St.-Pauli-Genossenschaft: „Der HSV kann gerne kommen und fragen“

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Wenn Miriam Wolframm und Andreas Borcherding an den 8. November 2024 zurückdenken, werden sie emotional. Bei einer großen Party im Ballsaal Süd des Millerntor-Stadion feierte die Genossenschaft Football Cooperative St. Pauli 2024 eG ihren Start, ehe am folgenden Tag der FC Bayern beim Kiezclub gastierte. „Das war nicht einfach ein Produkt-Launch, sondern mit so vielen Emotionen verbunden“, sagt eG-Vorständin Wolframm. „Wenn ich daran zurückdenke, bekomme ich immer noch Gänsehaut.“Von Mitte November 2024 bis Ende März 2025 hat St. Paulis Genossenschaft rund 29,2 Millionen Euro von mehr als 22.000 Menschen aus 44 Ländern in einer ersten Kampagne eingesammelt. Damit erwarb die eG im vergangenen November 56 Prozent der Anteile am Stadion, das mit 50 bis 60 Millionen Euro bewertet ist. Seitdem verpachtet die eG das Stadion für einen flexiblen Preis an den Verein und realisiert somit Betrieb und Instandhaltung.Doch was wird das nächste Projekt der Genossenschaft? „Wir bereiten gerade eine Klausurtagung mit dem Verein vor, um Themen zu priorisieren“, sagt Andreas Borcherding, der dem eG-Vorstand vorsitzt. „Ein Thema liegt ja schon dar: Wie geht es mit dem Stadion weiter? Wie kann man es erweitern? Da ist gar nicht die Frage ob, sondern wie das passiert.“ Fest stehe aber, dass nicht jedes Jahr eine neue Finanzierungsrunde möglich ist, sondern diese im Abstand mehrerer Jahre erfolgen sollen. „Mir ist wichtig, dass wir unsere junge Genossenschaft nicht überfordern, aber auch spannende Ideen umsetzen“, sagt Borcherding.#footballcooperative #genossenschaft #sportbusiness #crowdfunding #stadion #fcsp_eg #stpauli #millerntor #hamburgistbraunweiss #kiezclub #fussballpodcast–Weitere Podcasts unter: www.abendblatt.de/podcast- Wir freuen uns auf Eure Bewertungen und Likes- Abonniert unseren Podcast, natürlich kostenlos - Feedback: [email protected]




