Marcel Gebers über seine Karriere, das plötzliche Ende und die Aufgaben eines Teammanagers
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Er zählt zu den Aufstiegshelden des SV Meppen, die 2017 den Sprung in die 3. Liga schafften, und ist der beste Beweis dafür, dass es sich durchaus lohnt, in der Winterpause Spieler zu verpflichten: Marcel Gebers. Der frühere Spieler kümmert sich inzwischen als Teammanager um zahlreiche Aufgaben. In der neuesten Folge von „Rasenschnack – Dein SV Meppen Podcast“ erzählt Gebers, wie er sich vor seinem Wechsel nach Meppen mit Ex-SVM-Trainer Christian Neidhart an einer Raststätte traf, warum das Team vor dem Relegationshinspiel in Mannheim in Unterhose im Bus saß und weshalb er zur spät zur eigenen Aufstiegsfeier erschien. Im Gespräch mit Emslandsportredakteur Dieter Kremer berichtet der 38-Jährige von seinem anderthalb Jahre dauernden Kampf um die Fortsetzung seiner aktiven Laufbahn. Er erklärt, welche Rolle der ehemalige Bayern-Doc Müller Wohlfahrt dabei spielte und wie ihm der SV Meppen in der Arbeitslosigkeit eine berufliche Perspektive bot. Fiel Gebers nach dem plötzlichen Ende seiner aktiven Laufbahn in ein Loch? Der gebürtige Soltauer gewährt Einblicke in sein Seelenleben. Bayern-Fan Gebers geht auf seine zahlreichen Stationen ein. Er spricht unter anderem über seine erfolgreiche Zeit beim VfB Lübeck, die damit endete, dass Chaoten sein Auto demolierten. Auch das Trauma von Holstein Kiel und Gebers in der Münchner Allianz-Arena ist Thema. Zum Abschluss spricht Gebers in „Rasenschnack“ noch darüber, was er früher machte, wenn es auswärts nicht lief, in welchen Bereichen sich die Aufstiegsmannschaft von 2017 und das jetzige Team ähneln und wo er noch Unterschiede sieht. In dem Podcast kommen zudem Gebers‘ ehemaliger Teamkollege und jetziger Sportlicher Leiter David Vrzogic sowie Kapitän Jonas Fedl zu Wort.