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    Sechs and Man City - E33 - Saison 22/23

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    01:40:26

    Leute, wir haben mal wieder Geburtstag gefeiert. Sechs Jahre Fussball MML! Das sind sechs Münchner Meisterschaften, zwölf Schalker Trainer und vor allem 316 Folgen. Mit uns, den Onkeln, von denen ihr vorher gar nicht wusstet, dass ihr sie brauchet, die ihr aber jetzt seit 72 Monaten in eure Wohnzimmer lasst, wo sie, mit einen randvoll gefüllten Glas Whisky Cola in den Händen, euren Teppich mit Meinung besudeln, die Tapeten mit Thesen beschmieren und die immer gleichen Platten auflegen, bis aus Ohrwürmern Schmetterlinge werden. Am Ende, wie es sich gehört, brennt dann meistens der Baum und mindestens einer von euch weint. Oder alle lachen, je nachdem. So geht es voran. Und zur Feier des Tages haben wir euch eine richtig geile Sendung in den Hinterhof der Emotionen gezimmert. Aus dem Sperrholz des Wochenendes und den dicken Brettern aus Manchester. Mit Brazzo am Bohrer, mit Tuchel schockverliebt an der Flex. Und mit einem wirklich fantastischen Überraschungsgast, zu dem wir nur so viel verraten: Es gab eine Torte, und sie hat Kuchen mitgebracht. Dazu Heiligenbilder und eine Portion Romantik, die man gerne über dem Lagerfeuer goldbraun rösten möchte. Am Ende, nach etwa acht Stunden Aufzeichnung, alle Kerzen runter gebrannt, alle Lieder gesungen, was dann auch wirklich alles gesagt. Also fast. Wenn ihr aber jetzt auch erfahren wollt, wer das wirklich letzte Wort hatte und wo Icke Häßler mit Berti Vogts in einer Reihe steht, der möge reinhören. In diese Geburtstagsfolge. Fussball MML - denn alles andere ist nur Ostern mit der Verwandtschaft. Viel Spaß!

    Zillertaler Schürzenjäger - E32 - Saison 22/23

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    01:12:57

    Leute, diesmal haben wir uns wie Inspector Columbo im Türrahmen noch einmal umgedreht, um durch den Zigarrendunst der Neugier hindurch die wirklich drängenden Fragen zu stellen. Was ist da los beim FC Bayern? Lügt Kahn? Und, vor allem, wohin möchte Lothar Matthäus? Und natürlich, Ehrensache, liefern wir die passenden Antworten gleich mit. Auch, weil wir am Wochenende so nah dran waren am Topspiel wie sonst nur der Sky-Tresen. Denn Micky Beisenherz saß als Greenkeeper in der neuen Arena, derart dicht am Geschehen, dass er den Rasen riechen konnte, dazu das Rasierwasser von Tuchel und den Angstschweiß der Dortmunder. Nach 20 Minuten versuchte er die Zyankali-Kapsel im hinteren linken Backenzahn zu zerbeißen, vergeblich. Er blieb bis zum Ende. Tapfer in der Traufe. Leiden, um davon zu erzählen. Maik Nöcker wiederum, immer mit einem Ohr am Millerntor, durfte am Abend noch die Körpersprache Salihamidzics per Videostudium analysieren, nachdem er allerdings zuvor gemeinsam mit der Schwiegermutter von Hermann Gerland bei jeder Mia-san-Mia-Floskel in der Drumherum-Berichterstattung einen Schnaps getrunken hatte. Am Ende lag er unter einem Tisch am Tegernsee, dessen weiß und blau kariertes Tuch nun endgültig zerschnitten scheint, benommen im Brennpunkt. Womit Lucas Vogelsang als klarer Gewinner aus dem Unbill der vergangenen Tage hervorgeht, konnte er doch als Coach der Autorennationalmannschaft auch das dritte Spiel der ersten Medienliga siegreich gestalten, was nicht weniger als den zweiten Platz bedeutet. Für den Aufsteiger! Wenn es ganz schlimm läuft, könnte er also kommenden Montag in Berlin als Nachfolger von Sandro Schwarz vorgestellt werden. Dann allerdings dürfte Markus Gisdol, auf einem Trainerkarussell irgendwo zwischen Bammental und Bad Cannstatt, in das Lenkrad seines Feuerwehrautos beißen, während ihn links und rechts drei Zirkuspferde überholen. Nun ja. Wer nach diesem irren Ritt dennoch wissen will, was bei Til Schweiger über der Spüle steht, und mit wem der schöne Bruno nachher noch laufen geht, der sollte unbedingt reinhören. In diese neue Folge. FUSSBALL MML - denn alles andere ist nur Familienfehde. Viel Spaß!

    Euterei auf der Bounty - E31 - Saison 22/23

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    01:13:50

    Lieber Hörer, herzliche Glückwünsche zu dieser 31. Folge. Alles erdenklich Gute nicht nur von uns, sondern auch von deinen Freunden. Brazzo und Olli. Jule und Tom. Wir haben gehört, dass du großer Fußballfan gewesen bist, ganz besonders von der deutschen Nationalmannschaft aber auch von unserem Lieblingsverein, dem FC Bayern München. Das macht dich natürlich noch mehr sympathischer als du schon bist. Deshalb alles Gute. Wir haben gehört, dass du eine tolle Weihnachts, äh, Länderspielfolge bekommst und trinke einen für uns mit. Deine Weltmeister: FUSSBALL MML Ciao! Alles Gute. Jetzt darf ich ja wieder rauskommen. Was? Jetzt darf ich ja wieder rauskommen, hab ich gesagt. Ja!

    Alte Native für Deutschland - E30 - Saison 22/23

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    01:07:08

    Leute, spitzt eure Augen und lasst die Flinte im Dorf, denn der Meinungsskorpion hat wieder zugebissen. Ihr kennt das schon. Am Mikrofon drei Spinner, die auch mal den Faden verlieren, dafür aber das Netz so gut kennen wie ihre Wespentaille. Drei Nestbeschmutzer mit Spatzenhirnen, die selbstverständlich wissen, dass der Adler schon immer der Löwe unter den Tieren war. So gleiten wir hinein in den Streichelzoo Bundesliga, irgendwo zwischen Meisterflatter und Maulwurfshügel. Halten Nagelsmanns Kabinenzettel in den sonst pomadigen Pfoten und krallen uns ganz nebenbei die Deutungshoheit über die Ausgangslage, zwei Wochen vor dem Topspiel in München. Geben also auch den letzten Löwensenf dazu, die ganze Packung Prognose, bis selbst der Tiger in dieser traurigen Tunke ertrinken würde. Womit wir, dickes Fell und noch dickere Eier, dem BVB natürlich mal wieder einen Bärendienst erweisen. Favoritenrolle rückwärts. Und hinter Stäben keine Welter. Nun ja. Hintenraus, immerhin ohne Schere im Kopf, geht es dann noch im Krebsgang hinein in die neue Grillzangen-Polemik des alten Teamchefs, der vergangene Woche erstmals wieder vom Bundesbalkon zum Fußballvolk gesprochen, und, einmal in Rudi-Rage, die Rückkehr zur nationalen Binde gefordert hat, um damit die vom winterlichen Regenbogenschießen noch immer erhitzten Gemüter abzukühlen. Bisschen Arschbombe in die mediale Eistonne. Tante Käthe, mit langen Fingern am Puls der Zeit. Ganz so, als könnte er mit der Mannschaftsführermannschette, eng am Arm der Anhänger, auch gleich den Blutdruck des Landes messen. Diagnose Klatschpappe, Markus Krebs im Endstadium. Der Applaus kam erwartungsgemäß unmittelbar aus der falschen Ecke, sofort scharfe Flanken von rechts, die der ehemalige Angreifer selbstredend nicht verwerten wollte, weshalb er den Lockenkopf schnell und schüttelnd wieder einzog, statt dem Ganzen stürmend die Stirn zu bieten. Er hätte alle Chancen gehabt. So aber bleibt er das gewollte Grau zwischen Schwarz und Weiß. Rudi Nazionale, als müsste er noch eben die 90er über die Zeit bringen. Und wer sich jetzt, nicht zu Unrecht übrigens, bang und blöd fragen sollte, ob im Zuge der großen Völler-Offensive am Ende nicht auch Oliver Pocher sein Comeback im Mittelkreis feiern darf und was dieses Dröhnen dann für Deutschland bedeuten würde, der sollte hinein hören. In diese neue Folge. Fussball MML - denn alles andere ist nur Clubhouse mit ChatGPT. Viel Spaß!

    Verstehen Sie Ernst? - E29 - Saison 22/23

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    01:19:36

    Leute, diesmal melden wir uns direkt aus dem Schnee, mit Hängen und Würgen von den Hängen und Pisten, um uns für euch mal wieder richtig den Arsch aufzureißen. Bevor es endgültig bergab geht. So drehen wir ein paar Runden, das Wochenende im Rücken, die versteckte Kamera zwischen den Schenkeln. Verstehen Sie Spaß mit Power-Ernst, Bullshit-Bingo mit Schwafel-Hansi. Die Flasche voll, die Phrasen leer, und können uns am Ende selbst kaum noch erinnern. Nur das Derby, das bekommen wir noch zusammen. Männer in Masken, die sich in jeden Abschluss werfen. Was eigentlich nach Gemischt-Bukkake im Swingerclub Bocholt klingt, war hier der große Existenzkampf. Rocky Matriciani, die ordentliche Rummelboxe. Verbeulte Helden, königsblaue Ritter im Viererkettenhemd. Dahinter verblasste dann selbst der goldene Abend der Bayern. Dabei hatte auch die Nagelsmannschaft gezeigt, was möglich ist, wenn man als Team verteidigt. Gegen Messi und Katar. Mit besten Grüßen in die Wüste. Die einen, das wird bleiben, haben das Geld. Die anderen die Bank. Was das jetzt für die nächsten Wochen bedeutet, wissen wir aber selbstverständlich auch nicht. Ihr kennt uns, wir hangeln uns allenfalls von Pointe zu Pointe. Manchmal hängen wir durch, hin und wieder stehen wir richtig. Ausnahmeerscheinungen, ohne die Regeln zu kennen. Wer allerdings noch erfahren möchte, was ChatGPT über unseren Freund, den Philosophen Wolfram Eilenberger heraus gefunden hat und ob wir am Ende doch noch den Trapattoni machen oder nicht, der möge hinein hören in diese neue Folge. FUSSBALL MML - denn alles andere ist nur Majestätsbeleidigung. Viel Spaß!

    ZEITLUPEN - Auf dem Rasen des Nachbarn

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    00:13:08

    Heute treffen sich Schalke und der BVB zum 100. Mal in der Bundesliga. Ein ewiges Duell. Und eine Bildermaschine. Denn das Revierderby produziert seit jeher Momente. Szenen, die sich einbrennen. Stückchen für das Kuriositätenkabinett, Dinge der Unmöglichkeit. Dinge, die nirgendwo anders passieren. Meilensteine, immer zwischen Hoffnung und Enttäuschung. Zwischen Triumph und Trauer. Tage, die heute noch wirken, als wären sie gerade gestern gewesen. In seinen kühnsten Momenten, so scheint es, erreicht das Derby einen Zustand, in dem Ausnahmen zur Regel werden. Dann ist es Fußball in seiner reinsten Form, dann verdichtet sich das Spiel zur Aufführung, zum Best-Of einer ganzen Saison. Deshalb und zur Feier des Tages erinnern wir uns mit den ZEITLUPEN noch einmal an die größten Momente zwischen Schwarzgelb und Königsblau. Viel Spaß!

    Matsbaum in der Wuthöhle - E28 - Saison 22/23

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    01:11:34

    Leute, diesmal melden wir uns mit der großen MML-Montagskonferenz in der Champions-Edition, denn wir haben nur für euch mal wieder jede Mühe aber keine Kosten gescheut und sind dorthin gefahren, wo der Fußball atmet. Nach Erkenschwick, nach Dortmund und nach Rom. Und haben erst sehen und dann auch fühlen dürfen, was dieses Spiel immer noch besonders macht. Einen Trainer, der sich selbst vom Platz stellt, um danach seine Karriere zu beenden. Ein Stadion, das sich am eigenen Glück berauscht, an Arbeitssiegen und Zufallstugenden. Und Fans, die nicht für den Fußball kommen, sondern für die Farben. Spielvereinigungen, Ballsportvereine, Calcio und Catenaccio. Da war also wirklich alles dabei. Eine Reise, vom Boden in den Himmel. Und zurück. Oder wie die Italiener gerne sagen: dalle stelle alle stalle. Von den Sternen zu den Ställen. Dazwischen passieren die Dinge. Die großen und kleinen, die lauten und die leisen Dramen. Da enden Laufbahnen im Halbschatten, da stehen plötzlich Karrieren auf dem Spiel, hängt eine ganze Saison am seidenen Faden. Da werden schmale Schultern über Nacht zu breiten Brüsten (lechz!) und große Fressen zu schmalen Lippen (seufz!), da wanken die Bayern und spinnen die Römer. Da fallen erst die Würfel und dann die Entscheidungen. Schwer wie Hinkelsteine. Mia as mia iacta est. Tragödien in Comic Sans. Und irgendwo in Leipzig steht ein Mann vor dem Spiegel und erkennt sich selbst nicht wieder, dann schiebt er eine Mozartkugel in den Lauf seiner Flinte. Und irgendwo in Brasilien schreckt Naldo aus dem Schlaf und nickt das Ding noch mal ein. Dann ist das Spiel aus. Was bleibt, sind Erinnerungen. Und uns nichts anderes übrig, als auch darüber zu sprechen. Also laden wir euch ein, dabei zu sein. Ganz dicht, ganz nah. Mit ordentlich Zug, mit brennenden Ohren auf den Schienen der Geschichte. Mit dieser neuen Folge. FUSSBALL MML - denn alles andere sind nur leere Versprecher. Viel Spaß!

    Feuerwerkskörper*innen - E27 - Saison 22/23

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    01:07:57

    Leute, diesmal melden wir uns direkt von der Demarkation der Dummheit, liegen wir im Torschützengraben der Taugenichtse, an den Rändern Raketen, auf den Rängen Idioten. Weil Hansa den Hass nach Hamburg geschifft hat. Die Kogge ohne Knigge, Rosettenbomber in ihren eigenen Schwaden. Bisschen Hoolywood am Millerntor, als wären die 90er-Jahre plötzlich wieder Gegenwart. Das sind Eindrücke, die bleiben und leider auch dieses Wochenende überlagern, einen Spieltag, der eigentlich so viel mehr zu bieten hatte als Stumpfsinn. Spannung vor allem. Und Action wie sonst nur im Porno, oben und unten. Da tritt der wetterharte Müller Thomas in den Sturm, hält seine Stutenstirn in den Gegenwind, als wäre er der einzig echte Sohn des Kahn. Da besiegt der Choupo ganz Ost-Berlin am Kopfballpendel. Und Dortmund hat Rücken und Hertha hat Richter. Und der Effzeh hat Geburtstag und Leipzig hat Werner. Wahnsinn Tabelle, die wahrscheinlich beste erste Liga aller Zeiten. So kurz vor den Derbys. Und weil das noch nicht reicht, gibt es dann noch echte Geschichten aus der Geschichte, Legenden und Bildung. Eine Audienz mit Vinnie Jones und Paul Gascoigne, tatsächlich mehr Cunt als Hegel und mehr Fucking als Giesing. Also Erinnerungen an einem Abend mit Tacklings auf Augenhöhe und Pub-Pointen unterhalb der Grasnarbe. Sowas, das kann man mit Fuck und Recht behaupten, wäre in Deutschland gar nicht möglich. Weil Gazza, die Ironie an der Sache, im Kleinen immer größer sein wird als Effe. Nun ja. Auf Schalke, das nur der Vollständigkeit halber, ist neben Fährmann auch die Hoffnung zurück. Pünktlich zum Showdown anne Castroper. Endlich wieder Reis an der Ruhr, alle Körner im Kessel. Darauf, liebe Hörer, freuen wir uns. Und wenn ihr jetzt noch wissen wollt, wie viel die Gurken beim Bioladen an der Ecke kosten und was das mit Pferdeköpfen in Köpenick zu tun hat, dann müsst ihr reinhören. In diese neue Folge. FUSSBALL MML - denn alles andere sind nur Leuchtreklamen aus Dunkeldeutschland. Viel Spaß!

    Neuer Podcast: FUSSBALLGÖTTER

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    00:02:04

    »FUSSBALLGÖTTER», der neue Storytelling-Podcast der Fußballpodcastfirma »MML» und dem Autor Nils Straatmann, erzählt von Schicksalsanekdoten und unbedingtem Glauben, entscheidenden Momenten auf und neben dem Platz, geglückten und vergebenen Chancen. In den neuen Folgen wird Nils seine Suche nach den Fußballgöttern durch einen Teil Europas führen. Von Frankfurt über die Alpen nach Mailand, er wird Kathedralen und Mausoleen betreten, auf der Suche nach dem, was das Spiel überdauert. Er wird mit denjenigen sprechen, die den Fußballgott selbst erlebt haben, mit Nationalspieler Robin Gosens oder mit Bundesliga-Schiedsrichter Daniel Siebert. Doch zunächst beginnt seine Reise am Niederrhein bei Borussia Mönchengladbach. Was Nils dort gefunden hat, könnt ihr ab sofort selbst herausfinden…

    Gemischtes Pack - E26 - Saison 22/23

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    01:12:09

    Leute, diesmal melden wir uns direkt aus der Schiedsrichter-Kabine, um euch, waschecht weichgespült, den ganzen Schmutz des Wochenendes aus den Poren zu schleudern. Diesen Staub der Stagnation, den Ruß den Arbeitssieges, das Blut des harten Aufschlags. So erwartet euch ein Kessel Buntes, Frührot und Schwarzgelb, der nach Lenor riecht und nach Luzifer, der große Trommelwirbel der Tragödie. Denn wir schauen auf einen Trainer, der versehrt im Flutlicht steht, der Schnitt schlecht, die Stimmung vergiftet. Sein Ego so groß, dass er am Ende vielleicht doch eine Nummer zu klein ist, für diesen Verein, der die Show liebt, den Showman aber verabscheut. Und wir schauen nach Dortmund, wo jetzt schon Flanken ohne Beine fliegen. Der Schenkel-Trick, dann weint die alte Dame. Und wir, Rosenmontagsmaler, tupfen die Tabelle nach, in den schönsten Farben, weil sie in diesen Wochen ja tatsächlich sowas wie Spannung verspricht. Die Bundesliga, dank der Fohlen nun ein echtes Rennen um die Meisterschaft. Dazu gibt es die große Schneeschmelze in Frankfurt, den ordentlichen Aberglauben in Neapel, Schunkel-Mitschnitte aus dem Kölner Keller und, natürlich, Neues von den Tröten-Eltern in Erkenschwick. Und wer jetzt noch wissen möchte, was der modebewusste Hool in Hamburg tragen sollte und wie es klingt, wenn Alain Sutter auf Uli Hoeneß trifft, der sollte unbedingt reinhören. In diese neue Folge. FUSSBALL MML - denn alles andere ist nur Karneval. Viel Spaß!

    VAR, PSG, ojemine! (MML - mit freundlichen Grüßen) - E25 - Saison 22/23

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    01:07:57

    Leute, wir melden uns mal wieder aus dem Kölner Keller, um euch mit ein paar griffigen Sätzen fachgerecht zu enteiern und mit ein paar fragwürdigen Entscheidungen in den Wahnsinn zu treiben. Denn ihr wisst ja: wir machen das hier bewusst, aber selten kontrolliert. Treten mit der Hacke in die nächste Kerbe, schießen Calli vom Himmel und lachen über Nachrichten aus Hoffenheim. Mit dem großen Unernst einer Karnevalskapelle, die keinen Ton trifft und auch keine Pointe, ihre Kritiker am Ende aber mit Dackelkacke beschmiert. Anders lässt sich das alles ja auch kaum noch aushalten. Diese himmelschreiende Ungerechtigkeit. Erst Bochum, Dan-Axel. Oder die schlechte Laune von Julian Nagelsmann, der mittlerweile so schmal vor die Kameras tritt, ihm würde jeder Trenchcoat von den gezuckten Schultern rutschen. Und schließlich, zu allem Überfluss, der Niedergang vom Niederrhein, die Kaderkrise von Borussia Mönchengladbach. Immerhin aber gab es noch ein paar schöne Momente, diese Ausgerechnet-Geschichten. Márton Dárdai, der an seinem 21. Geburtstag für die Hertha und Julian Brandt, der in seiner alten Heimat gegen Werder trifft. Dazu Serge Gnabry, der vorab schon mal als Scout verkleidet in Paris war, um den kommenden Gegner zu beobachten. Er allein dürfte wissen, ob PSG wirklich lahmt oder doch nur pokert. Der große Bluff im Prinzenpark, hier habt ihr es zuerst gehört. Und wer jetzt noch wissen will, wieso Martin Semmelrogge der eigentliche Gewinner des Dschungels ist und was Felix Magath bei Chelsea macht, der sollte seine Ohren an diese neue Folge halten. FUSSBALL MML - alles andere ist nur Doppelpass ohne Lena. Viel Spaß!

    Mia san Reklamia! - E24 - Saison 22/23

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    01:11:31

    Leute, diesmal kommen wir direkt vom Haushügel ins Studio, die Skier noch an den Füßen, den Schnee als Schaum vor dem Mund, drehen noch eine Schwabenrunde und setzen uns dann mit Anlauf hinter die Mikrofone, um eins oder sogar zwei klarzustellen. Ansagen aus dem Abseits, Zwischenrufe für die Zweifler. So öffnen wir den Kofferraum und erlauben einen unverstellten Blick auf 100 Kilo Seelengepäck. Mindestens, weil sich da nämlich richtig was angesammelt hat. Seit Katar, jetzt über den viel zu langen Januar. Und so denken wir uns hinein in die Gefühlslage der Bayern, in das Kleinhirn der Großverdiener, schauen mit den Augen des Torhüters auf die Debatten der vergangenen Wochen. Erst die Binde, dann der Bruch. Erst Fuckfinger aus dem Fürstentum, dann Muskelspiele der Chefetage. Unterschenkel durch, Torwarttrainer weg. Also Gehhilfen ohne Gehilfe. Alles bisschen viel für Manuel Neuer, der ja eher ohnmächtig zusehen musste, wie andere seinen Strafraum besetzen, bis er tatsächlich die Beherrschung verlor und mal eben krachend dazwischen gehauen hat, mit dem ganz großen Reklamierarm. Die Antworten kamen natürlich sofort. Von Brazzo und vom tobenden Titan. Vor allem aber lautstark aus dem Lager der Ehemaligen, aus dem Unterholz der Tränensackgesichter. Da nämlich meldeten sich all jene Leitwölfe, die so gern noch mitheulen würden, die aber, Pfeifen im Walde, schon lange nicht viel mehr sind als ein müdes Echo vergangener Kämpfe. Didimansplaining. Sie waren außer sich. Sie konnten das alles nicht fassen. Als hätte ihnen Deutschlands Nummer eins eine echte Nummer zwei auf den Teppich gelegt. Nun ja. Allein für die Kommentare danach hatte sich das Gespräch davor schon gelohnt. Wir jedenfalls waren für jede Zeile dankbar. Oder um es mit Werner Kampmann zu sagen: Manu, die rote Karte zahl‘n wir! Und wer jetzt noch wissen will, wieso Manuel Neuer in Russland deutlich besser schlafen konnte als in Brasilien und was das Momentum in Dortmund mit der Stimmung auf dem Betzenberg zu tun hat, der möge doch bitte reinhören. In diese neue Folge. FUSSBALL MML - denn alles andere ist nur Schadensbegrenzung. Viel Spaß!

    Randal im Sperrbezirk (die Fetenhits-Folge) - E23 - Saison 22/23

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    01:13:05

    Leute, näher dran am Deadline Day waren wir selten. Mitternacht in Deutschland, morgens halb zehn im Dschungel. Und dann gleich Vollgas, Regler an den Anschlag, Hüttengaudi. Die Bundesliga zum Mitgrölen. Fetenhits für den Februar. Und jetzt alle: Isco Pogo, dingelingeling! Dingelingeling! So klingt es nunmal, wenn der Transferhammer den Nagel auf den Kopf trifft, im Takt des Erfolgs, und alle staunend auf der Tanzfläche stehen, weil der dicke Schlosser mit dem Nina-Hagen-Tattoo auf dem Unterarm plötzlich eine spanische Schönheit auf den Schultern trägt. Den Lambrusco noch in den Mundwinkeln, das Lächeln so breit wie das Stadion eng. Die Musik, das muss man anerkennen, spielt derzeit in Köpenick. Während am anderen Ende der Stadt mal wieder die Notbremse gezogen und Fredi Bobic entlassen wurde, bevor er noch handgreiflich werden konnte. Nun also der Berliner Weg, Hertha DNA. Mit Icke, Atze und Zecke. Ein Verein aus der Kurve für die Kurve. Was erstmal gut klingt, nach Ärmeln, die endlich wieder gekrempelt und Wappen, die endlich wieder geküsst werden. Allerdings scheint das alles sehr kurzsichtig durch die Fanbrille gedacht. Eine Provinzromanze. Eine vom Heimweh getriebene Flucht in die Vergangenheit. Folklore vor allem, und genau darin besteht die Gefahr. Wenn du nämlich nur Leute hast, die für den Verein brennen, steckst du den Laden irgendwann selbst in Brand. Und musst am Ende doch wieder einen Feuerwehrmann holen. Die Zukunft gehört Berlin, es war einmal. Das Hauptstadtmärchen wird jetzt woanders weiter gesponnen. Mit Rittern und Fischern, die Hütte im Wald. Und wem das hier jetzt mal wieder zu viel Hertha war und auch zu viel Union, dem sei gesagt, dass wir den Rest der Liga natürlich nicht vergessen haben. Das Käfer-Essen in München, Brazzo und Cancelo, Kolo Muani gegen Upamecano, die neue Kader-Euphorie in Dortmund, Christian Streich am Mikrofon. Alles drin, alles dabei. Also schaltet ruhig ein, es wird laut genug. FUSSBALL MML - denn alles andere ist nur Kuschelrock! Viel Spaß!

    Wir sind Minipli - E22 - Saison 22/23

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    01:03:12

    Leute, die Bundesliga ist zurück, Rudi Völler ist zurück und wir sind natürlich auch wieder da. Mit Minipli aus Steinwolle, einem ordentlichen Latte Macchiato Schnäuzer und der drängenden Frage im Rückrundenrucksack, was das jetzt eigentlich soll, diese Sache mit dem neuen Sportdirektor. Ist die alte Tante wirklich nur der Grüßonkel an der Otto-Fleck-Schneise oder kann der launige Vize-Völler, Rudihaudiesaudi, als Lockmittel tatsächlich für einen Stimmungsumschwung sorgen? Immerhin: die Bundesliga hat schon mal auf ihre ganz eigene Art auf diese wundersame Retro-Personalie reagiert und so oft getroffen wie sonst nur der junge Völler, seinerzeit in Liga Zwei. 41 Buden, auch das ein Vizerekord in diesem Jahrtausend. Und es wirkte fast so, als hätten die einen (Wolfsburg, Bochum, Köln) eine echte Vorbereitung absolviert, während die anderen (Hertha, Freiburg, Bremen) einfach nur im Urlaub waren. Braun gebrannt, aber blass geblieben. Nun ja. Wir jedenfalls machen gleich da weiter, wo wir vergangene Hinrunde aufgehört haben. Ignorieren die Bayern (Meisterschaft ist was für Amateure) und kritisieren die Dortmunder Kirmes-Truppe, als wäre sie nicht mit einem glücklichen Spektakelsieg, sondern mit einer krachenden Niederlage in diese Rückrunde gestartet. So gibt es den völlig haltlosen Rundumschlag, inklusive Trainerdiskussion und Mentalitätsfrage. Ihr kennt uns. Wir sind nun mal das MML in Sammelklage. Wir können nicht anders. Wir können nur meckern. Deutsche Tugenden in einer englischen Woche. Wenn ihr jetzt allerdings noch wissen möchtet, wieso sich der BVB auf dem Weg in die Champions League wahrscheinlich einen Wolf laufen und wer 2024 Nachfolger von Rudi Nationale wird, dann müsst ihr reinhören. In diese neue Folge FUSSBALL MML! Viel Spaß!

    Zum goldenen Handschuh (live aus Hamburg) - E21 - Saison 22/23

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    01:14:19

    Leute, diesmal war Weihnachtsfeier. Fast live aus dem Schmidtchen in Hamburg. Mit allem drum und dran. Mit Klöten, die von Bäumen hingen. Mit Sternen, zum Greifen nah. Und natürlich brannte der Baum. Und natürlich waren wir in ausstechender Form. Stammplätzchen, die sowieso schönste Bescherung. Die Bühne als Wohnzimmer. Weshalb am Ende natürlich auch eine Geschichte erzählt werden musste. So kamen der Uli, der Calli und Karl Lauterbach als Könige nach Bethlehem. Den Anfang gibt es hier. Es ist Nacht, Ein Stern leuchtet hell über einem Stall in Bethlehem. Aus der Ferne nähern sich zwei Männer. Der erste reitet auf Paragrafen, der zweite auf seinem Kamel. Er hat es Brazzo getauft. Karl und Uli. Ein Politiker. Ein ehemaliger Häftling. Heute beide ein König. Dann stößt ein dritter dazu. Es ist der Kasper. Sie nennen ihn Calli. Er schnauft, als hätte er sich den Magen verdorben. Mehr aber wollen wir an dieser Stelle nicht verraten. Denn das, liebe Hörer, müsst ihr selbst erleben. Viel Spaß und frohe Weihnachten!

    Béla Ciao - E20 - Saison 22/23

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    01:10:40

    Leute, diesmal melden wir uns aus dem Kellerloch der Erschöpfung. Mit Launen kurz über dem Gefrierpunkt, chronisch und cholerisch. Weil vier Wochen Katar ihren Tribut fordern. Die ganze Moral, der gar nicht mal so stille Boykott. Wir können nicht mehr. Brechen in die Zimmer unserer Kinder ein und formen aus Knete ein McRib-Menü. Hören Kohler und denken an Brause. Fanta Morgana. Halluzinieren die Fritteuse herbei. Liebe Burgerinnen und Burger. Der Cheese-Befehl, legen natürlich noch eine Scheibe drauf. Und wir zahlen am Ende mit Visa, nehmen uns die Freiheit gleich selbst, sitzen am Tegernsee und schafkopfen mit Uli Hoeneß, fühlen uns heute Scheich. Resignation, auf dem Reißbrett geplant. Wir machen jetzt mit. Sind bei allem dabei, sind endlich zu allem bereit. Halten uns die Augen zu und staunen gerade deshalb mit offenen Mündern. Denn in der Kälte dieses arabischen Winters erscheint das Spiel mit dem Feuer längst als gemütlichste Lösung. So tauchen wir ein in dieses Turnier der anderen, schwimmen durchs Fahnenmeer. Singen mit Robbie Williams in Doha, gehen mit Morgen Freeman im siebten Himmel spazieren. Auf der Sonnenseite, wo es keinen Regen gibt. Und deshalb auch keinen Bogen. Die beste WM aller Zeiten. Es ist alles eine Frage der Perspektive. Und wir machen Kopfstand bis uns schwindelig wird, fallen lachend in den warmen Sand und verdursten am Randes des Wahnsinns. In Wüsten nichts Neues. Und wenn ihr jetzt denkt: Huch, was war das denn? Wie sind wir eigentlich in diesen Fiebertraum hinein geraten, haben die drei Kasper jetzt tatsächlich ihren letzten Rest Verstand verloren? Und wenn ihr euch dann noch fragt, wie zur Hölle trotz alledem der Titel dieser Folge zustande gekommen ist, dann solltet ihr unbedingt reinhören. In diesen letzten Versuch einer Auseinandersetzung. Mit uns. Und mit der Gegenwart. FUSSBALL MML - denn alles andere ist nur das Feigenblatt auf dem Gemächt der Öffentlichrechtlichen. Viel, naja, Spaß!

    Der Mann von La Mannschaft - E19 - Saison 22/23

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    01:10:19

    Leute, diesmal melden wir uns live aus dem Millerntor-Stadion, wo Maik als Übergangs-Greenkeeper (nur bis Januar, versprochen) erst den Rasen trocken gewischt hatte, um hinterher, im Winterwahn verpasster Chancen, die vermeintliche Weltformel mit Wachsmalern an die Wände zu klieren. Er sei da, sagte er uns, etwas ganz Großem auf der Spur. Die Zahlen! Noch 46 Tage bis, zum Bundesliga-Start, noch zwei Wochen bis zur Weihnachtsfeier. 46 durch 2, merkt ihr noch was? Und überhaupt, liest denn niemand die Schlagzeilen? Oliver Bierhoff. Die Initialen. O! Und B! Wie Oberbürgermeister. Und wer war mal Oberbürgermeister in Hamburg? Genau! Und wer hat von 1988 bis 1990 beim HSV gespielt? Eben. Das kann doch kein Zufall sein. Raute im Herzen, Raute im Rückspiegel. Das muss euch doch auch auffallen! Fast fing er zu schreien an. Katar, der Kanzler, Gas wollen, Gas geben. Das hängt doch alles miteinander zusammen. Bierhoff und Scholz. Schweigen ist Silber, Golden ist Goal. Erkennt denn keiner die Parallelen? Das muss in die Zeitung! Das erzähl ich bei Lanz. A beautiful Maik. Dann brach er lachend zusammen. Und wir schwiegen gemeinsam. Drei Super-Illuminaten im Kampf gegen Windmühlen, einsam in der Presselandschaft. Weil es mehr auch gar nicht zu sagen gab. Und weil wir sie tatsächlich genossen. Diese plötzliche Stille. Nach dem Schuss, den wir nicht gehört hatten. Draußen der Rasen im Hamburger Regen. Morgen ist auch wieder Wetter. Und wenn ihr jetzt wissen wollt, wieso. Und wenn ihr außerdem hofft, dass wir Stuttgart nicht gänzlich vergessen haben, den schönen Bruno in Bad Cannstatt, dann müsst ihr reinhören. In diese neue Folge. FUSSBALL MML - denn alles andere sind nur Verschwörungstheorien. Viel Spaß!

    Oldboys in Sippenhaft - E18 - Saison 22/23

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    01:06:55

    Leute, diesmal melden wir uns aus einem viel zu kleinen Zimmer in München, in dem wir seit etwa einer Woche festgehalten werden. Von einem Mann, dessen Stimme sehr nach Uli Hoeneß klingt. Hotel Mutti. Hin und wieder spricht er mit uns, lobt Katar, wettert gegen die FIFA. Dann geht ein grelles Licht an, dann dröhnt eine Hupe, dann bekommen wir essen. Drei Oldboys in Sippenhaft, ernähren uns ansonsten von Weißbier und Eigenurin. Oder lecken verzweifelt an der Tapete, die aussieht, als wären wir tatsächlich in den 70ern gefangen. Draußen der Nachthimmel von Belgrad, draußen die Schergen der Junta, Pistolenschüsse. Kein Sommermärchen, Hinschauen heißt mithitlern. Erst haben sie uns den Spaß und schließlich auch den Kontext genommen. Wir gären im eigenen Saft, im Wandschrank auch nur noch die Mode von gestern, die abgetragenen Devotionalien, am Kragen einer verlaufenen Schminke. Wir wissen nicht mehr, was wir noch anziehen sollen. Die alten Träume passen nicht mehr. Und das Boateng-Trikot aus 2016 kann man nur noch als Wife Beater tragen, was so ehren- wie ärmellos wäre. Tanktopspieler. Immerhin, am Wochenende wurde uns ein Fernseher in den sonst kahlen Raum gestellt. Darin die Welt, die ganze Symbolik. Die alten und die neuen Helden. Sie sitzen sich fremd gegenüber. Boateng und Basler, der Kevinprince und der Supermario. Sinnbilder auch, für die Generationen. Dort die Einstigen, Weltmeister mal, die immer gleich klare Kante zeigen, poltern, auf den Tisch hauen. Hier die Jüngeren, auch sie Weltmeister, aber stiller im Glanze. Sie finden andere Töne. Weil ihnen Haltung wichtiger ist als Meinung. Und mittendrin stehen zwei, die sich schon lange gut kennen. Sami Khedira und Bastian Schweinsteiger. Sie waren das Herz unter Löw, ohne ständig nach Eiern zu suchen. Jetzt halten sie das Mikro in der Hand, und könnten dabei unterschiedlicher kaum sein. Antipoden im Splitscreen. Denn während Schweinsteiger, in Würde ergraut, etwas hemdsärmelig am Spielfeldrand steht und dabei so wirkt, als müsste er sich auch in dieses Turnier erstmal grätschend und blutend hinein arbeiten, thront Khedira am Pult der ARD, staatsmännisch und bedacht, das Einstecktuch auf der Zunge, ein Aristokrat der Analyse, als wäre jeder Satz bereits eine Bewerbung für höhere Aufgaben. Er weiß, was er tut. Manchmal verschluckt er sich dabei und ist dann selbst überrascht. Lachen allerdings tun die anderen. Und wenn ihr jetzt wissen wollt, worüber eigentlich. Und wenn es euch wirklich interessieren sollte, wie und ob wir uns aus unserer Lage befreien konnten, dann solltet ihr unbedingt reinhören, in diese neue Folge FUSSBALL MML. Denn alles andere ist nur Quartalspatriotismus. Viel Spaß!

    Scheichsparteitag - E17 - Saison 22/23

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    01:09:24

    Leute, dieses Mal senden wir live aus der Stadthalle in Oer-Erkenschwick, um vom Sofa aus gleich auf die großen Skandale der vergangenen Tage zu blicken. Ins Sauerland, wo der kleine Fußball einfach nicht stattfinden durfte. Oder nach München, wo Proteste mit Tränengas erstickt wurden. Und natürlich nach Al-Khor, wo das Beduinenzelt als Bühne diente. Die FIFA als Musical, die pompöse Propaganda des Präsidenten als Tanzrevue mit Plastiksäbeln. So lehnen wir uns hinein, in den Gegenwind der Gegenwart, in diesen Shitstorm der Schaulustigen. Drei Wettkönige, die sich gleich den ersten Zacken aus der Krone brechen und jede Knochensäge allein am Geräusch schon erkennen. Drei Eröffnungsspieler, die dabei sein wollten, wenn die Wüste die Weltkugel schluckt. Finale Doham. Scheichsparteitag. Waren gleich Feuer und Flamme. Denn heute fühlten wir uns. Als Scheich, als Herrscher, als Schweizer. Korrupt, rothaarig, übermächtig. Und sahen den Reigen der Bilder. Sahen Gott und Nelson Mandela. Und einen jungen Mann ohne Beine, in traditionell weißem Gewand. Eine Inklusions-Inszenierung, die unfreiwillig zum Kommentar geriet, weil es doch wirkte, als hätten die Scheichs ihr eigenes Maskottchen zum Leben erweckt. Und oben saßen die Männer und klatschten vergnügt. Waren doch bester Laune. Bis der Fußball begann. Das Spiel nach der Show. Und sich die Bilder, flüchtende Fans und halbleere Tribünen, gegen sie wandten. Da bröckelte es. Erste Risse in der Fassade, erste Flecken auf weißem Tuch. Der Fußball, das bleibt als Gefühl, hat uns den Fußball verdorben. Er ist keine Insel mehr, keine Gegenwelt, in der wir für 90 Minuten Zuflucht suchen können. Der Müll der Wirklichkeit, er liegt stattdessen auch hier als Treibgut am Strand. Wir stolpern drüber, wir stoßen uns daran. Und sind uns nicht sicher, was genau wir jetzt damit anfangen sollen. So viele Fragen. Gleich zu Beginn. Und wenn ihr damit leben könnt, dass auch wir die Antwort nicht kennen und uns wieder nur ungefähr annähern können, mit subjektiven Emotionen und neuen Texten für alte Lieder, dann hört ruhig mal rein. In diese neue Folge. FUSSBALL MML - denn alles andere ist nur K-Pop. Aus der Konserve.

    00:10:50

    Zwischen Chance und Schande, Beifall und Boykott, Turnier und Talkshow: Diese WM gerät zum Spagat. Aber wer muss sich wirklich strecken? Eine Annäherung. Dieser Text ist ein Auszug aus der aktuellen Ausgabe der Sports Illustrated Deutschland. Ab jetzt am Kiosk oder online erhältlich unter: https://shop.sportsillustrated.de/si-05-2022/

    Disbalance im Dismaland - E16 - Saison 22/23

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    01:12:02

    Leute, dieses Mal haben wir uns zwei Dutzend Kataris (alternativ: Katarer) mit reichlich MML-Merch behangen vor den Studio-Container gestellt, damit sie sechs Tage vor dem Eröffnungsspiel der definitiv besten WM aller Zeiten noch mal richtig Stimmung machen. Bisschen Trommeln gegen die Tristesse. Bisschen Wirbel ohne Rückgrat. Klobige Claqueure eines klassischen Culture-Clashes. Denn, seien wir mal ehrlich, uns selbst lässt die ganze Chose bisher kalt. Keine Euphorie, keine Vorfreude, keinen Bock. Das Duell Kimmich gegen Kamada klingt als Gassenhauer nun mal deutlich besser, wenn es in Frankfurt gespielt wird. Und in Anbetracht der Bilder aus Doha hat uns bereits eine seltsame Sehnsucht befallen. Nach der weiß gewandeten T-Helferzelle in der Allianz-Arena. Magenta statt Maguire. Aber immerhin haben der Fußball und seine Hauptdarsteller, so kurz vor der langen Winterpause, noch mal ordentlich geliefert. Mit einem Ronaldo-Interview, das selbst Kurt Krömer nicht hätte schlechter führen können. Und einem BVB-Spiel, das erst zeigte, wieso Mats Hummels jetzt doch zuhause bleiben muss. Und gleichzeitig die Frage in den auch sonst sehr freien Raum stellte, warum seine Nebenleute trotzdem mitdürfen. Am Ende aber, machen wir uns nichts vor, wird es auch darauf nicht ankommen. Süle oder Schlotterbeck, Günter oder Raum. Havertz oder Füllkrug. Alles Kokolores, Luxusprobleme als Zeitvertreib. Denn entscheidend wird diesmal vor allem neben dem Platz. Weshalb wir zum Schluss, Ehrensache, noch einmal hinein schalten mussten. Ins ZDF, in die Katar-Doku von Jochen Breyer und Julia Friedrichs. In diesen Film, der so entlarvend ist und dabei so erschreckend wenig überraschend, weil man das alles genau so erwartet, erahnt und erfühlt hat. Im Vorfeld. Im Angesicht der Verbrecher. Die Homophobie der Katarer (alternativ: Kataris), die Korruption von Kalleinz, das Schlechte längst Allgemeingut. Wenn allerdings der Botschafter des Turniers, diese eigentlich gute Miene zum bösen Spiel, im vermeintlich toten Winkel der Kameras bereits derart früh seine Fratze und damit das wahre Gesicht des Gastgebers offenbart, dann ist das natürlich auch und vor allem ein Coup, die große Kunst der Bestätigung. Ein unverschämtes Zeitdokument, die ungeschminkte Wahrheit. Eine unverpackte Süßigkeit, die bitter schmeckt und schwer im Magen liegt. Was deshalb bleibt, ist der Ekel. Und wenn ihr wissen wollt, wie genau der klingt. Und wenn ihr erfahren wollt, wie ihr euch diese nüchtern betrachtet furchtbare WM trotzdem schön saufen könnt, dann hört rein. In diese neue Folge FUSSBALL MML. Denn alles andere ist nur Scheichwerbung. Viel Spaß!

    Knörr auf den Tisch - E15 - Saison 22/23

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    01:16:36

    Leute, diesmal senden wir live aus der Europapassage. Mit Maik Nöcker als Shopping-Queen, Micky Beisenherz als Meyselmännchen (sechs Oscars für Gladiator) und Lucas Vogelsang als Parfüm-Influencer, der zum Reinkommen gleich mal zwei Dutzend Liegestütze macht. Einarmig natürlich, wie jeder anständige Bandit. So sudeln wir uns hinein in eine Folge, die erstmal sehr viel Frauke Ludowig ist und sehr wenig Claudia Neumann. Aber was sollen wir denn bitteschön machen, wenn uns das Fernsehen mal wieder ein paar echte Perlen ins Haifischbecken geworfen hat. Da tauchen wir tief. Und stehen bereit. Zum High-Five mit Kokain-Clowns im Rolf-Eden-Kostüm. Oder Manga-Duett mit Rachel Rinast. Denn wir schnappen sie uns. Alle. Und deshalb natürlich auch die Hauptdarsteller des Wochenendes. Die großen Momente, die vermeintlichen und die tatsächlichen Reminiszenzen an das bereits Gewesene. Neuer im Olympiastadion als Chilavert, Higuita, als Wiedergänger seines früheren selbst. Die Nerven zum Bizeps gespannt, die Botschaft an den Bundestrainer unmissverständlich. Ich, Manu der Libero, bin wieder da. Bereit für die Wüste. Oder in Dortmund Moukoko, mit einem Gruß an seinen Ziehvater Lars. Ricken! Lupfen jetzt, 25 Jahre danach. Und in Polen, der Poldi. 60 Meter, noch einmal Prinz, noch einmal Karneval im linken Fuß. Alaaf is in the Air, so kurz vorm 11.11. Auch das eine Bewerbung vielleicht. An den Bundestrainer, der ja bis Donnerstag noch so lang würfeln will, bis die Neun fällt. Und sonst? Verliert Union derart deutlich gegen das eigene Spiegelbild, dass man meinen könnte, da hätte ihnen einer, Asche auf unser Haupt, den Teufel mit dem Beelzebub ausgetrieben. Und in Freiburg jagt Christian Günter den Charly Körbel Rekord. Nachdem sein Team schon wieder gewonnen hat. Im Stile einer Spitzenmannschaft, gegen einen Effzeh, der ja auch keine Laufkundschaft ist. Ei, der Daus! Und wer jetzt tatsächlich noch wissen möchte, ob wir beim Floskelbingo am Ende sogar einen Kleinwagen gewinnen konnten und ob es Micky Beisenherz vielleicht doch noch zum letzten Heimspiel des FC St. Pauli schaffen wird, der sollte unbedingt reinhören. In diese neue Folge FUSSBALL MML. Denn alles andere ist nur Sky Sport News HD!

    Schrottwichteln an Halloween - E14 - Saison 22/23

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    01:21:24

    Leute, diesmal melden wir uns direkt aus der Podstars-Gruselkammer am Messegelände, einer längst vom Netz genommenen Sitzgeisterbahn aus den Restbeständen des Hamburger Doms. Drei erschreckend schlecht gealterte Abstiegsgespenster, mehr Buh als Hui. Drei scheußlich schief gewickelte Mikrofonmumien, die seit Jahren schon im Untotenwinkel der Medienbranche lauern und sich diesmal einen Keller in Köln ausgesucht haben, um noch einmal richtig und auch richtig laut im Dunkeln zu tappen. Bevor einer kommt und das Licht anmacht. Und sie mit all ihren Thesen und Meinungen zu Staub zerfallen. The Talking Dead. So ging es also gleich um den großen Horror der Kurve, den Videobeweis. Diesen Totengräber des Fußballs, der sich mit langen Fingern gerade sein eigenes Grab schaufelt. Und deshalb auch um Bilder, die keiner sehen wollte. Und um das dreckige Lachen der sauberen Sieger. Als hätte jemand das Dortmunder Grinsen in einen Kürbis geschnitzt. Und weil wir hoffnungslose Traditionalisten sind, fordern wir am Tag nach Helloween natürlich vor allem Reformationen. Denn Süßes kann jeder, aber Saures ist Gold! Oder so ähnlich. Und weil uns ein Fest schlichtweg zu wenig ist, und weil wir es ohnehin kaum erwarten können, dass bald wieder der Baum brennt, mit ordentlich Action im Advent, haben wir Flicks langen Zettel der Hoffnung in verdauliche Fetzen gerissen und ein paar der Namen aus einem alten Hut gezogen. Schrottwichteln, sagen die Kenner. Wir nennen es Hoolclub. Und schenken damit auch den Abseitigen etwas Aufmerksamkeit. Rani Khedira zum Beispiel, dem Kanté aus Köpenick. Oder Mats Hummels, dem Matthias Sammer der Generation Bumble. Am Ende auch eine Séance, als könnten wir damit noch einmal den Geist von Rio beschwören. Mit Ochsenabwehr und einem Außenrist als Außenminister. Wir schwelgen halt gerne. Und verlieren uns dann, in den Nebensträngen der Neuigkeiten, diesem teuflischen Labyrinth der Laberei. Wenn ihr jetzt allerdings trotzdem wissen wollt, was Bachirou Salou und Ansgar Knauff gemein haben und was den FC Bayern und Inter Mailand auf ewig verbindet, dann hört rein. In diese neue Folge FUSSBALL MML. Denn alles andere ist nur VARarsche! Viel Spaß!

    Olümpische Spiele - E13 - Saison 22/23

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    01:12:34

    Leute, diesmal melden wir uns direkt vom Rande des Wahnsinns. Mit Micky Beisenherz als Helmut Kohl (natürlich), Maik Nöcker als Perestroika (den Flachmann Gorbatschow lässig in der Balenciaga-Bauchtasche) und Lucas Vogelsang als Captain Tsubasa, der wirklich erst dann schießt, wenn er das Tor sieht. Mit breiter Brust und noch breiterem Grinsen, weil heute wirklich fast alles drin ist. Schauplatzstürme. Unsere ganz eigene Bundesligakonferenz, aus Augsburg und Bochum, aus Leverkusen und aus Berlin. So sonnen wir uns endlich wieder im Flutlichtblau des Ruhrstadions, wo der VfL den Tabellenführer mit den eigenen Waffen schlagen konnte. Die Abwehr tief im Westen, der Doppelpass zum 2:0 als letztgültiger Nassmacher. Und zupfen am zweiten Anzug der roten Bullen, bis noch ein Ass aus dem Ärmel fällt. Ausgleichende Gefräßigkeit. Und natürlich garnieren wir all das mit ordentlich Nostalgie, setzen uns noch einmal mit Volker Finke in den Strandkorb, besetzen Räume, die nur er sehen kann und machen, schönes Herrensahnehäubchen, am Ende noch eine frivole Arschbombe ins Entmüdungsbecken der Nationalmannschaft. In der Hoffnung, mit den dergestalt erzeugten Wellness-Wellen nebenbei auch das neu entfachte Feuer in Jogi Löw zu löschen, bevor er damit aus Versehen die Arena auf Schalke in Brand steckt. Ihr seht also, wir bewegen uns mal wieder zwischen den Extremen. Tennis und Tönnies, Walter Frosch und Waldemar Hartmann. Eine Schnurrbartlänge vom Abgrund entfernt. Die brennende Kippe schon am Pulverfass. Und wer jetzt noch wissen will, warum Xabi Alonso demnächst die Nationalmannschaft der Winzer trainieren wird und wieso es ein Großteil der Menschen aus Castrop-Rauxel nie nach Sylt geschafft hat, der muss unbedingt reinhören. In diese neue Folge FUSSBALL MML. Viel Spaß!

    Die ZEITLUPEN-Vorwortvorschau: Pullergeimpft

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    00:03:06

    Hier könnt ihr die ZEITLUPEN als lustiges Tassenbuch kaufen: https://fussballmml.de/collections/all

    Amnesie International - E12 - Saison 22/23

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    01:12:03

    Leute, dieses Mal gibt es unsere Jahreshauptversammlung live aus der MML-Mehrzweckhalle am Millerntor. Mit Maik Nöcker als Michael Ott, Micky Beisenherz als Uli Hoeneß und Lucas Vogelsang als Stimmung, für die er selbst verantwortlich ist. Es werden also alte Finger in junge Gesichter gesteckt und die Menschenrechte mit mindestens zwei linken Füßen in den Nachthimmel über Doha getreten. Auch, weil die Bayern mal wieder gezeigt haben, wie schnell man die eigene Vergangenheit, dieses lästige PK-Gewäsch von gestern einfach vergessen kann. Stichwort Menschenwürde, Reizwort Katar. Amnesie International, hinter uns die Unsinnflut. Aber immerhin wurde mal wieder gesungen. Happy Birthday, Mr. Präsident. Und Freibier gab es am Ende auch. Weshalb diese Mitgliedermesse gerade hintenraus eher einem späten Festzelt glich, Wiesn und Wiederwahl. Mit den altbekannten Gassenhauern zum Nachgrölen. Und die Puffmutti heißt Uli. Nun ja. Als schließlich die Beamten mit den Spürhunden kamen, Bombenstimmung kurz vor Mitternacht, hat Hoeneß zu allem Überfluss noch den Schlüssel zum Bankschließfach trocken heruntergeschluckt. Die alten Reflexe. Aber egal. Am Sonntag war ja wieder alles in Dortmund. Weil die Bayern plötzlich so spielten wie damals, als sie noch unschlagbar waren. Mit einem Typen vorne drin, der auch die ekligen Bälle prallen lässt. Und weil der BVB in Köpenick genau den Fußball bot, den Mats Hummels noch mehr hasst als Tresengespräche mit Matthias Sammer. Mit Kunst im Mittelfeld, für die selbst Tomatensuppe zu schade wäre. Was uns jetzt noch bleibt, ist die Kultur. Und weil, Frankfurter Applaus, diese Woche Buchmesse ist, gehen wir heute gleich mit zwei Büchern an den Start. Der WMML-Doppeldrop. Mit den noch einmal um 40 Seiten erweiterten ZEITLUPEN und der lang erwarteten Rückkehr des lustigen Tassenbuches. Und mit DIE WM UND ICH von unserem Freund Gerhard Waldherr, den Maik Nöcker im Rausch des Derbysieges nicht ganz zu Unrecht einen Haurausgeber genannt hat. Worum es darin nun genau geht und wer da eigentlich noch mitgemacht hat, das alles erfahrt ihr in der neuen Folge. FUSSBALL MML - Männers mit Literatur!

    Mit dem Zweiten Süd man besser - E11 - Saison 22/23

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    01:10:31

    Leute, in dieser Woche sind wir die wirklich ganz weiten Wege gegangen. Denn während Maik, der als Hoeneß-Double und Oligarchen-Liebchen am Tegernsee logiert, die Genugtuung des späten Ausgleichs noch hörbar in der Stimme trug, durften sich Micky und Lucas am Hamburger Stadtrand mal ganz aus der Nähe anschauen, wie unsere ganz eigene Schnapsidee langsam Wirklichkeit wird. Wir machen ja jetzt Spirituosen, machen Wodka, Gin, Korn. Mit den natürlich passenden Namen. Uwe Wacholder, Rüdiger Vollkorn und Wolfram Wottka. Unsere persönlichste Dreierkette. Weshalb wir diesmal live aus der Destille gesendet haben. Mit mehr Prozenten als die SPD in Niedersachsen. Ein Brennpunkt also im eigentlichen Sinne, mit klarer Kante und ordentlich Wumms im Abgang. So ging es hinein in die Geschichten dieses Wochenendes, in die letzten Minuten von Dortmund, in die Gesäßtasche von Deniz Aytekin, ins Kleinhirn von Oliver Kahn. Mit Nobby Dickel im Ohr und Modeste vor der Süd. Und natürlich sprachen wir über Karten und über Interviews, weil von den einen zu wenig und von den anderen zu viel gegeben wurden. Und natürlich sprachen wir über Trainer und Stürmer, weil der eine den anderen mitnehmen muss. Flick und Füllkrug. Mut zur Lücke, auch in Katar. Und weil in Stuttgart ein anderer gehen musste, nachdem ihm auch der letzte Neuner, auf den er sich in der Enge des Abstiegskampfes hätte verlassen können, abhanden gekommen war. Beim VfB, auch das gehört zur Wahrheit, waren die Augen mal wieder größer als die Diamanten. Nun ja. Am Ende jedenfalls wurde es noch mal politisch, so kurz vor Katar. Weil die Proteste im Iran jetzt auch den Fußball erreicht haben und weil die vergangenen Tage erneut gezeigt haben, dass der Fußball nicht unpolitisch sein kann. Ali Daei, Mehdi Mahdavikia, Ali Karimi - all unsere Helden von früher, einst auch zuhause Ikonen, haben sich hinter die Frauen in ihrer Heimat gestellt, Zeichen gesetzt. Gesellschaftliches Gegenpressing, das unmittelbar Folgen hatte. Daei wurde der Pass abgenommen, Mahdavikia hat das Land mittlerweile verlassen. Von Schlagzeilen begleitet. So hing die Solidarität in der Kurve, Spruchbänder und Fotos, so war der Widerstand auch im Stadion sichtbar. Das Spiel wieder Bühne. 30 Jahre nach Jugoslawien. Tatsachen. Wir liefern den harten Boden dazu. Und wenn ihr jetzt wissen wollt, wie es klingt, wenn wir aufschlagen, im freien Fall der freien Rede, dann hört unbedingt rein. In diese neue Folge, in diese letztgültig längste Nachspielzeit. FUSSBALL MML - denn alles andere ist nur nüchtern betrachtet.

    Alte Dame, König, Lars, Spion - E10 - Saison 22/23

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    01:00:31

    Leute, diesmal gibt es das große MML-Stürmer-Special zum Tag der Deutschen Einheit. Weil in Köln und in Bremen, in Manchester und in München die Musik mal wieder ganz vorne gespielt hat. Mit allen Geschichten und Gerüchten, mit allen Rekorden und Rekonvaleszenzen drumherum. Zuvorderst natürlich war da die Rückkehr von Modeste nach Köln, an der Seitenlinie immer noch seine große Liebe, der Jubelbär mit der Schiebermütze. An der Seitenlinie aber leider immer noch niemand, der den Torhunger des Franzosen mit Flanken füttern könnte. Weshalb, logisch, ein anderer den Hauptdarsteller geben durfte. Steffen Tigges, ausgerechnet. Es bleibt dabei: Der Fußball schreibt Drehbücher, die selbst bei ARD und ZDF abgelehnt werden würden. Zu viel Kitsch, zu viel Pilcher, zu konstruiert in ihren Koinzidenzen. Nun ja. Was man auf jeden Fall sagen kann: Die Dortmunder im Allgemeinen und der Außenrist von Mats Hummels im Besonderen vermissen Erling Haaland, diese Kopfvoranläufe zur Eckfahne, die Torpedotiefe seiner Sprints, diese Lok auf zwei Beinen, diesen Schienenspieler im eigentlichen Eigensinne, der den Ball zur Not ins Tor gerammt hätte. Aber der Norweger trägt jetzt Himmelblau und schießt die Premier League kaputt. Citizen Kanone. Was allerdings hierzulande anderen Stürmern die Möglichkeit eröffnet, selbst einmal ganz oben in der Torjägerliste zu stehen. Eine Chance, die Niclas Füllkrug genutzt hat, indem er im Weserstadion gleich die erste Chance genutzt hat. Und eine zweite noch dazu. Was natürlich ein sehr ordentliches Bewerbungsschreiben an Hansi Flick war, für Kaderplatz 26 bei der WM. In Berlin allerdings, wo Mittelstürmer schon seit Jahren einen schweren Stand haben, sprechen sie derweil nicht über Tore und Spitzen, sondern über Eigentore und Spitzel, weil das ehemalige Wunderkind Lars Windhorst mal wieder tief in die Trickkiste gegriffen und ein paar Spione damit beauftragt haben soll, den einstigen Präsidenten zu stürzen. Ein Agentenfilm wie aus der Feder von Didi Hallervorden. Und die nächste Schmonzette im Berliner Westend. Da kann man aus Sicht der Blauweißen wieder nur neidisch nach Köpenick schauen, wo die Unioner trotz ihrer Niederlage gegen Frankfurt weiterhin ungläubig von oben grüßen. Und so kommt der Bundesliga-Tabellenführer am Tag der Deutschen Einheit tatsächlich aus der ehemaligen DDR. Was nicht nur eine Erwähnung wert, sondern natürlich auch schon wieder eine Geschichte für sich ist. Alle anderen hört ihr in der neuen Folge. Viel Spaß!

    Scheinhighlights - E09 - Saison 22/23

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    01:08:03

    Leute, seien wir doch mal ehrlich. Am Sonntag, so gegen 11 Uhr, saßen wir noch immer relativ ratlos vor unserer Açaí Bowl, weil wir einfach nicht wussten, worüber wir am Montag sprechen sollen. Über die Nations League, die fehlende Tiefe von Timo Werner, die tiefen Fehler von Serge Gnabry? Bitte nicht! Über die Krise der Bayern, die jetzt auch eine Krise der Deutschen ist? Ah, geh! Über die falschen Wechsel, die gescheiterten Experimente, die Ohnmacht des Bundestrainers? Auch nicht so richtig. Wir standen also ziemlich lustlos mit dem Rücken zur Wand. Bis das Telefon klingelte. Und Uli Hoeneß direkt in den Doppelpass durchgestellt wurde, um Andreas Rettig, dem König der Scheinheiligen, diesem Schlaumeier aus Leverkusen, seine Welt zu erklären. Der besonders heiße Draht. Denn natürlich ging es um Katar, die WM, den Wandel durch Handel, die Arbeitsbedingungen auf den Baustellen. Hoeneß hatte alles dabei, die Quervergleiche, die Reiseempfehlungen, die Zukunftsaussichten. Die ganze Tonleiter seines bayrischen Baritons. Dabei schepperte seine Stimme in der Weite des Studios, dabei dröhnte er aus allen Ecken. Ein Kaiser im Sport1-Palast, während oben in der Regie und draußen in der Chefredaktion die Korken knallten. War der Anruf vom Uli doch vor allem ein Coup, ein Quotenhit, ein echter Gassenhauer, den wahrscheinlich nicht mal ein Layla-Duett von Effenberg und Basler hätte toppen können. So wurde am Ende noch ein bisschen lauter geklatscht. Und gleich danach, Hoeneß hatte sich gerade erst verabschiedet, kamen die erhofften Reaktionen, die eingepreiste Entrüstung, das kollektive Kopfschütteln. Mission accomplished. Was bleibt, ist die Moral. Denn ein ehemaliger Präsident, der mal eben bei seinem hausgemachten Propaganda-Sender anruft, um seine Sicht auf die Dinge vor einem Millionenpublikum durch den Hörer zu drücken, das ist natürlich nicht weniger als die Trumpisierung des Sportjournalismus. Mar-a-Lago am Tegernsee. Make Bavaria Great Again. Nun ja, am Ende müssen wir es wohl deshalb genau so machen wie Hoeneß sonst nur mit den Scheichs. Und ihm auf Knien danken. Für dieses Material aus Gold, für diesen Monolog aus dem Kleinhirn der Großmannssucht, für diese punktgenaue Vorlage. Denn ohne ihn wäre es nur Fussball. Mit ihm ist es MML. Und wenn ihr jetzt noch wissen wollt, wie es klingt, wenn man trotzdem versucht, beide Seiten zu verstehen, dann müsst ihr reinhören. In diese neue Folge. Viel Spaß!

    Tracht Prügel - E08 - Saison 22/23

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    01:17:31

    Leute, diesmal melden wir uns aus unserer ganz persönlichen Käfer-Schänke, leicht angesoffen in der schon vollgepissten Lederhose, die Tanzkarte noch im zu eng geschnürten Dirndl. Zeltmeister, das große Grabbeln. Nach einer Woche, die sich tatsächlich so angefühlt hat, als wären wir von Felix Magath auf den Kotzhügel getrieben worden, immer und immer wieder, vom Tee gebeutelt, jeder Ball nur bittere Medizin. So standen wir heute morgen betont kurios in der Gegend herum. Maik, der noch in Düsseldorf war, nachdem er dort am Dienstag bis Zapfenstreich als Alt ausgeholfen hatte. Micky, der auf Ibiza war, um, entlarvend genug, mit spanischen Fliegen im Schnabel Vogelhochzeit zu feiern. Und Lucas, die Natter mit dem Putter, der mal wieder allein im Keller die Presseschau zusammen kopiert hatte, die Druckerschwärze der Schlagzeilen noch an Daumen und Zeigefinger. In dieser Verfasstheit also ging es hinein in die Krisn der Bayern, die Bierkrüge als maßgeschneiderte Brenngläser auf die Befindlichkeiten eines Vereins, der mal wieder gequälte Miene zum schlechten Spiel machen muss. Das Lächeln vom Sponsoren befohlen, die miese Laune aber so offensichtlich, so greifbar, als hätte der Kahn dem Brazzo ein Lebkuchenherz um den Hals gehängt, darauf zwei Wörter aus Zuckerguss: Lieber Lewy! Denn die Wahrheit der Wiesn passt auf ein griffiges Plakat: Koan Neuner. Und deshalb bleibt der Kater wahrscheinlich bis zur Winterpause. Einziger Lichtblick aus Münchener Sicht: das Trainingslager ist dann wieder in Katar, da können die Nationalspieler praktischerweise gleich dort bleiben. Das spart den Hinflug. Finale Doha! Und vielleicht können die Bayern dann gleich das Quartier der DFB-Delegation übernehmen, eine Burg mit Flutlichtmasten, die vom Bundestrainer, der gar nicht Bundestrainer genannt werden will, in der SZ gerade erst euphorisch gelobt wurde. Es gilt auch hier das schwarzrotgeile Wüstenmotto: All or nothing. Alles nichts, oder? Um die Politik kümmern sich dann die anderen. Die Zivilcourage kommt mal wieder aus der Kurve. Das war‘s vom Sport. Und nun zum Wetter. In Sachsen sorgt Hoch Max für gute Laune, am Niederrhein hagelt es Kritik und böse Wörter, weil die Kultur im Osten untergeht, die Gemüter sind erhitzt, die Stimmung hingegen deutlich unterkühlt, eine Besserung ist nicht in Sicht. Und wenn ihr jetzt noch wissen wollt, was nach der Werbung kommt, dann müsst ihr reinhören. In die neue Folge FUSSBALL MML. Denn: Verzapft is! Viel Spaß!

    Sommerhaus der VARS! - E07 - Saison 22/23

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    01:19:39

    Leute, wir melden uns diesmal live aus Bocholt, um zwischen ausgestopften Frettchen und angestaubten Kuckucksuhren ein bisschen über Fußball zu sprechen. Es ist ja, man kann es nicht anders sagen, ziemlich viel passiert. Tuchel weg, Tedesco weg, Rose da! Ein Spätsommermärchen, weil da endlich Arsch auf Dose passt. Dazu Nagelsmann, dessen Outfit darauf schließen ließ, der sich nach drei Unentschieden erstmal bis Dienstag im Telekom T verstecken wird, die Kapuze tief in jenem Gesicht, das er gegen Barcelona nicht verlieren möchte. Und natürlich Max Kruse, der als mollige Dampflok von Abschaffner Kovac erst aufs Abstellgleis geschoben wurde und jetzt mit der Draisine auf dem Weg nach Berlin ist. Im Rucksack die Millionen eines sehr teuren Missverständnisses. Und weil das so viele Themen sind und weil wir wie immer wenig Zeit haben, setzen wir uns am Anfang erstmal genüsslich mit der Morgenzeitung auf’s Scheißhaus der Gegenwart und gönnen uns eine ausgiebige Presseschau. Mit Schlagzeilen aus dem Kleinhirn der Schmierfinken. Bye, Bye Bayern! Union ist die Nummer 1 in Deutschland. Zum Beispiel. Oder auch: Tor-Held Richter ließ sein Sperma einfrieren. Wundervoll. Und setzen uns dann, nachdem wir unsere Hände in Unschuld gewaschen haben, gleich draußen in den Garten, wo Mario Basler schon die zweite Kippe am Brennen hat. Bisschen Sommerhausmusik vom Viererkettenraucher. Lungenbrötchen und Kaffeesätze. Dein MML. Bevor wir allerdings auch dem Mölders die Wampe tätscheln müssen, lassen wir dann doch noch thematisch die Hosen runter und machen einen Kopfsprung hinein in den handwarmen Pool aus Geschichten. Tauchen also tief ein in die Gewässer dieses Wochenendes, schwimmen zum Boden der Tatsachen, der gerade schwammig ist und aufgewühlt. Grundgedanken. Wo Hand nicht mehr Hand ist und die Gemüter überschäumen, wenn der Keller vollläuft. Der Videobeweis als letztgültige Arschbombe. Wieder Wogen, die nicht zu glätten sein werden. Und leider auch Grenzen, die überschritten wurden. In einem Strudel aus Enttäuschung und Wut, Hybris und Hass. Weil mal wieder der Mob mit im Boot sitzt. Frösche mit Trollmützen, die Fäuste am Ruder. Männer, die Regeln brechen, weil sie die Regeln nicht mehr verstehen. Dort aber, am letzten Zaun der Tribüne, hinter der Bandenwerbung, am Rande des Anstands, verläuft noch immer unsere ganz persönliche kalibrierte Linie. Und wer wissen will, wie es klingt, wenn wir auf Abseits entscheiden, drei Pfeifen mit Gischt vor dem Mund, der muss reinhören. In diese neue Folge. FUSSBALL MML, denn alles andere ist nur Auslegungssache. Viel Spaß!

    Überragende Folge! - E06 - Saison 22/23

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    01:12:48

    Leute, wir haben diesmal mit gierigen Griffeln in den Setzkasten der Sportberichterstattung gelangt, um euch die ganz sicher abgewohntesten und totgequatschtesten Fußballfloskeln katzengleich vor die Tür zu legen. Eine Weltklasse-Idee, die Stimmung selbstverständlich überragend. Auch und vor allem, weil wir an diesem Morgen natürlich noch bühnenbesoffen und münchenverstrahlt ins Studio gewankt sind. In den Augen das Flutlichtglitzern des Olympiaparks, in den Silben die völlig haltlose Überzeugung, dort vor Publikum mal wieder richtig abgeliefert, den Fußball mit der Kunst versöhnt zu haben. Weil es ja wirklich ein bisschen Applaus gab, für die Gasumlage als Gegenpressing, für Hoeneß und Habeck. Für Maik als David Hasselhoff, Micky als Herbert Grönemeyer und Lucas als Charles Schumann. Nun ja. So wurden die Anekdoten des Wochenendes im Nachgang wie Salzstreuer verschoben, so durfte der Affe noch einmal richtig Zucker bekommen. In dieser dritten Halbzeit, die wild war. Ein Ritt durch die Liga und die Geschichte. Mit Freiburg als Tabellenführer. Heute. Und vor 22 Jahren. Weshalb wir natürlich noch mal in den Kader von damals geschaut haben. Darin der Kehl und der Kanzler. Und alle Willis dieser Welt. Im Wechselgesang der Tribüne. Und natürlich auch mit Union. Weil dort in Köpenick selbst die irdischsten Klopper seit jeher Fußballgötter sind. Und weil sie derzeit wohl auch den Stadionsprecher auf die Sechs stellen könnten, ohne deutlich an Qualität einzubüßen. Weshalb wir den Angler Urs Fischer natürlich gewohnt unsachlich und breit grinsend mit dem Menschenfänger Jürgen Klopp verglichen haben. Ganz so, als wäre Kevin Großkreutz ein Berliner. Dortmunder Union. Bierernste Beispiele. Aber ihr kennt uns, wir vergaloppieren uns gerne. Drei Schindmähren, drei schreckliche Schimmel, die sich als Rennpferde tarnen. Die Klappe immer größer als die Scheu. Wir schweifen ab, wir treten aus. Und springen am Ende, Weltklasse-Wallache, doch wieder höher als wir sollten. Darauf, immerhin, könnt ihr wetten. Und das, immerhin, kann man hören. Jetzt und hier! Viel Spaß!

    Sommer sucht Sprüche - E05 - Saison 22/23

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    01:06:44

    Leute, da war ja mal wieder richtig Wetter. Am Wochenende, in der Liga. Da hat es Tore gehagelt, an der Weser und am Berger Feld. Aus einem zuvor noch königsblauen Himmel. Und in München war Sommer. Hoch Yann. Weil die kleinste Nummer eins der Liga, so würde es Béla Rethy vermutlich sagen, über sich hinaus gewachsen ist. Mit mehr Paraden als Nordkorea. Kim-Il Jump. Und weil die Bayern dort im Strafraum verzweifelt sind. An ihm, Schweizer Gardemaß. Und an sich selbst, im Abschluss tatsächlich päpstlicher als der Papst. Als hätten sie statt Ziel- nur Weihwasser gesoffen. Weshalb am Ende nicht mal die Brechstange half. De Ligt als van Buyten. Die falscheste Neun. Nun gut. Dann gibt es jetzt eben das Topspiel am Samstag. Union gegen die Bayern. Der Erste gegen den punktgleichen Zweiten aus Köpenick, der, scheinbar unkaputtbar, schon wieder alles richtig und einfach so weiter macht wie bisher. Trotz der immer neuen Abgänge. Wie ein Haifisch, dem einfach neue Zähne wachsen. So inszenieren sie mit nur drei Groschen eine große Oper. Die erste Reihe eine funktionierende Achse. Die Neuzugänge wieder Volltreffer. Als würden sie ihre eigene Geschichte recyceln. Und vorne trifft die Greta Thunberg des Fußballs, weil in der Kabine das Klima stimmt. Eine Großwetterlage, die uns natürlich zur naiven Hoffnung verleitet, diese Unioner könnten nun auch die Bayern runterkühlen. Unter Umständen unter Betriebstemperatur. Wir werden sehen. Das Spiel läuft übrigens schon um 15:30 Uhr. Warum? Das müsst ihr Donata Hopfen fragen. Wir wissen da auch nicht weiter. Wenn ihr allerdings herausfinden wollt, wo Micky Beisenherz seinen Eispickel versteckt, wieso Lucas Vogelsang fast das erste BVB-Tor von Modeste verpasst hätte und was genau Maik Nöcker gegen Brazzo in der Hand hat, dann müsst ihr reinhören. In die neue Folge. FUSSBALL MML, denn mehr Momentaufnahme geht nicht. Viel Spaß!

    Lachs- und Sachgeschichten - E04 - Saison 22/23

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    01:09:21

    Leute, willkommen zur Sendung mit den grauen Männern, die sofort neurotisch mit den Wimpern klimpern, wenn woanders mal wieder jemand auf der Maus ausgerutscht ist. Nur, um dann ihrerseits aus jeder Zeitungsente einen Elefanten zu machen, der danach tagelang unübersehbar im Raum steht. Klingt oft nicht so, ist aber komisch! Weshalb wir eigentlich längst selbst unmittelbar vor dem Presseclub laufen müssten. Nun ja. Diesmal jedenfalls haben wir gleich mit dem ordentlichen Herrenwitz begonnen, was ungefähr so klang: treffen sich Ralf Möller, Herbert Grönemeyer und Helmut Kohl am Hamburger Hafen, um gemeinsam mit einem Kraftwürfel aus Herne-West das große Drama in Lüdenscheid-Nord vergessen zu machen und dem Kollegen Beisenherz in diesen tiefschwarzgelben Stunden ein wenig Ablenkung zu gönnen. Was ihnen dann, irgendwo zwischen Wicht und Wichserse, immerhin so gut gelungen ist, dass wir am Montag im Studio ganz in Ruhe und mit ungewöhnlichem Wohlwollen in die Gegnerbeobachtung gehen konnten. Mit viel Lob für die Bremer Offensive, mit Derby-Ducksch und Fightclub-Füllkrug. Und am Ende auch mit einer großen modischen Verbeugung vor dem Trikot der Bremer. Frei nach dem alten Schlachruf: Was ist Lachs und riecht nach Sieg? Genau. Wobei man auch sagen muss, dass der Zeugwart mit diesem Trikot nicht nur frech in den Leibchenkoffer, sondern gleich auch tief in die Trickkiste gegriffen hat. Wenn nämlich alle Spieler aussehen wie Tim Wiese, dann ist es ja kein Wunder, dass die ganze Mannschaft am Ende eine breite Brust hat. Übrigens auch eine physiognomische Besonderheit, die wenige Kilometer entfernt in Bochum diesmal schmerzlich vermisst wurde. Dafür aber gab es Slapstick-Einlagen und Dödelelfmeter. Oder, um es aus Bayern-Sicht zu sagen: wenn jetzt noch die Geschenke aus dem Westen dazu kommen, sind wir ja wirklich auf Jahre hinaus unbesiegbar. Also Kaiserwetter in der Nähe der Königsallee. Auch das gab es an diesem Wochenende ohne Wachablösung. Und wenn ihr, liebe Hörer, jetzt noch erfahren wollt, was Maik Nöcker oben im Norden erlebt hat, als Leichtmatrose im Ostseestadion, als Hansdampf bei Hansa Rostock, mit Sternchen auf dem Trikot und reichlich Geschichte im Gepäck, dann müsst ihr unbedingt reinhören, in die neue Folge Fussball MML! Denn alles andere ist nur Fernsehgarten. Viel Spaß!

    Bobic, please! - E03 - Saison 22/23

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    01:10:03

    Leute, als waschechte Stars haben wir uns zur Feier des Tages ein Sternchen über das Wappen genäht und die Widerrede ans Revers geheftet, damit ihr in Echtzeit hören könnt, wie uns der Kragen platzt. Nach einem Wochenende, an dem reines Glück in raue Mentalität umgedeutet wird und wir uns mehr denn je nach schottischen Verhältnissen sehnen. Oder eben nach einer Zeit, in der Torhüter nicht aus dem Mustopf, sondern aus der Ehrmann-Schmiede kamen, mit Unterarmen wie Oberschenkel. Und Gesichtern, die man zur Faust ballen konnte. Bankdrücker mit Stammplatzgarantie, die im Zweifel den Kalk von der Linie leckten. Lieblingsessen: Pumpernickel. Stattdessen aber nur Flekken, der sich selbst auf die weiße Weste spuckt. Oder Schwolow, der so lange Fliegen fangen wird, bis auch das letzte Hemd in der Kurve eine königsblaue Krawatte hat. Ihr seht also, die Diskussionen werden mal wieder in den Strafräumen geführt. Mit Pfiffen auf allen Seiten. Und mit Paraden ohne Glanz. Womit wir natürlich mittendrin sind, in der Hysterie und den Gaga-Debatten, die dieses Spiel umfloren wie selten zuvor, weil die Politik und der Sport gerade in diesem Jahr, zwischen Corona und Katar, kaum noch voneinander zu trennen sind. Und mitunter trifft dann Wut auf Wahrheit, verhindert die heiße Meinung den kühlen Blick, wird nur zwischen die Zeilen geschaut und die eigene Haltung ziegelsteinschwer durch die Scheiben der anderen geworfen, bis dort auf dem Boden der Tatsachen nur noch Scherben liegen, die niemand mehr zusammen kehren möchte. Viel Erregung, wenig Kultur. Und, manchmal sogar, viel Schwarm und wenig Intelligenz. Damit aber wird der Zeitgeist zum Abstiegsgespenst und jeder Einwurf zum Bumerang. Und Schweigen wird tatsächlich Silber, weil jeder Satz auf der Goldwaage liegt. Damit aber kommen wir nicht weit, wahrscheinlich nicht mal bis November, und am Ende wird jede Debatte nur noch vom Rand aus entschieden. So, wie das Spiel der Dortmunder am Freitag in Freiburg. Womit wir also, mit sehr viel Glück und noch mehr Mentalität, nun doch noch den Kreis geschlossen haben. Aber ihr kennt uns, so sind wir nun mal. Das letzte magische Dreieck, mit ordentlich Quatsch zum Quadrat. Doch wenn ihr das Geodreieck anlegt, werdet ihr sehen: auch diese Folge war mal wieder zu kurz! Egal, wir wünschen euch trotzdem viel Spaß!

    Pferdeschwanzfreude - E02 - Saison 22/23

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    01:05:35

    Leute, wir sind mal wieder auf Reisen gewesen. Für euch, für den Fußball, fürs eigene Image. So war Maik Nöcker (59) mit Totenschädel bei den Teufeln, um sich am Betze die Finger zu verbrennen und an Terrence Boyd (Fußballgott) die noch verbliebenen Zähne auszubeißen. Während Operettenfan und Elendstourist Lucas Vogelsang zusammen mit Lena Cassel raus nach Köpenick fahren durfte, um sich dort gleich die nächste Derbyklatsche abzuholen, weil der Hydra von der Wuhle über den Sommer mal wieder neue Köpfe gewachsen sind. Womit um 17:15 Uhr Ortszeit am Samstag also auch die persönliche Saison gelaufen war, nachdem die Bayern am Abend zuvor in nur 45 Minuten bereits die allgemeine Spielzeit entschieden hatten. Nur gut, dass zumindest Micky Beisenherz eine gewisse räumliche Distanz zwischen sich und den Fußball gebracht hatte, indem er als 14. Kegelbruder und Jan Ullrich Stunt-Double mit seiner ganz persönlichen Interpretation des 9-Euro-Tickets nach Mallorca geflogen war, um sich dort noch einmal an den Pool zu legen und allen Normalverbrauchern zu zeigen, dass sein Dad-Bod der Sixpack ist. Allerdings hatte sich der Gute trotz Bikini-Figur nicht ganz frei machen können. Von Erwartung und Euphorie, diesem kurzen Höhenflug auf den Schwingen der Adler. Und war deshalb, wie die meisten von uns, dem Sirenengesang des Optimismus bis an die Klippen der Enttäuschung gefolgt, mit der Regenbogenbermuda hinein in eine bayerische Brandung, in der jede Hoffnung jäh Schiffbruch erlitt. Was bleibt, ist trauriges Treibgut, sind Tränen im Pool. Ein Auftakt also, der nach Chlor und nach Salz schmeckt. Und eine Liga, die sich mit böser Zunge die Wunden leckt. Weil sie ja weiß, dass die Party vorbei ist, sobald der Freistaat den Takt vorgibt. Mit Megaphon auf dem Zaun, mit Sadio Mané auf allen Schultern und Radio Müller auf allen Frequenzen. Der Blaskapellmeister. Antenne Bayern, leider schon wieder das Beste von heute. Und Dortmund holt den Karneval an die Ruhr. Und Leipzig holt Timo Werner zurück. Man muss sich Oliver Kahn als glücklichen Menschen vorstellen. Und hoffen, dass die nächsten Gegner andere Antworten finden. Oder zumindest unangenehme Fragen vermeiden. Nach den Adlern, Heinz-Sielmann-Wochen im Safari-Park Bundesliga, kommen am Sonntag aber erstmal die Wölfe. Ein ganzes Rudel, das vor Bambi zittert. Die Jagd geht also weiter. Und wir werden uns mit dem Feldstecher auf die Lauer legen, ordentlich Wüstengras fressen, um keine Finte, keinen Haken und keinen Schuss zu verpassen. Versprochen. Vorher aber wünschen wir euch viel Spaß mit der neuen Folge. FUSSBALL MML - denn alles andere ist nur Buschfunk!

    Die Buffmutter - E01 - Saison 22/23

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    01:06:19

    Leute, da kommen wir also, bretagnebraun und laylageil, aus der Sommerpause. In den Haaren noch den Wind eines möglichen Wandels, auf der Haut noch das Meersalz der Hoffnung. Diesen leichten Film der Verklärung. Und prallen dann, unsanft und ungebremst, gleich wieder gegen die rote Mauer der Wirklichkeit, gegen das Plexiglas der Langeweile. Weil mit den Bayern auch die Dominanz zurück gekehrt ist. Fünf Tore in Leipzig, eines davon hinein gelächelt, die anderen leichtfüßig über die Linie getanzt. Mit Bambi in Bestform. Und Julian in Jubellaune. Die Pfeile, sagte Domenico Tedesco hinterher, kamen von überall. Und er klang dabei, als stünde er gar nicht in der Mixzone der roten Bullen, sondern knietief im Mekong, in den Büschen die roten Khmer. Die Tyrannei, schrieb die SZ, geht weiter. Die elfte Meisterschaft in Folge, sie ist bereits jetzt nur noch Frühformsache. Und Leverkusen? Verliert in Elversberg. Und Dortmund? Denkt an Cavani. Nun ja. Die Saison, so scheint es, ist gelaufen, bevor sie überhaupt richtig beginnen durfte. Als hätte der Fußballgott mal eben das Land verlassen und die Tür zum Abschied mit dem Arsch in die Angeln geknallt. Umso wichtiger, dass die Frauen parallel das zum Sommer passende Märchen aufgeführt haben. Mit Torrekorden zum Einrahmen und Schnurrbärten zum Ankleben. Mit all den Postillion-Pointen einer plötzlichen Popp-Kultur. Auch wenn das Happy-End leider ausblieb und sich Huth am Ende nur Silber, Bronze aber Gold um den Hals hängen konnte. Der Traum in Tränen ertrunken. Was jedoch bleiben wird, von diesen wilden Tagen im Juli, ist der glänzende Eindruck. Und die große Euphorie um eine Mannschaft, die sich niemals die Mannschaft nennen würde, aber vielleicht genau deshalb genau das war. Lange dachten wir ja, man hätte uns um ein Turnier betrogen. Jetzt wissen wir, dass man uns eines geschenkt hat. Mit dem nötigen Raum zur Entfaltung und endlich auch genug Zeit zum Kennenlernen. Die Namen, Magull und Schüller, Frohms und Brand, werden wir uns mit Sicherheit merken. Und vielleicht, so die leise Hoffnung, hallen sie ja länger nach als der nächste Ballermann-Refrain. Und damit, liebe Freunde und Freundinnen, wünschen wir euch nun viel Vergnügen mit dieser neuen Folge Fussball MML.

    00:04:36

    Hier anmelden und jede Woche eine neue ZEITLUPE hören: https://anchor.fm/zeitlupen Für monatlich 1,99 Euro erhaltet ihr jede Woche ein von Lucas Vogelsang eingelesenes Kapitel aus den ZEITLUPEN. Exklusiv bei Apple & Spotify als Paid-Podcast.

    FUSSBALLGÖTTER: Terrence Boyd - Vom Fussballgott zum roten Teufel

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    01:01:08

    Terrence Boyd. Erst Fussballgott beim Halleschen FC, dann Aufstiegsheld beim 1. FC Kaiserslautern. In der ersten Folge seines Podcasts »FUSSBALLGÖTTER« trifft Nils Straatmann den Lauterer Aufstiegshelden Terrence Boyd. Gemeinsam sprechen die beiden über die bewegte Karriere des US-Stürmers und begeben sich auf die Spurensuche. Zwischen Clubnächten, Kreuzbandrissen und SEK-Einsätzen steht die Frage: War alles Zufall? Schicksal? Oder doch eine höhere Macht? Und wie wird man vom Fussballgott in Halle zum roten Teufel am Betzenberg? Wie und warum passieren solche Wechsel? Und wie hat der "Tanker" diese wilde Rückrunde verarbeitet? Danke an unsere Kommentatoren (Florian Eip, Andreas Mann & Benni Zander) und an die DFL.

    01:51:02

    Leute, inmitten dieser Sommerpause lassen wir euch selbstverständlich nicht alleine. Die heutige Live Folge haben wir bereits vor vier Monaten auf einer Bühne im Ruhrgebiet aufgenommen. In Mickys Heimatstadt Castrop-Rauxel. Am Ende wurde es natürlich genauso verrückt, wie erwartet. Aber hört selbst!

    LIVE AUS GÜTERSLOH

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    01:39:27

    Leute, im März wollten wir mal schauen, ob Gütersloh mehr zu bieten hat, als nur Bertelsmann. Also fuhren wir nach Ostwestfalen, drei Mikrofone im Gepäck, und ab die wilde Fahrt. In Gütersloh angekommen, wussten wir, dass es um Maiks Kindheit nicht gut bestellt war. Und trotzdem hat Gütersloh geliefert. Den Live-Auftritt anässlich der Heimspieltour gibt es nun hier für euch. Viel Spaß!

    Labskaus, Letchkov, Lichtgestalt - E45 - Saison 21/22

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    01:06:46

    Leute, passend zum 45. Geburtstag der Menschmaschine Micky Beisenherz, haben wir heute tatsächlich die 45. und damit auch letzte Folge dieser Saison aufgenommen. Und es sollte, so viel sei verraten, eine ganz besondere werden. Mit Fleischtorten für Fellnasen und Nebelkerzen für Nostalgiker, mit Überraschungen für echte Kenner, mit besten Grüßen nach Katar. Die große Hundeschau. So wurden wir, drei Promenadenmischungen am Nachrichtennapf, halb Terrier, halb Wackeldackel, von der Leine gelassen, die von Freudentränen noch feuchte Spürnase gleich gierig auf den Schienen der Geschichte. Gassi mit Gascoigne, Pipi mit Präger. Und aus dem Hintergrund könnte Rahn schießen. Es sollte schließlich der lange Gang um den Block werden, eine kleine Reise zurück an den Anfang. Hinein ins erste Turnier, hinein ins kindliche Staunen. Um euch mal zu zeigen, wie wir wurden, wer wir sind. Im Ohlendorf, den Vater an der Hand. In Castrop, die Kreisligabälle des Bruders im Kreuz. Vor dem Fernseher, in Tränen aufgelöst. Weil man selber noch klein war, und Icke zu kurz. Heidewaldläufe, auf sechs Beinen querfeldein. Immer dem Ball hinterher. Und natürlich, ihr kennt uns, kamen wir da vom Hölzchen aufs Stöckchen, wühlten uns immer tiefer in die Anekdoten der Adoleszenz. Bargen all die lange vergrabenen Schätze. Jacket-Kronen aus Sevilla, einen Golfball aus Baden, daran noch getrocknetes Blut des Titanen. Und zwei Pistolen, von denen wir nicht mehr wussten, ob sie nun Billy oder Bruno gehörten. Am Ende dann, den Labskaus verdaut, den Jordan überschritten, hatten wir auch die Lichtgestalt aus dem Schatten gezogen. Viel Sommer, wenig Märchen. Und noch einmal die Helden besungen. Bärtige Dirigenten, jeder Pass präsidial, dazu tschechische Chefchemiker mit schönschaurigen Schusschancen. Und natürlich Cantona, der so viel Maradona in den Füßen hatte und sich trotzdem nicht zu schade war, sein Genie mit dem Stehkragen Steffen Baumgarts zu kombinieren. Ihr seht also, wir haben euch da noch mal ein prall gefülltes, mit Schweiß und Spucke notdürftig zusammen geleimtes Panini-Album auf den Tisch geklatscht, ab und zu sind Typen doppelt, hin und wieder fehlt eine Ecke, aber für die Sommerpause wird es reichen. Und jetzt geht’s raus und hört Fussball! Viel Spaß.

    Mia san Mia is Sadio Gaga - E44 - Saison 21/22

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    01:14:25

    Leute, da hat euch die cholerische Kampfkatze aus Hamburg City mal wieder ein ordentliches Brett vor die Tür gelegt! Weil hier drei Alptraumtänzer zu Kraftwerk-Klängen und Rammstein-Pyro mal eben so derbe über den Bundesliga-Dancefloor gehottet sind, als wären wir eine Menschmaschine im Körper des noch jungen Campino. Aber es gab ja auch genug Schlagzeilen zum Mitschunkeln und Engtanzen, echte Gassenhauer im Süden und feinste Emo-Schmonzetten im Westen. Bisschen Heimat, bisschen Heintje, sehr viel Hardcore. Dazu noch ein paar Freiwild-Riffs aus dem Mutterland der Volksmusik. So klingt er dann also, der Soundtrack der Sommerpause. Dieses Radio Gaga, Mittelwellenbrecher. Und so wischten wir, angemessen taktlos aber überraschend textsicher, über das Parkett der Peinlichkeiten, fesch in Lederhosen, immer ein Auge auf’s Geschäft, immer eins im Plattenkasten, dabei die Quetschkommode im Anschlag. Dabei ordentlich Punk in der Hüfte. Wir würden ja, das wisst ihr doch, nie zum FC Bayern geh’n, und doch jeden beglückwünschen, der es tut. Weil dort in München jede Aufstellung eine Hitparade ist, selbst wenn der Schlager jetzt in Leipzig läuft. Und weil sich einer aus Liverpool überhaupt nur deshalb bei den Bayern auf die Bühne stellt, weil sie der letzte echte Star-Club sind. (Auch wenn sie zuletzt, Help!, vom gelben U-Boot versenkt wurden, aber das ist eine andere Geschichte.) Nun ja. Während in Sirnitz also vor allem das weiße Album auf dem Grammophon liegt und in Frankfurt ein vermeintliches One-Hit-Wonder sein Comeback feiern darf, haben wir, Schellackaffen mit dickem Fell, im Studio einfach den nächsten Kracher eingesungen. Unter dem Motto: Ton, Scheine, sterben. Ohne Roth zu kassieren. Also dreht die Regler nach rechts und lasst die Puppen tanzen. Viel Spaß!

    Hintimänner - E43 - Saison 21/22

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    01:04:49

    Leute, diese Folge hat keinen Anfang. Aber auch keinen Höwedes. Und auch wieder keinen Rose. Warum? Weil wir uns die ganz dicken Brocken noch mal aufgespart haben, um sie in den kommen Wochen krachend in das bis dahin sicher gähnend-gierige Sommerloch zu schmeißen. In diesen dann auch noch schlandlosen Schlund, der dort statt einer Weltmeisterschaft in der Presselandschaft klafft. Diese Folge, das wisst ihr nun, hat keinen Anfang, und geht vielleicht gerade deshalb gut los. Mit Hinti-Cup und Nazi-Hüpfburg, mit Kult-Hansi und Heldenfußball in 1:1-Zeitlupe, dieser neuen Erfindung der Langeweile. Weil der eine, Hinteregger, plötzlich mit drei Affen in der Kette spielt. Nichts hören, nichts sehen, nichts sagen. Und der andere, Flick nämlich, als Architekt der Zukunft noch immer auf einer Großbaustelle steht, mit halbfertiger Achse und gänzlich fehlender Spitze. Nicht passen, nicht schießen, nicht treffen. Wären da nicht der ehemalige Dortmunder Hofmann und der schon bald Dortmunder Raum, es gäbe so gar keinen Stoff für Geschichten. Weshalb wir zum Schluss doch wieder nach München schauen mussten, ins Frühsommertheater des FC Hollywood, wo der Brazzo als Watschnkasper noch immer beißende Kritik einstecken muss, obwohl er abseits der Scheinwerfer, im Schatten der Dauersturmdebatte, längst einen neuen FC Bayern zusammen schraubt. Mit einem echten Schnäppchen aus Holland. Wobei die Bayern natürlich hoffen, dass sie sich da im Supermarkt endlich mal wieder im richtige Regal bedient haben, also in jener Feinkostecke, in der früher schon Roy Makaay oder Arjen Robben lagen. Und eben nicht an diesem immer etwas unübersichtlichen Wühltisch, an dem es damals noch den Braafheid vom Vortag gab. Und da wir uns nun schon um Dinge kümmern, die liegen geblieben sind, gönnen wir uns am Ende noch einen Glückwunsch. Denn der ewige Erich wird 85. Weshalb wir noch mal einen kurzen Blick zurück werfen, auf die EM 2000, auf die USA-Reise und auf das sicherlich schönste Sakko der Fußballgeschichte. Ribbeck - Chroniken eines Kriegers. Das noch mal große Kino eines Leinwandspielers. Und so wünschen wir euch viel Spaß mit diesem neuen Blockbuster und einer Folge, die sicherlich Folgen haben wird.

    El Kalifi - E42 - Saison 21/22

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    01:09:47

    Leute, weil Maik mit Thees Uhlmann bei den Hosen war, Micky jetzt mindestens einen Koffer in Berlin und Lucas den griechischen Wein gleich krügeweise kalt gestellt hat, sind wir diesmal mit viel Musik ins Studio geritten. Eine waschechte Band, das Studio als Bühne. Eine Opel-Gang, an Tagen wie diesen. So saßen wir in dieser Folge, jeder mit seinem Lieblingsinstrument unter dem Arm, Heißeluftgitarren, alle bestens gestimmt, und zogen trotzdem gleich mal andere Seiten auf. Um unseren Ärger hörbar zu machen, im Krakeelkanon der Betrogenen. Weil doch jetzt eigentlich WM gewesen wäre. Auftakt gegen Portugal oder Costa Rica, Rudihaudisaudi, Götze mit dem Kopf ans Knie, Klose auf Flughöhe, Lahm in den Winkel. Sommermärchenzeit, Fabelhaftbedingungen. Stattdessen aber nur Nations League. Was sich nach den zurückliegenden Wochen, diesem Rave auf Pille, doch eher anfühlt wie der Geburtstag von Pferdecousin Thomas, mit Onkel Hansi an der Lichtorgel und Tante Oliver am kalten Buffet. Trauerspiele. Italien, England. Was mal Klassiker waren, sind jetzt Testspiele unter Wettkampfbedingungen, Generalproben für das Schurkenstück im Winter. Peymann auf Petrodollar. Vor allem aber egale Ergebnisse. Fußnoten, unter Werner liefen. Nur gut, dass wenigstens die Bayern und ihr Mittelstürmer das schon klaffend große Sommerloch mit ordentlich Schlamm füllen, die sonst weißen Wände mit Schlagzeilen tapezieren. Ist ihre Trennungsposse doch längst ein Beziehungsdrama wie aus der Traumfabrik, die plötzliche Rückkehr des FC Hollywood. Mit Lewandowski als Amber Heard. Und den Bayern als Depp. Wobei sich am Ende lediglich die Frage stellt, wer da eigentlich wem ins Bett gekackt hat. Und ob Don Uli, dieser Bratwurstpate vom Tegernsee, eher dem Abtrünnigen einen Schafskopf unter die Decke oder Brazzo zu den Fischen legen wird. Mit Betonschuhen von Adidas, um der Sache mal ordentlich auf den Grund zu gehen. Ein bisschen Good Fellas, nur diesmal eben mit einem echten Verbrecher. Nun ja. Wem das jetzt allerdings noch nicht genug Filmzitate waren, dem sei verraten, dass auch hintenraus noch echte Highlights warten. Streifen wie aus dem Lichtspielhaus. Gleich nach der Wochenschau, 10 Pfennig das Ticket. Kramer gegen Kramer, zum Beispiel. Eine Gelsenkirchener Barockoper. Oder, auch längst ein Klassiker, Catch me if you Kahn. Und natürlich, bitte vormerken fürs Weihnachtsprogramm: Dumm, der Wüstenplanet. Also, liebe Cineasten, legt schon mal das Popcorn bereit, lehnt euch zurück und genießt die neuesten Blockbuster aus dem Hause MML. Meinung mit Lachers, alles andere ist nur kleines Kino. Viel Spaß!

    Mörtel Crüe - E41 - Saison 21/22

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    01:10:13

    Leute, weil das sehr kurze aber auch sehr emotionale Onfield-Duell zwischen Nils Kaben (ZDF) und Toni Kroos (Real) seit Samstagabend in aller Munde ist, hat der großartige und auch sehr kluge Micky Beisenherz (Pyramide, Die letzte Instanz) zur Feier dieses besonderen Fernseh-Moments tatsächlich etwas ganz eigenes vorbereitet. Eine kleine Revue unserer Nummer Eins, wenn man so will. Euch erwartet also ein Randgespräch von 2018, zwischen dem Reporter Marcus Lindemann (sky) und Rudi Völler (Bayer). Mit Beisenherz als beide. Den Text gibt es, kleiner Service, an dieser Stelle schon mal vorab in Auszügen: Sky-Reporter: Können Sie, Stand heute, sagen, dass Heiko Herrlich am 18. Spieltag Trainer von Bayer 04 Leverkusen sein wird? Völler: Können Sie mir sagen, dass Sie im nächsten Jahr noch Field-Reporter sind bei Sky? Ganz sicher? Zu 100 Prozent? Sky-Reporter: Wenn die Gesundheit es zulässt, in jedem Fall. Kann ich Ihnen zu 100 Prozent sagen. Völler: Weiß ich nicht. Sind Sie sich sicher? Alles andere hört ihr dann in dieser wirklich sehr guten neuen Folge, in der Orthopäden, Musikkenner und Maurermeister gleichermaßen auf ihre Kosten kommen werden. Und wenn ihr wissen wollt, wer das geilste Handtuch wirft, bleibt unbedingt bis zum Ende dran. Denn wir haben euch was mitgebracht. Für den Sommer, den Urlaub, das Meer. Oder, wie mein Ostberliner Boxtrainer immer gesagt hat: Denk nicht am Schmerz. Denk, watt weeß icke, am Strand. Viel Spaß!

    Offenbachungseid - E40 - Saison 21/22

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    01:05:50

    Leute, zur Feier des Tages hat sich der tatsächlich immer noch erstklassige Lucas Vogelsang ganz allein im Studio eingeschlossen, um eine neue Folge Hertha MML aufzunehmen. Mit allem, was dazu gehört. Heute, hahohe, darf er das. Weil ihm der Fußball dort im Volkspark neben einer akuten Adrenalinvergiftung auch ein Stück Kindheit zurück gegeben hat. Stand er doch gestern, so leibhaftig wie unwirklich, mit Michél Dinzey und Christian Fährmann in der Kurve, Aufstiegshelden von 1997, Posteridole mit Trigema auf der Brust, und war deshalb 90 Minuten lang wieder 11 Jahre alt. Was dann auch den Stimmbruch nach Abpfiff erklärt, die Tränen auf der Tribüne dazu. Nach einem Spiel, das mal wieder gezeigt hat, warum wir diesem Spiel verfallen sind. Diesmal aus Berliner Sicht, mit der Bärenbrille, dem Magath-Zwicker auf der längst blutigen Nase. Weil man doch wirklich 35 Schrottpartien lang leiden und nach der 36. doch mit einem Hochgefühl aufwachen kann, als wäre man gerade Deutscher Meister geworden. Kompletter Irrsinn. Wobei sich natürlich bereits am Samstag die Kehrseite, das nackte Negativ dieses Narrennarrativs, offenbart hatte. Und das ausgerechnet in Berlin, wo die großartigen Freiburger am Ende mit leeren Händen vor der Kurve standen, während die Rasenballsportler aus Leipzig nicht nur eine überlebensgroße Dose sondern auch den Pokal zurück nach Fuschl am See schleppten, Energy-Bukkake inklusive. Womit die einen also Taurin aus Eimern soffen und die anderen trotzdem den Kater hatten. Die Tränen salzig. Der Jubel aber eher zuckerfrei. Die Stecktabellenromantiker und Traditionspuristen, sie haben sich deshalb spät am Abend ganz sicher einen Bekloppten herbei gewünscht, der den Leipzigern die Trophäe doch noch aus den glitschigen Fingern reist. Einen OB der Herzen vielleicht. Einen Reagierenden Bürgermeister. So einen, der auch ganz ohne Lorbeeren als Jubelcäsar am Römer steht. Einen Feldmann als Feldherrn, alte Frankfurter Schule. War aber nicht. Und so blieb nur die Flucht in die Kneipe, um sich an den letzten Strohhalm zu klammern, dieser leisen Hoffnung, dort vielleicht doch auf Martin Hinteregger zu treffen. Oder auf Oliver Glasner, der längst auch aus dem Trainerkarussell ein Trinkspiel gemacht hat, bei dem alle, die im Laufe der Saison den Kürzeren gezogen haben einen Kurzen trinken müssen. Was ja vor allem nüchtern betrachtet eine echte Schnapsidee ist. Nun ja. Wer jetzt auch so durstig wie wir, dem servieren wir echtes Feuerwasser aus einem Fass ohne Boden. Und eine Folge, mit der ihr hinterher jeden Klugescheißer auf dem Bierdeckel vernaschen könnt. Also spannt das Cocktailschirmchen auf und lasst euch das Ganze auf der Zunge zergehen. Viel Spaß!

    Rudi, Susi und das Fliewatüüt - E39 - Saison 21/22

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    01:15:29

    Leute, ihr wisst ja: Halle ist nur einmal im Jahr. Und so senden wir diesmal quasi live von der Messe Hamburg, wo sich seit sechs Uhr früh nur unseretwegen 70.000 Menschen die Digitalbeinchen in ihre Onlinebäuche stehen, weil wir ja längst gezeigt haben, wie man auch ohne Business-Angel oder Attention Management einen Hype erzeugt. Das Rezept ist schließlich denkbar einfach. Man nehme drei Typen, mittelalt und jung vergreist, die sich in kompletter Selbstüberschätzung und fast schon pathologischer Verkennung der Tatsachen lässig auf die Werbebande lehnen, um dem Pöbel in der Kurve jetzt mal das Spiel zu erklären. Von oben herunter. Und von vorne bis hinten. Drei Tribunen, die sich mittlerweile auch von der Volksnähe distanziert haben und als Unsouverän jeder kritischen Stimme Stadionverbot erteilen. Weil in diesem Haifischbecken des Humors einfach kein Platz ist für die Schwarnintelligenz der Putzerfische. Und natürlich haben wir uns mit dieser Insel-Arroganz auch diesmal wieder jenen Themen gewidmet, die uns besonders auf die Palme gebracht haben. War ja, wie der Berliner sagt, jenuchte los jewesen an diesem Wochenende der finalen Wahrheiten. In Dortmund und Leverkusen, mit dem Abschied von Rudi und Susi, diesen Söhnen des Spiels, die uns fehlen werden. Als Ehrenbürger der Bundesliga. Und als Stimmen aus einer anderen Zeit. Mit Schnauzer und Schnauze, das Haar heute so weiß wie damals das Bier, die Träume einst so groß wie das Stadion. Oder in Bremen, wo sie den gefälschten Pass lässig aufgenommen und ins Tor zur ersten Liga geschossen haben. Weil dort dem Anfang und seinem Ende tatsächlich ein Zauber inne wohnte. Oder in München, wo Uli Hoeneß mal wieder mit seinem Flammenwerfer ins Gebäude gestiegen ist, um einen Flächenbrand zu löschen. Und schließlich in Wolfsburg, wo Kohfeldt mit seinen Dreiecken urplötzlich in die Quadratur des Kreises geraten war. Figuren einer Geometrie des Misserfolgs. Der Horror der Hypotenuse. Und natürlich waren das die perfekten Vorlagen für so Wichser wie uns. Weshalb wir mal wieder richtig abgesahnt haben. Nach allen Regeln der Kunst, und vor allem hinten raus doch noch ganz eng am Fan. Ihr werdet also sehen: MML - mehr D2C geht nicht! Und so wünschen wir euch völlig vermessen viel Spaß mit der neuen Folge!

    Knappes Höschen - E38 - Saison 21/22

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    01:17:02

    Leute, diesmal haben wir blank gezogen. Für euch. Diesmal sind wir mit Brandfackeln des Übermuts in den Innenraum der Arena gelaufen. Und haben, ganz ohne doppelten Boden, die Netze zerschnitten. Den Rasen zertreten, das Geläuf mit gierigen Händen gepackt, uns die Erde in den Mund geschoben, Stück für Stück, um dem Triumph nachzuschmecken. Zähnefletschers Visionen. So standen wir dort, Grasvisagen und Smarschgesichter, noch mit Halmen auf der vor Rührung zitternden Unterlippe. Drei Beischlafmützen mit Platzsturmhauben, drei Bengalo-Bengels im Pyro-Taumel. Das Deutschland-Sakko längst abgestreift, das verschwitzte Motto-Shirt in die Kurve geworfen. Dort Mund. Und dorthin, wo die anderen sitzen. Männer mit Ketten aus Koteletts, Steakholder, Schnitzeljäger, denen es egal ist, wenn der vorletzte Spieltag zur Salami verkommt, mit geldwunden Fingern in unsaubere Stücke geschnitten. Abfuckeln im Wind. Die großen Fressen als Fratzen des Fußballs. Und im Hintergrund packt ein junger Norweger ohne Worte seine längst prall gefüllten Koffer. Das Schweigen als Nebengeräusch. Aber egal. Was bleiben wird, von diesem Spieltag, sind die Bilder der Erleichterung. Was bleiben wird, sind die Tränen der Rührung. Von Spielern, die tatsächlich wieder nach oben dürfen. Von Fans, die tatsächlich zurück sind. Königsblauer Karneval, Kölsche Eurofighter. Da verschwimmt es, im Nebel Euphorie. Und am Ende der Nacht tragen ein paar potente Vollpfosten eine Latte über das Berger Feld. Und am Ende des Tages schauen wir nach Sevilla. Und legen die spanische Fliege zur Eintracht-Krawatte ins Handgepäck. Weil es natürlich wieder geil geworden ist. Das ganze Ding, 70 Minuten Hardcore. Echte Gefühle. Dafür stehen wir, das wisst ihr längst, mit unseren Namen. Und wünschen euch deshalb heute besonders viel Spaß mit dieser noch sackfeuchten Folge!

    Rennschnecken mit offenem Visier - E37 - Saison 21/22

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    01:10:37

    Leute, was ist da eigentlich los gerade? In den Stadien Europas, auf den Plätzen der Republik. Überall Spektakel, immer gleich die ganz große Show. In Manchester, wo Real noch lebt, weil Benzema den Panenka macht. In London, wo die Eintracht-Fans auch in Unterzahl übermächtig wirken. Dazu unwahrscheinliche Topspiele in Sinsheim und flutlichtblaue Traumtore vor der gelben Wand. Eine Dauerkonferenz, ein buntes Rauschen, ein rasender Reigen, als würde der Fußball mit Handkuss zum Tanz in den Mai bitten. Ein wilder Charmeur, das Sakko ungebügelt, schon Schweißflecken auf dem Hemd, einen traurigen Rose im Knopfloch. Dann trifft Holtmann aus der Distanz, dann stürzt Mainz den Meister in die Krise. Und in der zweiten Liga schlagen die Ereignisse einen Purzelbaum, stolpern die Gewissheiten über Füße aus Kiel, wird der Zieleinlauf zum Fotofinish, ein Schneckenrennen auf Pferdestärken. Das alles klingt wie ausgedacht, und ist natürlich genau deshalb ganz wunderbar. Für das Spiel, das wieder Spiel sein darf. Und für uns. Die Zuschauer, die das Staunen wieder entdecken. Die offenen Münder, die Ellenbogen in der Flanke, die Kneifmichmal-Blicke zum Nebenmann, der vor Glück in seine Kultkappe beißt. Weil Europa plötzlich nur noch ein Polo-Hemd weit weg ist. Und weil aus Abstiegsängsten plötzlich Karnevalsfantasien werden. So viel Leben, das kann man sagen, war lang nicht in der Bude. Weshalb wir am Ende auch über den Tod gesprochen haben. Über die großen Geschäfte und die kleinen Geister. Über das Geld und die Geier. Und wer jetzt noch wissen möchte, was der BVB mit dem HSV und Lothar Matthäus mit Roy Keane gemein hat, der muss natürlich reinhören. In die neue Folge. Wir wünschen in jedem Fall viel Spaß dabei!

    Gute Zweite, schlechte Zweite - E36 - Saison 21/22

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    01:10:49

    Leute, diesmal sind wir in diese Folge gegangen wie sonst nur der BVB in die Spitzenspiele gegen die Bayern. Haben uns also auf unsere Technik verlassen und wurden gleich am Anfang bitter enttäuscht. Wollten die Dinger in den Winkel schießen, stolperten dabei aber über unsere eigenen Füße. So gab es ein paar Abstimmungsprobleme in dieser sonst so großartig eingespielten Dreierkette. Danach aber, einmal kurz geschüttelt, haben wir schnell die gewohnte Fahrt aufgenommen. Auch, weil es ja durchaus einiges zu feiern gab. Für Micky den zehnten Meistertitel seiner Bayern. Für Maik seinen 53. Geburtstag. Beides natürlich in Folge. Und für Lucas den Big Point im Abstiegskampf, mit klassenerhaltenden Maßnahmen eines Trainerfuchses und einem einsamen Bärendienst vor der Kurve. Und weil das Wochenende pickepacke voll war, mit Geschichten und mit Gesten, haben wir nicht nur der Zweiten Liga, sondern auch, anders als der BVB zuletzt, der Gegenwart den bitter nötigen Raum gegeben, einmal auf das Jetzt geschaut, bevor der Blick schließlich doch über den Tellerrand dieser Saison hinaus ging, um mal zu schauen, wer da in Zukunft eigentlich welche Suppe auslöffeln und wer noch mal nachsalzen muss. Unsere persönliche Küchenschlacht, mit Stimmgabel und Gradmesser, an deren Ende die durchaus berechtigte Frage in der Luft hing, ob das beste Rezept nicht vielleicht doch aus der Dose kommt. Naja. Wir waren, das wisst ihr, schon immer zu viele Köche. Aber für euren Brei, da seid ihr doch verantwortlich. Also wünschen wir euch trotz allem natürlich einen guten Appetit!

    Ein Fanchen im Wind - E35 - Saison 21/22

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    01:10:02

    Leute, holt die Schweißbänder raus und die Schals, die Wimpel, das ganze Gelegenheitsmerch für den Stadion-Opportunisten. Denn es ist wieder Zeit für Fussball MML, diesen überparteilichen, wankelmütigen und dauerhaft subjektiven Superpodcast, der keine Grenzen dafür aber alle Farben kennt. Und so meldet sich der Dortmundbochumfrankfurt-Fan Micky Beisenherz diesmal aus Paris, wo er seit Tagen vor dem Café de Flore kauert, in der Hoffnung, seinem Jugendidol Julian Draxler einmal persönlich zu begegnen und dort eventuell auch ein Trikot abzugreifen, das er beim nächsten Heimspiel seiner Leipziger in der Loge von Dietrich Mateschitz tragen kann. Denn dieser Mann, das muss man wissen, trägt die Stecktabelle als Kutte und würde, am Borsigplatz geboren; auch als Stern des Südens tief im Westen nicht nach Hause geh‘n. Ein Freund, 100.000 Vereine. Naja. Maik Nöcker, grundsätzlich Edelfan und immer auf der anderen Seite der Meinung, hat derweil ganz andere Probleme. Zuhause, auf der Couch. Weil ihm nach Dortmunds erstem Treffer gegen Wolfsburg schlagartig bewusst geworden ist, dass ihm sein stürmender Filius längst ein Haus mit Elbblick hätte zusammen schießen können, stattdessen allerdings, mehr Junior als Neymar, im rauen Alltag lediglich für Geld vor der Brücke tanzt. Das aber immerhin mit Hingabe. Lucas Vogelsang, das zu guter Letzt, kam seinerseits mal wieder mit einem Grinsen aus dem Wochenende. Weil seine Hertha gerade dabei ist, mit Fußball aus den 90ern eventuell doch noch die Zukunft zu retten. Und weil er zum nächsten Fasching, Ehrensache, jetzt ganz sicher als Feuerwehrmann gehen kann. Oder als Prince. Mit dem Messer zwischen den Zähnen. Heute ein König. Was sonst noch drin ist, in dieser Folge? Europäische Elogen, katalanische Kakophonien, Frankfurter Fabelwesen und bajuwarische Bedenken. Also für jeden alles dabei. Und wer wirklich wissen möchte, welches Leibchen das Kurvenluder aus Castrop heute früh lasziv über den Rollkragen gezogen hat, der muss ohnehin einschalten. In diesem Sinne und ganz im Ernst: Viel Spaß!

    #5MML - mit Tommi, Calli, Loffi, Coach & Lena - E34 - Saison 21/22

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    01:49:09

    Leute, heute ist Geburtstag. Und deshalb gibt es diesmal auch nur einen kurzen Text. Weil wir ordentlich gefeiert haben, mit Torte und mit Crément, mit Gabeln voll Glückseligkeit und Gästen, die keiner von uns vorher auf dem Zettel hatte. Da wir euch, Vorfreudenhaus, aber vorab nicht zu viel verraten wollen, sei an dieser Stelle nur gesagt: Die MML-Familie kam fast geschlossen, um gebührend zu gratulieren. Ein bunter Reigen, Tür auf und ab dafür, der uns durch diese Jubiläumsfolge getragen hat, Spaliermannschaft. Die große Überraschungsparty. Mit Knalleffekt und Calli-Clash. Mit Helium und Halligalli: Und dann, so viel sei dann doch geteasert, aß der Menschenfänger auch noch Hundefutter. So lassen wir die Korken knallen und noch einmal Fünfe gerade sein. Und wünschen euch viel Spaß mit dieser neuen Folge!

    Emir und die Detektive - E33 - Saison 21/22

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    01:13:52

    Leute, diesmal sind wir unter die Schnüffler gegangen. Die drei Ausrufezeichen. Fussball TKKG. Frei nach dem Motto: Fünf Freunde müsst ihr sein. Also Blyton, Pech und Pannen. Doch egal, was wir auch tun, das Böse hat nie Zeit sich auszuruh‘n. Ihr kennt das. Alles. Und so waren wir, die Gläser des Wochenendes mal wieder beste Lupen aufs Leben, gleich den ganz großen Dingern auf der Spur. Dem Gewicht von Reiner Calmund, zum Beispiel, mit dessen Verlust nun auch die letzten wirklich dicken Pointen der Bundesrepublik verschwunden sein dürften. Dafür allerdings sieht Calli mit seiner Brill jetzt aus wie einer dieser asketischen Mode-DJs der Nullerjahre. Moby Dünn. Why does my Heart feel so good. Da werden sicher noch ein paar Hits folgen. Aber selbstverständlich, Ehrensache, sind wir auch all den anderen schmalen Gesten und seltsamen Gestalten nachgegangen. Gianni Infantino, unter anderem, diesem Präsidenten der guten Laune. Diesem Dompteur der Willfährigen, der sich mittlerweile so benimmt, als wäre die WM in Katar sein persönlicher Scheichsparteitag. Schließlich haben er und seine Freunde aus Katar, am Freitag, dann auch noch ein Maskottchen präsentiert, vom dem man zuerst nicht wusste, ob es ein Aprilscherz sein soll. Ein großes Gespenst für kleine Geister. Ein Leichentuch, sagten die einen. Eine Erinnerung an die Toten der Baustellen. Peitschi, sagte Micky Beisenherz. Aber immerhin braucht das Ding keine Hose, hat es doch genau so viele Beine wie Katar gewachsene Fußballkultur. Wer jetzt allerdings denkt, wir hätten uns gleich vollends unter Palmen (Doppelpass) oder in der Wüste (oft gar keine Pässe mehr) verloren, dem sei gesagt, dass wir hinten raus auch noch die anderen Fälle gelöst haben. Also freut euch auf Fussball MML und die verwelkte Rose Fussball MML und die katalanische Eröffnung Fussball MML und der zwölfte Mann Und natürlich wünschen wir Fabian Klos an dieser Stelle von Herzen gute Besserung und euch von Berufs Wegen viel Spaß mit der neuen Folge!

    Klatsch und Trash - E32 - Saison 21/22

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    01:12:29

    Leute, es war mal wieder Länderspiel. In Sinsheim, weil der Bundeshansi ein paar Kilometer entfernt geboren wurde. Und weil sein Haus da noch steht, Familienbande. Also musste die zweite Mannschaft gegen Israel ran. Und es wurde wieder eine dieser Partien, die am Ende zur Einführung der Nations League geführt haben. Die einen wollten das Spiel, die anderen wollten eher Freundschaft, standen lächelnd in der Gegend rum, wurden ab und zu verladen und ab zu angeschossen. Dann hielt Havertz den Kopf in eine Flanke von Raum. Und Werner eine Fußspitze in einen Freistoß von Gündogan. Hinten raus wurde es noch kurz ein bisschen lustig und vielleicht sogar ein bisschen arrogant. Aber das war’s dann auch. So hatte dieser Test naturgemäß sehr wenig Wettkampf- dafür aber sehr viel Heimspielcharakter. Schließlich war das ganze Dorf gekommen, um dem Hansi von der Tribüne zuzuwinken. Uns, weder in Bammental geboren noch im Mückenloch zuhause, war das allerdings alles herzlich egal. Zumal an diesem Wochenende sehr viel spannendere Duelle ausgetragen wurden. Männergefechte, mit der flachen Hand. Da traf Chris Rock auf Will Smith und Oliver Pocher auf eine Mensch gewordene Bauchtasche. Und daneben saß der Berufsstoiker Christoph Daum und verzog keine Miene. Eine Performance, für die er, früher immerhin Nebenhöhlendarsteller, ganz sicher einen Oscar verdient gehabt hätte. Nun ja. Wir jedenfalls haben dann tatsächlich trotzdem versucht, über die Nationalmannschaft zu sprechen. Über die Rückkehr der Julians. Über den neuen Raumaustatter auf links und den alten Raumdeuter auf dem Podium. Es ist uns aber, Spoiler-Alarm, nicht wirklich gelungen. Weshalb es an dieser Stelle, als Teaser und als Entschädigung gleichermaßen, jetzt schon die ersten drei Strophen aus jenem neuen MML-Sommerhit gibt, den Lucas Vogelsang gestern zwischen zwei Starkbieren in El Arenal auf eine Serviette gekliert hat. Hier kommt dann also Micky Kruse mit dem Monsterbrett „Ich bin der Ballermann“! Viel Spaß beim Zuhören, Mitgrölen und Verzweifeln. Und vielleicht erratet ihr ja sogar, wer hier besungen werden soll. Auf geht‘s: Ihr wisst ich bin kein Engel Hab noch einen Rucksack in Berlin Dafür kennt ihr meinen Schwängel Und der reicht bis nach Turin! Ich bin nicht Müller oder Schweini Nicht Erling oder Can Aber wenn ihr mir den Ball gebt Zeig ich euch, was ich noch kann! Die andern sind zwar schneller Das weiß doch jedes Kind Doch ich ess ein Glas Nutella Und mach die Dinger blind! Und jetzt alle!

    Anfangs Stadion - E31 - Saison 21/22

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    01:08:29

    Leute, ditt is jetzt erstmal ‘n kleener Diskleemer. Damit ihr nicht denkt, dass wir schon wieder nur über die Hertha sprechen. Allerdings müssen wie gleich vorne ein bisschen, bevor wir danach den, nun ja, Anfang machen. Geht einfach nicht anders. Weil die Berliner, Gorillaz im eigenen Nebel, einfach seit Tagen konstant liefern. Mit Magath in Quarantäne. Mit Mark Fotheringham aus Middle Frithem. Mit kaltem Kopf und heißen Herzen. Eine Telenovela aus dem Westend, die verlässlich neue Pointen produziert. Und am Ende steht der Investor mit der Hybris-Birne bei BILD TV und fackelt die Hütte ab, nachdem gerade erst der Flächenbrand im Dachstuhl gelöscht wurde. Notdürftig, mit Kamillentee. Der Irrsinn als Standardsituation. Man könnte ewig dabei zuschauen. Nur gut, dass an diesem Wochenende außer den Berlinern noch ein paar andere für außerordentliche Schlagzeilen gesorgt haben. Das ZDF zum Beispiel. Mit dem Sportstudio-Gast Markus Anfang. Der als Straftäter eingeladen wurde, um sich zu erklären. Und als Ex-Trainer gekommen war, um sich zu entschuldigen. Zumindest glauben wir das nach Ansicht der Fernsehbilder. Vor diesem Hintergrund jedenfalls wurde das Studio schnell zur großen Büßerbühne und das Gespräch zum Verhör. So stand die Moral gleich mit im Raum. So konnte die Zeit von der großen Bahnhofsuhr genommen werden. Bis hinterher, Anfang hatte sich noch einmal entschuldigen, jedoch nicht auf die Torwand schießen dürfen, auch noch das Interview mit der Olympiasiegerin Anna-Lena Forster gesendet wurde. Kurz nach Mitternacht, mal wieder Kleingeisterstunde. Naja. Wie doof der Fußball in seinen schwächsten Momenten sein kann, hatte da bereits ein einzelner Superhonk in Bochum bewiesen, der die Rückkehr der Fans ins Stadion auf seine ganz eigene Art beging. Mit einem Becherwurf auf den Linienrichter. Weshalb hinterher die ganze Liga Schaum vor dem Mund hatte. Die Folge, wahrscheinlich: Ruhrgebietsverbot für den VfL, Alkoholverbot für die Zuschauer. Also mal wieder ein ganzes Stadion als Geisel der Idiotie. Man müsste wohl kotzen, wäre der Hals nicht so dick. Weshalb uns an dieser Stelle nicht viel mehr übrig bleibt, als dem Assistenten eine schnelle Genesung und euch viel Spaß mit der neuen Folge zu wünschen! Und jetzt gehts raus und seid lieb zueinander, ihr Affen! Sonst kommt der Felix auch bei euch vorbei.

    JETZT NEU: Mrs. Daily und ihr Charmeur

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    00:24:03

    Leute, wir machen es kurz. Bei FUSSBALL MML gibt es ab sofort jeden Tag Fußballsachverstand. Dank Lena Cassel. Sie ist unsere neue Mrs. Daily und diskutiert mit Mr. Daily Maik Nöcker von nun an montags bis freitags die heißesten News aus der Welt des Fußballs bei FUSSBALL MML DAILY. Maik und Lena sprechen in der heutigen Ausgabe unter anderem über die Antritts-PK von Felix Magath, die Zukunft eines Bundesliga-Stars und den anstehenden Champions-League-Abend. Außerdem gibt’s die Presseschau von Niels Babbel und den Antexttext von Lucas Vogelsang auf die Ohren. Viel Spaß!

    Absteigen und Tee trinken - E30 - Saison 21/22

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    01:09:50

    Leute, gerade noch rechtzeitig vor der Aufzeichnung, also Sonntag am späten Abend, wurde tatsächlich Historisches verkündet. Felix Magath, 68 Jahre alt und zuletzt Flyer-Alarm Frühstücksonkel bei Admira Wacker Mödling, wird der neue Trainer bei Hertha BSC. Der Rautenrentner mit Panamahut. Der Diszplin-Dompteur für den Speckgürtel. Die ganz große, die völlig irre Big City Lösung. Und eine Berliner Breaking News wie aus dem Satire-Labor. Ein eigentlich unwirklicher Unsinn. Oder, wie Maik Nöcker sagen würde, der Peter Neururer Gag zum Quadrat. Und damit auch eine Meldung, die man zweimal lesen musste, um sie wirklich zu glauben. Weshalb uns daraufhin auch unmittelbar die ersten Nachrichten erreichten. Dröhnende Depeschen, irgendwo zwischen Mitgefühl und Mitleid, zwischen Vor- und Schadenfreude. Aus Gelsenkirchen, aus Hamburg. Und aus Berlin. Alter, schrieb unser Freund, der Philosoph Wolfram Eilenberger, wie kaputt kann ein Verein sein! Hahahahahahaha, schrieb unser Freund, der Schalker Kai Feldhaus, hahahahaha! Hohn und Spott, aus Erfahrung genährt. Der Felix und die Hertha, der harte Hund und die alte Dame, es passt nun wirklich alles zusammen. Und immerhin ist diese blauweiße Saison mit diesem hoffentlich letzten Kapitel nun auch endgültig jener Fußballroman, den Martin Suter eigentlich hätte schreiben müssen. Mit Stuckrad-Barre. Im Grill Royal, während Lars Windhorst am Nebentisch sitzt und sich das Salz aus den Wunden leckt. Im Aschenbecher neben der Anstandstulpe noch die gerade kalt gewordene Zigarre, die Präsident Werner Gegenbauer zuvor mit der letzten Tranche in Brand gesteckt hatte. Keiner von euch, die große Frustliteratur. Andererseits waren gerade die Fans in Berlin nicht mehr wirklich überrascht. Nach allem, was schon gewesen ist, seitdem Fredi Bobic als neuer Sheriff und mit durchaus imposanter Entourage ins Westend geritten kam, um den Gaul von hinten aufzuzäumen. Vor diesem Hintergrund passt dann auch die finale Pointe ganz gut, dass sich hier ein Verein, bei dem alle zu jeder Zeit den Mund zu voll nehmen, jetzt auch noch ordentlich Teebeuteln lässt. Von Rentnerhoden in Medizinballgröße. Womit nun auch die Schamgrenze mindestens erreicht wäre. Der letzte Sprint auf den Venushügel der Leiden. Aber egal. Es ging einfach nicht anders. Weil wenn Magath kommt, bleibt vor allem der Galgenhumor, der Sarkasmus als Sackgasse. So stehen wir also am Ende doch wie die Hertha. Mit den Rücken zur Wand. Und wünschen euch von dort aus viel Spaß mit der neuen Folge!

    Thaifood Korkun - E29 - Saison 21/22

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    01:17:08

    Leute, es war Heimspiel in der Hauptstadt. Auftakt zur Tour, 300 Leute im Columbia Theater. Und drei Typen auf der Bühne, die mal wieder nichts vorbereitet hatten, um gerade deshalb so richtig aus dem Vollen zu schöpfen. Micky Beisenherz, der Dr. Eckart von Hitschhausen der Generation Mocca Master. Mehr Castrop als Jessica. Und mehr Quatschkopp als Rauxel. Maik Nöcker, unser Didi-Man der Woche, der besonders froh war, hier dabei gewesen zu sein, da er Berlin zuletzt als junger Mann besucht hatte. Vor dem Mauerbau. Und schließlich Lucas Vogelsang, der heimliche Gastgeber, das weiße Spandau Ballett, der über Fußball sprechen wollte, dann aber über Hertha sprechen musste. So ging es um den Giftschrank von Tayfun Korkut, die Ehre von Davie Selke und die koreanische Leichtigkeit des Seins. Aber natürlich auch, war ja live, um Schröders Platz in der Geschichte, Maschmeyers Hobby-Keller und Pochers Abwehrbereitschaft. Eine Show irgendwo zwischen 96 und 69. Viel Spaß also mit dem Maschinensucher, Stinnes, Katsan, Black&Decker, Condomi, Stahlwerk Triplepass. Präsentiert von der deutschen Vermögensberatung Halbzeitanalyse. Viel Spaß mit Fussball MML live aus Berlin!

    Brustlöser - E28 - Saison 21/22

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    01:12:04

    Leute, jetzt überlegt mal, es ist Krieg. Und alle sehen hin. Und verhalten sich plötzlich. Die meisten sogar richtig. Ziehen erste Konsequenzen, tilgen den Teufel vom Trikot, zerreißen Verträge. Machen zum ersten Mal seit Jahren nicht einfach so weiter. Der Fußball, das kann man so sagen, hat in den vergangenen Tagen Zeichen gesetzt, die weit über die übliche Symbolik hinaus gehen. Natürlich musste auch die Allianz-Arena erstmal in ukrainischen Farben leuchten, Lichtreflexe. Daneben allerdings strahlten schon bald auch die klaren Sätze Robert Lewandowskis, seine öffentliche Weigerung, jetzt noch gegen die Russen zu spielen. Der erste Boykott aus der Kabine heraus. Und dann fielen die wirklich großen Steine, kippten auch die Mächtigen um. War mit einem Mal möglich, was lange Zeit unmöglich schien. Bei Schalke, bei der UEFA. Und selbst in Zürich, der Weltverband zwischen Infanterie und Infantino. Eine Zeitenwende. Ein moralischer Domino Day. Als stünde Uli Potofski vor der Arena. Den Kreml im Rücken, aber die Welt im Nacken. So wurden tatsächlich alte Partnerschaften beendet und scheinbar ewige Gewissheiten eingerissen. So überschlugen sich erst die Ereignisse und dann auch die Meldungen. Im Angesicht des Krieges. Gazprom, das wissen wir jetzt, ist nicht nur in Gelsenkirchen Geschichte. Und die Russen dürfen nun weder nach Leipzig noch nach Katar. Freilosbuden, der kalte Entzug. Was nun bleibt, sind vor allem Gefühle. Und offene Fragen. Hätte man das alles nicht schon früher wissen müssen? Hätte man nicht schon viel früher handeln sollen? Nach der Krim, nach Syrien? Muss wirklich erst Kiew brennen, eine europäische Hauptstadt, ehe der Fußball seine Freundschaften hinterfragt? Die Antworten kennen wir leider. Das ist der Beigeschmack dieser Tage. Er wird uns begleiten. Aber wir wären nicht wir, hätten wir dieser großen Ohnmacht, dem Zorn und der Verunsicherung, nicht auch diesmal zumindest ein bisschen Normalität entgegen gestellt. Die berechtige Schwere mit zwei, drei Tropfen Leichtsinn verdünnt. Alltägliche Albernheiten. Vom Krieg zum Klamauk und zurück. Für den einen Lacher, der euch heute eben nicht im Halse stecken bleiben muss. Das ist die Hoffnung. Und mit dieser Hoffnung wünschen wir euch nun allen Ernstes viel Spaß bei dieser neuen Folge Fussball MML!

    Augurensöhne - E27 - Saison 21/22

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    01:08:57

    Leute, wieder müssen wir Abbitte leisten, uns wortreich entschuldigen. Beim FC Bayern, bei den Fans von Bayer Leverkusen und vor allem bei unseren Hörern. Weil wir euch eine Zukunft versprochen haben, die niemals eingetreten ist. Weil wir, kurzsichtige Hellseher, damit mal wieder ganze Serien beendet und entscheidende Ergebnisse beeinflusst haben. Obwohl wir es doch besser wissen, uns unserer Stärke längst bewusst sein müssten. Dieser besonderen Fähigkeit, Gold zu predigen, um Gülle regnen zu lassen. Mit der wir jeden echten Kenner beleidigen und jeden Schlachtenbummler in den Wahnsinn treiben können. Allerdings, und dieser Einwurf sei uns gestattet, gibt es auf der anderen Seite auch jene, die uns danken sollten. Marco Reus, zum Beispiel. Der, wenn man uns glaube wollte, noch vor zwei Wochen am Ende seiner Karriere, oder, noch schlimmer, vor einer Rückkehr nach Ahlen stand. Zu alt, zu schlecht. Abstellgleis. Aber auch hier waren wir mal wieder so verlässlich wie die Fahrpläne der Deutschen Bahn im Sturmtief Antonia. Wer uns da getraut hat, sitzt wahrscheinlich heute noch in Wolfsburg fest und wartet auf eine von Felix Magath allein durch schiere Willenskraft betriebene Draisine. Thank you for travelling with MML. Aber, ey, was soll’s. Wir wissen schließlich selbst, dass ihr nicht deshalb immer wieder einschaltet, weil ihr bei uns die krassesten News oder den heißtesten Scheiß bekommt. Den gibt es drüben bei Fabrizio Romano. Bei uns allerdings, und dafür stehen wir mit unseren Namen, gibt es Nevio Scala. Und Harry Decheiver. Während die anderen also schön auf Streamingdienst machen, sind wir noch immer die kleine Videothek in Deventer. Und im Keller steht ein Billiard Tisch. Für 70 Minuten echte Gefühle. Wer da nicht geil wird, dem ist aus tzüschologischer Sicht auch nicht mehr zu helfen. Also hört rein jetzt, wir warten auf euch!

    Sieg im Westen - E26 - Saison 21/22

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    01:13:40

    Leute, wir sind wieder da! Endlich alle drei zusammen. Weil Micky zurück ist, aus dem Dschungel, den Affen entkommen. Und weil man das merkt. Die Nähe, diese neue Ruhe am Ball, absolut geile Dreisamkeit, diesen Engtanz am Mikrofon. Denn so ging es gemeinsam hinein, in die Themen des Tages, mit den Köpfen voran ins Fußballfutter. Diese fette Beute, die uns die Katze vor die Tür gelegt hat. War ja doch ganz schön was los. Max Kruse, entwaffnend ehrlich an der Torwand. Im Rucksack sauber abgezählte Pointen. Glanzlichter eines Scheinwerfers. Und natürlich Bochum, dieser unfassbare Sieg im Westen. Die Traumtore der eigentlich schwächeren Füße. Mit einem Doppelpass selbst die Bayern nass. Sonntagsschüsse natürlich, aber wie sagte schon Hermann Gerland, dieser große Ruhrgebiets-Poet: immer Glück ist Können! Und selbstverständlich sind wir genau deshalb ins Schwärmen geraten und haben uns, wie sonst nur Oliver Kahn, auch wieder zu weit aus dem Fenster gelehnt. Und am Ende sogar das Gegenteil vom Gegenteil behauptet, damit hinterher keiner sagen kann, wir hätten es nicht gewusst. Wenn ihr jetzt also ernsthaft herausfinden wollt, wer aufsteigt, wer Meister wird und wer das Viertelfinale der Champions League erreicht, dann geht ihr in den Videotext oder fragt einen zufällig vorbei kommenden Rentner. Wenn ihr aber erfahren wollt, wer Klettverschlüsse am Spann trägt und was Donata Hopfen da eigentlich im Bier hatte, dann hört ihr die neue Folge Fussball MML. Wir wünschen euch in jedem Fall viel Spaß dabei!

    Mia san Gier - E25 - Saison 21/22

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    01:09:26

    Leute, was war das schon wieder? Dieses Wochenende, diese Spitzenspiele. Machtdemonstrationen, Ausfallerscheinungen. Alles dabei, alles gleich die volle Dröhnung. Und am Morgen danach erwacht man im eigenen Saft. Die Augen noch glasig, die Zunge belegt, der mieseste Kater. Also erstmal heiß duschen, die Blamage abspülen, die Demütigung aus den Falten schrubben, in die Leere hinein stieren, bis die Kacheln beschlagen. Dann Kaffee machen, extra stark und nach dem ersten Schluck lautstark die Wunden lecken, Offenbarungseiter. Sich also selbst verbinden, bisschen Leukoplast auf die Seele. Bisschen Jod auf die Stimme. So saßen wir dort, in Teilen zumindest. Micky auf gepackten Koffern, Maik auf geschwollenen Klöten. Und Lucas auf dem letzten Loch, nachdem er bereits eine ganze Wohnung durchgeschwitzt hatte. Die Tapeten, zweimal. Das Mobiliar, alle Polster, man könnte seinen Alltag auswringen. Und trotzdem nahmen wir einen großen Schluck aus der Pulle, die Böden der Flaschen immer beste Lupen aufs Leben. Und trotzdem warfen wir den Blick über die Schulter, schauten wir noch einmal zurück. Mit dem starren Blick eines Stürmers, der weiß, dass er weg muss. Mit den traurigen Augen eines Trainers, der sieht, dass seine Mannschaft nicht läuft. Und mit der Erkenntnis der Geprügelten, die wissen, dass die größte Chance immer die vergebene ist. So also ging es mal wieder um alles. Um Karrieren und Mentalitäten, um Matchpläne und Machtverhältnisse, um das Können und das Wollen. Die ganzen Gegensätze eines Titelkampfes, bei dem der Herausforderer nun hoffnungslos in den Seilen hängt, weil er schon wieder den Faden verloren hat. Ein trockenes Handtuch im Ring. Hinten leise der Gong. Und weil dieser Sport nun mal vor allem eine große Show ist, ging es danach auch gleich um die Entertainer. Die Schauspieler und Schausteller, die Banditen der Branche, diese Affen am Abgrund. Auch sie saßen im Licht der Scheinwerfer, auch sie tollten wie irre durchs Bild. Mit der Süffisanz auf den Lippen, mit einer Kamera im Wohnzimmer. Erklärten Verträge und Gepflogenheiten. Oder brüllten in den Nachmittag hinein, dabei keineswegs zufällig dort. Dabei durchaus sendungsbewusst. Der Fernsehschirm als immer großes Schaufenster für den kleinen Verkauf. Im Angebot diesmal: Die Gerüchte für die Küche, der Kult für Zuhause, Narrenkappen fürs Volk. Homeshopping Europe. Und natürlich, was soll der Geiz, haben auch wir sofort zum Hörer gegriffen und alles bestellt. Weil wir ebenfalls abhängig sind, Kaufsüchtige am Grabbeltisch der Emotionen. Denn, machen wir uns nichts vor, wäre das Tribünengesicht von Erling Haaland ein NFT, es würde längst bei uns in der Firma hängen. An der Firewall, vor der PornHub-Tapete. So machen wir alles mit. Und ihr hört uns dabei zu. Es war nie anders. Aber vielleicht auch nie so wichtig wie heute. Also wünschen wir euch heute besonders viel Spaß mit dieser neuen Folge. Fussball MML, denn alles andere ist nur Glanzparade.

    Pizza Infantino - E24 - Saison 21/22

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    01:06:23

    Leute, diesmal gibt es nur einen kurzen Teaser. Weil Lucas tatsächlich Corona und seit Sonntag illustre Fieberträume hat, in denen er immer und immer wieder die Startaufstellung von Hertha BSC durchspielt. In allen möglichen Variationen. Ein Zustand wie bei Dr. Strange in Infinity War. Womit wir also gleich im Endgame wären. Einen Tag nach dem Deadline Day. Was wir allerdings genau besprochen haben, müsst ihr selber hören. Und vielleicht kennt ihr danach sogar den Unterschied zwischen Max Eberl und Max Kruse oder den zwischen Robin Gosens und Frank Goosen. Mal sehen. Versprechen können wir jedoch nichts. Egal, viel Spaß mit der neuen Folge!

    Heute vor 27 Jahren: Der Tritt.

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    00:10:43

    Im ersten Kapitel seiner ZEITLUPEN schreibt Lucas Vogelsang über Eric Cantona und dessen ebenso berühmten wie berüchtigten Ausraster gegen Crystal Palace. 
 Den Text könnt ihr nun noch einmal exklusiv hören, vorgelesen vom Autor selbst, im Podcast-Feed von FUSSBALL MML. Viel Spaß! #ZEITLUPEN #cantona #hörbuch

    Lippenbekenntnisse - E23 - Saison 21/22

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    01:02:17

    Leute, ihr kennt das. Da ist man nur einmal kurz mit dem Glööckler Giraffengassi, einmal kurz in den Dschungel gelatscht, um mit dicken Backen lange Hälse zu suchen. Oder mal eben barfuß am Strand entlang nach El Arenal marschiert, Ballermanndeckung, um im Megapark die zweite Karriere anzuschieben. Und, hoppla, ist schon wieder Montag. Acht Uhr früh, Podcastzeit, und das Wochenende liegt noch entsprechend schwer auf der Zunge. Kein Gold im Mund, dafür aber noch den Speichel der Nacht in den Winkeln, diese Tollwut der Frühaufsteher. Nicht nur der Rest Sangria im Eimer. Aber man muss trotzdem gleich sprechen, unmittelbar hinein in die Themen des Tages. Wohl oder übel. Unbarmherzige Pflicht. Also reibt man sich das Kaffeepulver direkt ins Zahnfleisch, schiebt sich Zündhölzer unter die Lider und macht ein Gesicht wie Boris Becker am Kreditwerbebuzzer. Sieht schließlich keiner. Und den anderen geht es ja auch nicht viel besser. Die spielen ebenfalls gegen die Uhr. Am Horizont gerade erst Sonnenaufgang, im Rücken der Schrei der Makaken. Mehr Grauen als Morgen. Und die ersten Wörter versickern zwischen den Zeilen, und die ersten Gedanken torkeln flüchtig den Gehsteig hinunter. Dabei gibt es doch so viel zu besprechen. Dabei waren die Tage doch so voll mit Geschichten. Im Westend, zum Beispiel. Bei der Hertha zuhause. Wo plötzlich ein paar Enthemmte auf dem Rasen standen, um eine Botschaft zu senden. So genannte Fans in ihren eigenen Worten. Drohgebärdensprache. Eine Grenzüberschreitung im Westen der Stadt. Oder in Hamburg, wo St. Pauli erst das Wunder schaffte und dann das Derby verlor. Diagnose: Gleichgewichtsstörungen wegen zu breiter Brust. Der eingebildete Kranke, Totenkopfschmerzen. Der HSV plötzlich Pokalsiegerbesiegerbesieger. Und in Köpenick natürlich. Weil Kruse aus einer Chance zwei Tore macht und die Mannschaft nun schon Vierter ist. Es also sein könnte, dass Nina Hagen im kommenden Jahr die Champions-League-Hymne grölen darf. Ein Fußballmärchen als Rockoper. Und selbst Völler (Platz drei) hört die Signale. Und dann waren da noch die Bayern, einmotorig in der Provinz. Und die Ostwestfalen, bockstark in Frankurt. Standbeinschüsse im Abstiegskampf, Hoffnungsschimmer im Keller. Ein eigentlich geiles Programm. Alles echte Wachmacher-Themen. Weshalb wir uns natürlich am Ende doch wieder die Müdigkeit aus den Klamotten und dann ordentlich auf den Busch geklopft haben. Kerzengerade am Mikro, Augen und Münder weit aufgerissen. Drei Trommelwirbeltiere, die großen Fressen, immer hungrig nach Applaus. Drei Frühstücksdirektoren auch, tänzelnd auf dem Drahtseil. Mit wenig Netz, aber hörbar doppeltem Boden. Ein Zirkus, der dem Ganzen die Krone aufsetzt. Und damit nun, endlich, Manege frei für diese neue Folge Fussball MML!

    Sauer. Derbe Wendung - E21 - Saison 21/22

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    01:01:57

    Leute, wir sind zurück aus der Pause. Zurück aus zwischen den Jahren. Aus dem kürzesten Winterschlaf aller Zeiten. Drei Bären, die sich gleich wieder Honig ums Maul schmieren. Bis die Gedanken wie Fliegen daran kleben bleiben. So stehen wir im Wald. Die ganze Höhle mit Gags ausgekleidet. Die Pointen, auf Vorrat gesammelt. Die Überheblichkeit als Speck angefressen, als dickes Fell für einen Winter, der lang werden wird. Knietief im Schnee von gestern. Diesem Auftakt vor leeren Rängen, mit Kindern im Kader. Und Namen, fette Beute, die zum Klicken einladen. Der erste Spieltag sofort politisch, der Wettbewerb vermeintlich verzerrt. Da ging es mal wieder um alles. Dabei brachte das neue Jahr vor allem alte Geschichten. Sie erzählten von Mentalität und Sorglosigkeit. Von ehrlicher Haltung nach glücklicher Fügung, dem Sieg in letzter Minute. Oder von Fohlen als Angstgegner. Der alten Pferdestärke im Strafraum. Dem Huf als doch wieder probates Mittel. Und im Ritz am Kanal, in den alten Laken des Tigers, lecken die Wölfe klaffende Wunden. Plötzlich Kandidaten am Abgrund. Und natürlich haben wir es schon wieder vorher gewusst. Die Spuren richtig gelesen. Weil wir ihn doch kennen, diesen Forst, der sich Fußball nennt. Voll mit Bäumen, die nur selten in den Himmel wachsen. Und Wurzeln, an denen mitunter das Übel hängt. Mit hohen Tieren und niederen Instinkten. Dort, zwischen den Stämmen, lauern wir auf die kleinste Bewegung. Und beißen uns fest. In jede Flanke, die nicht kommt. Also legt euch dazu, mit auf die Pirsch. Und wartet, zähneknirschend, bis die Zweige brechen, und wir uns gemeinsam einen Ast ablachen können. So wünschen wir ein lautes Waidmannsheil! Und euch natürlich viel Spaß mit der neuen Folge!

    La Ventima - E20 - Saison 21/22

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    01:08:51

    La Ventima Leute, jetzt denkt euch da mal rein. Du bist Michael Douglas. Kirk sein Sohn, Oscar für Wall Street, Golden Globe für The Kominsky Method. Du durftest Präsident sein und Sharon Stone unter den Rock schauen, du hast Menschen auf Ameisengröße geschrumpft und den grünen Diamanten gejagt. Eine Hollywood-Biografie, mit Blattgold verziert. Und dann, an einem Dezembertag im Jahre 2021, stehst du plötzlich auf diesem Boot. Arm in Arm mit diesem Typen aus Deutschland, der irgendwas mit Geld macht. Wall Street, nur ohne den Style. Und deine Frau ist auch dabei. Im Schnappschuss gefangen. Der Deutsche grient, du hältst den Daumen in die Kamera. Eine Siegergeste auch. Und ihr tragt beide Blau und Weiß. Die Farben des Tages. Denn Ihr habt gerade Soccer geschaut. Hurter gegen Dirt Mound. Oder so ähnlich. Der Trainer, das konntest du dir gerade noch merken, heißt Hurricane. Oder so ähnlich. Berlin, hatte der Deutsche immer wieder gesagt, Big City. Winner, Winner, chicken Dinner. Du lächelst. Du bist Schauspieler. Du kannst es noch. Und irgendwann setzt sich der Deutsche ans Piano und spielt eine vollkommen irre Version dieses alten Rod Stewart Hits. We are Sailing. Auf diesem Boot. Auf deutsch. Und er lacht wieder. Immer lauter. Sagt, dass er nie wieder nach Hause gehen wird. Sagt, dass ihm mal eine Fluglinie gehört hat, und eine Pferderennserie. Dann möchte er noch einmal The Game mit dir schauen. Aber rückwärts. Und du fragst dich, wie es so weit kommen konnte. Wie du hierher gekommen bist. Ohne Schwimmweste, ohne Gage. Als der Deutsche schließlich eingeschlafen ist, den Kopf auf ein Bündel Tausender gebettet, steigst du mit deiner Frau in das einzige Beiboot und fährst zurück zur Küste. Falling Down, ein ganz normaler Tag. Hättest du mal, denkst du noch, die Einladung von diesem Russen angenommen, der angeblich in die Clinton-Tochter investiert hat. Oder so ähnlich. Aber egal. Bald ist Weihnachten. Und wir wünschen euch natürlich viel Spaß mit dieser neuen Folge. Die zwanzigste am Zwanzigsten. Direkt aus dem MML Adventskalender. Frei nach dem Motto: Türchen, Türchen, sicher Digga! Also hört rein.

    Wir geben uns die Kugel - E19 - Saison 21/22

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    01:10:11

    Leute, der Bayerndusel ist zurück. Diesmal dank der UEFA gleich im XXL-Format. Glückslos Wochos. Aber Salzburg oder Madrid. Egal. Hauptsache Arshavin. Jetzt können die Münchner also auswärts laufen. Mit dem Hundeschlitten einmal über die Grenze rodeln, den Bergen und auch den Bullen entgegen. Einfach rüber zum deutsch-österreichischen Duell. Diesem Alptraum, in dem jeder Anschlusstreffer zum Politikum taugt. Naja. Wir haben es nun mal auch nicht anders verdient. Sind die Bayern doch wieder einmal das letzte deutsche Team unter den finalen Sechzehn der Champions League, deutsche Fahnenträger. Während die anderen, Leipzig und Dortmund etwa, nun lediglich den Trostpreis jagen dürfen. Als Absteiger im Cup der Verlierer. Europa League, RTL statt Amazon Prime Video, Freund statt Sammer, die neue Zweiklassengesellschaft. In Gladbach allerdings würden sie sich über derart hausgemachte Luxusprobleme freuen. Denn in der niederrheinischen Wohlfühloase brennt die Palme. Lichterloh. Da ist nun reichlich Sand im Getriebe. Da wird Mutter Courage plötzlich zur Fata Morgana. Und am Horizont flimmert die zweite Liga als Drohkulisse. Man würde den Fohlen ein paar Hufeisen wünschen, damit sie nicht wie Fortuna enden. Vor allem, weil hinten schon die Wölfe heulen. Das Fell über den Ohren, die Schnauze schon wieder voll. Weil das Rudel schmollt, obwohl der Rubel rollt. Und so steht auch dort die Frage im Raum: Was soll das noch werden in dieser Saison? Wir wissen es doch auch nicht. Wir wissen nur, dass die Bayern jetzt Herbstmeister sind, oder Wintermeister. Oder unseretwegen auch Meistermeister. Und wem sie das alles zu verdanken haben, das wissen wir natürlich auch. Und klären das. Und klären euch auf. Mit der Stimme Karl Valentins. In der Stimmung Oliver Kahns. Oder umgekehrt. So oder so wünschen wir euch viel Spaß mit der neuen Folge!

    Das Zwayerbiest - E18 - Saison 21/22

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    01:14:58

    Leute, wegen der MML Gesellschafterversammlung gibt es den Inhalt dieser Folge lediglich als Stichpunktliste. Für den schnellen Überblick. Also: Ralf Möller, Burgstaller, Zwayer, Hummels, Elfmeter, Dusel, Skandal, Zwayer, Bellingham, Hoyzer, Betrug, Nachrede, Watzke, Werbung für den Fußball, Hummels, Slapstick, Groucho Marx, Bochum, Revierderby, Polter, Tief im Westen, FIFA, Grätsche, Schiri, Zwayer, Sascha Mölders, Wampe, Getorade, Kabinenklima, Rekorde, Gladbach, Hütte voll, Halbzeitrekorde, Hütter weg, Marsch auch, Red Bull, Rangnick, Theater der Träume, Weltpokalsieg, Jörg Heinrich, Zivildienst, Sankt Pauli, Bielefeld, Andi Möller, Viel Spaß!

    JHV, FCB, ojemine - E17 - Saison 21/22

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    01:17:07

    MML. Mit freundlichen Grüßen, die Welt spielt mit den Füßen. Und wir stehen drauf. Gehen drauf. Für ein Leben: Völler, Scholl und Rausch. Denn wenn sie fall’n, fressen wir sie auf! Edmund S., Uli H. und Katar Mia san Mia, Oli K., blablabla JHV, FCB, ojemine! MML. Mit freundlichen Grüßen. Die Welt tritt uns mit Füßen und wir stehen drauf. Gehen drauf. Für ein Leben wie bei Frauentausch. Und wenn wir fall’n, fängt uns keiner auf! Und damit, liebe Freunde des Sprechgesangs, melden wir uns live aus jenem kreischbunten Cabrio, mit dem wir gestern bereits über die Säbener Straße gefahren sind. Elendstouristen in den noch schwelenden Trümmern des Wochenendes. Die Hosen dabei lässig bis in die Knie gezogen, damit die Gürtellinie von Anfang an tiefer hängt. Denn so sind wir nun mal. Denn so kennt ihr uns doch. Als die fantastischen Drei, die sich auch dann noch troy bleiben, wenn sie mit reichlich Rückenwind über Picknicker richten. Dabei so populär, dass sie euch immer wieder das wirklich reinste Lauschgift bieten. Micky B. in Hell. Die Punchline zum Anschrein. Laut und deutlich. Und unnachahmlich unnachgiebig. So haben wir dann auch den Schuldigen gesucht, am Trainingsplatz. In München. Vor der Geschäftsstelle. Den Verantwortlichen für den moralischen Zusammenbruch um kurz nach Mitternacht, als es längst fünf vor Zwölf war. Und natürlich, Spoilerwarnung, war es die da! Die da oben. Die Führungsriege des Vereins. Also die da, die da am Eingang steht. Die da, die uns den Kopf verdreht. Die, mit dem dicken Uli dran. Und damit auch die, die freitags nicht kann. Weil sie schon donnerstags nicht wollte. Nicht reden, nichts hören, nicht reagieren. Eine Bankrotterklärung im Grunde. Und damit eine Vorstellung, auf die man sich auch erstmal einen Endreim machen muss. Mit sehr viel Schweif und sehr wenig Kreuz. Mit sehr viel Jambus und sehr wenig Matthäus. Naja, immerhin die Fans haben am Ende noch ein Lied dazu gesungen. Einen Abgesang, eine Hymne der Häme. Und damit auch gleich den passenden Soundtrack geliefert. Für diese neue Folge, in der nicht nur deshalb wieder richtig Musik ist. Also hört rein! Wir würden uns freuen. MML. Mit freundlichen Grüßen!

    Alle auf Anfang - E16 - Saison 21/22

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    01:03:21

    Leute, mal wieder internationaler Frühschoppen bei Fussball MML. Mit Jetlag, Zeitverschiebung und bunten Zukunftsansichten trauriger Clowns. Und weil uns heute der Sinn danach stand, haben wir uns, doppelpassgenau, einmal mehr am FC Bayern abgearbeitet. Im Guten wie im Schlechten. Schließlich bestimmt dieser Verein derzeit erneut die Schlagzeilen, malt polnische Engel in ukrainischen Schnee, kriegt in Augsburg zwei Puppenkisten und macht aus Spitzen- kurzerhand Spritzenspiele. Die berühmte Nadel im Sauhaufen. Dazu hält er sein persönlichstes Arschgesicht, seltsam selbstredend, in jede Kamera. Ist doch der Frontalangriff seit jeher die beste Verteidigung. Dann, Advent Advent, werden Seitenhiebe zu Nebelkerzen und das raumgreifende Raunen zum gezielten Manöver. Das können sie gut. Aber wir wissen es besser. Lassen uns von ein paar Tröten nicht ins Bockshorn jagen. Und außerdem haben auch andere Mütter törichte Söhne. Oder so ähnlich. Weshalb sie an der Weser jetzt über Fälschungen reden müssen. Und mit der Staatsanwaltschaft noch dazu. Die große Aufarbeitung, wenn man so will. Denn keinmal, das wissen wir nun, war noch nie Bremer Recht. Aber immerhin: der Anfang ist gemacht. Was aber bleibt, ist die Knallchargennummer eines offensichtlich kriminellen Karnevalisten. Dolle Kamellen, an denen sich selbst das schlimmste Großmaul irgendwann verschlucken musste. Wie dem auch sei. Wir wollen nicht zu sehr ins Detail gehen. Die so genannte Gegenwart ist ohnehin zur Shitshow verkommen. Und wenn selbst die Schunkelrunde am Münchner Flughafen nicht mehr von einer Pressekonferenz des RKI zu unterscheiden ist, liegt es bei uns, die Notbremse zu ziehen. Um euch ein wenig Ablenkung zu bieten. Fußball, nur des Fußballs Willen. Frei nach dem neuen Motto dieser Sendung: wir nehmen auf, wie nehmen ab. Und zwischendrin UEFA-Cup. Ob uns dieser Spagat, irgendwo zwischen Kopfkino und Hirnriss, allerdings tatsächlich gelungen ist, das erfahrt ihr nur hier. In der neuen Folge. Und natürlich wünschen wir euch auch heute wieder viel Spaß bei diesem Kopfsprung in unseren persönlichen Brainpool! Also Ohren auf MAZ ab!

    Volkswagen Tailgate Tour LIVE - Das Staffelfinale

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    00:48:19

    Kinder, wie die Zeit vergeht. Schon wieder neigt sich ein Jahr mit dem DFB-Team dem Ende entgegen. Zum letzten Heimspiel in Wolfsburg gegen Liechtenstein laden euch Micky, Maik und Lucas von FUSSBALL MML noch einmal zu einer fetten Portion Vorfreude ein. Und endlich wird es mal wieder eine VOLKSWAGEN TAILGATE TOUR wie wir sie uns vorstellen: mit euch, den Fans hautnah und live vor Ort in Wolfsburg.

    Gesprächsfetzen - oder: Bei Anruf Uli! - E15 - Saison 21/22

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    01:05:40

    Leute, beginnen wir doch heute mal mit allem, was es nicht gab. In den vergangenen Tagen. Erstklassige Herausforderungen in der Qualifikationsgruppe J. Zum Beispiel. Gegner auf Augenhöhe also. Oder einen angemessenen Abschied für den Weltmeistertrainer. Stattdessen nur Wolfsburg im Flutlicht und ein viel zu kurzes Spalier. Ohne Schweini, der doch erst unter Jogi zur Herrschaft ergraute. Ohne Mario Götze, der nie besser war als an diesem Abend in Rio. Die Lippen des Trainers ganz nah am Ohr. Und auch ohne Jerome Boateng, der noch im Stau stand. Irgendwo zwischen Linden und Lyon. So bildete lediglich ein Rahmen den Rahmen. Siebzehn Jahre Nationalmannschaft auf Urkundengröße zusammen gestrichen. Und hinterher sprachen die Leute nur über den Mantel von Hummels. Große Karos auf einer eher kleinkarierten Veranstaltung. Immerhin, das muss man dem DFB lassen, geriet das Ergebnis standesgemäß. Neun zu Null, eine gelungene Werbung für den Handball. Man bekam schließlich schon vom Zusehen Kreislaufprobleme. Weshalb wir uns nun, hintenraus, doch lieber auf das konzentrieren wollen, was es wirklich gegeben hat. Radio Müller in Jerewan etwa. Flicks märchenhaften Einstandsrekord. Als Ausdemschneiderlein, mit sieben auf einen Streich. Oder die wieder entdeckte Lust an der deutschen Mannschaft, die Welle in geschenkten Trikots. Und am Ende auch ein fast vergessenes Jubiläum. Deutschland gegen die Ukraine. Playoff in Dortmund. Die Geburtsstunde des Capitano. 20 Jahre her. Erinnerungen, in denen man nicht schwelgen möchte, die aber unvermeidlich zu uns gehören. Wie Ronald Maul und Holger Ballwanz. Wie die Schlagzeilen von damals. Rudi hau die Saudi. Rumpeljournalismus. Oder Ballacks Brachialbude bei der Euro 2008. Der Zorn des Hulk. Wir haben uns dann, mit Verlaub, ein bisschen hinein gesteigert. Verrannt in all diesen Geschichten. Und dennoch nicht vergessen, wer wir eigentlich sind. Der Podcast, der anderen Podcasts Interviews gibt, auch gern mal Gespräche aufzwingt. Als Stimme des Volkes, die für eure Stimmung verantwortlich ist. Als, ja bidde!, doch wieder letzte Instanz. Drei Männer, die in elf Leben schlüpfen, damit ihr tausend Tode sterben könnt. Liebe Grüße also von der Mutti aus München. Und denkt immer daran: Snitches get stitches! Aber trotzdem natürlich: Viel Spaß!

    Unwettbar - E14 - Saison 21/22

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    01:17:40

    Leute, aus gegebenem Anlass senden wir diesmal aus der Stadthalle in Hamburg und begrüßen unsere Hörer (der, die, das) aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Dazu noch den Oberbürgermeister und den Innensenator (1 Grote) von Hamburg. Und sowieso alle, die uns kennen. Frisch gebadet, im Schlafanzug und mit Schnittchen, Flips und Gürkchen vor den Endgeräten. Noch eben, mein Lieber, Standing Ovations. Und dann kann es losgehen. Mit der großen Montagnachmittagunterhaltung, diesem Lagerfeuer auf Sparflamme, dieser bierseligen Schunkelbude, die wir Podcast nennen. Mit drei Typen am Mikro, die Gastgeber sind und Kandidaten zugleich. Weil sie, mit der Abrissbirne über dem Abgrund tänzelnd, im Grunde immer wieder aufs Neue gegen sich selber antreten, den Kopf und nicht die Füße in der Schlinge. Drei Eurovisionäre, die auch mit verbundenen Augen jeden Fettnapf allein am Geschmack erkennen und Männchen machen, während sie die Spreu vom Weizen trennen. Auf den Zetteln doch all die Wetten vom Wochenende. Manuel aus Bochum etwa, der sich so sicher war, als erster Torwart seit Hans-Jörg Butt einen Bundesliga-Elfmeter in ein Bundesligator schießen zu können. Oder Marco aus Dortmund, der mit drei Verteidigern drei Punkte holen wollte, die Fünferkette als tatsächlich waghalsigste Außenwette. Oder Uli, Kalle und Oliver aus München, die dachten, dass man mit einem selbst bezahlten Bagger gleich mehrere Tonnen Wüstensand einfach so unter den Teppich kehren könnte. Naja. Immer noch besser als Sackhüpfen mit Tiermützen. Und aufgelockert wurde diese durchaus ernste Angelegenheit ja auch noch. Durch Ted Lasso - das Musical. Maik als Helene Fischer, Micky als ABBA und Lucas als Uno (a Hund is a scho). Da kann man ruhig im Takt des Irrsinns klatschen. Zumal es zum Abschluss jetzt auch noch den überhaupt besten Witz zur Sendung gibt. Also: Ein Ossi bewirbt sich beim ZDF. Ich wette, sagt er, dass ich einen Wessi mit einem Teelöffel erschlagen kann. Und was machen Sie, fragt Thomas Gottschalk, wenn Sie es nicht schaffen? Dann, sagt der Ossi, nehme ich einen Spaten. Wem da nicht gleich vor Freude das Gebiss aus dem Gesicht gefallen ist, der hat Deutschland und das Fernsehen nie geliebt. Unsere Meinung. Und jetzt viel Spaß mit der neuen Folge!

    Uwemoyela! Oder: der Auge von Mordor - E13 - Saison 21/22

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    01:08:59

    Leute! Es war ja, wie der Ostberliner sagt, Halloween jewesen. Mit Kostümen und so, mit kleenen Bienen vor der Tür und Schnapspralinen in Kinderhänden. Allet so gruselig, dass die Heide wackelt. Und deshalb gab es bei uns im Studio erstmal einen echten Schocker am Morgen, hatte das Technikmonster die ersten Minuten gefressen, die ganze Aufwärmphase zerfleischt. Darin König Otto als Venom und Prinz Beisenherz als Tom Hardy. Vom Leben gezeichnet. Nun alles weg, und wir erstmal hörbar verzweifelt. In Comicsprache: Schluck! Dann aber, Kill Unbill, schoben wir den morgendlichen Grusel einfach beiseite und begannen noch einmal von vorn. Mit Geschichten vom Wochenende und Anekdoten aus dem Herzen des Fußballs. Wir waren ja auch, jenau, unterwegs jewesen. An der Weser und an der Spree. Und im Geiste auch wieder gegen den Strom. Freischwimmer, als Experten verkleidet. Süße Typen im sauren Regen der Gegenwart. So also waren wir, Tiefseetaucher der Themenvielfalt, aus dem Morast in den Montag gestiegen, mit genug Abfall im Kescher, mit genug Unrat im Netz. So lasen wir nun aus der Zeitung, die vom Kopf her stinkt. Weil dort ein kleiner Text erschienen war, zu einem durchaus großen Thema. Eine Polemik auf die Bayern, ein bisschen historische Häme nach einer historischen Niederlage. Eine bestellte Provokation, harmlos im Grunde. Nur die Reaktionen waren es nicht. Denn da flogen die Drohungen wie Pflastersteine durchs Fenster, wurde ein Reporter zur Zielscheibe anonymer Messerwerfer. Ganz armseliges Armdrücken. Und Anlass genug, mal über Debatten zu sprechen. Und über Kultur. Diese Kakophonie der Kackbratzen. Schließlich wurde an anderer Stelle und unter Woche bereits die Rassismuskeule geschwungen, so siegessicher und betriebsblind, als könnte man nur damit den Nagel auf den Kopf treffen. Auch das ein Handspiel, bei dem der erhobene Zeigefinger immer schnell zum gesenkten Daumen wird. Aber lassen wir das. Gut sein, an dieser Stelle. Denn wie es weiterging und was noch so los war, zwischen Hamburg und Köpenick, zwischen den Zeilen und den Jahrzehnten, das hört ihr ohnehin am besten selbst. In der neuen Folge Fussball MML. Viel Spaß!

    Hängende Spritze - E12 - Saison 21/22

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    01:14:05

    Leute, natürlich mussten auch wir gleich über das Interview des Jahres sprechen, kamen auch wir an den Schlagzeilen nicht vorbei. Kimmich, Kimmich, can’t you see. Und sprangen deshalb mitten hinein in diese längst vollmundig geführte Diskussion über den Nationalspieler und seinen Impfpass, die Leerstellen darin. Denn nachdem die BILD am Freitag enthüllt hatte, dass der Bayernprofi noch ohne Impfung ist, und damit aus einer eigentlichen Privatsache ein uneigentliches Politikum geworden war, musste sich dieser nach dem Sieg gegen Hoffenheim natürlich noch am Spielfeldrand dazu befragen lassen. In diesem Fall von Patrick Wasserziehr, dem es dann jedoch gelang, in nur fünf verschwitzten Minuten ein überraschend unaufgeregtes und sachliches Gespräch zu führen. Weil er niemanden anklagen aber doch verstehen wollte und weil er den Spieler gleichzeitig in die Defensive drängte und dennoch Raum für eine angemessene Verteidigung ließ. Dabei mehr Lanz als Rollo Fuhrmann. Irgendwann allerdings wollte Joshua Kimmich dann doch wissen, ob der Sky-Reporter noch sportliche Themen auf seinem Zettel hatte. Ehrliche Antwort: hatte er nicht. Und Kimmich lächelte und nickte und durfte schließlich gehen, während er uns im Grunde mit drei Fragen zurückließ. Erstens: verliert die Bevölkerung jetzt tatsächlich das Vertrauen in den Impfstoff, weil ein Bundesligastar seine eigenen, durchaus menschlichen Bedenken öffentlich geäußert hat? Zweitens: darf dieser Bundesligastar trotzdem noch Corona in die Eier treten, obwohl er sich der Spritze in den Arm bislang verweigert? Und, zu guter Letzt: was passiert eigentlich, wenn auf den Rängen nur noch Geimpfte sitzen dürfen, auf dem Rasen aber andere Regeln gelten? Das Extrawurstcase-Szenario. Da wiederum lohnt sich zur Orientierung der Blick in die NBA, beziehungsweise nach New York, wo in der Halle und unter dem Korb 2G für alle gilt, weshalb Kyrie Irving, einer der Besten am Ball, gerade nicht mehr mitspielen darf. Allerdings glaubt der Pointguard der Brooklyn Nets auch, dass die Erde flach ist. Und dass man böse Geister mit Weihrauch vertreiben kann. Naja. Wie dem auch sei: nach dem Blätterrauschen des Wochenendes wissen wir immerhin, dass jetzt auch im Fußball der Herbst begonnen hat. Und wer den gern vernünftig gekleidet verbringen möchte, kann ab heute bei uns im Shop vorbeischauen, 15MML in seine Webcam brüllen und einen der neuen Hoodies bestellen. Mit Beflockung. Ehrensache, wie früher. Geiler als jedes Sprüche-Shirt von Mario Barth und preiswerter als das neue Trikot von Real Madrid. Kennste, kennste: Ein Clasico, schon jetzt. Und während wir nun noch im OMR-Keller die fehlenden Buchstaben auf den Stoff bügeln, könnt ihr schon mal die neue Folge hören. Viel Spaß!

    Süßes oder Suarez! - E11 - Saison 21/22

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    01:03:08

    Leute, es waren wieder Chaostage bei Fussball MML. Weil sich der eine (Lucas) am BER mit Kanye West erst um die letzten beiden Buchstaben seines Vornamens und dann auch noch um die letzte Taxe nach Kreuzberg streiten musste, während der andere (Maik) auf Sizilien vom Hund eines Nachbarn angefallen wurde, nachdem er bereits den Toten- gegen einen Pferdekopf hatte tauschen müssen. Frei nach dem Motto: auch den Ersten beißen die Hunde. So war es diesmal also am Dritten im Bunde (Micky), die Fahne hochzuhalten und von Hamburg aus auf eine Welt zu blicken, die sich mal wieder unterteilt in Arm und Reich, schwarzgelb und rosarot. In Kannich und Kimmich, in Aki und Uli. In Box-Weltmeister und Fallobstkörbe. In Finesse und Tristesse. In Mia san Mai und Nullzuvier. Und so weiter. Weil Rose in Dortmund schon wieder den Kopf hängen lässt, während die Bayern zeigen, dass man den Reichelt nicht braucht, wenn es der Julian auch mit Real aufnehmen kann. Das sind so die Zusammenhänge, die großen Gegensätze der Gegenwart. Für die wir, ohne mit der Wimper zu zucken, durchaus ein Auge haben. Und ein Ohr sowieso. Weshalb wir euch natürlich auch verraten, wer gerade Vereinsweltmeister ist und wer der nächste Weltfußballer sein sollte. Ehrensache. Wobei wir den dazugehörigen Ballon natürlich höchstpersönlich so lang mit heißer Luft füllen, bis unsere Lungen rasseln, als hätten wir den Frosch am Hals. Naja. Dazwischen allerdings gibt es noch Werbung im Grenzbereich und Assoziationsketten, Reden aus Silber, die sich bei genauerer Betrachtung als Modeschmuck erweisen, der schneller anläuft als Thomas Müller. Und vielleicht bringen wir diesen Fußballtrödel gleich noch selbst zum Pfandleiher. Wahres für Trares. Zuvor aber versetzen wir euch. In helle Aufregung, in Ekstase sogar. Mit dieser neuen Folge, wie immer nur auf der Ultrakurzwelle der Extralangatmigen. Viel Spaß!

    Ein Schuss vor den Bub - E09 - Saison 21/22

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    01:11:55

    Leute, was sollen wir noch sagen? Der Herbst steht vor der Tür und Maik Nöcker scheint seit Sonntag die Sonne aus dem Arsch. Er ist der Tabellenführer mit dem Totenkopf, ein Spitzenreiter der Apokalypse. Auch gänzlich ohne Filterkaffee. Weshalb er heute mit der Boomer-Kutsche zum Studio gekommen ist, wo er dann gleich neben dem Hausfrauenporsche von Micky Beisenherz parken durfte. So standen sie dort, silberne Rücken, elbgoldene Zeiten, und schritten schließlich Hand in Hand ans Mikrofon, um wieder alles zu geben. An diesem Tag nach dem Tag der Deutschen Eintracht, der eine als Calli, als Kanzler, als seine eigene Karikatur. Der andere mal wieder als Weltpokalsiegerbesieger, als echter Gourmeggle, als Guido Resthaarwelle. So nahmen sie Fahrt auf, mit dem Longboard nach München, die Standleitung bis nach Berlin. Und strichen mit zittrigen Fingern über die feinen Linien der gerade noch frischen Tabelle. Von oben nach unten, alles wieder schön eng beieinander. Weil die Bayern gestolpert waren, am Frankfurter Torwart verzweifelt, und sie jetzt wieder gejagt werden dürfen. Bis zum Winter von Bayer, danach auch vom Rest der so genannten Verfolger. Und natürlich fielen gleich danach auch lobende Worte. Für Freiburg und Streich, die noch immer schönste Überraschung der noch immer sehr jungen Saison. Jedes Kompliment ehedem auch ein Gruß in die Hauptstadt, wo ein Trainer arbeitet, der so klein ist, dass er nicht mal mehr über den Tellerrand reicht. Und wo am Donnerstag zuvor, das Stadion in anderen Farben, nicht nur der Anstand, sondern auch die Geschichte mit Füßen getreten wurde. Weil dort in der Kurve Brandstifter standen, die unbedingt zündeln wollten. Mit Wörtern zunächst, Freunde der Sonne. Dann hielt einer sein Feuerzeug an die Flagge der Gäste. Und ein anderer seinen rechten Arm in die Nacht. Parolen, als wäre da wieder die vollgepisste Jogginghose, das dunkeldeutsche Trikot. Eine Schande für alle, die für das Spiel gekommen waren, für Europa und den Pokal. Der Verein hat sich entschuldigt, der Staatsschutz ermittelt. Also, was sollen wir jetzt noch sagen? Was ohnehin bleibt, sind Gefühle. Hören aber müsst ihr schon selbst.

    Trainer aus Leder - E08 - Saison 21/22

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    01:10:30

    Leute, dieses Mal melden wir uns direkt aus dem Wahllokal, der Dreieckkneipe, der letzten Spelunke am Ende der Welt, um nach den ersten Hochrechnungen gleich wieder tief zu stapeln. Die Griffel an der Taktiktafel, mit Analysen aus der Kreidezeit. Strich drunter. Und Schwamm drüber. Wir schwelgen also, reisen zurück. In die 90er, in die Jahrhundertsommer an der Dreisam. Das Stadion uneben, der Trainer uneitel. Männer, die in Strandkörben saßen. Männer, die sie Kanzler nannten. Immer eng am Gegner, immer eng an den Menschen. Volksnah Finke. Freiburg, das waren 361 Spiele am Fluss, 999 Tore auf engstem Raum. Vorbei, Geschichte. Die Zukunft liegt am Park, auch das eine Achterbahn der Gefühle. Und wir winken traurig vom Tränenkarussell, drehen noch eine Runde zum Abschied, bis wir das Thema wechseln. Ganz harter Schnitt, weil bei Bayer der neue Poldi spielt. Oder der neue Havartz, je nachdem. Rudi Völler wird das nicht gern hören. Aber was sollen wir machen? Florian Wirtz, ein Junge, der kein Kölscher mehr ist, bricht nun mal die Rekorde des Prinzen. Da darf man sich durchaus verneigen, thronfolgerichtig. Und sonst? Ist Hertha nach Leipzig gefahren, um den Bullen den roten Teppich auszurollen. Für die große Gala zuhause. Die Berliner, höfliche Gäste, sie standen dann 90 Minuten Spalier. Fast demütig während der Demütigung. Doch während Pal Dardai diese Suppe jetzt erstmal auslöffeln muss, werfen wir schon einen kühnen Blick über den Tellerrand und stellen die vielleicht würzigste Frage des Weltfußballs. Wie immer schön abgeschmackt abgeschmeckt. Wie diese lautet, müsst ihr allerdings selbst heraus finden. In der neuen Folge. Wir wünschen euch viel Spaß dabei!

    MML - das Fusical - E07 - Saison 21/22

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    01:11:21

    Leute, diesmal geht es mit der MML-Zauberkugel ins LaLaLand. An den Mikrofonen wie immer eure Lieblingstenöre. Maik Skinner, Micky Krause und Lucas Kordalis. Drei Problembarden im Stimmenbruch, drei Sängerknaben in der Vorpubertät, die, bass erstaunt, selbst im Kicker keine Note treffen würden. Also Vorhang auf für unsere kleine Horrorschau. Mit allem, was dazugehört. Mit Hymnen für Haaland und dem nächsten Abgesang auf die Liga, diesem Katzenjammer der Verkaterten. Dieser alten Leier, irgendwo zwischen Staunen und Stöhnen. Weil der Samstagnachmittag nunmal dünn war wie Twiggy, zu viele Nullen in zu vielen Stadien. Und weil selbst der nächste Hit aus Skandinavien nicht über die Langeweile an der Spitze hinwegtäuschen kann. Ganz so, als hätte der Bohlen diese Tabelle komponiert. Mit zwei Akkorden nur, im Hintergrund die Panflöte von James Last. Wobei auch dieses Wochenende durchaus ein paar Höhen hatte. Schlager und Paraden, ein buntes Trommelfeuer der Torhungrigen. In Köln, mit Steffen Baumgart als Karnevalskarajan. Oder in Stuttgart, mit Florian Wirtz. Deutschlands nächstem Superstar. Und selbst in Berlin gibt es jetzt einen neuen Chartstürmer, Hitpotenzial aus Holland. Wir jedenfalls haben es dem Jurgen gegönnt. Und hinten raus, zur Feier des Tages, auch noch die Beatbox ausgepackt. Mit Kalle an der Mundorgel und Hoeneß in der Hook. Kapital Bla. Straight outta Tegernsee. Endlich wieder Rap von einem echten Gangster. Aber hört selbst!

    Und nun zum Topspiel

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    01:44:22

    Es war, man kann es gar nicht anders sagen, eine Demonstration. An diesem Samstag in Leipzig. Gleich die ganz große Bühne. Gleich schön Faxen in Sachsen. Denn während in der Bullen-Arena noch gespielt wurde, gingen mit uns schon die Gäule durch. In einer Kulisse wie zum Kaffeekranz, auf Sesseln wie vom Trödel, selbst das Geläuf noch aus Omas guter Stube. Darin die Hoffnung, wir würden diesmal auf dem Teppich bleiben. Aber Pustekuchen, falsch gedacht. Stattdessen gleich Flughöhe, Vollgas. Panikorchester, Gorillas im Nebel. Ein Triell, von alten Bekannten begleitet. Rechts der Uli, links Helm-Peter auch, weil nunmal jeder die Paten bekommt, die er verdient. Sie bildeten den tatsächlich passenden Rahmen für dieses Schelmenstück im Kupfersaal, diese am Ende auch konfusen Geschichten aus der Gruft. Es war ja wirklich alles dabei. Die Schelte für Werner, die Klöten von Seeler, der wirklich dümmste Hitler-Vergleich. Dazu noch eine Primataudienz bei Steffen Baumgart, eine britische Verwechslung mit Musik von Peter Maffay und natürlich die finale Verbeugung vor dem Spiel, das wir so lieben. Und weil es uns selbst so viel Spaß gemacht hat, wollten wir euch natürlich teilhaben lassen. An diesem Theater der Träumer, diesem als Dreiakter getarnten Seelenstrip, irgendwo zwischen Handke und Hanke. Dieser am Ende auch gottlosen Komödien, wieder mehr Dante als Dante. Also holt die Operngläser raus und lehnt euch zurück. Fussball MML live - alles andere ist nur Talk. Viel Spaß!

    Leipziger Ballerei - E06 - Saison 21/22

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    01:08:13

    Leute, am Anfang ging es uns wie Nagelsmann und Sabitzer. Da mussten wir Leipzig erstmal aus der Kleidung kriegen. Vergessen, dass wir dort waren. An einem Samstagabend im Spätsommer, mit Bier und Pinot Grigio. Im Scheinwerferlicht, mit stehenden Ovationen. Vergessen, dass wir schon über all das gesprochen hatten. Über die Meisterschaft, die wahrscheinlich viel zu früh entschieden wurde. Durch einen Zauberer, der selbst seinen Statthalter ins Schwärmen brachte. Und durch einen Außenstürmer, der mit Rückenwind aus Island kam, eine sehr fröhliche Marionette am sehr langen Arm des noch sehr neuen Bundestrainers. Der Drops also gelutscht, das ganze Ding irgendwie schon durch gekaut. Denn natürlich haben wir dort in Leipzig auch über Leipzig gesprochen, über den langen Marsch der roten Bullen, die noch immer ohne Stürmer spielen und deshalb, langsam aber unsicher, auch den Gipfel aus dem Blick verlieren. Das alles hatte uns ja gleich beschäftigt, umgetrieben, vielleicht sogar umgehauen. Und dann war da, zu allem Überfluss, auch noch das Spektakel, Leverkusen gegen Dortmund, diese wilde Hatz der Mentalisten, diese allerbeste Werbung für diesen Sport, mit dem wir so gerne Werbung machen. Weil Haaland jetzt der neue Uwe ist. Uns Erling, der sich, auf großem Fuße, nun auch Sorgen um seinen HSV machen darf. Und weil Brandt eventuell doch noch mal der alte Brandt werden könnte. Naja, wir werden sehen. Der Fußball bleibt abseits der Meisterschaft nun mal eine durchaus schlecht geschminkte und teuer behängte Diva. Unberechenbar und wankelmütig. Ungerecht und gnadenlos. Wovon sie seit Sonntag nun auch in Bochum ein Lied singen können. Serdar statt Herbert. Tief im Westen, Tal der Tränen. Nach einem Spiel, irgendwo zwischen Taubenschiss und Gänsehaut, dessen Ausgang sich bis auf Pal Dardai niemand so recht erklären konnte. Aber wir schweifen ab. Müssen jetzt mal zum Ende kommen, haben diesmal wirklich wenig Zeit. Und deshalb bleibt uns zum Abschluss nur der Ausblick. Die besondere Nachricht. Weil wir euch Leipzig natürlich nicht vorenthalten, euch stattdessen die Bühne fürs Ohr schenken wollen. Und das Ding deshalb am Freitag gleich auch noch online stellen werden. Mit dem ganzen Schabernack der Labernacht, mit Steffen Baumgart als Gorilla, Hoeneß als Häftling, mit Klöten aus den 90ern und bisher unveröffentlichten Szenen aus Dallas. Bis dahin aber wünschen wir euch erstmal viel Spaß mit dieser neuen Folge! Live und direkt aus dem Herzen des Fußballs. Ihr habt es euch redlich verdient.

    Fussball, hdgdl! - E05 - Saison 21/22

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    01:04:21

    Leute, wir haben es heute mal wieder mit Fußball versucht. So ganz im Ernst die Linie runter. Mit Flankenläufen ohne Flachs und Druckpässen ohne Pointe. Die Konzentration aufs Wesentliche, der Blick starr. Kein Zwinkern im Auge, kein Lächeln im Winkel. Micky hatte es ja vorgemacht. Da aufm Acker in Hamburg, mit Magath als Trainer. Nicht mehr den Schalk, dafür aber die Faust im Nacken. Und so haben wir über all das geredet, was schon wieder hinter uns liegt. Flick und das Debüt als Nationaltrainer, die neue Lust der alten Namen. Die Erleichterung auf dem Flügel, das Vertrauen in die eigene Stärke. Auch wenn es nur Armenien war. Auch wenn es noch ein weiter Weg ist. Aber es gibt jetzt wieder einen, der rechts verteidigt und einen, der von links nach innen zieht. Und ein Zentrum, das den Namen verdient, die Tiefe sucht, statt in die Breite zu gehen. Das macht Hoffnung und vielleicht auch Lust auf die Zukunft. Mal sehen. Erstmal ist Island. Danach sind auch wir wieder schlauer. Fußball, das ist nunmal, das wissen wir ja, vor allem Kopfsache. Und deshalb, ganz harter Schnitt, haben wir diesmal auch kurz in die Euphorie des Betriebs gegrätscht und ein Thema bespielt, das zuvor liegen geblieben war, zwischen den Zwängen der Bühne, den Lachern der Abende. Weil es uns ein Anliegen war, nachdem Bielefelds Ortega in seinen Vordermann gekracht war und danach trotz allem weiter spielen konnte. Der große Schwindel, der nahezu aktuelle Anlass. So ging es also um Zweikämpfe und ihre Folgen. Um Kopfbälle und Katastrophen. Um Gehirnerschütterungen und darum, was der Fußball dagegen tun kann. Mit Nachrichten aus England und Zahlen aus dem 11Freunde-Magazin. Mit ein paar Überlegungen nur, mit Sprüngen am Pendel vorbei. Und auch wenn wir natürlich keine Lösungen anbieten können, so wollten wir doch eine Aufmerksamkeit schaffen. Weil weiter, immer weiter nicht immer weiter der beste Weg sein muss. Und weil Christoph Kramers Nachfrage im Finale von Rio irgendwann nicht mehr Witz sein sollte, sondern Warnung. Ein Denkanstoß nach dem Zusammenprall. In diesem Sinne: bleibt gesund und hört rein. Wir wünschen euch viel Spaß mit der neuen Folge! - - - Werbepartner dieser Folge - - - Sky. Einfach besser zusammen! Spitzenfußball mit Sky und DAZN auf Sky Q. Mit der Bundesliga am Samstag, 2. Bundesliga, der Premier League, dem DFB-Pokal und der Formel 1 bei Sky, sowie der Bundesliga am Freitag und Sonntag, der UEFA Champions League, der spanischen La Liga und US-Sport auf DAZN - alles auf einer Plattform. Alles einfach auf Sky: www.sky.de - - - Bett1.de. Deutschlands meistgekaufte Matratze. Jetzt mit 10 Jahren Garantie auf den Matratzenkern und kostenloser Lieferung bis an die Wohnungstür sichern. Statt kurzem Probeliegen, bietet bett1.de 100 Nächte Probeschlafen mit Geld-zurück-Garantie. Lasst Euch überzeugen: www.bett1.de.

    Alm, aber sexy! - E04 - Saison 21/22

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    01:42:06

    Leute, wir waren in Bielefeld! Gibt es nicht? Gibt es doch. Und diesmal sogar live. Aus jenem Stadion, in dem Ernst Middendorp einst an der Seite stand und Ansgar Brinkmann weißen Samba tanzen durfte. Aus der Arena also, die ein Berg sein darf, weil man nunmal dort hin muss, auf dem langen Weg zum Gipfel. Am Abend dann: die Stimmung fantastisch, die Menschen wunderschön. Die Bühne mit Sorgfalt geschmückt. Im Rücken 50 Jahre Leibchen, durchgeschwitzte Werbung. Krombacher, Granini und, in der Tat, Alpecin. So fingen wir an, freudetrunken, voll im Saft und bis in die Spitzen motiviert. Waren uns, ihr kennt das, für keinen Schlenker zu schade. Trommelwirbeltiere, die dort in Ostwestfalen ihre Manege gefunden haben. Und um Fußball, kein Scherz, aber viele Scherze dazwischen, ging es dann auch noch. Weil die Bayern wieder die Konkurrenz leer kaufen, es aber diesmal niemanden interessiert. Weil die schweren Jahre vorbei sind, in denen Löw an Laternen lehnte aber keine Glanzlichter mehr setzte, wir also nun hoffen können, dass der Hansi der Welt zeigt, dass es die Kleinen da draußen noch gibt. Und weil die Bundesliga nach dem Deadline Day nicht besser ist, sich allerdings immer noch auf ihre beiden größten Attraktionen verlassen kann. So wurde es dann noch ein echtes Triell, mit Männern, die bewegungslos im Wind der Veränderung sitzen , um gemeinsam auf den nächsten Shitstorm zu warten. Weshalb uns zum Ende nur noch eines zu sagen bleibt: Danke, Bielefeld! Nächstes Mal kommen wir mit Ewald, dann geht das Ding fünf Stunden. Und allen anderen wünschen wir natürlich viel Spaß bei dieser Folge! - - - Werbepartner dieser Folge - - - KoRo. Sichere Dir mit dem Code MML 5% Rabatt auf Deine Bestellung unter www.korodrogerie.de - - - Bett1.de. Deutschlands meistgekaufte Matratze. Jetzt mit 10 Jahren Garantie auf den Matratzenkern und kostenloser Lieferung bis an die Wohnungstür sichern. Statt kurzem Probeliegen, bietet bett1.de 100 Nächte Probeschlafen mit Geld-zurück-Garantie. Lasst Euch überzeugen: www.bett1.de. - - - DERBYSTAR. DERBYSTAR bietet Ausrüstungskooperationen für Fußballvereine an, über die Vereine zu Top-Konditionen DERBYSTAR-Trikots, -Trainingsanzüge, -Fußbälle und vieles mehr über ihren regionalen Sportfachhändler beziehen können. Interessierte Vereine können sich unverbindlich via Mail mit dem Betreff „MML“ an [email protected] bei DERBYSTAR melden. Ausführliche Informationen dazu findent ihr unter: info.derbystar.de/vereine.

    De Verhöhner - E03 - Saison 21/22

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    01:06:59

    Leute, der Wahnsinn ist zurück. Und dafür, Hipp Hipp Hurra, stehen wir mit unseren Namen. Maik Nöcker, der auch diesmal versucht hat, Ordnung in einen Raum zu bringen, in dem sich alle anderen für Messis halten. Micky Beisenherz, der mit dem Scholzzug nach Hamburg gekommen war, um aus jedem Zwei- einen Wahlkampf zu machen. Kaiser Soze, garantiert nicht unparteiisch. Und Lucas Vogelsang, der gestern an der Seitenlinie stehen durfte und seitdem nicht nur den Verstand, sondern auch jede Bodenhaftung verloren hat. Coach Kater, wieder um keine Schnurre verlegen. So also sind wir in diese 90 Minuten gegangen. Drei Untertagediebe, die es vor allem für die Kohle tun. Hacke, Spitze, Einheitsbrei. Drei Wendegewinner, die aus alten Liedern neue Hymnen und aus Werbung einen Zirkus machen. Dabei Dompteure und Tiger gleichermaßen, die Manege und alle Assoziationen frei, die brennenden Reifen immer wieder lässig um die Hüfte. Hulahoop Stevens. So gab dann selbstverständlich auch ein Wort das andere. So waren wir die Bürgerjury im Auf-die-Fresse Club, die Leserreporter an der Strafraumkante. Und wurden am Ende trotzdem noch mal konkret. Mit Thesen, die unter die Haut gingen, als hätten wir uns den eigenen Anspruch in Eulenspiegelschrift auf den Rücken tätowiert, gleich unter die Gänsehaut. Mehr Ernst als Middendorp. Danach aber durfte dann auch wieder gesungen werden. Jede Zeile gleich eine Ode. An die Heimat, an die Zuschauer, an das noch immer schönste Hobby der Welt. Fußball, wir komm‘ aus dir. Oder so ähnlich. Aber hört doch einfach selbst. Viel Spaß! - - - Werbepartner dieser Folge - - - ANSONS. Sichere Dir mit dem legendären Code 15MML ganze 15% Rabatt auf Deine Klamotten Bestellung unter www.ansons.de - - - SEBAMED. Die sebamed Deo Klassiker zeigen sich in neuem Design und überzeugen mit neuer Wirkformel für mehr Schutz vor Geruchsbildung. Lasst Euch von dem sebamed Frische Deo Roll-On und Pumpspray überzeugen: www.sebamed.de. Bis zu 48 Stunden Schutz vor Körpergeruch garantiert!

    Niemals Gerd man so ganz - E2 - Saison 21/22

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    01:04:05

    Und zum Abschied, liebe Hörer, macht es leise bumm. Weil wir uns verneigen. Vor dem Bomber, dem Müllergerd, dem sehr wahrscheinlich größten Stürmer aller Zeiten, der uns in Bildern bleiben wird. ImStrafraum, auf dem Hosenboden. Das weiße Leibchen schon wieder dreckig vom nächsten Sprung ins Getümmel, immer Rasen am Mann, immer ein Hundertstel schlauer, schneller, im besten Sinne oberschenkliger als der Rest. Oder hüpfend danach, wenn es mal wieder gemüllert hatte, einen Arm dabei fröhlich in den Himmel gereckt. Ein Jubel, der kaum einer war. Nur die kurze Verbeugung eines Balletttänzers, der auch die härtesten Nüsse zu knacken verstand und immer den besten Abschluss aber nie die größteBühne suchte. Seine Tore, das hat Thomas Hüetlin einst über Gerd Müller geschrieben, gehörten dem Zuschauer. Er spielte, das gehört zur Legende, schließlich nicht nur für sich selbst. Und war auch deshalb bis zum Schluss eine nationale Angelegenheit. Jeder Abstauber deutsche Wertarbeit. Jeder Rekord ein Bundesverdienst. Gerd Müller, gestorben am 15. August 2021, hat sich im Strafraum unsterblich gemacht. Er wird für immer 365 Tore alt sein.

    Sie sind wieder da! - E01 - Saison 21/22

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    01:07:23

    Leute, die drei Saisonarbeiter von Fussball MML melden sich zurück. Wiegewohnt. Mit guter Laune und schlechten Gags, mit Musik, die keine seinsollte und Witzen von Otto, die Otto so nie erzählt hätte. Dabei wie immerauch ihr eigenes Echo. Stimmen im Ohr statt Stimmung im Keller. Sowischen sie Messis Tränen vom Tisch und schauen durchs Knopfloch in dieZukunft. Katastrophentouristen, die das Geld der anderen zählen,staunend am Fuß des Eiffelturms. Während sie, die Schere im Kopf, alleWettscheine zerschneiden. Weil sie doch schon wieder nicht wissen, wiedas alles weitergehen soll. Und sich deshalb, erschöpft bereits, verschwitztsowieso, an die vertrauten Gesetzmäßigkeiten klammern. An den Pokal und die Wucht der Außenseiter, die Schönheit des Anfangs.Und schließlich noch eine geile Runde auf dem Karussell drehen. Feixendim Feuerwehrauto. Neben ihnen die neuen Cowboys, noch fest im Sattelauf dem One-Trick-Pony. Neben ihnen also ein Österreicher, der Derbyserst noch lernen muss. Und ein Holländer, der sich verwechselt hat, mitDaum oder Rehhagel, mit genug Angriffsfläche in der Coachingzone. Einirrer Ritt in jedem Fall, an dessen Ende vor allem der Schwindel bleibt. Also wieder Zeit, dass sich was dreht. Und ihr, liebe Hörer könnt euch jetztmitdrehen. Bis sich der Kreis schließt oder aus drei Ecken wenigstens einElfer wird. So oder so: viel Spaß mit der neuen Folge!

    Uli Bono - WTF happened in Wembley? - E08 - EURO 20/21

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    01:09:29

    Leute, nur noch 493 Tage bis Katar. Und weil nach dem Finale nunmal vor dem Scheißdreck ist, haben wir uns noch einmal zusammen schalten lassen, um die Vorfreude so richtig anzuheizen. Als Versicherungsmakler der Herzen, mit Stimmung bis in die Haarspitzen und dem Holzkohlegeruch der Euphorie in der Nase. Als Komödienstadl und Meinungsmaschine, irgendwo zwischen Ulrich Klose und Uli Hoeneß. So meldet sich Maik Nöcker live aus einem italienischen Radkasten, die Bremsspuren der Euphorie noch prominent auf der Maske, während Micky Beisenherz im Spaßbad seiner Kindheit sonnenverbrannt und hoffnungslos romatisch vom Sprungturm herunter predigt und Lucas Vogelsang noch immer stammtischbesoffen in München weilt, obwohl ihm Effe und Basler längst Bayern-Verbot erteilt haben. Die Stimmen im Kopf, sie sollen später auch noch eine Rolle spielen. Das ganze Leitwolfgeheul der Brusttrommler, die mit Sponsoren auf dem Revers und einer Nadel in der Eichel die Ehre der Familie verteidigen. Vorher aber geht es natürlich um Wembley. Um verdiente Sieger und sehr schlechte Verlierer. Um den Hass und das Hässliche. Um die Scheiße und den Sturm. Um jene Bilder also, die leider bleiben werden. Die Fratze neben Chiellinis Lächeln. Wir werden sie mitnehmen. In einen kurzen Sommer nach einem langen Turnier, in die peinliche Pause nach diesem paneuropäischen Panoptikum. Und wir werden uns dort, am Strand und am Rande natürlich auch fragen, wie es nun weiter gehen soll? Mit dem Spiel, das wir so lieben. Noch 493 Tage bis Katar. Genug Zeit, um sich Gedanken zu machen. Und so wünschen wir euch trotz allem, oder gerade deshalb, viel Spaß mit der neuen Folge! - - - Diese Folge wird präsentiert von unseren Werbepartnern: CLARK: Lust auf einen 30 Euro Amazon Gutschein? Und dazu noch eine gute Übersicht über Deine abgeschlossenen Versicherungen erhalten? Melde Dich einfach mit dem Code EMML unter www.clark.de (Deutschland), www.goclark.at (Österreich) oder direkt in der App an. Neukunden bekommen 15 Euro pro jede in die App hochgeladene bestehende Versicherung (ausgeschlossen Gesetzliche Krankenkasse, Altersvorsorge, ADAC-Mitgliedschaften). Der Gutschein wird in 4-6 Wochen per E-Mail versendet, nachdem die Versicherungen als gültig bestätigt worden sind. Teilnahmebedingungen auf: www.clark.de/de/teilnahmebedingungen/podcast15 MEN:ID: Überzeug Dich selbst und sichere Dir 30% Rabatt auf Deinen Einkauf unter www.men-id.com mit dem Code MML30. Das Angebot gilt nicht auf die bereits vorrabattierten Boxen oder Abos. NINJA: Unter www.ninjakitchen.de kannst Du Dir noch bis zum 20.07.2021 mit dem legendären Code 15MML 15% Rabatt auf die Ninja Grills sichern (AG301EU und AG551EU). Lass Dir das Angebot schmecken!

    Lanzvergleich - das einzig wahre EMML - E07 - EURO 20/21

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    01:14:43

    Und dann kam auch noch Ewald, setzte sich dazu, wollte eigentlich nur ein bißchen Werbung machen, hatte aber den Weltschmerz geschultert, die Wut so geballt wie die Faust, um uns final in die Tasche zu stecken. Nach einer Nacht ohne Schlaf, nach einer Nacht im TV. Die Augen müde. Nicht nur der Gedanke, sondern auch die Ringe darunter olympisch. So begann er also, der große Lanzvergleich. Die Talkshow zur Talkshow. Lienen lernen, um verlieren zu können. Wider den Kommerz, für die Freiheit der Völker. Das volle Programm, den Raum mit Tiefe gefüllt, weshalb wir die nachfolgenden Podcasts auf unbestimmte Zeit verschieben mussten. Im Abschied aber lag dann noch einmal Grandezza, herrschte im Sechzehner noch einmal Alarm. Und hinterher, die Ruhe nach dem Sturm, war da vor allem Besinnung. Das Studio als Echokammer. Schweineminuten. Wir haben sie dann natürlich gefüllt. Mit den Schelmen und Scherzen, den Pfiffen und dem Lächeln der Sieger. Und mit der Würde der Bezwungenen, den kurzen Momenten am Ende einer langen Reise. Erschöpft auf dem Rasen, fütend am Mikro. Was das bedeuten soll? Das erfahrt ihr, liebe Leute, wie gewohnt im Laufe dieser neuen Folge. Denn hier seid ihr, Weltbürger allesamt, noch einmal zu Gast bei alten Freunden. Also kuschelt euch ein. Vor den Endgeräten. Vor diesem Finalwochenende. Und hört rein, in diesen Quatsch mit Musik. In dieses Lied ohne Gut. In diesen Fernsehgarten blühender Fantasie. Meinung mit Lachers. Mainstream mit Lienen. Wenig ist besser. Und deshalb: Viel Spaß! - - - Diese Folge wird präsentiert von unseren Werbepartnern: CLARK: Lust auf einen 30 Euro Amazon Gutschein? Und dazu noch eine gute Übersicht über Deine abgeschlossenen Versicherungen erhalten? Melde Dich einfach mit dem Code EMML unter www.clark.de (Deutschland), www.goclark.at (Österreich) oder direkt in der App an. Neukunden bekommen 15 Euro pro jede in die App hochgeladene bestehende Versicherung (ausgeschlossen Gesetzliche Krankenkasse, Altersvorsorge, ADAC-Mitgliedschaften). Der Gutschein wird in 4-6 Wochen per E-Mail versendet, nachdem die Versicherungen als gültig bestätigt worden sind. Teilnahmebedingungen auf: www.clark.de/de/teilnahmebedingungen/podcast15 KORO: Sichere Dir unter www.korodrogerie.de mit dem Code MML 5% Rabatt auf den gesamten Warenkorb!

    Steckpass-Ranger - E06 - EURO 20/21

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    01:00:54

    Leute, kurz bevor Maik mit dem Herzblatthubschrauber über die Alpen geflogen ist, um sich als Jubelrentner bei den Italienern anzudienen, wurden wir noch einmal getrennt voneinander befragt. Zum Turnier im Allgemeinen und zu den Halbfinals im Besonderen. Weil da doch jetzt Engländer, die italienisch spielen, auf Dänen treffen, die vom Momentum getragen werden. Und Italiener, die englisch auftreten, auf Spanier, die wenig königlich dafür aber umso geschlossener daher kommen. Trainermannschaften allesamt. Mit wirklich guten Geschichten im Gepäck und noch besseren Namen auf dem Spielberichtsbogen. Mit Außenristbällen zum Zungeschnalzen und Showeinlagen zum Kopfschütteln. Und mit jeweils guten Gründen, wieso sie das Ding jetzt auch nach Hause holen sollten. Aber weil nur einer gewinnen wird, wünschen wir uns zumindest einen coolen Kampf. Und wer diesen launigen Showtreppenwitz jetzt auch noch verstanden hat, dem wünschen wir zurecht viel Spaß mit der neuen Folge! - - - Diese Folge wird präsentiert von unseren Werbepartnern: MANSCAPED: Jetzt das exklusive Angebot nutzen und mit dem Code MML 20% Rabatt auf Deine Bestellung, sowie weltweit kostenlosen Versand sichern: www.manscaped.com/de. KORO: Sichere Dir unter www.korodrogerie.de mit dem Code MML 5% Rabatt auf den gesamten Warenkorb.

    How Löw can you go? - E05 - EURO 20/21

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    01:08:20

    Natürlich sind wir wütend. Was denn sonst? Wütend wegen der verlorenen Jahre. Drei mindestens, vielleicht sogar fünf. Wütend, weil sich nichts verändert hat seit 2018. Wütend, weil auch das zusätzliche Jahr, ein Geschenk im Grunde, achtlos weggeworfen und damit auch die große Chance zum Neuaufbau einfach so liegen gelassen, nachgerade verstolpert wurde. Wütend aber vor allem, weil wir uns doch wieder haben einlullen lassen. Von den Versprechungen eines Bundestrainers, der gleichzeitig amtsmüde und unaufrichtig war, der keine Kraft mehr hatte, aber noch genug Chuzpe für den letzten Bluff. Wütend also auch auf uns selbst, weil wir wieder bereit waren, ihm zu glauben, ihm noch einmal zu folgen. Weil wir uns Ideenlosigkeit als Pragmatismus und Starrsinn als Charakterstärke schön geredet haben. Weil wir wirklich denken wollten, er hätte diesmal einen Plan B, eine zweite Luft, eine finale Eingebung. Und weil wir ihm am Ende sogar diese Dreierkette durchgehen ließen, uns den Zweck hinzufantasierten, während die Mittel längst unheilig waren. Dann noch Kroos auf der Sechs, Volland auf links und Sané im eigenen Sechzehner. So viel Kredit, aber kein Impuls von der Bank. Wir wollten so gern, dass er doch nicht der ist, von dem wir schon wussten, dass er nicht der sein kann, den wir gerne hätten. Verklärung am Rande der Selbstaufgabe. Doch als Can schließlich kam, im Rückstand von Wembley, saß dieser Trainer, der kein Kaiser mehr wird, plötzlich auch ohne Kleider am Rand. Ein Hochstapler, bis zur Hüfte im arrogant vorgetäuschten Tiefgang. Ein Hütchenspieler, der nun zurecht seinen Hut nimmt. Und so sind wir auch wütend, weil wir es eben doch immer schon besser wussten, nicht als Bundestrainer, sondern als Beobachter. Als Anhänger einer Mannschaft, mit der wir in Rio waren, auf dem Gipfel, ganz oben. Weshalb der Abstieg von dort umso schmerzvoller war. Und weil wir betrogen wurden. Um unsere Emotionen. Geiseln der eigenen Treue, recht blöd und blindings. Zuschauer nur, denen zum Schluss auch die Hände gebunden waren. Was aber bleibt, nach dieser Zeit mit Löw, die längst und verfrüht zur Ära verklärt worden ist? Nach diesem Abschied, der wie jeder seiner Wechsel zu spät kam? Wenn sich die Wut irgendwann legt, dann wohl vor allem Erleichterung. Endlich, das ist der finale Gedanke. Endlich ist es vorbei. Der Bann gebrochen, der faule Zauber verflogen. Ding, dong, die Hex ist tot. So hoffen wir auf den neuen Besen. Und wünschen uns allen viel Spaß in einer besseren Zukunft! - - - Diese Folge wird präsentiert von unseren Werbepartnern: KORO DROGERIE: Mit dem Code MML bekommt ihr unter www.korodrogerie.de 5% Rabatt auf alle Produkte. TEUFEL: Von Teufel bekommst Du vielfach ausgezeichnete Kopfhörer, Heimkino-Anlagen, Soundbars und Stereo-Lautsprecher. Und mit dem Code TEUFELMML5 gibt es bis zum 4. Juli 5% Rabatt auf alle Soundbars und Kopfhörer: www.bit.ly/35gG9Vx CLARK: Lust auf einen 30 Euro Amazon Gutschein? Und dazu noch eine gute Übersicht über Deine abgeschlossenen Versicherungen erhalten? Melde Dich einfach mit dem Code EMML unter www.clark.de (Deutschland), www.goclark.at (Österreich) oder direkt in der App an. Neukunden bekommen 15 Euro pro jede in die App hochgeladene bestehende Versicherung (ausgeschlossen Gesetzliche Krankenkasse, Altersvorsorge, ADAC-Mitgliedschaften). Der Gutschein wird in 4-6 Wochen per E-Mail versendet, nachdem die Versicherungen als gültig bestätigt worden sind. Teilnahmebedingungen auf: www.clark.de/de/teilnahmebedingungen/podcast15

    Anstoß essen Seele auf! - E04 - EURO 20/21

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    00:51:50

    Da sind wir gestern also mit dem Kopf voran ins Wechselbad gesprungen, Micky sogar in voller Montur, die Gefühle klitschnass, mehr Regen als Bogen. Weil sich das bayrische Wetter an Fritz Walter, die deutsche Mannschaft aber an Ronald Maul erinnern wollte. So gingen die Schleusen auf, so stand die Kette zu hoch, war ständig Rutschgefahr, in einem Mittelfeld, das nach vorn spielen wollte, aber leider quer denken musste, als wäre vor allem die Anfangsphase eine große Verschwörung. Und auf den Rängen stand die Hoffnung neben dem Hass. Die Arena ein Kessel Buntes, mit schwarzen Flecken am Rand. Und unten rannte Sané, vom Anpfiff weg auf Bewährung, auf dem Rücken die Zentnerlast der Geschichte, gut sichtbar für alle. Ein Rucksack, das Tattoo dahinter verborgen. Die Zuschauer, fast hatten sie Mitleid. Dann aber, nachdem das Glück kurz vorbei geschaut hatte, war wieder Anstoß. Auch das ein Standard, das wissen wir nun. Gefahr, die aus Toren entsteht, der Dolch in den Jubel hinein. Und plötzlich stand er ganz allein dort im Strafraum, nur leider im falschen. Sahne, der Libero. Erst ohne Geist, dann ohne Körper. Es wäre das Häubchen gewesen. Auf einer Torte, die keine Hochzeit kannte, deutsches Stückwerk, selbst im Beigeschmack fad. Am Ende aber kam doch noch das Lächeln zurück, war da die Geste des Abends. Leon, der vielleicht einzige Profi an diesem Abend der Amateure. Ein Boss unter Knechten. Musste aus dem Hintergrund schießen, und wusste um die Kraft des Moments. Das Herz für die Kurve, ein Gruß nach ganz oben. Damit war alles gesagt. Nur eben noch nicht von allen. Deshalb haben auch wir uns getroffen, am Morgen danach. Die Emotionen noch nicht gänzlich getrocknet, die Sprache noch brüchig vor Wut. Und haben in unsere Mikrofone gesprochen. Für euch, wie immer. Viel Spaß! - - - Fussball MML Live Am 26. August 2021 könnt ihr Micky, Maik und Lucas live in Bochum, in der Freilichtbühne Wattenscheid erleben. Sichert Euch Tickets unter www.eventim.de/artist/fussball-mml/ - - - Diese Folge wird präsentiert von unseren Werbepartnern: HELLO FRESH: Sichert Euch mit dem Code MML schmackhafte Rabatte auf Kochboxen voller frischer Zutaten und leckeren Rezepten, die direkt bis zur Haustür geliefert werden. Unter www.hellofresh.de spart ihr mit dem Code MML 60 Euro verteilt auf vier Boxen in DE, 55 Euro verteilt auf 3 Boxen in AT und 95 CHF verteilt auf 4 Boxen in CH! READLY: Mehr als 5.000 Magazine weltweit für nur 9,99 Euro / Monat! Teste jetzt Readly einen Monat kostenlos unter de.readly.com/mml ! CLARK: Lust auf einen 30 Euro Amazon Gutschein? Und dazu noch eine gute Übersicht über Deine abgeschlossenen Versicherungen erhalten? Melde Dich einfach mit dem Code EMML unter www.clark.de (Deutschland), www.goclark.at (Österreich) oder direkt in der App an. Neukunden bekommen 15 Euro pro jede in die App hochgeladene bestehende Versicherung (ausgeschlossen Gesetzliche Krankenkasse, Altersvorsorge, ADAC-Mitgliedschaften). Der Gutschein wird in 4-6 Wochen per E-Mail versendet, nachdem die Versicherungen als gültig bestätigt worden sind. Teilnahmebedingungen auf: www.clark.de/de/teilnahmebedingungen/podcast15

    Budapest und Cholera - E03 - EURO 20/21

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    01:06:44

    Und dann gleich die große Abfahrt, ohne Vorgespräch, ohne Konterabsicherung, ohne doppelten Boden. Bang, Boom, Bang und Ralla Ralla. Also einfach rein, in eine Sendung, in der sich drei Esel zum Horst machen, obwohl sie keine schlechten Tage kennen. Weil sie mal mit dem Schwanz wedeln und mal mit dem Zaunpfahl winken, sich mal an der Leine und mal am Nasenring durch die Arenen ziehen, und weil ihnen die Frisur im Zweifel egal ist. So saßen wir auch diesmal wieder beisammen, sattelfest und footlocker, mit genug Asche in den Knien und Restalkohol im Kopf, um das alles noch mal im Galopp aufzuarbeiten. Dieses irre Spiel gegen Portugal, diesen Gossens aus Bergamo, der auch Prinz in Köln sein könnte, aber am Samstag König von München sein durfte. Erst in der Luft und dann auch im Interview hinterher. Klappe auf, Affen geil! Dazu die Taktik vom Jogi, die Flügelzange als Werkzeug, die neue Euphorie auf den Rängen. Aber natürlich auch die dunkle Seite des Spektakels. Die schlimmen Szenen und Drohkulissen. Ungarn und ungern. Weil der Sommer nun da ist, das Märchen aber ausbleiben könnte. Weil es wieder nur um die Geldtöpfe geht, der Regenbogen aber verschwinden soll. Weil der Fußball in den falschen Händen ein Instrument ist, das die falschen Lieder spielt. Nun auch wieder vor großem Publikum und vollen Rängen. Was es nicht besser macht und auch nicht bunter. Schiefe Töne, Schlager aus der Mottenkiste. Mit Brusttrommeln und Arschgeigen. Wir hingegen liefern, wie immer, Kammermusik für den Weltempfänger. Und wünschen euch deshalb viel Spaß mit der neuen Folge! - - - Diese Folge wird präsentiert von unseren Werbepartnern: Kia: Schaue Dir die neuen Kia Ceed Plug-in Hybride unter www.kia.com/de/specials/kia-ceed-familie-phev/ an und sei Teil der Mobilitätswende. und MANSCAPED: Sichere Dir unter www.manscaped.com/de mit dem Code MML kostenlosen Versand und 20% Rabatt auf Deine Bestellung.

    Still got the Bleus - E02 - EURO 20/21

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    01:13:14

    Leute, der erste Spieltag dieser Europameisterschaft ist beendet und wir melden uns fast live aus dem MML Sportschauclub, um das Ganze mal richtig Paroli laufen zu lassen. Mit Maik Nöcker als Esther Sedlaczek, Lucas Vogelsang als Hans Sarpei und Micky Beisenherz als Micky Beisenherz. So bilden wir die einzige Dreierkette, die wirklich funktioniert, die hoch presst und tief geht, so schießen wir Eingentore, wie sie selbst Mats Hummels nicht besser hinbekommen würde, so halten wir Idioten beim Jubeln die Lippen zu, und laufen am Ende doch wieder gegen eine Menschenwand aus Dummheit Ignoranz und fehlender Empathie, diesem wirklich schlimmen Pragmatismus des Geschäfts. Vorher aber schauen wir Jogi nicht nur auf die Finger, sondern riechen auch dran, suchen nach einem Plan B für eine A-Nationalmannschaft und loben die neue Generation der Experten, die neben Verantwortung auch Nadelstreifen und Bomberjacke tragen kann. Das alles natürlich wie immer öffentlich. Und rechtlich durchaus fragwürdig. Aber ihr kennt uns ja. Wir kommen noch hinter jede Kette, gehen die Opferwege, machen Räume auf, um sie zu verwüsten. Und sind dann am besten, wenn wir auf Sieg spielen, aber unentschieden bleiben. Fussball MML, Deutschlands einzig wahre Turniermannschaft. Und so wünschen wir euch natürlich auch dieses Mal viel Spaß mit einer Folge, die bereits jetzt und besonders hintenraus nach Schlussoffensive klingt. Mit Besuch aus der Vergangenheit und einem Kanzler auf Ketamin. Also hört rein, denn alles andere ist nur Radio! - - - Werbepartner dieser Folge sind: Allvest: Sichert Euch nur noch bis zum 14.07.2021 15 Euro Bonus bei Vertragsabschluss unter www.allvest.de/fussballmml Gorillas: Mit dem Code EMML10 bekommt ihr als Neukunde 10 Euro Rabatt auf die erste Bestellung bei www.gorillas.io/de KoRo Drogerie: Mit dem Code MML bekommt ihr unter www.korodrogerie.de 5% Rabatt auf alle Produkte.

    00:07:54

    Vor 25 Jahren wurde Deutschland Europameister und Lucas Vogelsang zum Fan. Zuhause auf der Couch sah er Klinsmann gegen Russland, Suker gegen Köpke, Möller gegen Wembley. Dann den Pokal, die Queen im Kostüm. Auch das ein Sommermärchen. Jetzt, ein Vierteljahrhundert später, hat er für das Playboy-Magazin eine Liebeserklärung an diese Zeit, das Turnier und den Triumph geschrieben. Und das Ding auch exklusiv eingelesen. Für euch und für die Vorfreude. Viel Spaß! Und wer mehr erfahren möchte über die EM 1996, der schaltet am Freitag bei den Kollegen vom Nachholspiel ein. Denn die haben Ahnung. Und Thomas Helmer zu Gast.

    Live aus Herzogenaurach. Der vielleicht wichtigste Talk vor der EURO.

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    01:03:57

    Auch bei der VOLKSWAGEN TAILGATE TOUR heißt es so langsam Abschied nehmen. Nicht, dass das hier wichtiger ist, aber natürlich treibt diese Pandemie auch im Fußball ihr Unwesen und schafft viel unnützes Zeug. Ein Turnier, dass UEFA EURO 2020 heißt, aber 2021 gespielt. Micky Beisenherz, der gleichzeitig genesen und trotzdem positiv ist. Eine Tailgate Tour, die für euch, die Fans gemacht ist und trotzdem abgeschottet von euch, den Fans stattfinden muss. Das hat hoffentlich ein Ende. Und so präsentieren wir heute den vielleicht wichtigsten Talk vor der Euro und den vielleicht letzten ohne euch, die Fans. Freut euch trotzdem auf Lucas Vogelsang und Nils Straatmann im Infight um Toni Kroos, eine lyrische Kabinenansprache an die Mannschaft, auf unseren tollen Gast Anett Sattler von Magenta TV, auf Nationalspieler, die eure Fragen beantworten und auf euren Gastgeber Maik Nöcker. Alle Stationen der VOLKSWAGEN TAILGATE TOUR findet ihr hier: www.volkswagen.de/de/marke-und-erlebnis/wedrivefootball/highlights/vwtailgatetour.html

    Schwatzrotgold - E01 - EURO 20/21

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    01:08:29

    Leute, sieben Tore gegen Lettland, den wahrscheinlich 258. der Weltrangliste, haben gereicht: wir sind wieder wer! Und vor allem: wir sind wieder wir. Mannschaft, Fans, Nation. Alle drei zsmmn! Eine Einheit. Da passt kein Blatt Papier mehr zwischen. Außer natürlich, es ist das Blatt, auf das Jogi seine Aufstellung geklebt hat. Jeder Popel ein Innenverteidiger. Wieder Schmierenkomödie. Aber egal, lassen wir das. Und schauen stattdessen dumm nach vorne. Denn jetzt, Kopf aus, Fernseher an, ist EM, Turniermannschaftsabende, flutlichte Momente. Jedes Goal schon vorher golden. Da stimmt die Vorfreude, da geraten wir vor Freude ins Schwärmen. Weil wir, keine Frage, erst die Letten plätten und dann, rallaralla, auch alle anderen. So ist das jetzt, Ausnahmezustand. Keine Zweifel mehr, nur noch Bock auf den Bundesadler. Jeder Spielzug, schwarzrotgeil, schon Sex genug. Weil Wollust nunmal die Lust ist, zu wollen. Und wir wollen alles. Den Titel, die Tränen, den Sommer unseres Lebens. Also reißen wir uns gemeinsam die Trikots von den verschwitzten Leibern und tragen die Dreier- als Hulakette, die Hoffnung von München nach Wembley. Deutschland ist Europameister, bis Dienstag zumindest. Dann kommt Frankreich, dann sprechen wir uns wieder. Bis dahin aber dürft ihr mit uns tanzen und singen und mit den Füßen träumen. Viel Spaß! Das offizielle EM Tippspiel von Fussball MML & unserem Partner HALBZEIT. Tippt mit uns gemeinsam die EM, tretet gegen MML an und beweist was ihr drauf habt. Neben Ruhm und Ehre winken Euch einzigartige MML-Preise: www.mml.halbzeit.app/ Diese Folge wird präsentiert von unseren Werbepartnern: Allvest - powered by Allianz: www.allvest.de/fussballmml und KIA: www.kia.com/de/specials/kia-ceed-familie-phev/

    Abkippende Snacks - E45 - Saison 20/21

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    01:15:43

    Heute, lecklecker, war es mal wieder das ganz große Fressen der ganz großen Fressen. Weil wir, die Lippen dick, den Mund zu voll, gleich mit Zeige- und Mittelfinger ins Buffet dieses Wochenendes gegriffen haben. Drei Storyteller, die nicht mehr alle Tassen im Schrank haben. Mit Gucci-Beeren in Aspik und Mantelmus am verwegen hoch geschlagenen Kragen, der uns am Ende natürlich auch noch geplatzt ist. So haben wir die Dinge also durchgekaut, weder Vorkosten noch Mühen gescheut. Fussball MML also einmal mit alles. Mit dem Finale von Porto. Mit Tuchel gegen Pep und Pep gegen sich selbst, mit Havertz als Ricken und Werner als Werner. Und mit Löw, der den Pragmatismus wieder entdeckt, den Geist von Rio aus der Schublade geholt hat. Jogi Bonito. Mit Spielern, ganz nach seinem Geschmack. Und wir, die Bäuche längst prall, nehmen ihm das tatsächlich ab und fallen ein in den schon wieder satten Jubel, nehmen noch einen Schluck Euphorie, als Absacker. Siegestrunken, das Glas natürlich halb voll. Als hätten wir, Taktiktrottel und Tikitaka-Idioten, noch einmal den Salzstreuer ausgepackt, um dem deutschen Fußball Zucker in der Arsch zu blasen. Jetzt, da auch Hoffnung wieder süßlich schmeckt, wir auf Jahre nicht zu besiegen sein werden. Also bis Mittwoch, wenn die Dänen kommen und mit Dynamit den Rasen sprengen. Dann, Fastfood Fußball, könnte es schon wieder unappetitlich werden. Bis dahin aber hoffen wir auf Müller und auf Ecken mit was drin. Und wünschen euch guten Hunger und viel Spaß mit dieser durchaus fettigen Folge. - - - Werbepartner - - - KoRo. Dein Onlineshop für naturbelassene und haltbare Lebensmittel mit der besten Qualität zum fairen Preis. Mit dem Code tim erhältst du 5% bei deiner nächsten Bestellung auf www.korodrogerie.de - - - Allvest – Powered by Allianz. Wenn Du eine moderne und transparente Altersvorsorge suchst, bist Du bei Allvest genau richtig. Alle Infos auf www.allvest.de/fussballmml - - - Freue Dich jetzt auf ein Probeabo und 25% Rabatt auf das erste Jahr bei Blinkist. Kernaussagen wichtiger Podcasts und Sachbüchern in 15 Minuten: www.blinkist.com/mml