in „Rasenschnack“ darüber, welchen Platz ihre drei Sport-Oscars für die Nachwuchssportlerin des Jahres 2011, die Mannschaftssportlerin 2022 und die Sportpersönlichkeit 2024 bekommen haben. In dem Podcast kommen zudem Schultes ehemalige Teamkollegin Nina Rolfes und die Sportliche Leiterin Maria Reisinger zu Wort.

    Heiner Beckmann: „Henning Rießelmann ist ein Macher”

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    00:46:40

    Der SV Meppen spielt keine gute Rückrunde, der Sportliche Leiter wurde beurlaubt und die Ziele für die nächste Saison sind stark gefährdet: Beim emsländischen Fußball-Regionalligisten läuft es im Jahr 2025 bisher wahrlich nicht gut. SVM-Sportvorstand Heiner Beckmann spricht in der 39. Folge von „Rasenschnack - Dein SV Meppen Podcast” über die Trennung von David Vrzogic. „Es war sehr emotional”, sprach der SVM-Sportvorstand von keiner leichten Entscheidung. „David hat einen guten Job gemacht und hatte seine Chance verdient. Er war auch mit sehr viel Eifer dabei. Aber wir wissen auch, was vielleicht nicht so gut gelaufen ist. Es fehlte aber irgendwo das Vertrauen, für die nächste Saison so planen zu können, wie wir uns das vorstellen.” Der 63-jährige Meppener sagte zur Suche nach einem Nachfolger: „Wir sind akribisch dabei, den Richtigen zu finden”, so Beckmann, der hofft, jemanden als Sportlichen Leiter installieren zu können, der möglichst alle Facetten abdeckt. Ein Name, der seit Tagen immer wieder fällt, ist der von Henning Rießelmann. Hat der SVM dem Sportlichen Leiter von Kickers Emden ein Angebot gemacht? Beckmann, der den 42-jährigen Dinklager als Macher bezeichnet, äußert sich dazu, schlägt darüber hinaus aber auch selbstkritische Töne in Bezug auf die eine oder andere Personalentscheidung in der Vergangenheit an, spricht über die tabellarische Situation sowie über die Pfiffe gegen Stürmer Marek Janssen.

    U-23-Trainer Tobias Bartels über zwei Aufstiege in Folge und seinen Abschied im Sommer

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    00:39:52

    Er hat die zweite Herrenmannschaft des SV Meppen zum Durchmarsch von der Bezirksliga in die Oberliga geführt und während seiner Amtszeit sieben Trainer bei der Ersten erlebt: Tobias Bartels. Der 34-Jährige ist seit 2018 als Coach des SV Meppen II tätig, obwohl er gar keinen Trainerschein besitzt. In der neuesten Folge von „Rasenschnack – Dein SV Meppen Podcast“ geht Bartels darauf ein, welche SVM-Legenden seine Trainer waren, als er aus der Jugend in den Herrenbereich kam, wie er im Herbst 2018 Nachfolger von Achim Evers wurde, warum er im Sommer aufhören wird, welche Pläne er hat und ob er sich irgendwann eine Rückkehr vorstellen kann. Im Gespräch mit Emslandsportredakteur Dieter Kremer erklärt Bartels, wieso für ihn derzeit Daniel Benke der mit Abstand beste Spieler im gesamten Verein ist und er sich dessen Rückkehr – und später auch die von dem künftigen Speller Felix Golkowski - in die erste Mannschaft wünscht. Und warum ihm der Fußball in seinem Job als Rechtsanwalt sehr geholfen hat. Welche Erinnerung hat Bartels an den 4. Juni 2023, als Meppens U23 vor 4366 Zuschauern in der Hänsch-Arena gegen den SV Holthausen Biene den Rivalen am letzten Spieltag abfing und den Aufstieg feierte? Was sagt er zu seinem Nachfolger Carsten Stammermann und den Abgängen einiger Spieler zu Eintracht Nordhorn? Welche Philosophie verfolgt der SVM ab dem Sommer bei der zweiten Mannschaft? Und wie war und ist überhaupt das Standing seines Teams im Verein? Der Trainer spricht auch über seinen Aberglauben und die Zusammenarbeit mit den Kollegen der ersten Mannschaft – von Christian Neidhart über Torsten Frings, Rico Schmitt, Stefan Krämer, Ernst Middendorp und Adrian Alipour bis hin zu Lucas Beniermann. Bartels erklärt, zu welchen von ihnen er immer noch Kontakt hat und warum Middendorp dem SV Meppen unheimlich gutgetan hat. Zum Abschluss antwortet Bartels im „Rasenschnack“ noch auf die Frage, ob ihn nie der Trainerposten bei der Ersten nie gereizt hätte. In dem Podcast kommen zudem die U-23-Spieler Daniel Benke und Felix Golkowski zu Wort.

    Erik Zenga: „Wir haben uns nicht mit Ruhm bekleckert”

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    00:44:38

    Seit diesem Januar ist Erik Zenga neu beim Fußball-Regionalligisten SV Meppen. Nach einem halben Jahr ohne Verein nutzt der zweit- und drittligaerfahrene Mittelfeldspieler jede Trainingseinheit und jedes Spiel, um auf sein Toplevel zu kommen. Im Podcast „Rasenschnack - Dein SV Meppen Podcast” spricht Zenga über die aktuelle sportliche Situation und den Start ins neue Jahr. „Wir haben uns an den drei Spieltagen nicht mit Ruhm bekleckert. Dass wir so aus der Pause gestartet sind, ist denkbar unglücklich. Das haben wir uns sicherlich anders vorgestellt. Wir hatten uns viel vorgenommen und haben in der Vorbereitung gut und akribisch gearbeitet”, sagt der SVM-Spieler. „Wir sind aber guter Dinge, dass wir zeitnah wieder einen Sieg einfahren werden.” Darüber hinaus spricht der 32-jährige Mittelfeldspieler über die in der Mannschaft entstandene Verunsicherung und über die gute Reaktion gegen den SV Werder Bremen II. „In so einer Phase tut man sich schwer, Chancen in Tore umzumünzen. Und die Gegentore waren verrückt. Mal angenommen, die Bremer hätten nach dem Rückpass noch ein Tor gemacht. Dann wissen die selber nicht, wie sie drei Tore in der ersten Halbzeit gemacht haben.” Den Schritt nach Meppen machte Zenga überdies nicht, um seine „Karriere hier gemütlich ausklingen zu lassen. Das ist keineswegs der Fall. Ich möchte maximalen Erfolg mit dem SV Meppen haben, mich als Spieler und Mensch voll einbringen. Ich bin hungrig, ehrgeizig und diszipliniert. Ich möchte hier Fuß fassen”, sagt der Neu-Meppener, der zudem über seine ehemaligen Vereine spricht. Er erklärt, weshalb er Bayer Leverkusen in seinem Leben sehr viel zu verdanken hat, was er mit dem WM-Titel der deutschen Nationalmannschaft 2014 in Brasilien zu tun hat und wie er das Champions-League-Spiel mit Leverkusen beim FC Barcelona erlebt. Außerdem erzählt er von seinem gemeinsamen halben Jahr mit Ex-SVM-Stürmer Benjamin Girth beim MSV Duisburg, mit dem er im vergangenen Mai noch an der Lohmühle gegen den VfB Lübeck - den kommenden Gegner des SVM - vor Ort war.

    Torjäger Marek Janssen über die Zeit beim SV Meppen und seinen Wechsel zu RW Essen

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    00:40:00

    Er ist beim SV Meppen in die Fußstapfen von Stürmern wie Benjamin Girth, Deniz Undav und Marvin Pourié getreten: Torjäger Marek Janssen, der im Januar 2023 vom Regionalligisten BW Lohne zum damaligen Drittligisten wechselte. In der neuesten Folge von „Rasenschnack – Dein SV Meppen Podcast“ berichtet Janssen über den turbulenten Jahresbeginn 2025, als Rot-Weiss Essen beim SVM wegen eines sofortigen Transfers des Mittelstürmers anklopfte. Wie war es für ihn, dermaßen oft in den Schlagzeilen zu stehen? Welche Reaktionen hat er auf seinen Wechsel bekommen? Inwieweit kann er die Enttäuschung der Fans nachvollziehen? Warum sollten die Anhänger im Gegenzug Verständnis für ihn aufbringen? Und was waren eigentlich die ausschlaggebenden Gründe für die Unterschrift in Essen? Janssen berichtet über die Gespräche mit Meppens Verantwortlichen und seine Hoffnung auf ein Umdenken des Vorstands. Der Ostfriese, der im April 28 Jahre alt wird, erklärt, warum er sich am Ende gegen den VfL Osnabrück und für RWE entschieden hat. Zum Schluss äußert sich Janssen ausführlich zu seiner Zeit beim SV Meppen. Wie er sich sportlich und menschlich weiterentwickelt hat und warum er dem ehemaligen SVM-Trainer Stefan Krämer besonders dankbar ist. Im Gespräch mit Emslandsportredakteur Dieter Kremer erzählt Janssen, dass er noch gerne Torschützenkönig der Regionalliga Nord werden würde. Er glaubt, dass seine Mannschaft die Qualität hat, ab sofort jedes Spiel zu gewinnen. Und träumt davon, dass seine letzte Partie für den SV Meppen nicht Mitte Mai im eigenen Stadion gegen Phönix Lübeck, sondern ein Relegationsspiel sein wird. In dem Podcast kommen zudem Janssens Teamkollegen Jonas Fedl und Niclas Wessels zu Wort. Auch sein Vater Dieter Janssen spricht über ihn und sorgt für Rührung bei seinem Sohn.

    David Vrzogic: „Janssen abzugeben, wäre kein gutes Zeichen gewesen”

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    00:49:39

    Hinter David Vrzogic, dem Sportlichen Leiter des Fußball-Regionalligisten SV Meppen, liegen anstrengende Wochen. Dreimal schlugen die Emsländer in der Wintertransferperiode zu und verpflichteten Dominique Domröse, Leon Tasov und Erik Zenga. Dazu verkündete der Verein zuletzt mehrere Vertragsverlängerungen. Im Podcast „Rasenschnack - Dein SV Meppen Podcast” spricht der 35-jährige Ex-Profi über die Bedingungen im Trainingslager in der Türkei, über die Winterneuzugänge und verrät, warum der SVM Marek Janssen nicht vorzeitig zu Rot-Weiß hat ziehen lassen. „Für uns kam es nicht infrage, dass wir unseren aktuell besten Stürmer - er hat in den letzten zwei Jahren fast 50 Scorer gemacht - gehen zu lassen”, sagt Vrzogic. „Und hinsichtlich der nächsten Saison, wenn wir das direkte Aufstiegsrecht haben, wäre das kein gutes Zeichen gewesen. Dementsprechend war es uns ein Anliegen, mit Marek in die Rückrunde zu gehen.” Darüber hinaus spricht der Sportliche Leiter über die Suche nach einem Janssen-Nachfolger und sagt, wie viele Spieler er bereits in seinem „Schattenkader” für die nächste Saison hat. Hingegen hält er sich bedeckt, mit welchen Spielern noch verlängert werden soll. Auch seine kürzlich erworbene Trainer-A-Lizenz war Thema im Podcast.

    Tobias Mißner über Borussia Dortmund und seine Ziele mit dem SV Meppen

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    00:50:14

    Er spielt seit dem Sommer 2023 beim SV Meppen und steht dort noch bis 2026 unter Vertrag: Tobias Mißner. Der frühere Trainer und Sportliche Leiter Ernst Middendorp holte den heute 24-jährigen Verteidiger nach dem Abstieg aus der 3. Liga ins Emsland.  In der neuesten Folge von „Rasenschnack – Dein SV Meppen Podcast“ erzählt Mißner, warum er sich selbst als "Mentalitätsspieler" und "Giftzwerg" bezeichnen würde, wie er die drei Winterzugänge Dominique Domröse, Leon Tasov und Erik Zenga einschätzt und ob der SV Meppen aus seiner Sicht noch zu grün hinter den Ohren und die Harmonie innerhalb des Teams manchmal zu groß ist. Im Gespräch mit Emslandsportredakteur Dieter Kremer berichtet der gebürtige Dortmunder über seine elfjährige Ausbildung bei Borussia Dortmund. Er erklärt, warum Youssoufa Moukoko jahrelang bei der Familie Mißner gelebt hat. Wie hat er den Stürmer erlebt? Und wieviel Kontakt gibt es noch zu ihm, nachdem er nach Nizza ausgeliehen wurde? Der Meppener gibt Auskunft. Mißner geht auf seine weiteren Stationen ein. Er spricht darüber, warum er nach seinem Weggang vom BVB beim SV Wehen Wiesbaden nicht zum Einsatz kam und weshalb die Zeit bei der SV Elversberg die schwierigste Zeit in seinem Leben war. Zum Abschluss spricht Mißner in „Rasenschnack“ noch darüber, was er von Marek Janssens Wechsel im kommenden Sommer zu Rot-Weiss Essen hält. Auch das gemeinsame Kochen mit Mitspieler und Nachbar Jonathan Wensing ist Thema. In dem Podcast kommen zudem Mißners Teamkollege Jonas Fedl und SVM-Physiotherapeut Maximilian David zu Wort.

    Jonas Fedl: „Sonst wäre ich nach dem Abstieg nicht hiergeblieben”

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    00:42:58

    Als der SV Meppen in der Saison 2022/2023 aus der 3. Liga in die Fußball-Regionalliga abstieg, war Jonas Fedl einer der ersten Spieler, der seinen Vertrag beim SV Meppen verlängerte - um zwei Jahre. Diese Vertragslaufzeit endet nun nach dieser Spielzeit. Wird der 25-jährige Innenverteidiger, der seit eineinhalb Jahren auch Kapitän der Emsländer ist, über den Sommer hinaus in Meppen bleiben? „Die Gespräche zwischen mir und dem Verein laufen. Ich habe hier zwei Jahre in der 3. Liga gespielt und mich relativ früh dafür entschieden, auch in der Regionalliga hier zu bleiben. Mir bedeutet der Verein und das Umfeld auch etwas, sonst wäre ich nach dem Abstieg nicht hiergeblieben. Ich habe meine Richtung angegeben, der Verein hat seine Richtung angegeben. Jetzt werden wir schauen, was in den nächsten Wochen kommt. Aber ich werde mich auf jeden Fall frühzeitig entscheiden, in welche Richtung es geht. Wir wollen es nicht bis zum Sommer hinauszögern. Ich will Klarheit haben”, sagte Fedl in der 33. Folge von „Rasenschnack - Dein SV Meppen Podcast”. Darüber hinaus spricht der Defensivspieler, den in der Vorsaison immer wieder Verletzungen zurückwarfen, über die späten Gegentoren in der Hinrunde, über seinen Teamkollegen Marek Janssen, über seine drei Sperren und über seine zuletzt gesteigerte Spielzeit. Zudem richtete er den Blick auch nach vorne und sprach über den großen Abstand zur Tabellenspitze. „Wir sollten jedes Spiel als ein Endspiel ansehen. Für uns gilt es, die maximal Punkteausbeute zu holen. Wir sollten jedem Spiel einen Finalcharakter geben. Nur dann kann man die Chance irgendwie erreichen, auch wenn sie minimal ist. Wenn man von Anfang an nicht daran glaubt, dann kann man es auch niemals schaffen.” Im Fußball gebe es immer irgendwelche Konstellation, wie es irgendwie zustande kommen könne.

    Ex-Kapitän Thilo Leugers über den SV Meppen und die Zeit nach der Karriere

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    00:46:58

    Er stieg 2017 mit dem SV Meppen in die 3. Liga auf und spielte bereits als 19-Jähriger in der Champions League gegen Werder Bremen und Inter Mailand: Thilo Leugers, der am 7. Mai 2022 beim 3:2-Heimsieg gegen Eintracht Braunschweig sein letztes Spiel für den SVM bestritt – mit einem fast schon kitschigen Ende. In der neuesten Folge von „Rasenschnack – Dein SV Meppen Podcast“ berichtet Leugers, der am 9. Januar 34 Jahre alt wird, von seinem Profidebüt in Enschede, seiner späteren Vereinslosigkeit und seiner erfolgreichen Zeit beim SVM. Der gebürtige Lingener erklärt, warum die Mannschaft ausgerechnet in der Regionalligasaison den Aufstieg schaffte, nachdem der Verein Feierabendfußball ausgegeben hatte. Leugers spricht über den besonderen Umgang vom damaligen Trainer Christian Neidhart mit den Spielern und geht auf seine zahlreichen Verletzungen ein, für die er eine interessante Erklärung liefert. Leugers äußert sich erstmals zu seinem Rücktritt als Sportlicher Leiter, beschreibt Ernst Middendorps spezielle Art und in welchen Bereichen seine Meinung und die des Ex-Coaches komplett unterschiedlich waren. Und er verrät, welche Peinlichkeit ihm einst bei einem Elfmeter unterlief, warum er seinen Rücktritt erst in der Woche vor seinem letzten Spiel ankündigte und ob er sich eine Rückkehr zum SV Meppen vorstellen kann. Im Gespräch mit Emslandsportredakteur Dieter Kremer erzählt der verheiratete Familienvater Leugers von seinem zweiten Leben, dem Leben nach dem Fußball. Er verrät, was er nach dem Ende seiner Laufbahn am meisten vermisst, welchen Traum er als Junge hatte und wie präsent immer noch sein „Abschiedsspiel“ ist. Zu Beginn spricht Leugers in „Rasenschnack“ darüber, wie es ist, beim Budenzauber Emsland in Lingen für den SVM zu spielen, was bei dem Turnier in der Emslandarena in der Kabine abläuft und wie er sich auf diese Partien vorbereitet. In dem Podcast kommt zudem Leugers‘ ehemaliger Teamkollege und jetziger Sportlicher Leiter David Vrzogic zu Wort. Auch der frühere Mitspieler Janik Jesgarzewski sowie Freund und Kegelbruder Florian Hoff sprechen über ihn und verraten Anekdoten.

    Maria Reisinger: „Wir müssen uns weiter professionalisieren"

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    00:43:43

    Sie ist eine wahre Legende beim SV Meppen: Maria Reisinger. Die 53-jährige Sportliche Leiterin der Zweitliga-Fußballerinnen hört nach dieser Saison nach vielen, vielen Jahren beim SVM auf. Die Emsländerin spricht in der 31. Folge von „Rasenschnack - Dein SV Meppen Podcast" über die Gründe ihres im Sommer bevorstehenden Abschieds. „Es ist keine Entscheidung gegen irgendwelche handelnden Personen oder gegen den SV Meppen. Ich hätte auch gerne weitergemacht. Aber unter diesen Umständen ging es einfach nicht mehr", führt Reisinger zeitliche Gründe an. Sie wünscht sich, dass der Verein nun den nächsten Schritt im Frauenfußball macht. „Man hat ein bisschen verschlafen, wie extrem der Frauenfußball boomt. Wir müssen uns weiter professionalisieren. Dafür habe ich diesen Weg freigemacht”, erklärt sie, warum eine hauptamtliche sportliche Leitung ihrer Meinung nach Sinn macht. Es müsse sich etwas verändern, weil man noch mehr herausholen könne. Man haben einen großen Erfahrungsschatz und müsse den nächsten Step machen. „Das ist mein Herzenswunsch zu Weihnachten.” Reisinger zieht auch ein Fazit nach der kürzlich abgeschlossenen Hinrunde. „Die Art und Weise, wie wir zum Ende der Hinrunde Fußball gespielt haben, stimmt mich sehr, sehr positiv auf die Rückrunde”, sagt sie. Die SVM-Frauen liegen nach der Hinserie und nach zuletzt vier Spielen ohne Niederlage auf dem sechsten Tabellenplatz - mit vier Punkten Rückstand auf einen Aufstiegsplatz. „Uns liegt die Rolle des Jägers viel besser als die des Gejagten.” Die Meppenerin spricht zudem über die Vorbereitung im Winter und über mögliche Verstärkungen für die Rückrunde.

    SVM-Finanzvorstand Stefan Gette: „Ich will den Abstieg ums Verrecken reparieren“

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    00:57:51

    Kaum jemand kennt die Einnahmen und Ausgaben des SV Meppen so gut wie er: Stefan Gette. Der 46-Jährige ist seit 2016 im Verein als Finanzvorstand tätig. In der neuesten Folge von „Rasenschnack – Dein SV Meppen Podcast“ geht Gette, der 1995 aufgrund der Krebserkrankung seiner Mutter mit der Familie aus dem sibirischen Omsk nach Deutschland kam, auf die finanzielle Entwicklung der vergangenen Jahre ein - von der Regionalliga über die 3. Liga bis zurück zur Regionalliga. In einem zwischenzeitlich sehr persönlichen Austausch mit Emslandsportredakteur Dieter Kremer spricht der Steuerberater und Eishockeyfan darüber, wie viel Geld dem SVM für den Transfer des Ex-Spielers Deniz Undav vom VfB Stuttgart zusteht, ob die Summe bereits überwiesen wurde und wie der Verein damit plant. Spart der SV Meppen Geld, um in der kommenden Saison eine Art sportlichen Großangriff Richtung Aufstieg starten zu können? Kann der Sportliche Leiter im Winter noch Zugänge holen? Welches Verhältnis pflegt Gette zu Spielern und Beratern? Wie leistungsbezogen bezahlt der Verein seine Fußballer? Verdienten sie zu Drittligazeiten vier- oder fünfstellig im Monat? Was sagt er zu den Strafen durch Pyrotechnik? Und wie groß ist eigentlich die Zuschauereinnahme bei einem ausverkauften Stadion? Der Finanzvorstand äußert sich auch zur Zukunft der Frauenmannschaft und zu der Frage, welche Schlüsse der Klub daraus gezogen hat, dass er zwischenzeitlich aufgrund von vorzeitigen Trennungen mehrere Trainer gleichzeitig bezahlen musste. Zum Abschluss spricht Gette in „Rasenschnack“ noch über seine wirtschaftlichen Ziele mit dem SV Meppen und seine persönliche Planung über die kommenden drei Jahre hinaus.

    Adrian Lenz: „Ich möchte jedes Spiel von Anfang an spielen”

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    00:36:55

    Adrian Lenz wechselte im vergangenen Sommer vom emsländischen Nachbarverein SC Spelle-Venhaus zum Fußball-Regionalligisten SV Meppen. Der 24-jährige Außenverteidiger war der erste Neuzugang, den der Verein vor der neuen Saison präsentierte. In der 29. Folge von „Rasenschnack - Dein SV Meppen Podcast” spricht Lenz über seinen Wechsel zum SVM. „Ich habe mich relativ schnell entschieden und habe dementsprechend zugesagt”, sagte der in Spelle wohnende Fußballer. David Vrzogic, Sportlicher Leiter beim SVM, habe nicht viel Überzeugungsarbeit leisten müssen. Er sei über die Anfrage im Winter überrascht gewesen, aber er habe sich auch sehr gefreut, „wenn der größte Verein im Emsland anfragt”. Zudem erklärt Lenz, wie er seinen Beruf mit dem Fußball zeitlich in Einklang bringt und berichtet von seinem ersten Tor in der Hänsch-Arena. Das schoss er im Spitzenspiel gegen den TSV Havelse. Zu seinem insgesamt schon dritten Karrieretreffer in der Regionalliga hatte der flexibel einsetzbare Spieler eine Anekdote parat, die vor dem Duell mit dem Spitzenreiter begann: „Ich war nach dem Training auf dem Weg zurück zur Kabine mit Jonas Fedl und Tobias Mißner. Da meinte Fedl zu mir, dass ich direkt ein Tor machen würde, wenn ich hereinkomme. Ich habe gesagt: Klar, das kriegen wir hin.” Gesagt, getan: Lenz wurde für Niclas Wessels eingewechselt und erzielte mit seinem ersten Ballkontakt das 3:0. „Es war dieselbe Aktion, wie im Abschlusstraining. Es ist genauso passiert, dass Mißner mir den Ball vorgelegt hat”, sagte Lenz mit einem Schmunzeln, der darüber hinaus beim 4:1-Auswärtssieg gegen den SC Weiche Flensburg seinen ersten Startelfeinsatz hatte. „Ich möchte jedes Spiel von Anfang an spielen. Dieses Ziel sollte jeder Spieler haben. Man sollte schon so ehrgeizig sein. Man muss im Kopf haben, dass man spielen möchte. Und das habe ich natürlich”, sagte Lenz selbstbewusst, dessen langjähriger Trainer in Spelle, Hanjo Vocks, ebenfalls in „Rasenschnack” zu Wort kommt.

    Nikell Touglo über das Titelrennen: „Wir haben auf jeden Fall noch lange nicht aufgegeben“

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    00:30:06

    Er wurde bei Fortuna Düsseldorf ausgebildet, wo er als A-Jugendlicher seinen ersten Profivertrag unterschrieb, spielt seit dem Sommer 2024 beim SV Meppen und ist dort die Allzweckwaffe in der Defensive: Nikell Touglo. In der neuesten Folge von „Rasenschnack – Dein SV Meppen Podcast“ erklärt der 22-Jährige, dass er als Yigit-Karademir-Ersatz geholt wurde. Er geht darauf ein, wie sein Wechsel zustande kam, wie oft er vorher in Meppen war, welche SVM-Personen ihm den Klub schmackhaft machten und welche Rolle dabei Videos von den Fans spielten. Touglo verrät, was er von dem verweigerten Handschlag von Phönix-Lübeck-Coach Christiano Adigo gegen Trainerkollege Lucas Beniermann hält, weshalb das für ihn der bislang beste Auswärtsauftritt war und was der Schiedsrichter über die nicht gegebene Gelb-Rote-Karte gegen Lübecks Tony Lesueur sagte. Im Gespräch mit Emslandsportredakteur Dieter Kremer berichtet Touglo, dass er anfangs Stürmer war und ihn Fortuna Düsseldorf erst abgelehnt hatte, bevor er doch genommen wurde. Warum schaffte er nicht den Sprung zu den Profis? Weshalb wechselte er zu Viktoria Berlin? Und wie ging er in den zwei Jahren in der Regionalliga Nordost mit den Anfeindungen einiger Fans um? Der gebürtige Ratinger gewährt Einblicke. Zum Abschluss spricht Touglo in „Rasenschnack“ noch darüber, wieso er den früheren Real-Verteidiger Sergio Ramos gut findet, warum die aktuelle Saison längst noch nicht gelaufen ist und was der mögliche Gegner der Aufstiegsrelegation, Lok Leipzig, für die Meppener bedeuten würde. In dem Podcast kommen zudem sein Teamkollege Stefan Rankic und Trainer Lucas Beniermann zu Wort.

    Jonathan Wensing: „Das war die beste Erfahrung in meinem Fußballerleben”

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    00:37:42

    Jonathan Wensing steht seit dem Sommer 2023 beim Fußball-Regionalligisten SV Meppen unter Vertrag. Seitdem erlebte der 20-jährige Offensivspieler drei Trainer bei den Emsländern, den er allen etwas zu verdanken hat. „Dank Ernst Middendorp bin ich hier, unter Adrian Alipour habe ich sehr viel gespielt und von Lucas Beniermann habe ich in den wenigen Wochen sehr viel lernen können”, sagte Wensing in der 27. Folge von „Rasenschnack - Dein SV Meppen Podcast”. Der flinke Angreifer, der seine Jugendzeit größtenteils beim SC Preußen Münster unter Trainer Tobias Harink (heute Coach beim SC Spelle-Venhaus) verbrachte, spricht zudem über seine vor allem in der A-Jugend erlittenen Verletzungen und über seinen Wechsel im zweiten U-19-Jahr zum SC Freiburg. „Das war ein mutiger Schritt”, sagte Wensing. Auch wenn es dort nicht so wie gewünscht verlaufen sei, habe er die Entscheidung nie bereut. „Und jetzt bin in einer Situation, über die ich extrem glücklich bin.” Der Pokalsieg war für Wensing das bisherige Highlight in seiner Zeit in Meppen. „Das war für mich bisher eine einmalige und die beste Erfahrung in meinem Fußballerleben. Das hat einfach unfassbar Spaß gemacht und war ein unfassbares Gefühl im ausverkauften Stadion. Das war einer der Abende, von denen man als kleines Kind geträumt hat.” Darüber hinaus redet er über das deutsche Supertalent Noah Darvich, mit dem er gemeinsam im Breisgau trainierte, und über Christian Streich. “Wenn man an Freiburg denkt, denkt man automatisch an Christian Streich. Er ist eine absolute Vereinslegende und hat den Verein sehr nachhaltig geprägt.”